Metamorphose - ein Epochenüberblick


Hausarbeit, 2010
10 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Metamorphose
a. Begriffserklärung

II. Epochen
a. Steinzeit
(37.000 – 10.000 v. Chr.)
b. Hochkulturen
(6.000 – 2.000 v. Chr.)
c. Mesopotamien
(4.000 – 1.000 v. Chr.)
d. Antike
(3.000 v.Chr. – 300 n. Chr.)
i. Ägypten
ii. Griechenland
1. Was ist Mensch?
2. Brot und Spiele

III. Dadaismus

IV. Pablo Picasso
a. Blaue Periode
b. Der Weg zum Kubismus
c. Analytischer und Synthetischer Kubismus
d. Kubistische Plastiken
e. Neoklassizismua und Surrealismus

V. Karl Hartung
a. Metamorphosen

I Metamorphose

(griech.-lateinisch: Umgestaltung, Verwandlung) bedeutet in der bildenden Kunst die bildhaft-symbolische Verwandlung bzw. Umgestaltung von Menschen in Tiere oder Pflanzen, aber auch Mensch-Tier-Kombination und die Mischung verschiedener Tiere zu Fabelwesen.

Beispiele für Mischwesen gibt es in der griechischen Mythologie (Gesamtheit der Überlieferungen an Sagen und Dichtung von Göttern, Helden und Geistern), in mittelalterlichen Teufels-Dämonen) und Höllendarstellungen. In der Wappenkunde (Heraldik), aber auch in der modernen Kunst und Karikatur.

Metamorphosen wurden und werden gezeichnet, druckgrafisch hergestellt, gemalt, plastisch geformt, gebaut usw.

Beispiele aus der Antike sind die geflügelte Medusa mit Schlangenhaar auf dem Kopf, die einzige Sterbliche der Gorgonen: Greif, ein Fabeltier mit dem Leib eines Löwen, Adlerkopf, Flügeln und Krallen: Harpyie. Im griechischen Mythos ein Frauenkörper mit Flügeln, Vogelkrallen, ein Unheilsdämon; Kentaur oder Zentaur. Ein Mischwesen aus Mensch und Pferd: Minotaurus (Stier des Minos), ein Mischwesen mit Menschenleib und Stierkopf; Satyr, ein Fruchtbarkeitsdämon in menschlicher Gestalt mit Pferdeohren, -schwanz und –beinen, den Silenen verwandt; Pan. Eine Kombination aus Mensch und Bock. Später auch Silen genannt. Diese Mischwesen stehen im Allgemeinen in einem kultischen Zusammenhang, d. h, sie werden verehrt.

Diese Fabeltiere entstanden durch Kumulierung (Anhäufung) von Eigenschaften verschiedener Tiere und Menschen. In unserer Zeit verbinden Künstler häufig Teile von Mensch und Tier mit Maschinen oder Teilen der verschiedensten Apparate. Das kann experimentell gemeint sein wie z. B. bei Picasso und Duchamp. Meist aber eher ironisch wie z. B. Halbritters Tier- und Pflanzenwelt.

Diese Neuschöpfungen stehen in keinem kultischen Zusammenhang. Verwandlungen sind nicht nur ein Phänomen der Kunst, sondern auch des Alltags. Wie sich unsere Umgehung verändert, wie Neues mit Altem kombiniert wird, wie aber auch Überkommenes verschwindet, zeigt z. B. Müller in seinem Buch „Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder die Veränderung einer Landschaft“.

In der mittelalterlichen synkretistischen Vorstellungswelt und Ikonographie spielten Höllenvisionen (Das Jüngste Gericht), aber auch moralisch-satirische Aspekte eine große Rolle, woraus auch unser Karneval mit seinen Maskierungen entstanden ist. Der Surrealist Magritte kombiniert an sich unvereinbare Dinge miteinander, frei nach Shakespeare: Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich unsere Schulweisheit träumen lässt.

In einer der dynamischen Darstellungen des Barock, die ein entscheidendes Stadium eines Verwandlungsprozesses zeigen, hat Bernini das klassische Thema von Apoll und Daphne umgesetzt. Einen gelungenen und besonders anschaulichen tierischen Entwicklungsprozess mit allen Phasen einer Metamorphose zeigt Eschers Beispiel auf und in der Karikatur die Metamorphose des Hässlichen Entleins !

Steinzeit

37.000 – 10.000 v. Chr.

Perigordien ab 37.000 v. Chr.

Aurignacien ab 32.000 v. Chr.

Gravettien ab 28.000 v. Chr.

Solutreen ab 20.000 v. Chr.

Magdalenien ab 16.000 v. Chr.

Hochkulturen

6.000 – 2.000 v.Chr.

Mesopotamien

4.000 – 1.000 v. Chr.

Als der Mensch das Tier-Mensch-Übergangsfeld evolutionär durchschritt indem er Bewusstsein von sich selbst erlangte, erschuf er neue Methoden im Überlebenskampf. Für die Kommunikation entstand die Sprache, später Modelle in der Form von Bild und Objekt, dann die Schrift. Für die Nahrungssuche und den körperlichen Schutz entwickelte er Werkzeuge, Kleidung und Behausung. So entstand evolutionär die Kultur, als eine Strategie des Überlebens.

Die allmähliche Spezialisierung des Handwerks führte zu verbesserten Methoden des Ackerbaus, so zur künstlichen Bewässerung und zur Regulierung von Überschwemmungen sowie zur Verwendung von Rad, Pflug ,Töpferscheibe und der Metallogie.

> Mesopotamien< oder das >Zweistromland< bezeichnet das Gebiet zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris. Historisch bezeichnet Mesopotamien das Gebiet der altorientalischen Stadtstaaten und Reiche der Sumerer, Akkader, Babylonier und Assyrer.

[...]

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Details

Titel
Metamorphose - ein Epochenüberblick
Autor
Jahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V167227
ISBN (eBook)
9783640852048
Dateigröße
446 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
metamorphose, epochenüberblick
Arbeit zitieren
Julia Dietze (Autor), 2010, Metamorphose - ein Epochenüberblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167227

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