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Drei typische Konstellationen in der Delinquenz des Mädchens

Title: Drei typische Konstellationen in der Delinquenz des Mädchens

Seminar Paper , 2011 , 10 Pages , Grade: 1

Autor:in: Kerstin Schatzig (Author)

Psychology - Diagnostics
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Die folgenden Darstellungen beziehen sich auf den Artikel von Peter Blos „Drei typische Konstellationen in der Delinquenz des Mädchens“, der sich mit den Entwicklungskonstellationen delinquenter Mädchen auseinandersetzt. Er beschreibt drei verschiedene Konstellationen oder auch Störungen in der frühen Entwicklung des Kindes, welche später in der präpubertären Phase zu delinquentem Verhalten führen können. Im Mittelpunkt seiner Theorien steht stets die beeinträchtigte Mutter-Kind-Beziehung.

Dabei unterscheidet Blos deutlich das delinquente Verhalten bei Mädchen, welches sich sehr stark in sexuellem Agieren und Kleptomanie zeigt, im Gegensatz zum delinquenten Verhalten bei Jungen, die ihre innerpsychischen Konflikte eher über aggressives Verhalten und Gewalt ausagieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BEGRIFFSKLÄRUNG – DELINQUENZ

3. DELINQUENZ BEIM WEIBLICHEN GESCHLECHT

4. DIE PSYCHOLOGISCHE ENTWICKLUNG BEI MÄDCHEN – DIE DREI KONSTELLATIONEN DER DELINQUENZ

4.1. Delinquenz als Abwehr gegen regressives Verhalten

4.2. Delinquenz als Antwort auf die Nichtbewältigung des ödipalen Konfliktes

4.3. Delinquenz als Wiederherstellung der Ich-Kontinuität

5. ZUSAMMENFASSENDE SCHLUSSFOLGERUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die psychodynamischen Hintergründe von Delinquenz bei Mädchen basierend auf den Theorien von Peter Blos, um die spezifischen Entwicklungskonstellationen zu identifizieren, die zu strafbarem Verhalten führen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie frühkindliche Störungen in der Mutter-Kind-Beziehung und ödipale Konflikte das delinquente Agieren prägen.

  • Psychodynamische Ursachen weiblicher Delinquenz
  • Vergleich der Delinquenzformen zwischen Mädchen und Jungen
  • Die Rolle der frühen Mutter-Kind-Beziehung
  • Auswirkungen unbewältigter ödipaler Konflikte
  • Therapeutische Ansätze und Schwierigkeiten

Auszug aus dem Buch

4. DIE PSYCHOLOGISCHE ENTWICKLUNG BEI MÄDCHEN – DIE DREI KONSTELLATIONEN DER DELINQUENZ

Um die unterschiedlichen delinquenten Verhaltensweisen bei Mädchen und Jungen zu verstehen muss zunächst die psychologische Entwicklung in der frühen Kindheit betrachtet werden.

Das erste Auftreten von delinquenten Handlungen kann in der Präadoleszenz, also zwischen dem 10. und 13. Lebensjahr, festgelegt werden. Diese Phase der Entwicklung kann als Beginn pubertären Verhaltens, also der sexuellen Reifung gesehen werden. Es kommt zu einem Anwachsen der Triebenergie. Der junge Mensch reagiert darauf mit einer Regression auf verschiedene Arten libidinöser oder aggressiver Befriedigung, welche ihm/ ihr während seiner frühen Kindheit zur Verfügung standen. Häufig kommt es in dieser Phase zu motorischen Unruhen, Phantasien, Tagträume, Imitationsneigung und heftigen affektiv-motorischen Erregungszuständen (vgl. Blos 1964, S.651).

Die folgenden drei Konstellationen sind psychodynamische Mechanismen, die allerdings den Einfluss einer pathogenen Umwelt vernachlässigen. Zusätzlich gibt es natürlich stets individuelle Persönlichkeitsneigungen und familiäre Umstände, die die Ausbildung delinquenten Verhaltens natürlich zusätzlich beeinflussen können (vgl. Blos 1964, S.660).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Entwicklungskonstellationen delinquenter Mädchen basierend auf dem Artikel von Peter Blos.

2. BEGRIFFSKLÄRUNG – DELINQUENZ: Definition des Begriffs Delinquenz als juristisch geprägte Verhaltensstörung und Abgrenzung zu psychotischen Tätern.

3. DELINQUENZ BEIM WEIBLICHEN GESCHLECHT: Erörterung der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Delinquenz und der damit verbundenen Herausforderungen in der Therapie.

4. DIE PSYCHOLOGISCHE ENTWICKLUNG BEI MÄDCHEN – DIE DREI KONSTELLATIONEN DER DELINQUENZ: Detaillierte Darstellung der drei psychodynamischen Mechanismen (Abwehr gegen Regression, ödipale Konflikte, Ich-Kontinuität), die delinquentem Verhalten bei Mädchen zugrunde liegen.

5. ZUSAMMENFASSENDE SCHLUSSFOLGERUNGEN: Resümee der drei Hauptaspekte, die delinquentes Verhalten begünstigen, und Ausblick auf therapeutische Zielsetzungen.

Schlüsselwörter

Delinquenz, Mädchen, Psychodynamik, Peter Blos, Mutter-Kind-Beziehung, Ödipus-Komplex, Regression, Ich-Kontinuität, Kleptomanie, Sexualität, Agieren, Präadoleszenz, Therapie, Psychologie, Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die psychodynamischen Ursachen delinquenten Verhaltens bei Mädchen und greift dabei auf die theoretischen Arbeiten von Peter Blos zurück.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen frühkindliche Entwicklung, die Dynamik der Mutter-Kind-Beziehung, geschlechtsspezifische Unterschiede bei Straffälligkeit und die psychologische Bedeutung von Delinquenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die drei typischen psychodynamischen Konstellationen aufzuzeigen, die bei Mädchen zu delinquentem Verhalten in der präpubertären Phase führen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse basierend auf der psychodynamischen Literatur, primär orientiert an den Erkenntnissen von Peter Blos.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, den Vergleich von Delinquenz bei Jungen und Mädchen sowie die detaillierte Beschreibung dreier spezifischer psychologischer Entwicklungskonstellationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Delinquenz, psychodynamische Konstellationen, Mutter-Kind-Beziehung, Ödipus-Komplex und Identitätsbildung.

Warum unterscheidet der Autor zwischen Jungen und Mädchen bei der Delinquenz?

Der Autor unterscheidet, da sich Delinquenz bei Mädchen häufig in sexuellem Agieren oder Kleptomanie zeigt, während Jungen ihre Konflikte eher durch physische Aggression und Gewalt ausagieren.

Was bedeutet die "Wiederherstellung der Ich-Kontinuität" als Konstellation?

Dies bezieht sich auf das Bedürfnis des Kindes, die Realität nach einer elterlichen Verfälschung (z.B. Verschweigen von Tatsachen) durch eigenes Handeln wieder in Einklang mit seinem Erleben zu bringen.

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Details

Title
Drei typische Konstellationen in der Delinquenz des Mädchens
College
Klagenfurt University  (Institut für Psychologie)
Course
Diagnostik bei Rechtsbrechern
Grade
1
Author
Kerstin Schatzig (Author)
Publication Year
2011
Pages
10
Catalog Number
V166752
ISBN (eBook)
9783640832354
ISBN (Book)
9783640832125
Language
German
Tags
drei konstellationen delinquenz mädchens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerstin Schatzig (Author), 2011, Drei typische Konstellationen in der Delinquenz des Mädchens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166752
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