Das Thema dieses Lehrversuchs ist das Erarbeiten und Präsentieren von Menschenpyramiden. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Verbesserung der sozialen Kompetenzen der Schüler, die in dieser Unterrichtsstunde im Team agieren sollen. Gerade die sozialen Kompetenzen bekommen im Alltags, Schul- und Berufsleben immer größere Bedeutung. So stellt Gebken (2002) fest:
„Durch die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erhalten Erziehung und Sozialerziehung in der Schule und damit auch im Schulsport eine wachsende Bedeutung.“
Geradezu ideal dafür scheint der Bereich der Akrobatik und dort genauer der Partnerakrobatik (zu der sowohl Übungen zu zweit, als auch die hier angestrebten Menschenpyramiden mit mehreren Personen zählen), da dort diese sozialen Kompetenzen wie Teamgeist, Kooperationsbereitschaft, Kommunikation, sich und anderen vertrauen und gemeinsames Handeln gefordert und gefördert werden. Auch weitere Aspekte wie das Sammeln neuer Bewegungserfahrungen, die Schulung und Entwicklung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten sowie die Förderung der Kreativität werden in der Akrobatik angesprochen.
Im Folgenden wird nun in der Sachanalyse auf Sicherheits- und Verhaltensregeln bei der Akrobatik sowie auf technische und biomechanische Grundlagen eingegangen. Die Vielzahl an positiven Aspekten, warum Akrobatik nach Meinung der Fachautoren, im Sportunterricht unbedingt seine Berechtigung hat, wird ebenfalls in der Sachanalyse erläutert. In der Bedingungsanalyse werden die Eigenschaften der Lerngruppe und des Umfeldes des Lehrversuchs geschildert, bevor die Ziele der Stunde beschrieben werden. In der methodisch-didaktischen Strukturierung wird auf die Methodenwahl eingegangen und diese begründet und darüber hinaus erklärt, in welchem übergeordneten Unterrichtszusammenhang eine solche Stunde Raum finden könnte.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Sachanalyse
3. Bedingungsanalyse
3.1 Analyse der Lerngruppe
3.1 Analyse des Umfeldes
4. Ziele der Stunde
4.1 Groblernziel
4.2 Feinlernziele
4.2.1 Motorische Lernziele
4.2.2 Kognitive Lernziele
4.2.3 Sozial-affektive Lernziele
5. Methodisch-Didaktische Strukturierung
6. Unterrichtspraktische Planung
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel des Lehrversuchs ist die Erweiterung der sozialen Kompetenzen von Schülern der Jahrgangsstufe 11 durch das gemeinsame Erarbeiten und Präsentieren von Menschenpyramiden. Dabei steht die Förderung von Teamgeist, Kommunikation und Kooperationsbereitschaft innerhalb einer erlebnisorientierten Lernumgebung im Mittelpunkt der Forschungs- und Unterrichtsgestaltung.
- Verbesserung der sozialen Kompetenzen durch gemeinsames Handeln
- Vermittlung von Sicherheits- und Verhaltensregeln in der Akrobatik
- Förderung der Kreativität durch eigene Pyramidenkonstruktionen
- Schulung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten
- Integration von Teambildung und gegenseitiger Hilfestellung
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Das Thema dieses Lehrversuchs ist das Erarbeiten und Präsentieren von Menschenpyramiden. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Verbesserung der sozialen Kompetenzen der Schüler, die in dieser Unterrichtsstunde im Team agieren sollen. Gerade die sozialen Kompetenzen bekommen im Alltags, Schul- und Berufsleben immer größere Bedeutung. So stellt Gebken (2002) fest: „Durch die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erhalten Erziehung und Sozialerziehung in der Schule und damit auch im Schulsport eine wachsende Bedeutung.“
Geradezu ideal dafür scheint der Bereich der Akrobatik und dort genauer der Partnerakrobatik (zu der sowohl Übungen zu zweit, als auch die hier angestrebten Menschenpyramiden mit mehreren Personen zählen), da dort diese sozialen Kompetenzen wie Teamgeist, Kooperationsbereitschaft, Kommunikation, sich und anderen vertrauen und gemeinsames Handeln gefordert und gefördert werden. Auch weitere Aspekte wie das Sammeln neuer Bewegungserfahrungen, die Schulung und Entwicklung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten sowie die Förderung der Kreativität werden in der Akrobatik angesprochen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einführung begründet die Themenwahl mit dem Ziel der sozialen Kompetenzförderung durch Akrobatik im Schulsport.
2. Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert die akrobatischen Grundlagen, notwendige Sicherheitsregeln, biomechanische Aspekte der Wirbelsäulenbelastung und relevante Grifftechniken.
3. Bedingungsanalyse: Hier werden die spezifischen Voraussetzungen der Lerngruppe sowie die räumlichen und materiellen Gegebenheiten des Schulumfeldes analysiert.
4. Ziele der Stunde: Das Kapitel definiert ein übergeordnetes Groblernziel sowie konkrete motorische, kognitive und sozial-affektive Feinlernziele für die Schüler.
5. Methodisch-Didaktische Strukturierung: Dieser Abschnitt beschreibt die Einordnung in die Unterrichtseinheit nach dem Prinzip „Vom Leichten zum Schweren“ und erläutert den Aufbau der Lernphasen.
6. Unterrichtspraktische Planung: Ein tabellarischer Zeitplan für die Doppelstunde, der die Phasen der Erarbeitung, Präsentation und Reflexion strukturiert darstellt.
Schlüsselwörter
Akrobatik, Menschenpyramiden, soziale Kompetenzen, Sportunterricht, Schulsport, Teamarbeit, Kooperation, Kommunikation, Körperhaltung, Sicherheit, Vertrauen, Gruppenakrobatik, Lernziele, Bewegungsaufgabe, Sozialverhalten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Lehrversuch primär?
Es geht um die didaktische Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde zum Thema Akrobatik, bei der Schüler Menschenpyramiden erarbeiten und präsentieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind Akrobatik als Mittel zur sozialen Kompetenzentwicklung, Sicherheitsaspekte im Sportunterricht sowie biomechanische Grundlagen.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Das Groblernziel ist die Erweiterung der sozialen Kompetenzen der Schüler durch gemeinsames Handeln und Verantwortungsübernahme im Team.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Sach- und Bedingungsanalyse sowie einer didaktischen Strukturierung für einen unterrichtspraktischen Lehrversuch.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Sicherheitsregeln, die technischen Voraussetzungen (wie Körperhaltung und Griffe) sowie die konkrete methodische Planung der Unterrichtsstunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Akrobatik, Menschenpyramiden, soziale Kompetenzen, Teamarbeit und Schulsport.
Warum ist die Bankstellung für den Pyramidenbau so wichtig?
Sie dient als Basis-Grundhaltung; eine korrekte Wirbelsäulenhaltung ohne Hohlkreuz oder Katzenbuckel ist essenziell, um Verletzungen und Fehlbelastungen zu vermeiden.
Welche Rolle spielt die Digitalkamera in diesem Lehrversuch?
Sie dient als Medium zur Steigerung der Motivation und des Selbstbewusstseins sowie als wertvolles Werkzeug für die anschließende Reflexion und Analyse der erbrachten Leistungen.
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- Sören Haß (Autor), 2007, Akrobatik – Erarbeiten und Darstellen von Menschenpyramiden , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166756