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Analyse zentraler Steuerungs- und Entscheidungsinstrumente im GKV-Gesundheitsmanagement

Titel: Analyse zentraler Steuerungs- und Entscheidungsinstrumente im GKV-Gesundheitsmanagement

Hausarbeit , 2025 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Elias Bavuso (Autor:in)

Gesundheit - Fitness and Health Management
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses E-Book bietet eine kompakte, fundierte Analyse zentraler Steuerungs- und Entscheidungsinstrumente im Gesundheitsmanagement der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dabei werden Versorgungs-, Leistungs- und Finanzierungsaspekte praxisnah und verständlich dargestellt. Der Inhalt umfasst u. a. Satzungsleistungen, Zusatzbeiträge als Wettbewerbsfaktor, Morbi-RSA, Wahltarife, innovative Versorgungsmodelle sowie die Rolle der hausarztzentrierten Versorgung. Zusätzlich zeigt ein Kosten-Nutzen-Modell, wie gesundheitsökonomische Entscheidungen mithilfe von QALYs bewertet werden können. Das Werk eignet sich ideal für Studierende, Fachkräfte im Gesundheitswesen, Krankenkassenmitarbeitende sowie Entscheidungsträger, die einen klar strukturierten Überblick über aktuelle Steuerungsmechanismen und Reformansätze in der GKV suchen. Prägnant aufbereitet, wissenschaftlich belegt und leicht verständlich – ein wertvoller Leitfaden für Studium, Praxis und Management.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des E-Books

  • 1 EINFÜHRUNG VERSORGUNGSMANAGEMENT
    • 1.1 Übergeordnete Ziele im deutschen Gesundheitswesen
    • 1.2 Entwicklungen für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung
  • 2 LEISTUNGSMANAGEMENT UND FINANZMANAGEMENT
    • 2.1 Pro und Contra für Satzungsleistungen
    • 2.2 Finanzierung von Satzungsleistungen
    • 2.3 Bedeutung des Zusatzbeitrages als Wettbewerbsinstrument
    • 2.4 Funktionsweise und Analyse des Morbi-RSA
  • 3 KUNDENMANAGEMENT
    • 3.1 Wahltarife: Überblick & Vor- und Nachteile
    • 3.2 Ziele und Risiken von Wahltarifen
  • 4 INNOVATIVE VERSORGUNGSFORMEN
    • 4.1 Begriffserläuterung
    • 4.2 Diskussion zu Selektiv- und Kollektivverträgen
    • 4.3 Einfluss von einer hausarztzentrierten Versorgung auf das Finanzmanagement von Krankenkassen
  • 5 MODELLIERUNG UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG
    • 5.1 Nutzenniveau und Kosten
    • 5.2 Berechnung der durchschnittlichen Kosten-Nutzwert-Relation + Einschätzung
  • 6 TABELLENVERZEICHNIS
  • 7 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der detaillierten Analyse und Bewertung zentraler Steuerungs- und Entscheidungsinstrumente innerhalb des deutschen Gesundheitsmanagements. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Versorgungs-, Leistungs- und Finanzierungsaspekten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), um deren Effizienz und Patientenzentrierung zu beleuchten.

  • Analyse der übergeordneten Ziele und Entwicklungen im deutschen Gesundheitswesen, insbesondere im Kontext des Versorgungsmanagements.
  • Untersuchung von Leistungs- und Finanzmanagement in der GKV, einschließlich der Vor- und Nachteile von Satzungsleistungen, deren Finanzierung und der Rolle des Morbi-RSA.
  • Betrachtung des Kundenmanagements durch Wahltarife, deren Gestaltung, Ziele und Risiken für Versicherte und Krankenkassen.
  • Erörterung innovativer Versorgungsformen, wie Selektiv- und Kollektivverträge, und der Einfluss hausarztzentrierter Versorgung auf das Finanzmanagement.
  • Modellierung und Entscheidungsfindung mittels gesundheitsökonomischer Bewertungen zur Effizienz von Gesundheitsinterventionen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Pro und Contra für Satzungsleistungen

Mit der Einführung des § 11 Abs. 6 SGB V haben gesetzliche Krankenkassen seit 2012 die Möglichkeit, ihren Versicherten über die Regelleistungen hinaus zusätzliche Satzungsleistungen anzubieten (§ 11 SGB 5 - Einzelnorm, 2025). Diese sollen Krankenkassen mehr Flexibilität im Wettbewerb ermöglichen und ein differenziertes Leistungsprofil schaffen (BMG, 2025).

Zu den wichtigsten Argumenten für die Einführung von Satzungsleistungen zählen: Erstens bietet sich Krankenkassen dadurch ein Wettbewerbsvorteil. Zusätzliche Leistungen, z.B. im Bereich der Zahnbehandlung oder Hebammenhilfe, ermöglichen es, gezielt bestimmte Zielgruppen anzusprechen und sich durch ein attraktives Leistungsportfolio von anderen Kassen abzuheben (BMG, 2025).

Zweitens können individuelle Gesundheitsbedürfnisse besser berücksichtigt werden. Satzungsleistungen eröffnen den Spielraum, über standardisierte Regelleistungen hinauszugehen und patientenorientierte Zusatzangebote bereitzustellen, die zur Zufriedenheit der Versicherten beitragen (BMG, 2025).

Gegen die Einführung sprechen jedoch ebenfalls gewichtige Argumente: Ein zentrales Risiko ist der wirtschaftliche Druck, dem Krankenkassen durch die freiwilligen Zusatzleistungen ausgesetzt sind. Diese können bei angespannter Finanzlage schnell zum Nachteil werden, was einige Krankenkassen veranlassen könnte, ihre Satzungsangebote wieder zu streichen (Moog et al., 2019).

Ein weiterer kritischer Punkt ist der uneinheitliche Zugang für Versicherte. Da nicht alle Kassen dieselben Zusatzleistungen anbieten, kann dies zu Ungleichheiten in der Versorgung führen (Moog et al., 2019).

Insgesamt zeigt sich, dass Satzungsleistungen ein zweischneidiges Schwert sind: Sie bieten Potenzial zur Profilierung und Individualisierung, bergen aber auch finanzielle und strukturelle Risiken. Krankenkassen müssen daher genau abwägen, ob und in welchem Umfang sie solche Leistungen nachhaltig anbieten können.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Einführung Versorgungsmanagement: Erläutert Versorgungsmanagement als zentralen Begriff im deutschen Gesundheitswesen, seine Ziele zur Verbesserung der Patientenversorgung und Effizienzsteigerung sowie aktuelle Entwicklungen, die eine nachhaltige Gesundheitsversorgung erfordern.

Kapitel 2: Leistungsmanagement und Finanzmanagement: Diskutiert Satzungsleistungen, deren Finanzierung und die Bedeutung des Zusatzbeitrages im Wettbewerb sowie die Funktionsweise und Analyse des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA).

Kapitel 3: Kundenmanagement: Gibt einen Überblick über Wahltarife in der GKV, deren Vor- und Nachteile sowie die damit verbundenen Ziele für Krankenkassen und die Risiken.

Kapitel 4: Innovative Versorgungsformen: Beschreibt moderne Kooperations- und Vertragsmodelle im Gesundheitswesen, beleuchtet die Diskussion zwischen Selektiv- und Kollektivverträgen und analysiert den Einfluss hausarztzentrierter Versorgung auf das Finanzmanagement von Krankenkassen.

Kapitel 5: Modellierung und Entscheidungsfindung: Stellt eine gesundheitsökonomische Bewertung eines neuen Therapieverfahrens mittels QALYs und Kosten-Nutzwert-Relation (ACER) dar und interpretiert die Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Versorgungsmanagement, GKV, Satzungsleistungen, Zusatzbeitrag, Morbi-RSA, Wahltarife, Kundenmanagement, Innovative Versorgungsformen, Selektivverträge, Kollektivverträge, Hausarztzentrierte Versorgung, Finanzmanagement, QALY, Kosten-Nutzwert-Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung zentraler Steuerungs- und Entscheidungsinstrumente im Gesundheitsmanagement der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), insbesondere hinsichtlich Versorgungs-, Leistungs- und Finanzierungsaspekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen Versorgungsmanagement, Leistungs- und Finanzmanagement in der GKV, Kundenmanagement durch Wahltarife, innovative Versorgungsformen sowie gesundheitsökonomische Modellierung und Entscheidungsfindung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Steuerungsinstrumente und Entscheidungsprozesse im Gesundheitsmanagement zu untersuchen und zu bewerten, um deren Effizienz und Patientenzentrierung im Kontext der GKV zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Konzepten und Rahmenbedingungen. Im Kapitel zur Modellierung wird eine gesundheitsökonomische Kosten-Nutzwert-Analyse (Average Cost-Effectiveness Ratio, ACER) verwendet, die Quality-Adjusted Life Years (QALYs) zur Bewertung heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt ausführlich das Leistungs- und Finanzmanagement, das Kundenmanagement durch Wahltarife und innovative Versorgungsformen wie Selektiv- und Kollektivverträge sowie die hausarztzentrierte Versorgung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Versorgungsmanagement, GKV, Satzungsleistungen, Zusatzbeitrag, Morbi-RSA, Wahltarife, Kundenmanagement, Innovative Versorgungsformen, Selektivverträge, Kollektivverträge, Hausarztzentrierte Versorgung, Finanzmanagement, QALY und Kosten-Nutzwert-Analyse charakterisiert.

Was sind die Vor- und Nachteile von Satzungsleistungen für Krankenkassen?

Satzungsleistungen bieten Krankenkassen Wettbewerbsvorteile und ermöglichen die Berücksichtigung individueller Gesundheitsbedürfnisse. Nachteile sind jedoch die damit verbundenen finanziellen Risiken und die Gefahr eines uneinheitlichen Zugangs zur Versorgung für Versicherte.

Welche Rolle spielt die hausarztzentrierte Versorgung im Finanzmanagement von Krankenkassen?

Die hausarztzentrierte Versorgung fungiert als wichtiges Steuerungsinstrument. Sie kann durch eine bessere Koordination der Versorgungswege unnötige Leistungen und damit Kosten reduzieren, erfordert jedoch auch Investitionen in Vertragsmanagement, Controlling und IT-Infrastruktur.

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Details

Titel
Analyse zentraler Steuerungs- und Entscheidungsinstrumente im GKV-Gesundheitsmanagement
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Gesundheitsmanagement 3
Note
1,7
Autor
Elias Bavuso (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
19
Katalognummer
V1670986
ISBN (PDF)
9783389164532
ISBN (Buch)
9783389164549
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse steuerungs- entscheidungsinstrumente gkv-gesundheitsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elias Bavuso (Autor:in), 2025, Analyse zentraler Steuerungs- und Entscheidungsinstrumente im GKV-Gesundheitsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1670986
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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