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Elterliche Beteiligung und Bildungserfolg. Einfluss der Eltern auf die schulische Leistung von SchülerInnen

Titel: Elterliche Beteiligung und Bildungserfolg. Einfluss der Eltern auf die schulische Leistung von SchülerInnen

Masterarbeit , 2024 , 129 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Familienerziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Masterarbeit untersucht, wie die elterliche Beteiligung den schulischen Bildungserfolg von Schüler*innen beeinflusst. Auf Grundlage qualitativer Interviews und der Grounded-Theory-Methodologie werden verschiedene Formen der Elternbeteiligung analysiert, wobei sich insbesondere die elterliche Erwartungshaltung als zentrales Phänomen herauskristallisiert. Die Arbeit zeigt, dass aktive und unterstützende Eltern den Lernerfolg, die Motivation und die sozialen Kompetenzen ihrer Kinder maßgeblich fördern, betont jedoch zugleich bestehende Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Aufbau und Ziel
  • 3 Theoretischer Teil
    • 3.1 Bourdieus Kapitaltheorie
      • 3.1.1 ökonomisches Kapital
      • 3.1.2 kulturelles Kapital
      • 3.1.3 soziales Kapital
      • 3.1.4 symbolisches Kapital
    • 3.2 Boudon - Primäre und Sekundäre Effekte
    • 3.3 Formen der Elternbeteiligung
    • 3.4 Eigenschaften zielführender Elternbeteiligung
    • 3.5 Forschungsstand
  • 4 Methodischer Teil
    • 4.1 Forschungsvorhaben/ Forschungsmethode
      • 4.1.1 Leitfadeninterview
      • 4.1.2 Grounded Theory
    • 4.2 Beschreibung und Begründung der Stichprobe
    • 4.3 Interviewsetting
    • 4.4 Fallbeschreibung
      • 4.4.1 Richard Rolf
      • 4.4.2 Wanda West
      • 4.4.3 Ayse Solmaz
      • 4.4.4 Fatma Yildirim
      • 4.4.5 Emine Mugla
      • 4.4.6 Dana Mayer
      • 4.4.7 Hatice Osma
    • 4.5 Fallübergreifende Ergebnisdarstellung
      • 4.5.1 Die elterliche Erwartung als Hauptphänomen
      • 4.5.2 Ergebnisbegründung
      • 4.5.3 Förderung der elterlichen Beteiligung im Bildungsprozess
  • 5 Fazit
  • 6 Literaturverzeichnis
  • 7 Internetquellen
  • 8 Anhang
    • 8.1 Transkripte
      • 8.1.1 Interview mit Pseudonym Richard Rolf
      • 8.1.2 Interview mit Pseudonym Wanda West
      • 8.1.3 Interview mit Pseudonym Ayse Solmaz
      • 8.1.4 Interview mit Pseudonym Fatma Yildirim
      • 8.1.5 Interview mit Pseudonym Emine Mugla
      • 8.1.6 Interview mit Pseudonym Dana Mayer
      • 8.1.7 Interview mit Pseudonym Hatice Osma

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Auswirkungen der elterlichen Beteiligung auf den schulischen Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Das primäre Ziel ist es, einen tiefgehenden Einblick in die Dynamiken elterlicher Beteiligung zu erlangen und deren Einfluss auf den Bildungserfolg zu fokussieren, indem relevante Studien, theoretische Konzepte und empirische Befunde einbezogen werden.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Bildungserfolg und Elternhaus.
  • Erkundung von Bourdieus Kapitaltheorie (ökonomisches, kulturelles, soziales, symbolisches Kapital) im Bildungsumfeld.
  • Untersuchung von Boudons primären und sekundären Effekten auf Bildungsungleichheit.
  • Identifikation verschiedener Formen und Eigenschaften effektiver Elternbeteiligung.
  • Empirische Erfassung von Wahrnehmungen und Herausforderungen der Eltern durch qualitative Interviews.
  • Ableitung von Empfehlungen für Bildungspolitik und -praxis zur Förderung der elterlichen Beteiligung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Bourdieus Kapitaltheorie

Pierre Bourdieu, ein französischer Soziologe, beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Kapitaltheorie. Hierbei handelt es sich um ein „differenziertes Modell“, indem die Positionierung innerhalb einer Gesellschaft festgestellt werden soll (vgl. Brake & Büchner 2012, S. 57). Die Rolle der Familie bei der Festlegung der sozialen Position im sozialen Raum ist nach Bourdieu besonders signifikant. „Das Modell des sozialen Raumes veranschaulicht, in welchem Zusammenhang die Mitglieder einer Gesellschaft zueinanderstehen“ (Van Essen 2012, S. 18). Die Positionen werden über die Kapitalformen, die als Ressourcen bewertet werden können, konstruiert. Somit steht man weiter oben, wenn man über mehr Ressourcen verfügt und weiter unten, wenn man wenige dieser Ressourcen, also Kapitalformen, besitzt. Erwähnenswert ist, dass es sich bei den Kapitalformen nicht nur um das ökonomische Kapital handelt. Bourdieu meint mit den Kapitalformen unter anderem das ökonomische -, soziale -, kulturelle - und das symbolische Kapital (vgl. Brake & Büchner 2012, S. 80).

Somit wird die Position im sozialen Raum beispielsweise durch das ökonomische Kapital (Einkommen) oder das institutionelle kulturelle Kapital (Bildungsabschluss) festgelegt (vgl. Van Essen 2012, S. 18).

Da die Kapitalformen für die vorliegende Arbeit besonders relevant sind, sollen sie im Weiteren kurz skizziert werden.

Vorher sollte hinzugefügt werden, dass es sich bei der Kapitaltheorie um keine Klassentheorie, sondern um ein Darstellungsmodell handelt. Die Positionierung im Modell wird dabei als Momentaufnahme gesehen, in der festgehalten werden kann, ob sich die Position verändert hat (soziale Laufbahn). Die soziale Laufbahn wird hauptsächlich vom Elternhaus geprägt, denn hier findet primär die Übertragung der Kapitalien statt (vgl. Van Essen 2012, S. 23).

3.1.1 ökonomisches Kapital

Das ökonomische Kapital könnte als materieller Besitz definiert werden. Dabei kann dieses Vermögen mehrere Formen einnehmen. Außerdem kann dieses Kapital in Geld umgewandelt werden (vgl. Schwingel 1995, S. 83). Diese Kapitalform besitzt eine besondere Signifikanz für die „arbeitsteilig ausdifferenzierte Gesellschaft“ (Van Essen 2012, S. 19).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Stellt die Relevanz der elterlichen Beteiligung für den Bildungserfolg dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Masterarbeit.

Kapitel 2 Aufbau und Ziel: Erläutert die Struktur der Arbeit und das Ziel, ein tiefes Verständnis der Dynamiken zwischen elterlicher Beteiligung und Bildungserfolg zu entwickeln.

Kapitel 3 Theoretischer Teil: Skizziert Bourdieus Kapitaltheorie, Boudons primäre und sekundäre Effekte, verschiedene Formen und Eigenschaften zielführender Elternbeteiligung sowie den aktuellen Forschungsstand.

Kapitel 4 Methodischer Teil: Beschreibt das qualitative Forschungsvorhaben, die verwendeten Methoden (Leitfadeninterview, Grounded Theory), die Stichprobe und präsentiert die fallübergreifenden Ergebnisse der Interviews.

Kapitel 5 Fazit: Fasst die Haupterkenntnisse der Studie zusammen, diskutiert die Implikationen für Bildungspolitik und Praxis und betont die Bedeutung einer effektiven Zusammenarbeit aller Akteure.

Schlüsselwörter

Elterliche Beteiligung, Bildungserfolg, soziale Herkunft, Kapitaltheorie (Bourdieu), ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital, symbolisches Kapital, primäre Effekte (Boudon), sekundäre Effekte (Boudon), qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Grounded Theory, Lernmotivation, Bildungsgerechtigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern und auf welche Weise die Beteiligung der Eltern am Bildungsprozess ihrer Kinder deren schulischen Erfolg beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Kapitaltheorie nach Bourdieu, die primären und sekundären Effekte nach Boudon, verschiedene Formen der Elternbeteiligung sowie deren Eigenschaften und Auswirkungen auf den Bildungserfolg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, einen tiefgehenden Einblick in die Dynamik der elterlichen Beteiligung zu erlangen und ihre Auswirkungen auf den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern zu fokussieren. Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern beeinflusst die elterliche Beteiligung den schulischen Bildungserfolg der SchülerInnen?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Arbeit liegt eine qualitative Studie zugrunde, die auf Leitfadeninterviews basiert und mittels der Grounded Theory nach Strauss und Corbin ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt das theoretische Fundament der Forschung (Kapitaltheorie, Boudon-Effekte, Formen der Elternbeteiligung), den methodischen Teil (Forschungsvorhaben, Stichprobe, Interviewsetting) und eine fallübergreifende Darstellung sowie Begründung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Elterliche Beteiligung, Bildungserfolg, soziale Herkunft, Kapitaltheorie, Lernmotivation und Bildungsgerechtigkeit charakterisieren die Arbeit.

Wie trägt Bourdieus Kapitaltheorie zum Verständnis der elterlichen Beteiligung bei?

Bourdieus Kapitaltheorie hilft, die Positionierung von Familien im sozialen Raum durch ökonomisches, kulturelles, soziales und symbolisches Kapital zu verstehen, welches den Bildungshintergrund und somit die elterliche Beteiligung prägt.

Welche Rolle spielt das "Rucksackprojekt" bei der Förderung elterlicher Beteiligung?

Das "Rucksackprojekt" ist eine Initiative zur Stärkung der Bildungschancen von Grundschülerinnen und -schülern mit Migrationshintergrund, indem es die sprachlichen Kompetenzen und die Mehrsprachigkeit als Ressource nutzt und die Eltern aktiv in den Bildungsprozess einbindet.

Welche Hauptphänomene wurden in der fallübergreifenden Ergebnisdarstellung identifiziert?

Die elterliche Erwartungshaltung wurde als Hauptphänomen identifiziert, da sie unabhängig vom akademischen Grad der Eltern den schulischen und beruflichen Werdegang der Kinder stark beeinflusst und zu Handlungsstrategien der Eltern führt.

Vor welchen spezifischen Herausforderungen stehen alleinerziehende Mütter im Kontext der elterlichen Beteiligung laut der Studie?

Alleinerziehende Mütter, insbesondere solche in Vollzeitbeschäftigung, haben oft mit einem Mangel an Zeit zu kämpfen, was ihre Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung am schulischen und außerschulischen Leben ihrer Kinder einschränkt.

Ende der Leseprobe aus 129 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Elterliche Beteiligung und Bildungserfolg. Einfluss der Eltern auf die schulische Leistung von SchülerInnen
Hochschule
Universität zu Köln  (Humanwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
129
Katalognummer
V1666164
ISBN (PDF)
9783389160787
ISBN (Buch)
9783389160794
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elternbeteiligung Bildungserfolg Soziale Herkunft Bourdieu Boudon Bildungsgerechtigkeit Grounded Theory Kapitaltheorie ökonomisches Kapital kulturelles Kapital soziales Kapital symbolisches Kapital Bildungsprozess
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Elterliche Beteiligung und Bildungserfolg. Einfluss der Eltern auf die schulische Leistung von SchülerInnen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1666164
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