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Bildung als Gegenstand makroökonomischer Betrachtung

Globalisierung und ihre Auswirkungen auf die Qualifikationsanforderungen

Title: Bildung als Gegenstand makroökonomischer Betrachtung

Term Paper , 2011 , 15 Pages

Autor:in: David Bruce Hempfling (Author)

Economics - Macro-economics, general
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Die wissenschaftliche Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Bildung“. Bildung ist schon immer eine entscheidende Investition für die Zukunft gewesen. Bildung ist die Zukunft des einzelnen, der Wirtschaft und der jeweiligen Gesellschaft. Die Hausarbeit soll die Frage: Kann „Bildung“ Gegenstand makroökonomischer Betrachtung sein? beantworten.
Der Begriff „Bildung“ hat im deutschem Sprachraum einen besonderen Klang. Bildung gilt als Selbstzweck, nicht als Mittel für andere Zwecke. Seit Mitte des 20.Jahrhunderts gewann die politische Diskussion durch ökonomische Argumente an Bedeutung. Ökonomische Theorien haben bereits in den 1960er Jahren den Anstoß für eine Neu-orientierung der Bildungspolitik gegeben.
Im ersten Teil stelle ich den Zusammenhang zwischen Bildung und Ökonomie da. Danach möchte ich weitere Indikatoren und Merkmale wie Bildung als Investition, den demografischen Wandel der Gesellschaft und der Globalisierung vorstellen. Zuletzt komme ich dann auf das Thema der Bildungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland.
Wenn die Nachfrage nach Bildung und Qualifikationen aufgrund sich verschlechternder Aussichten auf dem Arbeitsmarkt weiter steigt, werden sich die Unterschiede beim Bildungsstand zwischen den jüngeren und den älteren Altersgruppen unter den Erwachsenen wahrscheinlich weiter vergrößern. Da lebenslange Lernen wichtiger denn je ist, muss die Politik sich fragen, wie gut die Aus- und Weiterbildungssystem auf die Lernbedürfnisse abgestimmt sind. Unabhängig davon ist es unumgänglich, die beträchtlichen öffentlichen und privaten Investitionen in Bildung eingehend zu überprüfen. Wenn es um die Rolle der Bildung für den wirtschaftlichen Wachstum geht, ist es nicht alleine damit getan, diesen Status quo der Ausgabenniveaus zu verteidigen, sondern es muss gezeigt werden, dass die Bildungssysteme in der Lage sind, sich zu verändern, um leistungsfähiger zu werden und mit weniger Mitteln mehr zu erreichen.
Eine gut ausgebildete und qualifizierte Erwerbsbevölkerung ist für das soziale und wirtschaftliche Wohl eines Landes von grundlegender Bedeutung. Bildung trägt auch zu der Erweiterung des wissenschaftlichen und kulturellen Wissens bei.

Excerpt


Inhaltsübersicht

1. Einleitung

2. Zusammenhang zwischen Bildung und Ökonomik

3. Bildung als Investition

4. Bildungswesen im demografischen Wandel

5. Globalisierung und ihre Auswirkungen

6. Bildungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland

7. Perspektiven und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von Bildung als zentralen Gegenstand makroökonomischer Betrachtung, insbesondere vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftsentwicklung und notwendiger Qualifikationsanforderungen.

  • Die ökonomische Bedeutung von Investitionen in das Bildungswesen
  • Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Bildungslandschaft
  • Globalisierung als Treiber für veränderte Anforderungsprofile
  • Strukturen und Zuständigkeiten der deutschen Bildungspolitik

Auszug aus dem Buch

5. Globalisierung und ihre Auswirkungen

„Globalisierung ist charakterisiert durch die weltweite Verteilung und Organisation von Wertschöpfungsketten. Sie betrifft nicht nur die Industrie, sondern in den letzten Jahren zunehmend auch Dienstleistungen.“

Der globale Wettbewerb beschränkt sich nicht auf einzelne Branchen oder Beschäftigtengruppen. Die deutsche Wirtschaft ist stärker in den Weltmarkt eingebunden, als es andere Industriestaaten sind. Deutschland nahm 2007 mit rund 10 % am Warenexport die erste Position unter den Exportstaaten ein. Auch 2009 zählte Deutschland mit China zu den führenden Warenexporteuren. Rund ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland sind vom Export abhängig. Die Anzahl der Beschäftigten teilt sich gleichmäßig in die Warenproduktion und in den Dienstleistungssektor auf. Internationalisierung und Globalisierung beeinflussen Tätigkeitsstrukturen und Anforderungsprofile. Diese Entwicklungen führen zu einem niedrigeren Bedarf an gering Qualifizierten, dadurch verstärkt sich die Notwendigkeit einer guten Erstausbildung und der lebenslangen Weiterqualifizierung.

Bildung soll die individuelle und volkswirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Funktion der Bildung besteht in der möglichst effizienten Produktion von Humankapital, das als Faktor von Wirtschaftswachstum gesehen wird. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um im globalen Standortwettbewerb mithalten zu können.

Kapitelzusammenfassungen

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Bildung als Investition in die Zukunft ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der makroökonomischen Betrachtung von Bildung.

2. Zusammenhang zwischen Bildung und Ökonomik: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung sowie die makro- und mikroökonomische Perspektive auf den ökonomischen Nutzen von Bildung.

3. Bildung als Investition: Hier werden die Anreizstrukturen für Bildungsinvestitionen und die Bedeutung staatlicher Ertragsraten für die Gesellschaft diskutiert.

4. Bildungswesen im demografischen Wandel: Das Kapitel analysiert die Herausforderungen schrumpfender Bevölkerungszahlen für das berufliche Bildungssystem und die notwendigen Anpassungsprozesse.

5. Globalisierung und ihre Auswirkungen: Es wird untersucht, wie der globale Wettbewerb und veränderte Produktionszyklen neue Anforderungen an die Qualifikationsniveaus der Erwerbsbevölkerung stellen.

6. Bildungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die föderalen Zuständigkeiten und die administrativen Rahmenbedingungen der Bildungsfinanzierung und -verwaltung.

7. Perspektiven und Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die Notwendigkeit der Erhöhung des Bildungsniveaus zusammen, um im Strukturwandel wettbewerbsfähig zu bleiben.

Schlüsselwörter

Bildungsökonomie, Globalisierung, Humankapital, Investition, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Bildungspolitik, Wirtschaftswachstum, Qualifikationsanforderungen, lebenslanges Lernen, duales System, Standortwettbewerb, Arbeitsmarkt, Bildungssystem, Humankapitaltheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt Bildung als ökonomisch relevanten Faktor und analysiert, wie makroökonomische Entwicklungen den Bildungssektor beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bildungsökonomie, den Auswirkungen der Globalisierung, dem demografischen Wandel und der föderalen Struktur der Bildungspolitik in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob und wie Bildung als Gegenstand makroökonomischer Betrachtung dienen kann und welche Anforderungen die globale Wirtschaft an das deutsche Bildungssystem stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte wissenschaftliche Hausarbeit, die ökonomische Theorien und aktuelle statistische Daten zur Bildungsökonomie auswertet.

Was wird primär im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Zusammenhangs zwischen Bildung und Ökonomik, die Analyse von Investitionsanreizen sowie die Auswirkungen externer Faktoren wie demografiebedingte Veränderungen und globaler Wettbewerb.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Humankapital, Bildungsökonomie, Globalisierung und demografischer Wandel.

Welche Rolle spielt die Globalisierung für das deutsche Bildungssystem laut Autor?

Die Globalisierung erzwingt durch den technologischen Wandel und veränderte Produktionsweisen ein höheres Qualifikationsniveau und eine stärkere Flexibilität der Arbeitnehmer.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Bildungspolitik im Föderalismus?

Die Arbeit beschreibt den Föderalismus als komplexes System, das durch die Kultusministerkonferenz und die Reform zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung versucht, eine Koordination bei unterschiedlichen Zuständigkeiten zu gewährleisten.

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Details

Title
Bildung als Gegenstand makroökonomischer Betrachtung
Subtitle
Globalisierung und ihre Auswirkungen auf die Qualifikationsanforderungen
College
Berlin School of Economics
Author
David Bruce Hempfling (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V166553
ISBN (eBook)
9783640833511
ISBN (Book)
9783640833986
Language
German
Tags
Makroökonomie HWR Berlin VWL Bildung Bildungsökonomie Bildungspolitik Wirtschaft BWL Betriebswirtschaftslehre Bildungsinvestitionen Globalisierung Schulbildung Ökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Bruce Hempfling (Author), 2011, Bildung als Gegenstand makroökonomischer Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166553
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