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Die externe Krisenkommunikation der BP PLC nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“

Eine Analyse

Title: Die externe Krisenkommunikation der BP PLC nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“

Bachelor Thesis , 2010 , 64 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sven Stein (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Summary Excerpt Details

Die Bachelorarbeit analysiert die externe Krisenkommunikation der BP PLC (nachfolgend BP genannt) nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ bis zum 31. Juli 2010. Dazu wird die Krisenkommunikationsleistung von BP im Vergleich zu den definierten Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten der Krisenkommunikation analysiert.
Diese Arbeit hat zum Ziel Mängel der Krisenkommunikation von BP aufzudecken, Verbesserungsvorschläge zu geben und somit herauszuarbeiten, inwieweit die Kommunikationsleistung mit verantwortlich ist, hinsichtlich des Imageverlustes des Konzern.
Ferner wird bewiesen, dass das Image des Unternehmens durch die Krisenkommunikationsleistung signifikant beeinflusst wird.
Neben der Analyse der Kommunikationsleistung werden Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten der Kommunikationsabteilung bei einer eintretenden Krise anhand eines Beispiels erarbeitet. In diesem werden Ursachen und Wirkungen einer Krise dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der BP Konzern und die Deepwater Horizon

1.1 Der BP Konzern international und in Deutschland

1.2 Entstehung und Förderung von Erdöl

1.3 Deepwater Horizon

1.3.1 Technologie und Einsatz

1.3.2 Der Untergang

1.3.3 Die mittelbaren ökologischen und politischen Folgen

2. Die Krisenkommunikation

2.1 Allgemeine Grundlagen

2.1.1 Die Krise

2.1.2 Die Kommunikation

2.1.3 Die Krisenkommunikation

2.1.4 Die Rolle der Medien

2.1.5 Die Unternehmenskrise

2.2 Grundregeln der Krisenkommunikation

2.2.1 Ablauf einer Krise

2.2.2 Beispiel eines Krisenverlaufs

2.3 Handlungsmöglichkeiten in der Krisenkommunikation

3. Die Methoden zur Untersuchung

3.1 Begründung der Methoden

3.2 Die wissenschaftlichen Methoden im Allgemeinen

3.2.1 Inhaltsanalyse

3.2.2 Vergleich

3.3 Untersuchungsablauf

3.4 These und Forschungsfragen

4. Beobachtung der Krisenkommunikation von BP

4.1 Die Krisenkommunikation von BP

4.1.1 Wie reagiert BP auf den Unfall

4.1.2 Wie wird die Kommunikationsstrategie von BP kommuniziert

4.2 Die Diskussion der Gesellschaft über BP

4.2.1 Wie reagieren die Menschen auf das Unglück

4.3 Die Kommunikation über BP

4.3.1 Wie wird die Krisenkommunikation aufgenommen

5. Bewertung der Beobachtungsdaten

5.1 Die Krisenkommunikation von BP

5.1.1 Wie reagiert BP auf den Unfall?

5.1.2 Wie wird die Kommunikationsstrategie von BP kommuniziert

5.2 Die Diskussion der Gesellschaft über BP

5.2.1 Wie reagieren die Menschen auf das Unglück

5.3 Die Kommunikation über BP

5.3.1 Wie wird die Krisenkommunikation aufgenommen

6. Beantwortung der Forschungsfragen

7. Untersuchung der These

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die externe Krisenkommunikation des Energiekonzerns BP nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ bis Juli 2010. Ziel der Arbeit ist es, Mängel in der Kommunikationsstrategie zu identifizieren und den signifikanten Einfluss der Krisenkommunikationsleistung auf den Imageverlust des Konzerns zu beweisen.

  • Analyse der Krisenkommunikationsleistung von BP anhand von Fachstandards.
  • Untersuchung des Verhältnisses zwischen kommunikativen Fehlern und medialer Wahrnehmung.
  • Darstellung der Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten für PR-Abteilungen in Krisensituationen.
  • Bewertung der Rolle des Internets und moderner Web 2.0-Kommunikation in der Krisenbewältigung.
  • Vergleich der Konzernkommunikation mit der gesellschaftlichen und medialen Resonanz.

Auszug aus dem Buch

Tony Hayward in den Medien

Der Vorstandsvorsitzende übernimmt die kommunikative Führung in Personalunion. Als Krisenkommunikator wird er zum „Gesicht der Krise“. Bei öffentlichen Auftritten ist er ebenso im Anzug wie auch mit zerstreuten Haaren, dreckigen Händen und geöffnetem Hemd zu sehen.

Durch zahlreiche Äußerungen im US-amerikanischen Fernsehen und in Zeitungsinterviews gerät Hayward zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit: Hayward leugnet in einer Aussage am 20. April, unmittelbar nach dem Untergang der Bohrinsel das Auslaufen von Öl. Später spricht er von einer schnellen Lösung des Problems und redet die Folgen der Katastrophe klein. Darüber hinaus gerät er durch Aussagen über seine schlechte, derzeitig stressige Lebenssituation in die Kritik (Driessen 2010).

Die technischen Probleme der BP-Ingenieure und die Kommunikationspannen des Vorstandsvorsitzenden werden in den Medien gebündelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der BP Konzern und die Deepwater Horizon: Dieses Kapitel liefert den Kontext über den BP-Konzern, die Erdölförderung und die spezifischen Rahmenbedingungen des Untergangs der Bohrinsel Deepwater Horizon.

2. Die Krisenkommunikation: Hier werden theoretische Grundlagen der Krisenkommunikation sowie Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten in Unternehmen dargelegt.

3. Die Methoden zur Untersuchung: Die Autorin begründet die Wahl der Inhaltsanalyse und des Vergleichs als wissenschaftliche Instrumente zur Untersuchung der Kommunikationsleistung von BP.

4. Beobachtung der Krisenkommunikation von BP: In diesem Kapitel werden die tatsächlichen Kommunikationsmaßnahmen von BP sowie die gesellschaftlichen und medialen Reaktionen empirisch dokumentiert.

5. Bewertung der Beobachtungsdaten: Hier erfolgt die kritische Bewertung der beobachteten Daten, wobei die Kommunikationsleistung von BP mit den theoretischen Soll-Werten abgeglichen wird.

6. Beantwortung der Forschungsfragen: Die in der Einleitung aufgeworfenen Fragen zur Krisenkommunikation und Reaktion des Konzerns werden basierend auf der Analyse beantwortet.

7. Untersuchung der These: Die Arbeit überprüft, ob das kommunikative Krisenmanagement den Imageschaden bei einem globalen Großkonzern existenziell verstärken kann.

8. Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Arbeit werden gebündelt und die Relevanz einer professionellen Kommunikation für den Fortbestand eines Unternehmens in der Krise hervorgehoben.

Schlüsselwörter

BP, Deepwater Horizon, Krisenkommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Imageverlust, Tony Hayward, Inhaltsanalyse, Medienwirkung, Umweltkatastrophe, Web 2.0, Krisenmanagement, Unternehmenskrise, Perseveranzeffekt, Erdölindustrie, Online-PR

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie der Energiekonzern BP nach der Ölkatastrophe der Bohrinsel Deepwater Horizon mit der Öffentlichkeit kommuniziert hat und welche Auswirkungen dies auf sein Image hatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Krisenkommunikation, Unternehmensmanagement in Ausnahmesituationen, mediale Wahrnehmung von Katastrophen und die Macht des Internet bei der Meinungsbildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Mängel in der Krisenkommunikation von BP aufzudecken und zu zeigen, dass die Art und Weise der Kommunikation maßgeblich für den Imageverlust des Unternehmens verantwortlich war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die qualitative Inhaltsanalyse sowie eine Vergleichsmethode, bei der die tatsächliche Kommunikationsleistung (Ist-Wert) mit theoretischen Leitlinien (Soll-Wert) abgeglichen wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die theoretischen Grundlagen der Krisenkommunikation als auch die konkrete Fallstudie zu BP, inklusive der Rolle des Vorstandsvorsitzenden Tony Hayward, detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Krisenkommunikation, BP, Deepwater Horizon, Imageverlust, Medienwirkung, Online-PR und Unternehmenskrise sind die prägenden Begriffe.

Wie hat Tony Haywards Rolle die Kommunikation beeinflusst?

Hayward wurde zum „Gesicht der Krise“, verstrickte sich jedoch durch persönliche, teils widersprüchliche Aussagen und unbedachte öffentliche Auftritte in Kommunikationspannen, die das Vertrauen in den Konzern nachhaltig schädigten.

Warum ist die Online-Strategie von BP als zwiespältig zu bewerten?

Während BP moderne Web-Instrumente wie eine „Darksite“ oder Social Media nutzte, wirkten die Inhalte oft wenig glaubwürdig, da positive Bildkampagnen mit der katastrophalen Realität kollidierten und Kritiker Manipulationen an Fotos nachwiesen.

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Details

Title
Die externe Krisenkommunikation der BP PLC nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“
Subtitle
Eine Analyse
College
University of Applied Sciences Mittweida
Grade
1,0
Author
Sven Stein (Author)
Publication Year
2010
Pages
64
Catalog Number
V166555
ISBN (eBook)
9783640827442
ISBN (Book)
9783640827497
Language
German
Tags
BP Deepwater Horizon Krisenkommunikation Kommunikation Bohrinsel Umweltkatastrophe Golf von Mexiko Ölkatastrophe Öl Wasserverschmutzung Tony Hayward Ölkonzern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Stein (Author), 2010, Die externe Krisenkommunikation der BP PLC nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166555
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