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Internationale Arbeitsteilung in der Bekleidungsindustrie am Beispiel ZARA

Title: Internationale Arbeitsteilung in der Bekleidungsindustrie am Beispiel ZARA

Seminar Paper , 2008 , 29 Pages , Grade: Gut

Autor:in: Mag. Alexandra Nima (Author), Martin Lambauer (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Das Thema dieser Arbeit stellt die (Neue) Internationale Arbeitsteilung (hier und im folgenden abgekürzt mit: NIAT bzw. IAT) am Beispiel der Firma ZARA (ein Unternehmen der Textil- und Bekleidungsbranche- mit Fokus auf letzterem). Diese Proseminararbeit wird im Rahmen des PS „Globalisierung und Strategien der Internationalisierung“ geschrieben.

Ziel ist, zu einem tieferen Verständnis von Globalisierungsprozessen- im speziellen der Rolle von internationaler Arbeitsteilung als Unternehmens- und Produktionsstrategie- zu gelangen. Von einer anfänglichen Definition der Grundbegriffe und einiger in der Literatur gebräuchlichen Theorien internationaler Arbeitsteilung und Produktiosstrategien gehen wir schliesslich über zu einer Beschreibung und Analyse des Unternehmens, seines Businessmodells und einer abschließenden Analyse und Verbindung beider Bereiche: des theoretischen und des praktischen.

Die von uns diskutierten Fragen stellen somit folgende: Wie definiert sich NIAT, wie und warum funktioniert internationale Arbeitsteilung am Beispiel ZARAs bzw. warum gibt es im Vergleich keinen best-practice-Ansatz im Rahmen der IAT?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung und Problemstellung

1. Wie definiert sich NIAT?- Begriffsklärungen und Theorien im Kontext der (alten und) neuen internationalen Arbeitsteilung

1.1.Gründe für Produktionsverlagerungen (ins Ausland)

1.2. Internationale Arbeitsteilung und wie man Wettbewerbsvorteile schafft

1.3. Neue Erkenntnisse und Theorien im Kontext der neuen (internationalen) Arbeitsteilung

2. Wie und warum funktioniert internationale Arbeitsteilung am Beispiel ZARA?

2.1. Grundsätzliche Fakten zu ZARA und Inditex

2.2. Legacies- Die Industrie in Galizien

2.3. Global production revisited- Wie ZARA die Regeln ändert

2.4. Das ZARA Businessmodell

2.4.1.Retail Sales

2.4.2. Design

2.4.3. Produktion

2.4.4. Logistik

3. Zusammenfassung und Ausblick: wieso es in der internationalen Arbeitsteilung keinen best practice-Ansatz gibt

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht am Beispiel der Bekleidungskette ZARA, wie moderne internationale Arbeitsteilung als Unternehmensstrategie erfolgreich eingesetzt werden kann. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie sich ZARA von traditionellen Modellen der Produktionsauslagerung unterscheidet und warum es trotz globaler Prozesse keinen universellen Best-Practice-Ansatz gibt.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen der Neuen Internationalen Arbeitsteilung (NIAT)
  • Untersuchung der spezifischen Wertschöpfungskette und des Businessmodells von ZARA
  • Vergleich zwischen vertikaler Integration und klassischen Outsourcing-Strategien
  • Beleuchtung der Rolle lokaler Standortvorteile und regionaler Produktionscluster
  • Diskussion über Erfolgsfaktoren und Flexibilität in der Modebranche

Auszug aus dem Buch

2.4.1.Retail Sales:

Kern des Konzeptes ist der Verkaufsraum- zugleich Verkaufsort und Lieferant für Daten zu Kundenwünschen. Die Werbung selbst bei ZARA besteht maßgeblich aus derVerkaufsraumgestaltung (interior) und der Schaufensterwerbung (exterior)- Anzeigen schaltet man keine, auch nicht bei Neueröffnungen. Der POS (point of sale) ist zugleich End als auch Anfangspunkt für den Verkauf: hier werden Informationen über Kundenwünsche gesammelt und den Designern weitergeleitet.

Während andere Unternehmen derselben Branche durchschnittlich etwa 3,5 % ihrer Umsätze für Werbezwecke ausgeben, fließen bei Inditex in diesen Bereich lediglich 0,3 % ein. Wie erwähnt, hält ZARA, soweit möglich, an der Kontrolle über ihre Läden fest, nur in kleineren oder kulturell unterschiedlichen Märkten bedient man sich des Franchise-Prinzips. Dabei ist derselbe holistische Ansatz spürbar, der ZARA auch sonst auszeichnet: von Produkten, Human Resources, Training, Präsentation, Logistiksystem und Interior Design wird am Originalkonzept festgehalten. Auf diese Weise erreicht Inditex ein weitgehend zentrales Management und ein globales Image bei internationalen Kunden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Neuen Internationalen Arbeitsteilung ein und erläutert die Forschungsfrage sowie das Ziel, theoretische Konzepte mit dem praktischen Beispiel ZARA zu verknüpfen.

1. Wie definiert sich NIAT?- Begriffsklärungen und Theorien im Kontext der (alten und) neuen internationalen Arbeitsteilung: Es werden die begrifflichen Grundlagen der NIAT sowie die theoretischen Beweggründe für Produktionsverlagerungen und den Aufbau von Wettbewerbsvorteilen dargelegt.

2. Wie und warum funktioniert internationale Arbeitsteilung am Beispiel ZARA?: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Unternehmensstruktur, das Umfeld in Galizien und das spezifische Businessmodell von ZARA, inklusive Design, Produktion und Logistik.

3. Zusammenfassung und Ausblick: wieso es in der internationalen Arbeitsteilung keinen best practice-Ansatz gibt: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und begründet, warum keine allgemeingültige Strategie existiert, da Unternehmenserfolg von spezifischen historischen und lokalen Gegebenheiten abhängt.

Schlüsselwörter

Neue Internationale Arbeitsteilung, ZARA, Inditex, Businessmodell, Wertschöpfungskette, Fast Fashion, vertikale Integration, Produktionsverlagerung, Wettbewerbsvorteile, Dynamic Legacies, Supply Chain, Logistik, Bekleidungsindustrie, Outsourcing, Standortvorteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strategien der Neuen Internationalen Arbeitsteilung am konkreten Praxisbeispiel der Firma ZARA.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der Definition der NIAT stehen die Themen vertikale Integration, Supply-Chain-Optimierung und der Einfluss regionaler Standortvorteile im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu verstehen, wie und warum ZARA erfolgreich agiert und weshalb es in der internationalen Arbeitsteilung keinen einheitlichen Best-Practice-Ansatz für alle Unternehmen gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Fallstudienanalyse, die Literatur zur Globalisierung mit Geschäftsdaten und Modellen wie dem Dynamic Legacies Model verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt das ZARA-Businessmodell, unterteilt in die Bereiche Retail Sales, Design, Produktion und Logistik, sowie die historische Entwicklung der galizischen Textilindustrie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind NIAT, Fast Fashion, Wertschöpfungskette, vertikale Integration und Wettbewerbsvorteile.

Wie unterscheidet sich ZARA in seiner Produktionsstrategie von Wettbewerbern?

ZARA setzt im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die stark in Billiglohnländer auslagern, auf eine hohe vertikale Integration und lokale Produktion in Spanien, was eine schnellere Marktreaktion ermöglicht.

Was besagt das "Lego-Prinzip" in Bezug auf die Arbeitsteilung?

Das Lego-Prinzip legt nahe, dass es keinen einzigen profitabelsten Weg gibt, sondern verschiedene Strategiekombinationen erfolgreich sein können, sofern sie konsistent auf die Wertschöpfungskette abgestimmt sind.

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Details

Title
Internationale Arbeitsteilung in der Bekleidungsindustrie am Beispiel ZARA
College
University of Graz  (Internationales Management)
Course
PS Globalisierung und Strategien der Internationalisierung
Grade
Gut
Authors
Mag. Alexandra Nima (Author), Martin Lambauer (Author)
Publication Year
2008
Pages
29
Catalog Number
V166972
ISBN (eBook)
9783640831593
ISBN (Book)
9783640830787
Language
German
Tags
Fallstudien Arbeitsteilung Zara
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Alexandra Nima (Author), Martin Lambauer (Author), 2008, Internationale Arbeitsteilung in der Bekleidungsindustrie am Beispiel ZARA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166972
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