Es wird eine Fabrik zur Planscheibenproduktion geplant, wobei folgende Schritte beschrieben sind:
- Materialdisposition
- ABC-Analyse
- Durchlaufplanung und Kapazitätsermittlung
- Kooperationsgeradenermittlung
- Transportintensitätenmatrix nach Massen und Transporthäufigkeit
- Layoutgestaltung der Fabrik
- Schichtplan
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabenstellung
1.1 Aufbau der Planscheiben
1.2 Planungskennziffern
1.3 Weitere Daten
1.4 Fertigungsauftragskennung
1.5 Ermittlung der Jahresstückzahlen
1.6 Ermittlung des Materialbedarfs
1.7 Ermittlung der Materialkosten
2 ABC-Analyse
2.1 Analyse nach Materialkosten mit Schlussfolgerungen
3 Durchlaufplanung und Kapazitätsermittlung
3.1 Ermittlung der Objektbelegungszeiten
3.2 Grafischer –objektgruppenbezogener Durchlaufplan
3.3 Objektgruppenbezogene Durchlaufzeitermittlung
3.4 Ermittlung der erforderlichen Objekt- und Beschäftigungskapazitäten
3.5 Ermittlung der Flächenkapazitäten
3.5.1 Ermittlung der Flächenkapazität für die Teilefertigung AT
3.5.2 Ermittlung der Flächenkapazität AM für die Montage der Planscheiben (mit Darstellung Montagearbeitsplatz)
3.5.3 Ermittlung der AP und Systemmaße SB, SL und später SH
3.5.4 Darstellung Funktionsflächenlayout
4 Kooperationsgradermittlung
4.1 Festlegung der räumlichen Struktur (Nest-, Reihen-oder Werkstattstruktur)
5 Transportintensitätenmatrix nach Massen und Transport-häufigkeiten
6 Teilprojekt Logistik (Zusatzaufgabe)
7 Layoutgestaltung
8 Schichtplan
9 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der logistischen Planung und Fabrikgestaltung für die Fertigung von Planscheiben der Typen 630x8 und 800x11. Das primäre Ziel ist die fundierte Auslegung der Produktionskapazitäten, der Maschinenanordnung sowie der Flächen- und Personalplanung unter Berücksichtigung der ermittelten Jahresstückzahlen und Materialdispositionen.
- Strukturelle Analyse und Materialdisposition der Bauteile
- Durchführung einer ABC-Analyse zur Kostenoptimierung
- Kapazitätsermittlung und Durchlaufplanung der Fertigungsprozesse
- Flächenbedarfsberechnung und Layoutgestaltung
- Einsatzplanung von Personal und Transporthilfsmitteln
Auszug aus dem Buch
Vergleich der Fertigmasse mit der Restmasse
Entscheidend in dieser Fertigung ist, dass man die Rohmasse optimal ausnutzt, damit man möglichst wenig Restmasse und somit geringere Fertigungskosten hat. Fertigungskosten sind variable Kosten und ändern sich somit proportional mit der Stückzahl. Man sollte sich also einen Lieferanten suchen, der die Rohmasse in einer geeigneten Form anliefert, damit man möglichst wenig verschnitt hat.
Um diesen Sachverhalt zu verdeutlichen habe ich die Fertigmasse mit der Restmasse verglichen. Es gilt: Fertigmasse + Restmasse = Rohmasse
Obwohl der Körper relativ gesehen die kleinste Restmasse (Verschnitt) hat, verursacht dieser absolut gesehen die größten Kosten. Dieses Problem wird in der ABC Analyse noch mal auf die Gesamtkosten bezogen dargestellt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Aufgabenstellung: Definition des Projekts zur Planung und zum Aufbau einer Fabrik für Planscheiben inklusive der bereitgestellten Daten zu Bauteilen und Planungskennziffern.
2 ABC-Analyse: Identifikation der wertmäßig bedeutendsten Bauteile, um Rückschlüsse für die Materialdisposition und Lagerhaltung zu ziehen.
3 Durchlaufplanung und Kapazitätsermittlung: Berechnung der notwendigen Maschinenbelegungszeiten, Kapazitäten und Flächenbedarfe für die Fertigung und Montage.
4 Kooperationsgradermittlung: Ermittlung der Verbindungen zwischen den Maschinen zur Bestimmung der optimalen Fertigungsstruktur (z.B. Reihen- oder Werkstattfertigung).
5 Transportintensitätenmatrix nach Massen und Transport-häufigkeiten: Aggregation der Transportmengen zwischen den Maschinen, um den Materialfluss zu minimieren und eine optimale Maschinenanordnung festzulegen.
6 Teilprojekt Logistik (Zusatzaufgabe): Grobe Abschätzung der benötigten TUL-Hilfsmittel und Transporthilfsmittel für den internen Warenverkehr.
7 Layoutgestaltung: Räumliche Anordnung der Arbeitsplätze und Maschinen innerhalb der Fabrikhalle.
8 Schichtplan: Aufteilung des Personals auf die Schichten zur Sicherstellung der Fertigungskapazitäten.
9 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Reflexion der Planungsergebnisse und Erkenntnisse aus dem Projekt.
Schlüsselwörter
Planscheibe, Logistikplanung, Fabrikplanung, ABC-Analyse, Durchlaufplanung, Kapazitätsermittlung, Flächenkapazität, Materialdisposition, Maschinenanordnung, Reihenstruktur, Werkstattfertigung, Transportintensität, TUL-Hilfsmittel, Schichtplan, Fertigungskosten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die logistische Fabrikplanung für die Produktion von Planscheiben der Typen 630x8 und 800x11.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Materialdisposition, der Kapazitäts- und Durchlaufplanung sowie der Layoutgestaltung und Personalplanung.
Was ist das primäre Ziel?
Ziel ist die systematische Planung der Fertigungsprozesse, um Kosten zu optimieren und einen effizienten Produktionsablauf zu gewährleisten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden methodische Werkzeuge wie die ABC-Analyse, Kapazitätsrechnungen, Kooperationsmatrizen und Transportintensitätsanalysen eingesetzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Berechnung von Maschinenzeiten, Personalbedarf, Flächenkapazitäten und die darauf basierende Maschinenanordnung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Fabrikplanung, Durchlaufplanung, Kapazitätsermittlung, ABC-Analyse und Materialfluss.
Welche Rolle spielt die ABC-Analyse für die Planung?
Sie dient dazu, Bauteile mit hohem Kostenanteil zu identifizieren, um diese priorisiert zu steuern und Kapitalbindung zu minimieren.
Warum wurde die Werkstattstruktur der Reihenstruktur vorgezogen?
Obwohl die Kooperationsmatrix zur Reihenstruktur tendierte, ist die Werkstattstruktur in der Realität flexibler bei unterschiedlichen Fertigungsaufträgen.
Wie wurde der Flächenbedarf der Fabrik ermittelt?
Der Flächenbedarf wurde über eine kategorisierte Einordnung der Maschinenflächen sowie ergänzende Formeln für Transport- und Montageflächen berechnet.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für das Personal?
Die Auslastung der Mitarbeiter variiert, weshalb eine flexible Schichtplanung und mögliche Teilzeitbeschäftigungen bei geringer Auslastung empfohlen werden.
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- Christoph Weigel (Author), 2009, Planung einer Fabrik zur Planscheibenherstellung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166522