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Robert Aldrich’s "Apache" – an approval for Native American assimilation in the Fifties?

Titel: Robert Aldrich’s "Apache" – an approval for Native American assimilation in the Fifties?

Hausarbeit , 2009 , 18 Seiten

Autor:in: Moritz Tonk (Autor:in)

Amerikanistik - Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

According to recent media studies, we see the movie still as one of the most influential mediums of our everyday life, therefore a comprehensive analytical study of movies and their depiction of minorities can reveal how we perceive or perceived these social groups. This paper focuses on the depiction of Native Americans in the Fifties, the last years of racial segregation in the US on the basis of Aldrich's Apache from 1954.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Introduction

II. Analysis of the scene

A) Description of the scene

B) Interpretation of the scene

C) Place of the scene within the entire movie

III. Native American life during the post-war period

IV. Robert Aldrich’s Apache – an approval for Native American assimilation in the Fifties?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die filmische Darstellung von Assimilationsprozessen in Robert Aldrichs Western „Apache“ (1954), mit besonderem Fokus auf die zentrale Schlüsselszene, in der der Protagonist Massai auf einen bereits assimilierten Cherokee-Indianer trifft. Die Forschungsfrage analysiert, inwieweit diese Begegnung als Befürwortung der Anpassung an die amerikanische Mehrheitsgesellschaft im Kontext der 1950er Jahre interpretiert werden kann.

  • Filmische Analyse der Schlüsselbegegnung zwischen Massai und dem Cherokee-Farmer.
  • Untersuchung der filmästhetischen Mittel und erzählerischen Funktionen der Szene.
  • Historischer Kontext der Native American-Lebenswirklichkeit in der Nachkriegszeit.
  • Diskussion der Regieintention und der Auswirkungen der veränderten Filmenden.

Auszug aus dem Buch

A) Description of the scene

In this scene, which starts at minute 15:52 and goes on until 21:00, Massai intrudes into a wooden barn after he has wandered through rain, cold and snow. It is a closed room into which the viewer looks straight. In the background, you can hear the wind howl. The barn is only slightly illuminated and there is some cattle and chicken in it. There are some agricultural tools hanging on the walls. Massai, still wearing the rest of his handcuffs, is hungry and looks for food until he finds some corncobs, which the Native American starts to eat hurriedly. The Apache is filmed in a medium shot. His clothes are filthy and he has not got shoes on. What’s more, he looks exhausted and his face is dirty as well. While he is chewing down the corncobs, the proprietor, holding a kerosene lamp, enters the barn. Now, the background music sets in. A lot of violins are used and it is scary and intimidating. Due to the poor lighting, the face of the farmer remains invisible. His clothes look typically American; he is wearing jeans, a lumberjack shirt and a dark brown jacket. The farmer is coming to look after his cattle and to feed his cows. Massai meanwhile hides in a dark corner, so that the other man will not notice him. The music is getting even more menacing, as the violins intensify and play faster. The farmer then turns away from the Apache’s hideout and then Massai jumps up and floors his opponent.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Introduction: Einführung in die Thematik der Indianerdarstellung im Hollywood-Western der 50er Jahre und Vorstellung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Assimilation im Film „Apache“.

II. Analysis of the scene: Detaillierte Analyse der Schlüsselszene, unterteilt in deren visuelle/akustische Beschreibung, eine medienwissenschaftliche Interpretation sowie ihre Bedeutung für den Gesamtverlauf des Films.

III. Native American life during the post-war period: Darstellung des sozio-historischen Kontextes, insbesondere der Urbanisierung und der staatlichen „Termination Policy“ gegenüber der indigenen Bevölkerung in den Nachkriegsjahren.

IV. Robert Aldrich’s Apache – an approval for Native American assimilation in the Fifties?: Synthese der Filmanalyse und des historischen Kontextes zur Beantwortung der Frage, inwiefern der Film die Assimilation als Überlebensstrategie propagiert.

Schlüsselwörter

Apache, Robert Aldrich, Massai, Assimilation, Native Americans, Hollywood, Nachkriegszeit, Filmische Analyse, Western, Termination Policy, Identität, Cherokee, Indianer, Kulturwandel, Kinogeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die filmische Darstellung und den gesellschaftlichen Kontext der Integration von Native Americans in die US-amerikanische Gesellschaft anhand des Films „Apache“ von Robert Aldrich.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Im Zentrum stehen die Filmästhetik der Schlüsselszene, der historische Assimilationsdruck in den 1950er Jahren und die Ambivalenz zwischen dem ursprünglichen Regiekonzept und der finalen Hollywood-Produktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, wie der Film durch die Begegnung zweier indigener Charaktere den Zwang zur Anpassung an die weiße Mehrheitskultur thematisiert und als vermeintlich alternativlose Überlebensstrategie darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse, basierend auf der Untersuchung von Mise-en-Scène, Kameraführung und Dialogen, kombiniert mit einer historischen Einordnung der soziopolitischen Situation der Native Americans jener Zeit.

Was beinhaltet der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte szenische Analyse, die Einordnung in den historischen Kontext der „Termination Policy“ sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Intention des Regisseurs.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Konzepte der kulturellen Assimilation, die Analyse von Western-Konventionen und die sozio-historische Einordnung der indigenen Erfahrung in der US-Nachkriegszeit charakterisiert.

Welche Bedeutung hat die Figur des Cherokee-Farmers für den Film?

Er fungiert als Kontrastfigur zu Massai und repräsentiert das Modell der erfolgreichen, friedlichen Integration, die Massai durch die Übergabe von Maissaatgut schließlich selbst adoptiert.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Produzenten auf das Ende des Films?

Der Autor argumentiert, dass das erzwungene „Happy End“ die ursprüngliche, kritischere Aussage des Regisseurs Robert Aldrich über die Unausweichlichkeit des Scheiterns des Krieger-Daseins verwässert hat.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Robert Aldrich’s "Apache" – an approval for Native American assimilation in the Fifties?
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Autor
Moritz Tonk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V167204
ISBN (eBook)
9783640835799
ISBN (Buch)
9783640835874
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Indianer Hollywood Kino Amerika Fünfziger
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Tonk (Autor:in), 2009, Robert Aldrich’s "Apache" – an approval for Native American assimilation in the Fifties?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167204
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Leseprobe aus  18  Seiten
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