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Die Perspektive des Älterwerdens

Entwicklungsprozesse im späten Erwachsenenalter

Titel: Die Perspektive des Älterwerdens

Studienarbeit , 2008 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Jahr 2005 lebten in Deutschland 82,5 Millionen Menschen; davon waren 15,6 Millionen (dies entspricht 19 Prozent) 65 Jahre und älter.
Durch den medizinischen Fortschritt, den Geburtenrückgang und die verlängerte Lebenserwartung steigt der Anteil der über 65 jährigen in der Gesamtbevölkerung kontinuierlich an und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch weiter steigen. Bis zum Jahr 2050 wird dieser Anteil auf ca. 30 Prozent der Bevölkerung anwachsen (Statistisches Bundesamt 2006, S. 5).
Das Thema „Alt“ ist ein Themenbereich, welcher alle betrifft. Mit hoher Wahrscheinlichkeit, werden wir es alle mal sein. Einige haben noch viele Jahre vor sich, bis es soweit ist, andere sind es vielleicht schon. Eins ist jedoch klar, als alt sieht man immer nur die Anderen, nur man selber möchte es nicht sein. Ganz nach dem Motto „Alt: alle wollen es werden, keiner will es sein.“
In der vorliegenden Ausarbeitung möchte ich mich mit der Perspektive des Älterwerdens befassen. Dabei beschränke ich mich auf die folgende Leitfrage: „Welche Entwicklungsprozesse finden im späten Erwachsenenalter statt?“ Hierzu folge ich der Grundannahme, dass die ontogenetische Entwicklung nicht bereits im frühen Erwachsenenalter vollendet ist, sondern eine lebenslange Entwicklung stattfindet.
Um dieser Fragestellung einen entsprechenden Rahmen zu verleihen, soll vorab im 2. Kapitel das ausgewählte Thema durch einige Definitionen und Begriffsklärungen erläutert werden.
Im Anschluss daran möchte ich mich im 3. Kapitel meiner Leitfrage und somit meinem Fokus zuwenden und diesen genauer betrachten. Diesbezüglich soll geklärt werden, in welchem Ausmaß biologische, kognitive, sensorische, motorische, sowie soziale Veränderungen bei einem Menschen erfolgen, der seinen beruflichen Ruhestand erreicht hat.
Abschließend soll anhand von 2 psychologischen Theorieansätzen zum Alterungsprozess im 4. Kapitel geklärt werden, wie ältere Menschen mit den vielfältigen alterskorrelierenden Veränderungen möglicherweise umgehen und diese bewältigen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

2.1 Alter

2.1.1 Der Lebensabschnitt „Erwachsenenalter“

2.2 Altern

2.3 Entwicklung

3. Alterskorrelierende Veränderungen

3.1 Biologische Alterstheorien

3.2 Kognitive Veränderungen

3.2.1 Aufmerksamkeit

3.2.2 Gedächtnis

3.2.3 Lernen

3.3 Sensorische Veränderungen

3.3.1 Die Sehfähigkeit

3.3.2 Die Hörfähigkeit

3.3.3 Weitere Sinne

3.4 Motorische Veränderungen

3.5. Soziale Veränderungen

4. Theoretische Perspektive über das Altern

4.1 Sozialpsychologische Theorien im historischen Wandel

4.2 Theorien über die Anpassung an das Altern

4.2.1 Theoretisches Modell des „erfolgreichen Alterns“ von Baltes und Baltes

4.2.2 Die kognitive Alterstheorie von Thomae

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die psychologischen und biologischen Entwicklungsprozesse im späten Erwachsenenalter mit dem Fokus auf die Bewältigung alterskorrelierender Veränderungen durch das Individuum.

  • Biologische und physiologische Grundlagen des Alterns
  • Kognitive Leistungsfähigkeit (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen)
  • Sensorische und motorische Veränderungen
  • Soziale Rollenwechsel und Anpassung an den Ruhestand
  • Psychologische Theoriemodelle zur Lebensbewältigung im Alter

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Lernen

In der Lernfähigkeit zeigen sich ebenfalls Veränderungen auf. Ältere Menschen haben Schwierigkeiten beim Erwerb von bedeutungsarmen Lernmaterial. Einerseits werden Lernstrategien, welche die Aufnahme von Informationen erleichtern, seltener genutzt als bei jüngeren Erwachsenen (Faltermaier u.a. 2002, S. 187). Andererseits benötigen Ältere beim Erlernen von neuen Aufgaben mehr Zeit. Auch ein möglicher Zeitdruck beeinträchtigt das Lernergebnis negativ (Lehr 1996, S. 116).

Ebenso können sich sensorische Defizite, sowie Ängstlichkeit und Unsicherheit negativ auf die Lernfähigkeit auswirken. Untersuchungen von Knopf (1988) bezüglich der Lernleistung von Senioren zeigen jedoch nicht nur negative Ergebnisse. So wurde z.B. bewiesen, dass bei sinnhaftem, einsichtigem und alltagsnahem Lernmaterial die Lernleistungen von Älteren genau so ausfallen wie bei jüngeren Probanden (Erlemeier 2002, S. 98).

Eine Erleichterung des Lernens im hohen Alter, kann durch einen nicht zu komplexen Lerninhalt und eine klare Gliederung erreicht werden.

Nach den gerade aufgezeigten kognitiven Veränderungen im späten Erwachsenenalter wird deutlich, dass Prävention sehr wichtig ist. Um eine kognitive Leistungsfähigkeit auch noch im Alter aufweisen zu können, ist eine lebenslange Übung und Anregung von Lernpotential wichtig. Auch im Alter sollte dies durch Lesen, Kreuzworträtsel und viele andere kognitive Übungen getätigt werden, um geistig fit zu bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Aufzeigen der demografischen Entwicklung und Definition der Leitfrage bezüglich der Entwicklungsprozesse im späten Erwachsenenalter.

2. Begriffsklärung: Definition zentraler Begriffe wie Alter, Altern und Entwicklung sowie Einordnung des späten Erwachsenenalters als drittes Lebensalter.

3. Alterskorrelierende Veränderungen: Detaillierte Analyse biologischer, kognitiver, sensorischer, motorischer und sozialer Wandlungsprozesse im Ruhestand.

4. Theoretische Perspektive über das Altern: Vorstellung des Modells der Optimierung durch Selektion und Kompensation sowie der kognitiven Alterstheorie von Thomae.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung, dass Altern ein individueller Prozess ist, der durch Prävention und aktive Lebensgestaltung positiv beeinflusst werden kann.

Schlüsselwörter

Spätes Erwachsenenalter, Altern, Entwicklungsprozesse, Alterskorrelierende Veränderungen, Erfolgreiches Altern, Selektion, Kompensation, Kognitive Alterstheorie, Psychologie, Ruhestand, Sozialpsychologie, Prävention, Lebensqualität, Lernfähigkeit, Anpassungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit befasst sich mit den psychologischen und körperlichen Entwicklungsprozessen, die Menschen im späten Erwachsenenalter – meist ab dem Eintritt in den Ruhestand – durchlaufen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet biologische Alterstheorien, kognitive Leistungsveränderungen, sensorische und motorische Einbußen sowie die soziale Neuorientierung nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Leitfrage lautet: „Welche Entwicklungsprozesse finden im späten Erwachsenenalter statt?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf der Analyse existierender entwicklungspsychologischer und gerontologischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die "normalen" alterskorrelierenden Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen analysiert, gefolgt von der Darstellung theoretischer Modelle zur Bewältigung dieser Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere das Modell der Optimierung durch Selektion und Kompensation, das Altern als individueller Entwicklungsprozess und die Bedeutung der Prävention.

Wie definiert die Autorin das "späte Erwachsenenalter"?

Das späte Erwachsenenalter, oft als "drittes Lebensalter" bezeichnet, wird im Kontext der Arbeit als die Lebensspanne von ca. 65 bis 80 Jahren definiert.

Warum ist das "Modell der Optimierung durch Selektion und Kompensation" so wichtig?

Es bietet einen psychologischen Rahmen, wie ältere Menschen trotz nachlassender körperlicher oder geistiger Ressourcen ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Altern erreichen können.

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Details

Titel
Die Perspektive des Älterwerdens
Untertitel
Entwicklungsprozesse im späten Erwachsenenalter
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V166410
ISBN (eBook)
9783640825318
ISBN (Buch)
9783640825165
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alter Entwicklungsprozesse Älterwerden Erwachsenenalter Perspektiven Lebensabschnitt Entwicklung erfolgreiches Altern kognitive Alterstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2008, Die Perspektive des Älterwerdens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166410
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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