Nach Lützen – der Dreißigjährige Krieg bis 1648


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011
28 Seiten, Note: 2,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Konfessionelle Spaltung und neue Konflikte bis hin zum Dreißigjährigen Krieg

2. Der Dreißigjährige Krieg bis Lützen

3. Die Schlacht bei Lützen - eine schlachtfeldarchäologische Betrachtung

4. Nach Lützen bis zum Schwedisch-Französischen Krieg

5. Der Schwedisch-Französische Krieg (1635-48)
5.1. Der Schwedisch-Französische Krieg 1635-43
5.2. Der Schwedisch-Französische Krieg 1643-48

6. Der Westfälische Friede

7. Zusammenfassung

8. Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

Der Dreißigjährige Krieg ist ein Kriegsgeschehen, das aus einem Bündel verschiedener miteinander verflochtener militärischer Konflikte besteht, in dem das Alte Reich den Hauptkriegsschauplatz einnimmt.

Auf diesem tragen die verschiedenen europäischen Mächte ihre Kontroversen aus, die das Alte Reich - „mit bis zu zwei Dritteln Bevölkerungsverlust in manchen Regionen“1 - stark zeichnen.

Der Krieg wird um zwei Prinzipien geführt: einerseits um die Vorherrschaft der katholischen oder der evangelischen Konfession, andererseits um die Vorherrschaft des Kaisers im Reich oder die Unabhängigkeit der Fürsten.2 Hierbei ist die Zuspitzung der Verfassungspolitik ist mit der Konfessionsproblematik aussichtslos verknüpft.3

Der Krieg gewinnt seine Langwierigkeit und Schärfe vor allem durch die mächtepolitische Konfliktlage in Europa, die wesentlich von der habsburgisch- französischen Rivalität gekennzeichnet ist. Das französische Interesse, die Vormacht Europas zu werden, trägt entscheidend zur Verlängerung des Krieges bei. Frankreich wird als eigentlicher Gewinner des Krieges angesehen und hat erfolgreich den Zusammenhang zwischen der spanischen und der deutschen Linie des Hauses Habsburg geschwächt und dazu beigetragen, die Stellung des deutschen Kaisers zu mindern.

Stollberg-Rilinger, Barbara (2006): Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Vom Ende des Mittelalters bis 1806. Orig.-Ausg. München: Beck (Beck'sche Reihe), S. 73.

In meiner Hausarbeit „Nach Lützen - der Dreißigjährige Krieg bis 1648“ möchte ichq meinen Fokus primär auf den Schwedisch-Französischen Krieg bis hin zum Westfälischen Frieden richten. Dennoch ist es unabdingbar die eigentlichen Auslöser des Krieges sowie die ersten 14 Jahre des Krieges zu betrachten (erster, zweiter Teil). Da der Krieg nach der Schlacht bei Lützen eine neue Eigendynamik entwickelt, wird im dritten Teil „Die Schlacht bei Lützen - eine schlachtfeldarchäologische Betrachtung“ Lützen aus der schlachtfeldarchäologischen Perspektive betrachtet, einer neuen Sichtweise als auch Disziplin, die mit neuen Ergebnissen alte stützt und ausbaut. Im vierten Teil „Nach Lützen bis zum Schwedisch-Französischen Krieg“ untersuche ich jenen Zeitabschnitt nach der Schlacht bei Lützen bis zum Anfang des Schwedisch-Französischen Krieges.

Nach dem eigentlichen Hauptteil möchte ich die Ergebnisse des „Westfälischen Friedens“ zusammenfassen, bevor ich meine Hausarbeit mit einer Zusammenfassung abschließe.

1. Konfessionelle Spaltung und neue Konflikte bis hin zum Dreißigjährigen Krieg

In den Jahren 1556 dankt Karl V. ab, teilt sein Imperium auf undüberträgt die Kaiserwürde seinem Bruder Ferdinand. Kaiser und Reichsstände sind zur damaligen Zeit beide aufeinander angewiesen: Sie repräsentieren ein System komplementärer Staatlichkeit. Das Reich ist somit zuständig für die Außenverteidigung und das Rechtssystem, die Reichskreise für das Exekutionswesen und die Infrastruktur und die Territorialstaaten sind befugt für die Verwaltung der Untertanen.

Hungerkrisen häufen sich, die Menschen fürchten um ihre Existenz und die sozialen und konfessionellen Spannungen verschärfen sich. Der gemischt-konfessionelle Status mehrerer Reichsstände provoziert Auseinandersetzungen trotz des formalen Religionsfriedens von 1555. Somit sind die Reichstage dieser Zeit, neben der Türkenabwehr und der Landfriedenssicherung, durativ mit der Religionsfrage beschäftigt.

Kaiser Ferdinand I. und seit 1564 Maximilian II. sind keine militanten Katholiken, sondern stets um ein bikonfessionelles Reich bemüht, wie die Bemühungen Maximilians II. um die Anerkennung des Religionsfriedens während des Augsburger Reichstags von 1556 aufzeigen. Das Erzbistum Köln und das Herzogtum Bayern sind zu dieser Zeit die wichtigsten Stützpunkte der gegenreformatorischen Politik - von hier aus wird vor allem im Westen des Reiches die Rekatholisierung betrieben. Ab 1576 trägt Rudolf II. die Kaiserkrone. Dieser ist von dem spanischen Katholizismus stark geprägt und reagiert auf dringende Probleme im Reich nur zögernd. In dieser Zeit eskalieren die Konflikte, die sich aus divergierenden Interpretationen des Religionsfriedens ergeben. Ein Beispiel hierfür ist die als notwendig erkannte Kalenderreform. Papst Gregor XIII. verlangt ab dem 4. Oktober 1582, dass der Kalender um elf Jahre korrigiert werden solle. Die Protestanten opponieren, weil der Kaiser die Reform ohne Befragung der Reichsstände verbindlich macht.

Die krisenhafte Situation im 16./17. Jahrhundert löst somit eine neue Welle von Protesten auf dem Land und in den Städten aus. Den Höhepunkt bildet der Bauernaufstand in Oberösterreich von 1595 bis 1597, in dem sich die Belastungen des Türkenkrieges und die Repressionen gegen evangelische Gläubige richten. Als die auf friedlichen Ausgleich bedachte Generation von Fürsten und Räten ausstirbt, verschärfen sich die konfessionellen Konfrontationen.4

Mit dem Majestätsbrief vom 9. Juli 1609 spricht Kaiser Rudolf II. den böhmischen Ständen die freie Religionsausübung auf Grundlage der „Böhmischen Konfession“ von 1575 zu und Böhmen wird somit unfreiwillig zum neuralgischen Zentrum erklärt. Die Religionsfreiheit und die Ständerechte gelten als Schutz gegen die zentralistische Politik der Habsburger, doch wird der Religionsfriede erneut verletzt. Daran ändert sich auch nichts, als Rudolf II. am 23. Mai 1611 zugunsten seines Bruders Matthias als König von Böhmen abdankt. Nach dem Ableben Rudolfs II. am 13. Juni 1612übernimmt Matthias die Kaiserkrone und verlegt den Hof wieder von Prag nach Wien. Aus den Querelen im Haus Habsburg geht der Erzherzog Ferdinand als Sieger hervor und wird am 6. Juni 1617 vom böhmischen Landtag als künftiger König angenommen (jedoch nicht gewählt) und am 1. Juli 1618 zum König von Ungarn gekrönt.5

Ferdinand missachtet die Gewissens- und Religionsfreiheit und seine gegenreformatorische Politik lässt die evangelischen Stände um ihre politische Freiheit bangen.

Angesichts dieser Zuspitzung der Lage in Böhmen, der durchaus konfusen Situation im Reich und internationaler Spannungen wird ein drohender Krieg zur unausweichlichen Konsequenz.

Am 23. Mai 1618 ziehen 200 Vertreter der protestantischen Stände unter der Führung von Heinrich Matthias von Thurn auf die Prager Burg. Die Räte Wilhelm Slavata und Juroslav von Martinitz gelten als in „unserer Religion größter Feind“6 und werden deshalb kurzerhand zusammen mit einem Sekretär in einen Burggraben gestürzt (Prager Fenstersturz). Zuvor gibt es jedoch am 23. Mai 1618 eine Anklage von einem Abgeordneten des böhmischen Adels gegen die habsburgischen Statthalter, da diese nicht die im Majestätsbrief zugesicherten Rechte einhalten.7 In dem dadurch ausgelösten und sich ausweitendem Krieg vermischen sich die folgenden vier Konflikte: zwischen den böhmischen Ständen und den Habsburgern, die Rivalität zwischen Kaiser und Reichsstände, der Krieg zwischen Spanien und den Niederlanden und die Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Spanien um die Vormachtstellung in Europa.

2. Der Dreißigjährige Krieg bis Lützen

Im März 1619 stirbt Kaiser Matthias. Der Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz bekämpft zwar die Wahl des Habsburgers Ferdinand II., jedoch sind die Protestanten nicht im Stande einen ebenbürtigen Gegenkandidaten zu stellen. Demzufolge wird Ferdinand II. am 28. August 1619 einstimmig zum Kaiser gewählt und wenig später in Frankfurt gekrönt. Die Böhmen akzeptieren Ferdinand als König nicht und setzen ihn ab. Kurz danach wählen sie am 26. August den gerade dreiundzwanzigjährigen Pfälzer Friedrich V. zum neuen König. Dieser scheint aufgrund seiner verwandtschaftlichen Beziehungen im protestantischen Europa das größte Machtpotential aufbieten zu können und ist gleichzeitig der Führer der Protestantischen Union. Der abgesetzte Kaiser Ferdinand II. hat Angst um seine Vorherrschaft in Böhmen und gewinnt im Oktober den Führer der Katholischen Liga, Maximilian I. von Bayern, für sich, indem er ihm die pfälzische Kurwürdeüberträgt (Vertrag von München).

Die Katholische Liga ist seinerzeit die Gegenbewegung zur Protestantischen Union. Erstere wird 1609 von ebendiesem Maximilian I. von Bayern gegründet und umfasst neben Bayern die Fürstentümer Köln, Trier, Mainz und Würzburg. Der Vertrag von München verpflichtet Maximilian I. demnach, die Armee der Katholischen Liga zu entsenden, um die Aufstände der Protestanten in Böhmen (siehe Prager Fenstersturz) niederzuschlagen.

Mit der Entsendung der Ligatruppen, unter der Führung des Feldherrn Tilly, nach Böhmen, tritt der Konflikt endgültig in die kriegerische Phase. Spanien sichert ihm gleichzeitig militärische Hilfe und protestantische Stände (aus Brandenburg, Kursachsen u.a.) zu. Diese Zusammensetzung von Verbündeten macht deutlich, dass in dem Konflikt nicht einfach nur Protestanten gegen Katholiken kämpfen, sondern die Fronten viel komplexer sind.

Die utopischen Pläne Friedrichs V. sind schnell verweht, da das böhmische Heer gegen das kaiserliche und bayerische Heer unter Graf Tilly am 8. November 1620 am Weißen Berg von Prag eine vernichtende Niederlage erleben. Das katholische Heer ist mit 28.000 Mann dem des böhmischen (21.000 Mann) zahlenmäßigüberlegen.

Die geschlagene böhmische Armee löst sich auf. Somit ist das rasche Ende der stolzen protestantischen Adelspolitik und ihres Winterkönigs, Friedrich V., besiegelt. Friedrich V. flieht nach Holland und in Böhmen, Schlesien, Mähren und Österreich beginnt das große Strafgericht und die katholische Gegenaktion. Mit der Rekatholisierung in Böhmen treten starke protestantische Massenemigrationen auf, womit der Bevölkerungsanteil des Landes stark absinkt. Friedrich V. wird 1623 in die Acht genommen, d.h. er wird für vogelfrei erklärt, und die Kaiserwürde wird formell auf Maximilian I.übertragen.

Die linksrheinische Pfalz bleibt also spanisch und die rechtsrheinische Pfalz bayerisch besetzt. Wo die kaiserlichen und spanischen Truppen stehen, beginnt ein intensiver katholischer Prozess, indem zerstörte Klöster wieder hergestellt und Stifte zurückgefordert werden.8 Währenddessen entschließen sich Christian IV. von Dänemark, der als Herzog von Holstein auch ein Oberster des Niedersächsischen Kreises ist, und die dortigen Stände zur Gegenwehr und so kommt es Ende 1625 zum Niedersächsisch-Dänischen Krieg. Der Kaiser stellt sein eigenes Heer unter Albrecht von Wallenstein (Abb.1), einem Generalissimus aus Böhmen, auf. Wallenstein erlangt zusammen mit Tilly Sieg auf Sieg, besetzt Mecklenburg und bekommt diesübertragen.

Im Jahre 1629 erlässt Ferdinand II. das Restitutionsedikt, womit der Augsburger Religionsfriede zwar gewährleistet ist, aber nur im katholischen Sinne. Wallenstein erkennt, dass sein Kaiser seine Kräfte ausschließlich auf Norddeutschland konzentriert und

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Wallenstein befürchtet, dass sich der Kaiser damitüberspannt, zumal er auch die Spanier in Oberitalien unterstützt. Darüber hinaus ahnt der Generalissimus eine heimliche Verständigung zwischen Schweden und Dänemark. Der König von Schweden, Gustav II. Adolf, geht einen von Frankreich vermittelten Frieden ein und ist somit zum Angriff auf das Alte Reich bereit.

Anfang Juli 1630 landet der Monarch mit seinem Heer auf Usedom, wodurch er den Auftakt zum Schwedischen Krieg gibt. Gustav Adolf fordert alle evangelischen Stände auf, sich ihm anzuschließen, findet jedoch einstweilig keine sonderliche Resonanz. Er ist dennoch im Stande seine Stellung zu festigen, vertreibt die Kaiserlichen aus Mecklenburg und Pommern und schließt 1631 ein Bündnis mit Frankreich (Vertrag von Bärwalde).

[...]


1 Stollberg-Rilinger, Barbara (2006): Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Vom Ende des Mittelalters bis 1806. Orig.-Ausg. München: Beck (Beck'sche Reihe), S. 73.

2 Vgl. Schwanitz, Dietrich (2000): Die Geschichte Europas. Frankfurt: Eichborn, S. 141.

3 Zu den Brennpunkten der historischen Forschung zählen die Reformations-bzw. Religionsprozesse am Reichskammergericht. Dem Reichskammergericht steht ein Richter vor, der Kammerrichter. Der Kammerrichter leitet die öffentlichen Sitzungen des Gerichts und führt die Dienstaufsichtüber die Assessoren, welche letztlich das Urteil fällen. Jedes Fürstentum darf je einen Assessor an das Reichskammergericht entsenden, was heißt, dass hier durchaus protestantische und katholische Assessoren aufeinandertreffen. Im Streit um die Religionsparität des Kammerpersonals treten also schon vor dem Dreißigjährigen Krieg die katholischen und protestantischen Konzeptionen aufeinander. Die Protestanten empfinden das Ablehnen ihrer Paritätsforderung und das Festhalten der katholischen Stände am Mehrheitsprinzip als ein extremes Defizit. Die Gegenseite wiederum sieht damals: „der catholischen religion das messer an die gurgel gesetzt, weil die protestirnde sambtlich und entlich entschlossen, den religionsfriden auf ir weis zu erweitern[…], am cammergericht und reichstägen paritatem votorum neben der freistellung mit gewalt und aufs eusserist hindurchzudringen.“(Ritter 1870ff, XI, 1909, S. 21.)

4 Vgl. Vogler, Günter (2003): Europas Aufbruch in die Neuzeit. 1500 - 1650. Stuttgart: Ulmer (UTB, 2385 : Geschichte).

5 König Philipp III. von Spanien will seine Erbansprüche anerkannt wissen. Die deutschen Habsburger sind zu jener Zeit auf die spanische Hilfe angewiesen und müssen somit die Wünsche der spanischen Linie berücksichtigen. Nach Verhandlungen im Jahre 1613 kommt es im Frühsommer 1617 zur Einigung durch den Onate -Vertrag. In diesem Vertrag verzichtet König Philipp III. von Spanien zugunsten von Ferdinand auf seine Erbrechte. Ferdinand verpflichtet sich indes damit, die spanische Linie bei eventuellen Belehnungen im Reichsitalien zu unterstützen. Nachdem die Erbfolge geklärt ist, kommt es für Ferdinand darauf an, die Kronen Böhmens und Ungarns zu erringen.

6 Bosl, Karl (1968): Die böhmischen Länder im Habsburgerreich 1848 - 1919. Bürgerlicher Nationalismus und Ausbildung einer Industriegesellschaft. Stuttgart: Hiersemann (Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder, / hrsg. im Auftr. des Collegium Carolinum von Karl Bosl ; Bd. 3), S.227.

7 Vgl. Vogler, Günter (2003): Europas Aufbruch in die Neuzeit. 1500 - 1650. Stuttgart: Ulmer (UTB, 2385 : Geschichte).

8 Vgl. Fenske, Hans (2002): Deutsche Geschichte. Vom Ausgang des Mittelalters bis heute: Primus.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Nach Lützen – der Dreißigjährige Krieg bis 1648
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Historisches Institut )
Veranstaltung
Schwedische Großmachtzeit (1561 - 1721)
Note
2,0
Jahr
2011
Seiten
28
Katalognummer
V166821
ISBN (eBook)
9783640828548
ISBN (Buch)
9783640828975
Dateigröße
1632 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nach, lützen, dreißigjährige, krieg
Arbeit zitieren
Anonym, 2011, Nach Lützen – der Dreißigjährige Krieg bis 1648, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166821

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