Das Teufelsmoor

Vergleichende, problemzentrierte Erörterung zur Wahrnehmung von Natur im 18. und 19. Jahrhundert anhand der Quellengattung 'Reisebeschreibung'


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reisen in der Neuzeit

3. Von der Kolonisation der Moore im 18.Jahrhundert

4. Quellenauswertung
4.1 Christlob Mylius' Tagesausflug ins südliche Teufelsmoor
4.2 Johann Georg Kohl: Das Teufelsmoor im Herzogtum Bremen
4.2.1 Anmerkungen zum Quellentext
4.2.2 Quellenanalyse: „Das Teufelsmoor im Herzogtum Bremen“

5. Vergleichende Erörterung und Zusammenfassung

Verwendete Literatur

1. Einleitung

„Eine Fahrt nach Worpswede ist eine Staroperation: als schwinde plötzlich ein grauer Schleier, der sich zwischen die Dinge und uns gebreitet. Gleich wenn man der Zweigbahn entstiegen ist, die von Bremen nach Lilienthal führt, beginnt ein seltsames Flimmern und Leuchten. Haben diese Bauern einen Farbendämon im Leib? Oder ist's nur die Luft, die weiche feuchtigkeits-durchsättigte Luft, die alles so farbig macht, so tonig und strahlend?“1

Dieses undatierte Zitat des Kunsthistorikers Richard Muthers (1860-1909) vermittelt einen zeitlosen Eindruck von einer Fahrt in die Region des Teufelsmoores. Das Bremer Moor erstreckt sich nördlich von Bremen wie ein Gürtel durch den Landkreis Osterholz bis an den Kreis Rotenburg. Der Name leitet sich aus dem plattdeutschen Wort 'Davelsmoor' ab. Eine Gegend zum „verdarben“ (verderben), oder auch 'Düwelsmoor', doves oder duves Moor, was von taub und unfruchtbar kommt.2

Eine Autofahrt nach Worpswede führt heutzutage normalerweise von Hamburg aus über die A1 Richtung Bremen. Der Ausblick ist geprägt von weiten Felderflächen. An der Anschlussstelle Stuckenborstel verlässt man die Autobahn Richtung Worpswede. Kaum biegt man von der Autobahnausfahrt auf die Landstraße, hat man das Gefühl in eine andere Welt eingetreten zu sein. Lange Alleen mit hohen gekrümmten Birkenbäumen führen einen immer weiter in die Region hinein. Individuelle kleine verschrobene bunte Häuser säumen die Landstraße.

Worpswede, bis Anfang des 18. Jahrhunderts ein reines Geestbauerndorf, entwickelte sich im Zuge der Moorkolonisation ab Mitte des 18. Jahrhunderts zu einem zentralen Ort der Moorkolonien rings herum und erlangte durch Künstler, die in den späten 1880er Jahren die Region als Inspiration entdecken, auch überregionale Berühmtheit.3

In Anlehnung an das Seminarthema soll in der vorliegenden Hausarbeit versucht werden, anhand der Auswertung von zwei Reisebeschreibungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert die zeitgenössische Wahrnehmung ländlichen Raums, am konkreten Beispiel des Teufelsmoores, zu rekonstruieren. Dafür soll bei der Auswertung der Quellen weniger eine detaillierte Wiedergabe erfolgen, als vielmehr zusammenfassend und erläuternd auf von dem jeweiligen Autor gesetzten Schwerpunkt „deutend verstehend“ eingegangen und dieser quellenintern kritisch hinterfragt werden, um abschließend in einer Zusammenfassung mögliche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten vor dem jeweiligen historischen Kontext zu diskutieren. Der eigentlichen Quellenauswertung werden zwei kurze Kapitel zum besseren Verständnis des Themas vorangestellt. Erstens ein Überblick über die Geschichte des Reisens in der Neuzeit, sowie zweitens eine auf Sekundärliteratur basierende Erläuterung der Moorkolonisation. Dieses Vorgehen bot sich im Laufe der Recherche zu dieser Arbeit an, da sich Reisebeschreibungen im klassischen Sinn, das heißt von vornherein für eine Veröffentlichung und/oder Bekanntmachung bestimmt, für die Region des Bremer Moores nur spärlich fanden und eine Darstellung des historischen Ablaufs der Kolonisation aus den verfügbaren Quellen nicht möglich war. Das liegt sicherlich auch darin begründet, dass diese karge Landschaft bis zum 18. Jahrhundert so gut wie nicht bewohnt war und erst mit der einsetzenden Kolonisation der Moore, Siedlungen gebildet und damit strukturelle Voraussetzungen geschaffen wurden, wodurch sich auch zunehmend Fremde in diese Landstriche verirren konnten. Bevor die Künstler Ende der 1880er Jahre nach Worpswede kamen, hatten nur wenige Menschen schriftlich über Worpswede und das Teufelsmoor berichtet.4

Als Reisebeschreibungen wurden bei der Recherche für die vorliegende Arbeit, der weit gefassten Definition von Schwarzwälder folgend, alle literarischen Quellen berücksichtigt, die eine persönliche Sicht des Verfassers über das Teufelsmoor erkennen lassen, obwohl die jeweiligen Texte formell und inhaltlich sehr unterschiedlich sind und oftmals auch gar nicht mit der Intention, einen beschreibenden Eindruck der Landschaft und Bewohner zu hinterlassen, entstanden sind. Es sind literarische Zeugnisse Fremder, da ein Fremder, so Schwarzwälder, manches sieht und beschreibt, „was der Einheimische nicht beachtet oder gar beschreibt, weil es für diesen zum Alltag gehört“5. Herbert und Inge Schwarzwälder gehen sogar so weit, dass es nicht von Bedeutung sei, ob die in den Beschreibungen niedergeschriebenen Vorstellungen und Schilderungen authentisch seien, sondern es genüge, dass sie vorhanden und vielleicht weit verbreitet gewesen seien und damit als ein „kulturgeschichtlicher Tatbestand“ existierten.6 Bietet diese Ansicht für die objektive, geschichtswissenschaftliche Erforschung und Darstellung eines Themas sicherlich berechtigten Grund zur Kritik, so erwies sich die Öffnung gegenüber belletristischer Literatur für das Verständnis des Lebens auf dem Moor als sehr fruchtbar. Wenn diese Quellen auch nicht im Vordergrund der folgenden Ausführungen stehen, so werde ich aber doch gegebenenfalls auf diese Werke verweisen.

Die Auswertung der Quellen folgt einem chronologischen Aufbau. Für den Zeitraum des 18. Jahrhunderts konnte für diese Hausarbeit nur eine einzige Primärquelle, ein Text von Christlob Mylius zugänglich gemacht werden, sowie der Roman „Teufelsmoor“ von Elke Loewe. Am Beispiel mehrerer Generationen der Familie Kähding beschreibt die Autorin anschaulich und glaubhaft die innerfamiliären und gesellschaftlichen Zustände bäuerlicher Lebensformen in Norddeutschland im 18. und 19. Jahrhundert. Eine weitere Primärquelle stammt von Johann Georg Kohl aus dem Jahr 1864 und dient exemplarisch für das 19. Jahrhundert. Der Reiseschriftsteller Kohl bereiste Anfang der 1860er Jahre viele Orte in Norddeutschland und hat diese Eindrücke seiner Wanderstudien 1864 unter dem Titel „Nordwestdeutsche Skizzen“ veröffentlicht (vgl. Kapitel 4.2).

2. Reisen in der Neuzeit

Das Reisen gilt als ein Phänomen der Neuzeit. Bis ins 18.Jahrhundert hinein waren nur wenige Teile der Bevölkerung, wie Händler, Diplomaten, Geistliche, Gelehrte und Ausgestoßene auf den wenigen, zudem kaum ausgebauten Verkehrswegen unterwegs. Der große Teil der Bevölkerung blieb zu Hause. Wirkt dieses Phänomen im heutigen mobilen Zeitalter befremdlich, so war das damals für den überwiegenden Teil der Bevölkerung weder vorstellbar noch erwünscht: Ausfahrten waren gefährlich und beschwerlich. Nicht von ungefähr leitet sich das Wort „Elend“ aus seiner Bedeutung von „Fremde“, „Ausland“ ab.7 Die Angst vor fremden Menschen war weit verbreitet und die möglichen Verkehrswege nicht für einen Massenreiseverkehr tauglich. Es lauerten überall Gefahren. Wenn man reiste, so herrschte eine zielorientierte Unternehmung vor. Man reiste um irgendwo anzukommen und doch prägte vor allem die oft wochen- oder monatelang dauernde beschwerliche Anreise mit (Post-) Kutsche und Segelschiff das ganze Unterfangen.8 Dennoch war, wie A. Tholuck betont, die akademische Reise seit dem 17. Jahrhundert verbreitet als „notwendiger Bestandteil akademischer Bildung.“9 Die Touren dauerten nicht selten mehrere Jahre, „fünf bis 10 Jahre waren keine Seltenheit.“10 Diese Entwicklungen dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die meisten Menschen zu dieser Zeit im Laufe ihres Lebens niemals über den Umkreis ihres Geburtsortes hinaus kamen. Bildung und damit auch die Typologie der Bildungsreise betraf nur eine kleine ausgewählte Schicht der adeligen Gelehrten und des im Entstehen begriffenen Bildungsbürgertums, die sich diese Auszeit überhaupt finanziell leisten konnten. Von der Unmöglichkeit abgesehen, dass die ländliche Bevölkerung gar nicht über die finanziellen Möglichkeiten einer Reise hätte verfügt, ließen der „ländliche Traditionalismus und die tiefverwurzelte Bodenständigkeit“11 bei der Landbevölkerung keinerlei Fernweh aufkommen. Die einzige dort verbreitete Mobilität war wenn der Notwendigkeit geschuldet, Arbeit zu finden, um das Überleben zu sichern. So ist beispielsweise die frühindustrielle Verstädterung ein Ausdruck beschriebener Mobilität der Landbevölkerung, hat jedoch in keinster Weise etwas mit Apodemik zu tun und geschah alleinig aus der Not heraus. Reisen im 18. Jahrhundert war dem Bürgertum vorbehalten und diese Schicht interessierte sich auch für die Reisebeschreibungen von anderen.12 In der Epoche der Aufklärung herrschte dem kulturellen Geist der Zeit entsprechend ein geselliger Umgang vor. Wenn man reiste, so stand die Zusammenkunft mit Freunden und Menschen im Vordergrund. Städtereisen waren der Haupttypus jener Zeit. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts setzte langsam ein Perspektivenwechsel ein. Durch die technischen Neuerungen und durch die Verbesserung der Verkehrsmittel ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden fortan auch Landstriche erreichbar, die bis dahin gar nicht die Aufmerksamkeit der Reisenden erregt hatten. Die Verkehrswege fernab der großen Städte und Handelsrouten waren nicht sehr einladend. Wegen der historisch bedingten Kleinstaaterei waren die Verkehrswege, wenn überhaupt vorhanden, oftmals nicht einheitlich. Unterschiedliche Spurweiten der Straßen und Wege ließen einen nicht sicher sein, sein Ziel problemlos zu erreichen. Zudem waren die meisten Wege stark witterungsabhängig und mit Löchern versehen und je weiter man ins ländliche Gebiet vorstieß, umso schlechter wurden die Bedingungen. Die Eisenbahn und der Ausbau des Eisenbahnnetzes ab Mitte des 19. Jahrhunderts änderte diese desaströsen Reisebedingungen und waren ein „Meilenstein in der Geschichte des Reisens.“13

Rüdiger Hachtmann sieht mit der Ausbreitung der Eisenbahn das ganze Verhältnis von Mensch und Natur verändert. War der Mensch zuvor der Natur auf Reisen hilflos ausgesetzt, befand er sich nun in der Eisenbahn in einer Art Schutzraum von dem er auf die Natur schaute. Zunehmend interessierte man sich für diese ehemals nur schwer zugänglichen Regionen.14 So erklärt Johann Georg Kohl 1863 in der Vorrede zu seinen „Nordwestdeutschen Skizzen“:

„Ich habe mehr die Partien des Landes aufgesucht, zu denen die großen Heerstraßen nicht führen, die der fremde Besucher nicht so bald aufsucht, mit denen er sich zu beschäftigen auch keine Zeit hat, die er zur Erweiterung seines Blickes aber gern von anderen geschildert sieht, um zu erfahren, wie es im Innern des Landes, das er nur auf den großen Stationen berührt, aussieht.“15

Es treten reine Naturbeschreibungen in den Vordergrund und damit erhielten auch zahlreiche Reisebeschreibungen jener Zeit eine andere Akzentsetzung, wobei zwei Intentionen zu unterscheiden sind: einerseits die dem Fortschrittsglauben und Erkenntnisgewinn verhaftete wissenschaftliche Reiseliteratur, die zwar ihr Augenmerk vermehrt auf die Natur richtet, jedoch weitestgehend in reinen Beschreibungen und Erklärungen stecken bleibt. Hingegen strebten die Romantiker nach einem inneren Erlebnis und fanden dies oft auf Wanderungen und dem Genuss der Natur um sich herum. Die Natur wird zunehmend als Gegenpol zur aufkommenden Industrialisierung thematisiert und die Auseinandersetzung von Mensch und Natur gerät immer weiter in den Vordergrund, was sich in den Reisebeschreibungen durch ausführliche Schilderungen des eigenen (Natur-) Erlebens, aber auch durch erste, nicht selten unkritische Erwähnungen der Lebensbedingungen der heimischen ländlichen Bevölkerung niederschlägt.

Das Gebiet um das Bremer Teufelsmoor ist einer solcher Landstriche, die erst im Zuge des 18. Jahrhunderts wirtschaftlich entdeckt und zugänglich gemacht wurden.

3. Von der Kolonisation der Moore im 18.Jahrhundert

Bis ins Mittelalter wurden die Moorgebiete, wenn überhaupt, nur in den Randgebieten landwirtschaftlich genutzt. Erst im 17./18. Jahrhundert kam es zu ersten kleinen Ansiedlungen von Bauern der Osterholzer Geest an den Rändern des Moorlandes. Es waren wohlhabend gewordene Bauern, die ihre nachgeborenen Söhne oder Knechte auf einem kleinen Stück Land ansiedelten. Die Bauern befanden sich auf der Geest in feudaler Abhängigkeit und bewirtschafteten Pachtland, dessen Aufteilung den Bauernfamilien untersagt war, um die landwirtschaftliche Produktionskraft und damit die Pachtzahlung nicht zu gefährden. Die Aufteilung des Stammhofes und der Ländereien unter den geborenen Söhnen war damit unmöglich.16 Das Moor in der Hamme-Oste- Niederung hingegen schien niemandem zu gehören. Die Besitzverhältnisse waren ungeklärt und boten sich daher für eine freie Besiedlung an. Die Moorstellen waren jedoch so klein, dass die so genannten „Kätner“, Bewohner einer kleinen Hütte, von den Erträgen dieser Siedlerstelle nicht leben konnten und zusätzlich gezwungen waren, ihre Arbeitskraft weiterhin den Bauern der Geesthöfe anzubieten. Darüber hinaus hatten diese Ansiedlungen im Moor noch keinerlei Zugang zu schiffbarem Gewässer. Ein gewerblicher organisierter Verkauf von dem gestochen Torf war den Kätnern verwehrt, so erfolgte das Torfstechen vorwiegend für den Eigenbedarf. Einige der heute noch an der Grenze zwischen Geest und Moor existierenden Dörfer sind aus solchen „Moorbreitstreifensiedlungen“17 hervorgegangen, wie beispielsweise Vieh, Überhamm, Hüttenbusch, Weyerdamm und Weyermoor.18

Erst Mitte des 18. Jahrhunderts änderten sich die Zustände, als es im Zeitalter von aufgeklärtem Absolutismus und Merkantilismus in vielen Herrschafts-gebieten zeitgleich zu Kolonisationsvorhaben bislang ungenutzter Gebiete kam. Der Merkantilismus lieferte als wirtschaftspolitische Ideen- und Maßnahmensammlung die Basis für die einsetzenden Kolonisationen: alle Möglichkeiten eines Staates sollten ausgeschöpft werden, um die Macht und Stärke eines Staates zu vermehren.

[...]


1 Richard Muther, Zitiert nach Scharrelmann (1946): S.11

2 Metscher (2003): S. 1

3 Stock (2005): S. 20

4 Stelljes (1989): S.10

5 Schwarzwälder (1987): S.30

6 Schwarzwälder (2007): S.8; Schwarzwälder (1987): S.27

7 Vgl. Brüder Grimm: Deutsches Wörterbuch, a.a.O.

8 Hachtmann (2007): 9

9 Tholuck, Zitiert nach: Schwarzwälder (1987): S.28

10 Schwarzwälder (1987): S.28

11 Demarest, Geert (1990): S.9

12 Demarest, Geert (1990): S.9

13 Hachtmann (2007): 9

14 ebenda

15 Kohl zitiert nach Demerast (1990): S.25

16 Siegrist, Sugarman (1999): S. 151

17 Stock (2005): S.14

18 Rabenstein (1982): S.10-11

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Das Teufelsmoor
Untertitel
Vergleichende, problemzentrierte Erörterung zur Wahrnehmung von Natur im 18. und 19. Jahrhundert anhand der Quellengattung 'Reisebeschreibung'
Hochschule
Universität Hamburg  (Department Geschichtswissenschaft)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V167057
ISBN (eBook)
9783640835034
ISBN (Buch)
9783640834617
Dateigröße
731 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teufelsmoor, Reisebeschreibung, Quellenarbeit, Naturwissenschaft, Aufklärung, Wahrnehmung von Natur
Arbeit zitieren
Nora Normann (Autor), 2008, Das Teufelsmoor, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167057

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