Balladen - Schreiben aus der Ich-Perspektive am Beispiel "Der Zauberlehrling"

Unterrichtsfach Deutsch, Klassenstufe 7


Unterrichtsentwurf, 2010
17 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

2. Lernvoraussetzungen

3. Ziele

4. Verlaufsplanung

5. Didaktisch-methodischer Kommentar

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Lernvoraussetzungen

Bei der zu unterrichtenden Lerngruppe handelt es sich um eine siebte Klasse, die mit einer Klassenstärke von 13 Schülerinnen und Schülern besetzt ist. Die Klasse kann als nicht einfach beschrieben werden. Hinsichtlich der Disziplin und Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln und Hausordnung fallen die Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen generell negativ auf. Vereinzelte Schüler bzw. Schülerinnen wurden stundenweise oder auch tageweise vom Unterricht suspendiert. Auch das Schwänzen der Randstunden ist ein zunehmendes Problem geworden. Zwei der fünf Deutschstunden finden Dienstag in der 7. Stunde und am Mittwoch in der 6.Stunde statt. Für den Unterricht hat das Fehlen der Lernenden negative Auswirkungen, da sie nicht nur Probleme haben den thematischen Anschluss zu halten, sondern auch die Lehrkraft oftmals nicht auf den bereits vorhandenen Unterrichts- bzw. Lernstoff aufbauen kann.

Das allgemeine Wissens- und Lernniveau kann als ausreichend bis mangelhaft beschrieben werden. Es gibt allerdings einige gute bis sehr gute Lernende, die sich am Unterrichtsgeschehen beteiligen und dargelegte Zusammenhänge schnell verstehen. Die übrigen Schülerinnen und Schüler der Klasse erscheinen nicht durchgehend motiviert und können meist dem neuen Lernstoff nicht sofort folgen und benötigen viel Motivation, Übungszeit, Erklärungen sowie Wiederholungen.

Die Klasse hat nun fast ihr erstes gemeinsames Schuljahr absolviert. Durch die ständigen Veränderungen im Klassengefüge – in den letzten zwei Monaten sind erneut zwei neue Schülerinnen in die Klasse aufgenommen worden – hat das Klima in der Klasse noch keine Stabilität gewonnen. Das Miteinander in der Klasse variiert jeden Tag anders und zwischen den Schülerinnen und Schüler kommt es – auch im Unterricht – zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen. Des Weiteren zeigten mehrere Schülerinnen und Schüler selten die Bereitschaft zum Lernen und störten den Unterrichtsablauf vehement.

Die Schülerinnen und Schüler sind seit der Grundschule vorrangig lehrerzentrierten Unterricht gewöhnt. Die Versuche, Gruppenarbeit, Stationsarbeit oder auch das Nachspielen einer Talkshow in den Unterricht zu integrieren, sind fehlgeschlagen. Die Lernenden waren in den Arbeitsphasen sehr laut und erfüllten die Arbeitsaufträge in keinster Weise. In den Hospitationsstunden ist zu beobachten, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Methode des Unterrichtsgespräches am Aktivisten wirken. Sobald die Lernenden Arbeitsaufträge schriftlich erledigen sollen kommt es zur Unruhe und Arbeitsverweigerung. Bei fünf Schülerinnen und Schülern könnte ein Grund dafür in den diagnostizierten Lese-Rechtschreib-Schwächen bzw. einer Lernbehinderung liegen.

Das Schreiben von Briefen und Inhaltsangaben wurde in einer vorhergehenden Unterrichtssequenz genügend geübt und sollte dementsprechend keine Schwierigkeiten hervorrufen. Das Hineinversetzen in andere Personen und deren Gefühle und das perspektivische Erzählen bereitet manchen Lernenden jedoch immer noch Probleme und wird daher immer wieder - so auch in dieser Stunde - geübt.

Die Sozialformen der Einzel- und Partnerarbeit werden hingegen häufig im Deutschunterricht angewendet. Zumeist dürfen die Lernenden selbstständig entscheiden in welcher Sozialform sie die gestellten Aufgaben erledigen möchten, da einige Schülerinnen und Schüler die Einzelarbeit vorziehen. Jedoch fällt es einigen Lernenden bei der Einzelarbeit schwer die entsprechend Schreibaufgaben zu erledigen. Entweder finden sie keinen gelungen Einstieg in die Thematik oder sie versuchen erst gar nicht, die ihnen gestellten Aufgaben zu erledigen und lehnen jegliche Mitarbeit ab.

Eine mögliche Ursache liegt in den Konzentrationsproblemen der Schüler X, X, X, X und X. Insbesondere X zeigt störendes Verhalten durch Zwischenrufe und Antworten ohne Melden. Leider haben die erzieherischen und vertraulichen Schüler-Lehrer-Gespräche zu keiner Verbesserung hinsichtlich seines Verhaltens geführt. Durch sein Verhalten fühlen sich auch andere SuS ermuntert den Unterrichtsablauf zu stören, indem sie nicht abwarten bis sie aufgerufen werden, sondern sofort reinsprechen.

Darüber hinaus ist anzumerken, dass die SuS gelegentlich überfordert sind, bei der selbstständigen Erarbeitung von Inhalten. Es besteht die Möglichkeit, dass viele Rückfragen zu den Aufgabenstellungen von Seiten der SuS kommen und die Aufgabenstellung einzelnen Lernenden noch einmal von der Lehrkraft erklärt werden muss. Besonders Isabel und Mona benötigen zusätzliche Hilfestellungen und auch besondere Aufmerksamkeit in den Arbeitsphasen, da sie oftmals nicht in der Lage sind die Forderungen der Aufgabenstellung zu erfassen. Die Schüler X und X neigen dazu, die Arbeitsaufträge schnell und oberflächlich auszuführen und im Anschluss ihre Mitschüler, die noch nicht fertig sind, abzulenken. Besondere Motivation, die Aufgaben überhaupt zu beginnen, brauchen die Lernenden X und X. Bei X liegt es an den bereits oben erklären Konzentrationsproblemen und zum Teil auch daran, dass sie die Aufgabenstellung nicht erfassen kann. X hingehen versucht durch sein Verhalten und sein gespieltes Unverständnis die Aufmerksamkeit der Lehrkraft und seiner Mitschüler auf sich zu ziehen.

Hinsichtlich der personalen Kompetenz sollte noch erwähnt werden, dass einige Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse möglicherweise nicht vor der Klasse präsentieren möchten. Dies liegt der Tatsache zugrunde, dass in den letzten Wochen solche Präsentationen oft von den Mitschülern mit abwertenden Kommentaren bewertet wurden. Aber auch das mangelnde Selbstbewusstsein einiger Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Leistungen kann ein Grund für diese Verweigerung sein.

3. Ziele

Grobziel:

Die Schülerinnen und Schüler sollen einen Perspektivwechsel vornehmen, indem sie einen Brief, einen Tagebucheintrag oder eine Fantasiegeschichte aus der Ich-Perspektive schreiben.

Feinziele

Die Schülerinnen und Schüler

Methodenkompetenz

- sollen ihre Selbsteinschätzung schulen, indem sie selbstständig entscheiden, welche der vorgeschlagenen Schreibaufträge sie nutzen.
- trainieren, ihre Schreibprodukte zu kontrollieren, indem sie ausgewählte Wörter in der Deutschen Rechtschreibung nachschlagen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Balladen - Schreiben aus der Ich-Perspektive am Beispiel "Der Zauberlehrling"
Untertitel
Unterrichtsfach Deutsch, Klassenstufe 7
Hochschule
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg  (Landesinstitut für Lehrerbildung Potsdam)
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V166692
ISBN (eBook)
9783640835324
ISBN (Buch)
9783656312307
Dateigröße
496 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zauberlehrling, Balladen, Kreativer Umgang, Fantasiereise, Schreiben aus der Ich-Perspektive, 7. Klasse, Deutschunterricht, Lehrprobe, Unterrichtsentwurf
Arbeit zitieren
Franziska Dedow (Autor), 2010, Balladen - Schreiben aus der Ich-Perspektive am Beispiel "Der Zauberlehrling", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166692

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