Effektgarne - Ein Markt für die Zukunft


Studienarbeit, 2011
48 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Messe

3. Definition Heimtextilien
3.1. Definition Effektgarn
3.2. Materialeffekt
3.3. Farbeffekt
3.4. Formeffekt

4. Entwicklung des Flammgarns
4.1. Herstellung
4.2. Flammgarn
4.3. Multi-Count-Garn
4.4. Multi-Twist-Garn
4.5. Multi-Effekt-Garn
4.6. Häufigkeitsverteilung der einzelnen Effekttype
4.7. Schwachpunkte in der Herstellung

5. Rückgang der Heimtextilbranche

6. Neubeginn: Findung zur Nachhaltigkeit Verbindung Entwicklungstendenzen des Flammgarns

7. Flammgarngestricke erste Vorreiter für einen Trend

8. Einsatzbereiche
8.1. Vorhangstoffe
8.1.1. Gardinen
8.1.2. Dekorationsstoffe
8.2. Haustextilien
8.2.1. Tafelwäsche
8.2.2. Küchenwäsche
8.2.3. Frottierwäsche
8.2.4. Bettwäsche
8.3. Möbelstoffe
8.4. Textile Bodenbeläge
8.5. Decken

9. Spezialausrüstung: Leuchtendes Flammgarn

10. Zukunftschancen

11. Literaturverzeichnis
11.1. Bücher
11.2. Internet
11.3. Zeitschriften

12. Bildnachweis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Acryl - Wollmischung

Abbildung 2: Acrylgarn

Abbildung 3: synthetische Baumwolle

Abbildung 4: Acrylgarn

Abbildung 5: Polyestergarn

Abbildung 6: Acrylgarn

Abbildung 7: Flammgarn Gewebe

Abbildung 8: Computergestützte Grafik des Flammgarns

Abbildung 9: Multi-Count-Garn Gewebe

Abbildung 10: Computergestützte Grafik des Multi-Count-Garns

Abbildung 11: Multi-Twist-Garn Gewebe

Abbildung 12: Computergestützte Grafik des Multi-Twist-Garns

Abbildung 13: Multi-Effekt-Garn Gewebe

Abbildung 14: Computergestützte Grafik des Multi-Effekt-Garns

Abbildung 15: Verteilung der Effektgarntypen

Abbildung 16: Veränderung des Marktvolumens der einzelnen Heimtextilbereich

Abbildung 17: Spannbettlaken mit enthaltenem Flammgarn

Abbildung 18: Rechte Warenseite des Pullovers

Abbildung 19: Linke Warenseite des Pullovers

Abbildung 20: Muster der rechten Warenseite

Abbildung 21: Muster der linken Warenseite

Abbildung 22: Strickpullover

Abbildung 23: Jersey - Gestrick

Abbildung 24: Gestrick mit leichtem Effekt

Abbildung 25: Gestrick mit starkem Effekt

Abbildung 26: Einzelne Flammgarne im Gewebe

Abbildung 27: Petrolblaue Flamme (Flammenlänge: 8 mm)

Abbildung 28: Vorhangstoff

Abbildung 29: Gardine mit eingefärbten Streifen

Abbildung 30: Flammgarn gegenüberstellend mit dem normalen Garn

Abbildung 31: Gardine mit Flammgarnen. 25---

Abbildung 32: Gardine mit verschiedenen Effektgarnen

Abbildung 33: Dekorationsstoff

Abbildung 34: Gelbes Flammgarn (Flammenlänge: 12 mm)

Abbildung 35: Leinengewebe

Abbildung 36: Flammgarn aus Leinen (Flammenlänge: 7 mm)

Abbildung 37: Tischdecke

Abbildung 38: Flammgarn gegenüberstellend mit dem normalen

Abbildung 39: Leinengewebe Khaki

Abbildung 40: Flammgarn aus Leinen (Flammenlänge: 10 mm)

Abbildung 41: Handtuch mit eingewebtem Flammgarn

Abbildung 42: Flammgarn gegenüberstellend mit dem normalen Garn

Abbildung 43: Vergrößerung der Bettwäsche aus Abb

Abbildung 44: Bettwäsche Set mit Flammgarnstruktur

Abbildung 45: Möbelstoff mit weißen Flammen

Abbildung 46: Weißes Flammgarn (Flammenlänge: 9 mm)

Abbildung 47: Geeignet als Möbel- oder Dekorationsstoff

Abbildung 48: Flammgarn gegenüberstellend mit dem normalen Garn

Abbildung 49: Teppich mit Flammenstruktur

Abbildung 50: Leuchtgarn im Einsatz

Abbildung 51: Bürostuhl mit eingewebten Leuchtgarn

Abbildung 52: Leuchtgarn

1. Einführung

Jeder besitzt sie ohne dass es einem Bewusst ist. Sie gehören schon zu unserer Selbstverständlichkeit dazu, ohne sich je darüber große Gedanken gemacht zu haben. Die Rede ist hier von Effektgarnen. Wenn man bewusst seine Umwelt wahrnimmt und sich darauf spezialisiert, fallen sie immer häufiger auf ohne dabei unterzugehen. Es gibt sie unscheinbar, offensichtlich, als Newcomer unter den Textilentwürfen und als Saisonales Highlight. Heimtextilien gehören zu unserem Lebensstandard dazu und wenn sie Trist und langweilig aussehen würden, wäre es für den Endkunden auch kein großes Vergnügen sie in seinem trauten Heim zu präsentieren.

Die vorliegende wissenschaftliche Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema der Entwicklungstrends für Effektgarne. Da das Gebiet der Effektgarne sehr umfangreich ist, kann es im Rahmen dieser Studienarbeit nicht ausgeschöpft werden, aufgrund der vielen Arten und Varianten. Daher wird sich diese Ausarbeitung speziell mit dem Flammgarn beschäftigen. Leitfragen, die durch dieses Thema führen sollen, sind: Ob in den kommenden Jahren das Flammgarn zu einem Trendgarn werden könnte und falls ja, wodurch macht sich dies bemerkbar bzw. welchen Anhaltspunkt gibt es? In welcher Kombination lässt sich dieses Garn einsetzen und wie vielfältig ist es? Lassen sich durch das Flammgarn weitere Effekte durch Aufbereitung des Garns erzielen und eignet es sich auch, um höheren Qualitätsstandards gerecht zu werden?

Bei allen diesen Entwicklungen darf die Natürlichkeit des Garns nicht in den Hintergrund rücken, sondern sollte erhalten bleiben.

Zu der vorliegenden Arbeit wurden nur allgemeine Informationen zu Effektgarnen in der Literatur gefunden. Weder das Internet noch Fachzeitschriften ergaben spezielle Hinweise zu dem Thema Flammgarne. Aufgrund der nicht vorhandenen Materialien beruht diese Arbeit lediglich auf eine intensive Recherche durch den Gang der Möbel- und Kaufhäuser. Das Internet verhalf einem lediglich, um die Kontaktaufnahme zu Firmen zu finden und zu intensivieren. Diese unterstützen die Arbeit mit Garn- und Gewebeproben um diese Fotografisch festzuhalten und die Arbeit besser zu veranschaulichen.

Mit der vorliegenden Arbeit sollen verschiedene Themenbereich veranschaulicht und wesentliche Vorteile herausgestellt werden. Es wird versucht, auf Fragen Antworten zu finden und Lösungsansätze und Ideen darzustellen. Aufgrund der verschiedenen Lichteinflüsse und der Vielfalt von Kameras, werden Gewebe unterschiedlich dargestellt, bzw. sehen abgelichtete Aufnahmen differenzierter aus, als in Natura.

Es wird auf grundlegende Definitionen eingegangen, um im weiteren Verlauf das Verständnis zu unterstützen. Anschließend folgen Entwicklungstendenzen des Flammgarns auf dem heutigen Heimtextilmarkt. Es soll gezeigt werden wie sich ein verschwundener Trend nach längerer Pause wieder langsam durchsetzt ohne das es schon ein Trend ist, sondern es zu werden scheint. Dabei spielen allgemeine Entwicklungen im Heimtextilbereich eine entscheidende Rolle. Dies bezüglich werden verschieden Möglichkeiten vorgestellt, wo dieses Garn seine Anwendung findet, aber auch die Vorrausetzungen müssen dafür gegeben sein und die Qualitätsstandards dürfen nicht in den Hintergrund gestellt werden. Unterstützt werden die Beispiele mit entsprechendem Bildmaterial. Nicht zuletzt wird ein Blick auf spezielle Ausrüstungen, welche das Garn zu neuen Technologien verhelfen können, geworfen. Entwicklungstendenzen des Flammgarns sollen herausgestellt werden, vor allem auf diesen Punkt wird in der vorliegenden Arbeit näher eingegangen, da hier noch sehr großes Potenzial besteht.

2. Messe

Die wohl bekannteste Messe für Heimtextilien ist die Heimtextil. Auf der kommenden Messe in Frankfurt am Main, wird sehr viel Wert auf die Erhaltung der Form der Natur gelegt. Die dortigen neuen Heimtextil Trend Schlagworte sind Sorbiety, Mix Mash, Utility und Wilderns. Im Großen und Ganzen betrachtet, greifen alle Themengebiete auf die Natur zurück.1

Die Trendtendenzen setzen sich zusammen aus der Vielfältigkeit von Trendströmungen wie der Mode, dem Design und der Architektur. Der Rückbezug zur Natur und Wurzeln spielt für die heutige Generation eine entscheidende Rolle und das nicht nur in der Heimtextilienbranche.2 Immer häufiger werden Fair Trade und ECO Textilien angeboten. Auf die Umwelt und die Herstellungsbedingungen zu achten, spielen dabei eine wichtige Rolle. Diesen Trend fand man schon in der Oberbekleidung, welcher heute noch verstärkt wird durch die Unterstützung der Heimtextilienbranche und der kommenden Messe. Das Flammgarn hat dabei gute Chancen, da es aus der urspr. Form des Leinens abzuleiten ist. Durch die natürliche Form einer Flamme kann dieses berücksichtigt werden.

3. Definition von Heimtextilien

Heimtextilien werden für die Innenausstattungen und Innendekorationen verwendet. Sie gehören zu jedem Haushalt dazu. Man unterscheidet Heimtextilien von ihrem Gebrauch sowie dem optischen und haptischen Eindrücken. Allerdings unterscheidet man die Heimtextilien in verschiedene Gruppen, nach Kapitel 63 gehören Kissen, Polster, Schlummerrollen oder ähnliches nicht zu Heimtextilien sondern zu Bettwaren, genauso wie Lampen mit Stoffschirmen zu dem Bereich Lampen gehören und nicht zu Heimtextilien. Heimtextilien sind Decken, Bettwäsche, Tischwäsche, Gardinen und Vorhänge. 3

3.1. Definition von Effektgarnen

Effektgarne sind Garne mit absichtlich herbeigeführten Garnungleichmäßigkeiten. Die Veränderung des Garnes sowie das besondere Aussehen und der „andere“ Griff werden durch Masseschwankungen oder durch Verzwirnen verschiedenfarbiger Fäden erzeugt und durch eine besondere Oberflächenstruktur im Gewebe zum Ausdruck gebracht. Hauptaufgabe dieser Garne ist die Gestaltung und Realisierung modischer Gesichtspunkte in der Bekleidung und bei Heimtextilien.4 Für den Betrachter ist ein Effektgarn meistens nur ein optisches Highlight, aber nicht nur das Optische ist ein Effekt sondern auch die Struktur des Garns, auch wenn man diese nicht auf den ersten Blick erkennt. Die Gestaltung des Gewebes steht allen Türen offen, speziell mit Fadeneffekten. Diese können nicht nur verschiedene Farben haben sondern auch die Feinheit, Oberflächengestaltung wie Knötchen oder Noppen gehören ebenfalls dazu.5

Außerdem unterteilt man Effektfäden in 3 Kategorien. Materialeffekt, Farb- und Formeffekt. Effektfäden werden zur Herstellung von Textilflächen verwendet oder in Textilflächen eingearbeitet, um dem Stoff ein besonderes Aussehen zu geben.6

3.2. Materialeffekt

„Verschiedenfaserige glatte Fäden (z.B. matte und glänzende) werden verzwirnt. Es entstehen Mischzwirne. Wird ein Garn (Kerngarn, Seelgarn) mit einem zweiten Faden (Mantelgarn)mehr oder weniger dicht umwickelt, heißt der so gebildete Faden Umspinnungszwirn (Core - spun - Garn).“ 7

3.3. Farbeffekt

Melange-Garne entstehen durch das Mischen von verschiedenen Fasern im Spinnprozess, sodass man den sogenannten Melange-Effekt erhält.

„Mischt man modifizierte Synthesefasern mit unterschiedlichem Anfärbeverhalten, so lässt sich der Melange-Effekt in diesen Fällen auch noch in der fertigen Textilfläche beim Färben schaffen.“ Weitere Farbeffekte ergeben sich durch eine andere Form des Faserquerschnitts. Hat man Beispielsweise eine dreieckige Form im Querschnitt, wird das einfallende Licht gebrochen und das Garn glitzert farbig.8

3.4. Formeffekt

Es sind verschiedene Oberflächengestaltungen beim Zwirnprozess möglich, aufgrund der großen Vielfalt von Einstellungen der Maschinen. Beispielsweise spielt die Zuführgeschwindigkeit eine entscheidende Rolle, sodass ein Flammenzwirn oder Noppenzwirn und Schleifenzwirn entsteht. Der nächste wichtige Punkt ist die Drehung im Garn, diese beeinflusst die Fadendicke und das Schrumpfverhalten.

„Durch spinntechnische Maßnahmen, wie gezielte Schwankungen der Garndicke, Einspinnen von Faserbüscheln oder Garnstücken gleicher oder verschiedener Farbe, wird eine plastische (geformte) Garnoberfläche erzielt z.B. beim Noppengarn.“ 9

4. Entwicklung des Flammgarns

Das Garn erhielt zu Beginn der industriellen Produktion einen individuellen und unregelmäßigen Charakter, aufgrund der herbeigeführten Garnungleichmäßigkeiten. Die damaligen Spinnmaschinen produzierten das Garn mit unabsichtlichen Fehlern, dadurch sah das Garn dem Leinengewebe sehr ähnlich. Heutzutage kann dies nicht mehr passieren, da die Maschinen ein gleichmäßiges Garn produzieren. Allerdings gibt es auch spezielle Maschinen die genau für ein solches „fehlerhaftes“ Garn eingesetzt werden, da für spezielle Einsatzgebiete diese Garne besonders bevorzugt und auch geeignet sind. Der individuelle Charakter dieser Garne gibt dem gewebten Objekt einen individuellen und eigenen Stil im Gegensatz zu glatten Garnen. Somit ist das nachempfinden von Garnfehler der heutige Garneffekt.10

Die Nachfolgenden Abbildungen stellen einen ersten kleinen Einblick der Vielfältigkeit und Variationsmöglichkeiten der Garne da.11

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Acryl-Wollmischung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Acrylgarn

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3:synthetische Baumwolle

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Acrylgarn

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Polyestergarn

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Acrylgarn

4.1. Herstellung des Flammgarns

Das Grundgarn ist das normale glatte Garn in welche die Effekte eingebracht werden. Die Liefergeschwindigkeit ist variabel einstellbar, sodass die Garndrehung verändert werden kann. Gleichzeitig wird die Faserzuführung verändert, um eine Masse Zu- oder Abnahme zu steuern. Allerdings gibt es hier 2 Variationsmöglichkeiten diese zu bestimmen, zum einen das Rotorspinnen und zum anderen das Ringspinnen. Beim dem erstgenannten wird die Geschwindigkeit der Speisung verändert im Gegensatz zum zweitgenannten. Dort wird der Verzug dem Streckwerk angepasst.

„Bei dem Effektgarnsystem […] von Rieter entspricht das Grundgarn per Definition immer einer Masseänderung von 0%. Das bedeutet, ein Effekt der doppelt so dick ist wie das Grundgarn hat eine Masseänderung von 100%.“ 12

Die geringste Effektlänge misst 50 mm bei einer Massenzunahme von 50%. Beispielsweise beträgt die Massezunahme 200%, dann ist die geringste Effektlänge 200 mm. Die maximale Effektlänge ist unbegrenzt. Es können auch Effekte über Effekten ausgesponnen werden. Diesen Effekt nennt man Kaskadeneffekt. Es ist ein Aufbau von Effekten die in Stufen eingeteilt sind.13 Diese Effektgarne werden grundsätzlich in 4 verschiedene Arten unterschieden: 14

- Flammgarn
- Multi - Count - Garn
- Multi-Twist-Garn
- Multi-Effekt-Garn

4.2. Flammgarn

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Flammgarn Gewebe15

Das Flammgarn kam nicht nur durch seine Form zu seinem Namen, sondern auch durch den Farbeffekt der bei dem Zusammenzwirnen mehrere Farbtöne abwechselnde Effekt entsteht. Dadurch, dass man eine verschiedene Anzahl an Garnen zusammenzwirnt, entsteht ein neues Farbmuster, wobei beide Garne mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten. Der zugeführte Faden umwickelt den anderen Faden und überdeckt diesen.16 Das Hauptmerkmal des Flammgarns sind die kurzen Effekte. Dabei muss man berücksichtigen, dass die Effektlänge nicht kürzer sein kann als die Länge der Stapelfasern.

Das ständige Stauchen und Bremsen eines weichen Fadens führt dazu, dass eine Verdickung in Form einer Flamme entsteht. Aus physikalischer Betrachtung heißt dass, das die Drehung pro Meter im Garn konstant bleibt, genauso wie die Spindeldrehung. Die Effekte werden lediglich durch die unterschiedlichen Verzüge erzielt. Somit entsteht ein Effektgarn mit Masseänderung und gleichbleibender Spindeldrehzahl allerdings mit einem variierenden Drehungskoeffizienten.17

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Computergestützte Grafik des Flammgarns18

4.3. Multi-Count-Garn

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Multi-Count-Garn Gewebe19

Das Multi-Count-Garn ist eher ein längeres Garn zwischen 10-50 cm, das aus unterschiedlichen Teilstücken verschiedener Garnfeinheiten besteht. Bei der Erzeugung dieses Effektes ist es genau umgekehrt als bei dem Flammgarn. Die Spindeldrehzahl wird der Masseänderung im Garn angepasst. Das bedeutet, dass die Drehung im Garn verändert wird wobei der Drehungskoeffizient bei unterschiedlicher Fasermasse konstant bleibt. 20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10: Computergestützte Grafik des Multi-Count-Garns21

4.4. Multi - Twist- Garn

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 11: Multi-Twist-Garn Gewebe22

Dieses Garn weißt keine Masseänderung auf. Der Verzug bleibt konstant. Die Variierung des Drehungskoeffizienten ist ausschlaggebend für die Drehung des Garns. Produziert werden diese Garne mit eher langen Effekten von 10-50 cm. Das Garnvolumen wird durch die Anzahl der Drehungen beeinflusst, das bedeutet, je mehr Drehungen im Garn sind, desto höher ist das Garnvolumen. Ebenfalls wird das Anfärbeverhalten durch die Anzahl der Drehungen beeinflusst, dadurch entstehen individuelle Hell-Dunkel-Effekte bei Denimstoffen.23

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 12: Computergestützte Grafik des Multi-Twist-Garns24

[...]


1 Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Heimtextil-Trend.

2 Ebenda, Konzept.

3 Vgl., Böhne, Markus (2008), S. 131.

4 Vgl., o.V., Grundlagen textiler Herstellungsverfahren (1991), S. 41.

5 Vgl. ebenda, S. 88.

6 O.V., Technologie für Bekleidungsberufe (2002), S. 82.

7 Vgl. ebenda, S. 84.

8 Vgl. o.V. Technologie für Bekleidungsberufe (2002), S. 83.

9 Vgl. ebenda, S.84.

10 Vgl., Maier Ralf, Mit Rieters VARIOspin durch dick und dünn, in: link. 3/2010, S.8.

11 Abbildung 1 bis 6: Quelle: YANCHENG MINGSHENG FANCY YARN Co., Ltd. (o.A.).

12 Vgl., Maier Ralf, Mit Rieter VARIOspin durch dick und dünn, in: link 3/2010, S.8.

13 Vgl., o.V., Com4 vario, in: Rieter Garne, Garne, die mit der Mode gehen, S. 11.

14 Vgl., Maier Ralf, Mit Rieter VARIOspin durch dick und dünn, in: link 3/2010, S.9.

15 Abbildung 7: Quelle: Rieter, link 3/2010, S.9.

16 Vgl., MediaWiki.

17 Vgl., Maier Ralf, Mit Rieter VARIOspin durch dick und dünn, in: link 3/2010, S.9.

18 Abbildung 8: Quelle: Rieter, link 3/2010, S.9.

19 Abbildung 9: Quelle: Rieter, link 3/2010, S.9.

20 Vgl., Maier Ralf, Mit Rieter VARIOspin durch dick und dünn, in: link 3/2010, S.9.

21 Abbildung 10: Quelle: Rieter, link 3/2010, S.9.

22 Abbildung 11: Quelle: Rieter, link 3/2010, S.9.

23 Vgl., Maier Ralf, Mit Rieter VARIOspin durch dick und dünn, in: link 3/2010, S.9.

24 Abbildung 12: Quelle: Rieter, link 3/2010, S.9.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Effektgarne - Ein Markt für die Zukunft
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
48
Katalognummer
V166480
ISBN (eBook)
9783640834921
ISBN (Buch)
9783640834716
Dateigröße
2610 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Trendrecherche
Schlagworte
Gewebe, Design, Textilien, Textil, Trend, Flammengarn, Garn, Effektgarne, Modemarkt, Entwicklungen, Entwicklungstrends, Modebranche, Bekleidung
Arbeit zitieren
Mandy Le van (Autor), 2011, Effektgarne - Ein Markt für die Zukunft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166480

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