Beispiele für Mischwesen gibt es in der griechischen Mythologie Gesamtheit der Überlieferungen an Sagen und Dichtung von Göttern, Helden und Geistern), in mittelalterlichen Teufels-Dämonen) und
Höllendarstellungen.
In der Wappenkunde (Heraldik), aber auch in der modernen Kunst und Karikatur.
In dieser Arbeit wird auf die Entwicklung der Metamorphose von der Steinzeit bis zu zeitgenössischen Künstlern eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
I. Metamorphose
a. Begriffserklärung
II. Epochen
a. Steinzeit
b. Hochkulturen
c. Mesopotamien
d.Antike
i. Ägypten
ii. Griechenland
1. Was ist Mensch?
2. Brot und Spiele
III. Dadaismus
IV. Pablo Picasso
a. Blaue Periode
b. Der Weg zum Kubismus
c. Analytischer und Synthetischer Kubismus
d. Kubistische Plastiken
e. Neoklassizismua und Surrealismus
V. Karl Hartung
a.Metamorphosen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Metamorphose als bildhaft-symbolische Verwandlung in der Kunstgeschichte, von den mythologischen Ursprüngen der Antike bis hin zu den künstlerischen Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts.
- Die historische Entwicklung von Mischwesen in Mythologie und Kunst.
- Die Darstellung des Menschen und seiner Verwandlung in verschiedenen Epochen.
- Die avantgardistische Revolte des Dadaismus gegen gesellschaftliche Erstarrung.
- Picassos stilistische Wandlungen vom Kubismus zum Surrealismus.
- Karl Hartungs Auseinandersetzung mit organischer Abstraktion und dem schöpferischen Prinzip.
Auszug aus dem Buch
Metamorphose
Beispiele für Mischwesen gibt es in der griechischen Mythologie (Gesamtheit der Überlieferungen an Sagen und Dichtung von Göttern, Helden und Geistern), in mittelalterlichen Teufels-Dämonen) und Höllendarstellungen. In der Wappenkunde (Heraldik), aber auch in der modernen Kunst und Karikatur.
Metamorphosen wurden und werden gezeichnet, druckgrafisch hergestellt, gemalt, plastisch geformt, gebaut usw.
Beispiele aus der Antike sind die geflügelte Medusa mit Schlangenhaar auf dem Kopf, die einzige Sterbliche der Gorgonen: Greif, ein Fabeltier mit dem Leib eines Löwen, Adlerkopf, Flügeln und Krallen: Harpyie. Im griechischen Mythos ein Frauenkörper mit Flügeln, Vogelkrallen, ein Unheilsdämon; Kentaur oder Zentaur. Ein Mischwesen aus Mensch und Pferd: Minotaurus (Stier des Minos), ein Mischwesen mit Menschenleib und Stierkopf; Satyr, ein Fruchtbarkeitsdämon in menschlicher Gestalt mit Pferdeohren, -schwanz und –beinen, den Silenen verwandt; Pan. Eine Kombination aus Mensch und Bock. Später auch Silen genannt. Diese Mischwesen stehen im Allgemeinen in einem kultischen Zusammenhang, d. h, sie werden verehrt.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Metamorphose: Einführung in die bildhaft-symbolische Umgestaltung in der Kunst und die historische Herkunft von Fabelwesen.
II. Epochen: Übersicht der kunsthistorischen Entwicklung von der Steinzeit über die Hochkulturen und Mesopotamien bis zur Antike.
III. Dadaismus: Analyse des dadaistischen Aufstands gegen gesellschaftliche Konventionen und autoritäre Erziehung.
IV. Pablo Picasso: Darstellung der verschiedenen Schaffensphasen Picassos, von der Blauen Periode bis hin zum Neoklassizismus und Surrealismus.
V. Karl Hartung: Betrachtung des bildhauerischen Werks von Karl Hartung und dessen Suche nach der Verbildlichung des schöpferischen Prinzips.
Schlüsselwörter
Metamorphose, Kunstgeschichte, Mythologie, Antike, Dadaismus, Pablo Picasso, Kubismus, Surrealismus, Karl Hartung, Abstraktion, Bildhauerei, Fabelwesen, Stierkampf, Evolution, Formensprache.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der künstlerischen Darstellung der Metamorphose, also der Verwandlung von Mensch, Tier und Natur im Laufe der Kunstgeschichte.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Metamorphose von der griechischen Mythologie bis zur modernen Kunst, insbesondere durch die Betrachtung des Dadaismus, des Werks von Pablo Picasso und der Bildhauerei von Karl Hartung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die bildhaft-symbolische Bedeutung von Verwandlungsprozessen aufzuzeigen und zu analysieren, wie Künstler verschiedene Epochen hindurch auf dieses Thema reagiert haben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt einen kunsthistorischen und deskriptiven Ansatz, um die Entwicklung der Stilrichtungen und künstlerischen Konzepte anhand von Werkanalysen und historischen Kontexten darzustellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in chronologische und thematische Kapitel, die von den Ursprüngen der Zivilisation bis zu den bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts reichen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Metamorphose, Abstraktion, Kubismus, Mythologie und das schöpferische Prinzip der Natur.
Wie veränderte sich Picassos Stil im Kontext der Kunstgeschichte?
Picasso vollzog eine radikale Entwicklung von einer figurativen, symbolischen Phase (Blaue Periode) über die analytische Dekonstruktion der Form (Kubismus) bis hin zur Einbindung surrealistischer Elemente.
Welchen Einfluss hatte die Natur auf das Werk von Karl Hartung?
Für Hartung war das schöpferische Prinzip der Natur zentral; er übersetzte organische Formen in eine abstrahierte Sprache und betrachtete Gegenständlichkeit und Abstraktion als sich gegenseitig ergänzende Gegensätze.
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- Julia Dietze (Author), 2010, Metamorphose - ein Epochenüberblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167227