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Avatare - und ihre Möglichkeiten nachhaltiger Wertsteigerung im Interfusionsmarketing

Title: Avatare - und ihre Möglichkeiten nachhaltiger Wertsteigerung im Interfusionsmarketing

Diploma Thesis , 2007 , 128 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Diplom-Medienwirt Stefan Schmitt-Blass (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Summary Excerpt Details

Avatare, virtuelle Repräsentanten des Individuums, sind nicht nur ein Mittel zur gesellschaftlichen Selbstrepräsentation, sondern entfalten ökonomisch ein hohes Potential.

Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, nicht nur eine aktuelle Betrachtung der Potentiale von virtuellen Stellvertretern im immer medialer durchdrungenen Alltag der Menschen aufzeigen, sondern darüber hinaus auch Gesellschafts- und Konsumtendenzen für die Zukunft. Das Aufzeigen von Synergien und deren Auswertung kann letztendlich zu einer kalkulierbaren Einschätzung von Gesellschafts- und Konsumtrends führen, deren entscheidendes virtuelle Vehikel der Avatar ist.

Im ersten Teil werden die für den Verständnisgang der Arbeit benötigten grundlegenden Begrifflichkeiten aus den Bereichen: „Kommunikation und Medium“, „Marketing und Erlebnisgesellschaft“, „Wirklichkeit und Wahrnehmung“, „Identität und Internet“, „Kunst und Zukunftsforschung“ erläutert.

Im zweiten Teil werden die aktuellen Veränderungen im Marketingbereich erfasst. Übergeordnete systemdurchdringende Mechanismen in Verbindung mit aktuellen technologischen Neuerungen und damit einhergehenden sozio-kulturellen Auswirkungen, sind die Kernpunkte und beschreiben die Evolution des Marketings.

Im dritten Teil wird auf die konsumorientierte Nutzung des Internets, der damit einhergehenden Auswirkungen auf den Konsumenten und die daraus entstehenden Nutzungsmöglichkeiten für Unternehmen eingegangen.

Im vierten Teil werden die Erkenntnisse der beiden vorhergehenden Teile verschmolzen, um zu erfassen, ob Avatare im Rahmen der immer stärker vernetzten globalen Gesellschaft im virtuellen Raum eine Wertsteigerung erfahren und somit ökonomisch sinnvoll genutzt werden können.

Abschließend wird der Versuch unternommen Zukunftsszenarien hinsichtlich gesellschaftlicher und konsumbezogener Entwicklungen zu zeichnen. Diese Zukunftsentwürfe sollen potentielle Denk- und möglicherweise Handlungsrichtlinien aufzeigen, die in die langfristige Produktplanung und Kalkulation des Marktes hinsichtlich der Konsum- und Vermarktungsmöglichkeiten von Avataren, aber auch physischen Produkten, mit einbezogen werden könnten.

Excerpt


Inhalt

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Methodische Vorgehensweise

2 Begriffserklärungen

2.1 Kommunikation und Medium

2.1.1 Kommunikation

2.1.2 Medien

2.1.3 Internet

2.1.4 Media 2.0

2.1.5 Telepräsenz und virtuelle Realität

2.2 Marketing

2.2.1 Klassisches Marketing

2.2.2 Erlebnisgesellschaft und Erlebnismilieus

2.2.3 Neuromarketing und Neurowissenschaft

2.2.4 Interfusionsmarketing und Virales Marketing

2.3 Das Konstrukt der Wirklichkeit

2.3.1 Die Wirklichkeitstheorie des Konstruktivismus

2.3.2 Soziale Wahrnehmung

2.3.3 Soziale Emotion

2.3.4 Soziale Motivation

2.3.5 Einstellungen

2.3.6 Interpersonales Verhalten

2.4 Identität und Internet

2.4.1 Selbstkonzept und Identität

2.4.2 Avatar – Das virtuelle Alter-Ego

2.4.3 Soziale Beziehungen und parasoziale Beziehungen

2.4.4 Fetischismus und virtueller Fetischismus

2.5 Ausblicke in die Zukunft

2.5.1 Zukunftsforschung: das Modell der Kondratjew-Wellen

2.5.2 Transgenic Art und Artificial Life Art

2.5.3 Transhumanismus und Posthumanismus

3 Die Evolution des Marketings

3.1 Klassisches Marketing

3.1.1 Konstruktivistisches Kommunikationsmodell

3.2 Aktuelle Marketingentwicklungen

3.2.1 Technoökonomische Auswirkungen neuer Kommunikationsformen

3.2.2 Soziologische Auswirkungen neuer Kommunikationsformen

3.2.3 Neuromarketing

3.2.4 Interfusionsmarketing

4 Entstehung und Hintergrund von Avataren

4.1 Grundlagen der Entstehung von Avataren

4.1.1 Individuum und Virtualität

4.1.2 Ökonomie und Virtualität

4.2 Gegenwärtige Interaktionen von Avataren und Ökonomie

4.2.1 Avatare – Virtuelle Alter-Ego-Identitäten

4.2.2 Funktionen von Avataren innerhalb der virtuellen Umgebung

4.2.2.1 Soziale Anwendungsgebiete

4.2.2.2 Ökonomische Nutzungsmöglichkeiten

4.2.2.3 Vertrauen und Akzeptanz

5 Anstehende Ökonomiepotentiale von Avataren

5.1 Technoökonomische Vermarktungspotentiale

5.2 Sozioökonomische Vermarktungspotentiale

5.3 Fazit

6 Die weitere Zukunft

6.1 Zukünftige technologische Entwicklungen

6.2 Konsumsoziologische Konsequenzen

6.3 Der Avatar der Zukunft

6.4 Menschliche Entwicklungsszenarien

6.4.1 Szenario 1

6.4.2 Szenario 2

6.4.3 Szenario 3

6.4.4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das ökonomische Potential von Avataren und ihre Rolle bei der nachhaltigen Wertsteigerung im sogenannten Interfusionsmarketing, wobei sie die technologischen, soziologischen und psychologischen Veränderungen durch das Internet analysiert.

  • Evolution des Marketings und technologische Konvergenz
  • Die Rolle von Avataren als virtuelle Identitäten und "Alter-Egos"
  • Ökonomische Nutzungsmöglichkeiten und Wertsteigerungspotentiale durch virtuelle Repräsentanten
  • Systemtheoretische Betrachtung von Konsum und Gesellschaft
  • Zukunftsszenarien für Mensch und Maschine im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

2.4.2 Avatar – Das virtuelle Alter-Ego

Der Begriff Avatar stammt aus dem Sanskrit und steht im Hinduismus für die Verkörperung eines höheren Wesens oder göttlichen Willens. Bezogen auf das Internet kann man sie als grafische Repräsentanten (Alter-Ego) klassifizieren, bei denen keine spirituellen Konnotationen im Vordergrund stehen, sondern der Aspekt der sozio-technischen Selbstrepräsentation.

Bei der Konstruktion des virtuellen Alter-Ego`s (Avatar) hat der Erschaffer (je nach Systemarchitektur) ein mehr oder minder großes Freiheitsmaß bei der textuellen und / oder grafischen Konstruktion, die ihre Anwendung beispielsweise in Online-Foren, Online-Chats, Online-Spielen als auch auf Websites erfährt. Bezüglich Geschlecht, Alter, Körpergröße, Gewicht, Haarfarbe, Hautfarbe sind die virtuellen Körper völlig plastisch und können nach Belieben geformt und umgestaltet werden. Dabei wird angenommen, dass das Experimentieren mit verschiedenartigen virtuellen Präsenzen entsprechenden sozialen Kategorien (z.B.: Geschlecht, Alter, Ethnizität) zugeordnet werden kann. Weitere Autoren betonen dabei die Möglichkeit der taktischen Merkmalsänderungen (Alter, Geschlecht). Schlussendlich lassen sich, nach Döring „Körperkonstruktionen als Selbstdarstellungs-Strategien verstehen: In der Regel geht es Internetnutzerinnen und -nutzern weder um eine beliebige Maskerade, noch um antisozialen Betrug, sondern vielmehr um ein Verfolgen legitimer sozialer Ziele (z.B.: Diskriminierung vermeiden, attraktiv wirken), wenn auch eventuell mit ethisch bedenklichen Mitteln“. Dabei muss die Erschaffung des virtuellen Körpers nicht rein fiktiv sein, sondern kann durchaus eine Auswahl authentischer eigener Bilddokumente und Aspekte entsprechen. Der virtuell erschaffene Körper ist somit nicht nur Träger sozialer Bedeutungen und diesbezüglich auf Reflexionswirkung von Offline-Körperdarstellungen zu betrachten, sondern er kann auch ein Merkmal der Personenerkennung im Internet sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Thematik der Avatare als ökonomisch-soziologische Wertschöpfungsmaschine und Erläuterung des methodischen Vorgehens.

2 Begriffserklärungen: Definition der zentralen Konzepte wie Kommunikation, Medien, Internet, Wirklichkeitskonstruktion und Identität im digitalen Raum.

3 Die Evolution des Marketings: Analyse des Wandels vom klassischen Marketing hin zu einem systemtheoretisch geprägten Ansatz, der technologische und soziologische Entwicklungen integriert.

4 Entstehung und Hintergrund von Avataren: Untersuchung der Grundlagen und der ökonomischen Interaktionen von Avataren sowie ihrer Funktionen in virtuellen Umgebungen.

5 Anstehende Ökonomiepotentiale von Avataren: Erörterung der techno- und sozioökonomischen Möglichkeiten, die Avatare für die Vermarktung in der Zukunft bieten.

6 Die weitere Zukunft: Darstellung zukünftiger technologischer Entwicklungen und konsumsoziologischer Konsequenzen sowie Entwicklungsszenarien für die Menschheit.

Schlüsselwörter

Avatare, Interfusionsmarketing, Virtuelle Welten, Internet, Konsumenten, Soziale Milieus, Neuromarketing, Identität, Selbstkonzept, Virtualität, Systemtheorie, Medienevolution, Web 2.0, Künstliche Intelligenz, Wertschöpfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Avatare in virtuellen Welten als Werkzeuge zur ökonomischen Wertsteigerung und gesellschaftlichen Interaktion eingesetzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören Systemtheorie, Marketing, Soziologie, Psychologie sowie technologische Zukunftsforschung und deren Einfluss auf das Internet.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Funktion von Avataren im zukünftigen Interfusionsmarketing zu belegen und deren Potential zur Wertsteigerung wissenschaftlich zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine interdisziplinäre Bündelung von Erkenntnissen aus Systemtheorie, Kommunikationswissenschaft und Psychologie, um ein Modell für das "Interfusionsmarketing" zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Evolution des Marketings, der theoretischen Einordnung von Avataren und der Analyse ihrer konkreten Vermarktungspotentiale.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Avatare, Interfusionsmarketing, Identität, Virtualität, Systemtheorie und Neuromarketing.

Welche Rolle spielt Second Life in der Arbeit?

Second Life dient als konkretes Fallbeispiel, um die Interaktion zwischen virtuellen Individuen und der Ökonomie sowie die Entstehung virtueller Warenwelten zu verdeutlichen.

Was bedeutet der Begriff "Interfusionsmarketing"?

Es handelt sich um einen von der Autorin geprägten Oberbegriff für ein Marketingkonzept, das systemtheoretische Vernetzungen mit soziologischen Milieus verschmilzt, um effiziente Kommunikationsviren im Web 2.0 zu erzeugen.

Wie sehen die Zukunftsszenarien aus?

Die Autorin entwirft drei Szenarien, die von einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft durch Neurotechnologie bis hin zur völligen Verschmelzung von Mensch und Maschine in der Virtualität reichen.

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Details

Title
Avatare - und ihre Möglichkeiten nachhaltiger Wertsteigerung im Interfusionsmarketing
College
Fresenius University of Applied Sciences Köln
Course
Medienwirtschaft
Grade
1,3
Author
Diplom-Medienwirt Stefan Schmitt-Blass (Author)
Publication Year
2007
Pages
128
Catalog Number
V166860
ISBN (eBook)
9783640830220
Language
German
Tags
Avatare Zukunft Ökonomie Realität Medien Immersion Fetische Marketing Emotionen Motivation Selbstkonzept Gesellschaft Neuro Szenarien Individuum Kommunikation Gefahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Medienwirt Stefan Schmitt-Blass (Author), 2007, Avatare - und ihre Möglichkeiten nachhaltiger Wertsteigerung im Interfusionsmarketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166860
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