Die SuS sollen hier die Arbeitsschritte zur Herstellung eines Funktionslöffels dokumentieren und mögliche Fehler erkennen
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- 11. Didaktische und methodische Schwerpunkte
- 2. Ziele und Kompetenzen
- 2.1 Stundenziel
- 2.2 Förderung der ...
- 2.2.1 Fachkompetenz
- 2.2.2 Methodenkompetenz
- 2.2.3 Sozialkompetenz
- 3. Synoptische Darstellung der geplanten Lehr-/Lernprozesse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die Stunde zielt darauf ab, den Schülern die Herstellung eines Funktionslöffels näherzubringen. Sie sollen den Ablauf des Herstellungsprozesses kennen und erläutern können sowie verschiedene Qualitätskriterien für einen Funktionslöffel identifizieren und bewerten können.
- Die Herstellung eines Funktionslöffels aus lichthärtendem Kunststoff im Ober- oder Unterkiefer
- Die Bedeutung von Qualitätsstandards bei der Herstellung von Arbeitsunterlagen
- Die Anwendung von anatomischen Kenntnissen bei der Herstellung eines Funktionslöffels
- Die Entwicklung von Methoden zur Qualitätskontrolle und -bewertung
- Die Zusammenarbeit in Gruppen und die Präsentation von Arbeitsergebnissen
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Der Abschnitt "Didaktische und methodische Schwerpunkte" stellt die Klasse ZT und den Stundenkontext vor. Die Schüler befinden sich im ersten Ausbildungsjahr zum Zahntechniker/ zur Zahntechnikerin und sind mit der Herstellung von Arbeitsunterlagen wie Löffeln und Bissschablonen vertraut. Die Stunde baut auf bereits vorhandenem Wissen auf und vertieft die Kenntnisse über den Herstellungsprozess eines Funktionslöffels, insbesondere die Qualitätsanalyse.
Im Abschnitt "Ziele und Kompetenzen" werden das Stundenziel und die Förderung verschiedener Kompetenzen dargelegt. Neben der Vermittlung von Fachwissen sollen die Schüler auch Methodenkompetenz und Sozialkompetenz entwickeln. Die Schwerpunkte liegen auf der selbstständigen Erarbeitung von Inhalten, der kritischen Überprüfung von Arbeitsunterlagen und der Zusammenarbeit in Gruppen.
Der Abschnitt "Synoptische Darstellung der geplanten Lehr-/Lernprozesse" zeigt den geplanten Ablauf der Stunde in Form einer Tabelle. Die Schüler sollen zunächst ein Auftragsformular zur Herstellung eines Funktionslöffels erläutern und anschließend einen Arbeitsablaufplan entwickeln. Im Anschluss analysieren die Schüler in Gruppen fertige Funktionslöffel anhand von Qualitätskriterien. Abschließend werden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt und verglichen.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die Hauptthemen der Stunde sind die Herstellung eines Funktionslöffels, die Qualitätsanalyse von Arbeitsunterlagen und die Anwendung von anatomischen Kenntnissen im zahntechnischen Bereich. Die relevanten Schlüsselbegriffe sind: Funktionslöffel, Qualitätsstandards, anatomische Gegebenheiten, Qualitätsanalyse, Arbeitsunterlagen, zahntechnische Prozesse, Werkstoff- und Fertigungstechnik, Lernortkooperation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Funktionslöffel in der Zahntechnik?
Ein Funktionslöffel ist eine individuell hergestellte Arbeitsunterlage aus lichthärtendem Kunststoff, die für die präzise Abformung des Kiefers unter Berücksichtigung der muskulären Funktionen genutzt wird.
Welche Kompetenzen sollen Zahntechniker-Auszubildende bei dieser Aufgabe erwerben?
Neben der Fachkompetenz (Herstellungsprozess) werden Methodenkompetenz (selbstständiges Erarbeiten von Abläufen) und Sozialkompetenz (Zusammenarbeit in Gruppen und Präsentation) gefördert.
Warum ist die Qualitätsanalyse bei einem Funktionslöffel wichtig?
Qualitätsstandards sind entscheidend, um Fehler im Herstellungsprozess frühzeitig zu erkennen. Eine korrekte Analyse stellt sicher, dass die spätere Prothese optimal passt und anatomische Gegebenheiten berücksichtigt werden.
Wie sieht der methodische Ablauf der Unterweisung aus?
Die Schüler erläutern zunächst ein Auftragsformular, entwickeln einen Arbeitsablaufplan, analysieren fertige Löffel anhand von Qualitätskriterien in Gruppen und vergleichen die Ergebnisse im Plenum.
Welche Rolle spielt die Lernortkooperation in diesem Kontext?
Die Lernortkooperation verknüpft theoretisches Wissen aus der Berufsschule mit der praktischen Anwendung in der Werkstatt, um ein ganzheitliches Verständnis für Werkstoff- und Fertigungstechnik zu schaffen.
- Quote paper
- Sonja Kellner (Author), 2007, Erarbeitung eines standardisierten Ablaufplanes zur Fertigung eines Funktionslöffels und Durchführung einer Qualitätsanalyse (Unterweisung Zahntechniker / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167390