Ernährungstherapie bei Arthritis und Arthrose

Diät bei Gicht, Hyperurikämie, Rheuma, Arthritis und Arthrose


Skript, 2011
23 Seiten

Leseprobe

Inhalt

Ernährungstherapie bei Arthritis und Arthrose Diättherapeutische Möglichkeiten bei Arthrtis urica (Gicht), Rheumatoider Arthritis
Gicht (Arthritis urica)
Definition
Ursachen
Gicht-Symptome
Gicht-Diagnose
Gicht-Therapie
Ernährungstherapie bei Hyperurikämie und Gicht
Therapie bei einem akuten Gichtanfall
Rheumatoide Arthritis
Rheuma-Therapie
Grundlagen der Ernährungstherapie bei Rheuma
Übergewicht: Der Feind des Rheumatikers
Richtig abnehmen bei rheumatischen Erkrankungen
Kohlenhydrate
Eiweiße
Fette
Richtig trinken bei Rheuma
Entzündungsmediatoren
Übeltäter: Arachidonsäure
Einfluß von mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Fasten
Wie Fasten wirkt
Omega-3-Fettsäuren: Gegenspieler der entzündungsfördernden Arachidonsäure
Sogenannte Rheumadiäten
Vitamine und Mineralien bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen
Vitamin E hemmt die Entzündung
Vitamin C und Vitamin A
Spurenelemente
Eisen
Fischfettsäuren
Dihomo-Gamma-Linolensäure und Gamma-Linolensäure
Lactovegetabile Kost mit fettarmen Milchprodukten
Oxidativer Streß
Teufelskreis Oxidation:
Zusammenfassung
Arthrose
Pathogenese bei Arthrose
Morphologie
Arthroseformen
Therapie
Allgemeine Ernährungsempfehlungen:
Was sind Glucosamine und Chondroitin?
Chemische Struktur von Glucosamin und Chondroitin
Bedeutung von Glucosamin und Chondroitin im menschlichen Körper
Studienergebnisse
Verhaltensweisen zur Vermeidung von Arthrose
Stellenwert der Ernährungstherapie bei degenerativen Gelenkerkrankungen

Ernährungstherapie bei Arthritis und Arthrose Diättherapeutische Möglichkeiten bei Arthrtis urica (Gicht), Rheumatoider Arthritis

von Sven-David Müller, M.Sc.

Krankheiten des Bewegungsapparates - entzündlicher wie auch degenerativer Natur - stellen für die ärztliche Praxis 10 bis 15 Prozent der zu versorgenden Patienten dar. Dabei wird der Anteil der entzündlichen-rheumatologischen Erkrankungen - Rheumatoide Arthritis - in der Bundesrepublik Deutschland mit rund 2,5 bis 3 Prozent der Bevölkerung veranschlagt. Diese Zahlen verdeutlichen nicht nur die Notwendigkeit einer aktuellen Information für Betroffene und Interessierte über die Vorbeugung, Diagnostik und Therapie der entzündlichen sowie degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates sondern widerspiegeln ebenso die gesundheitlichpolitische Relevanz dieser Krankheitsgruppe. Definiert man die rheumatischen Erkrankungen als Zustände, die mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen am Bewegungsapparat einhergehen, so sind Krankheiten der peripheren Gelenke von denen des Stammskeletts sowie der Weichteile abzugrenzen. Menschen, die unter rheumatoider Arthritis leiden, profitieren von einer entzündungshemmenden Ernährungstherapie, wie sie in diesem Buch beschrieben wird. Diese Kost ist arm an entzündungsförderlicher Arachidonsäure und reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündliche Reaktionen herabsetzen. Mindestens 800.000 Menschen in Deutschland leiden unter rheumatoider Arthritis. Degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrosen) sind durch einen vom Knorpel ausgehenden, fortschreitenden Zerstörungsprozess gekennzeichent. In der Ernährungstherapie profitieren Arthrosebetroffene von einer gesunden, ausgewogenen Kost, die Übergewicht abbaut oder vermeidet. Im übrigen profitieren die Arthrotiker angesichts der Häufigkeit und pathogenetischen Bedeutung entzündlicher Komplikationen (arthrtitifizierter Arthrose) von einer Kostgestaltung nach gleichen Gesichtspunkten wie bei rheumatoider Arthritis.

Gicht (Arthritis urica)

In früheren Jahrhunderten trat die Gicht (Hyperurikämie) überwiegend bei wohlhabenden Leuten auf. Sie wurde damals volkstümlich als Zipperlein bezeichnet und zählte zu den typischen Wohlstandskrankheiten. Gicht findet man heute wie auch früher als Folge der allgemeinen Überernährung und der zunehmend verringerten körperlichen Aktivität. Heute kann man davon ausgehen, dass etwa 3 Prozent aller Männer, die das 65. Lebensjahr erreichen, unter einem Gichtanfall leiden.

Definition

Unter Gicht wird eine in Schüben verlaufende Erkrankung mit Erhöhung der Harnsäurekonzentration im Blut verstanden. Es kommt zur Ablagerung von Natriumurat auskristallisierender Harnsäure überwiegend in Gelenkkapseln und -knorpel, der Ohrmuschel und den Nierentubuli. Als Tophi werden die sich im (Gicht-) Knoten ablagernden Harnsäurekristalle bezeichnet. Gicht betrifft am häufigsten das Großzehengelenk, die sogenannte Podagra. Es werden zwei Formen der Gicht unterschieden: die primäre (familiäre) und die sekundäre Hyperurikämie. Die primäre Hyperurkämie beruht auf einer angeborenen Störung des Purinstoffwechsels, die in 75 bis 80 Prozent der Fälle die Ausscheidung über die Niere beeinträchtigt und in 20 bis 25 Prozent zu einer vermehrten Harnsäurebildung führt. Die sekundäre Hyperurikämie dagegen beruht nicht auf einer Störung des Stoffwechsels, sondern auf einer verminderten Ausscheidung oder erhöhten Bildung von Harnsäure. Trotz vieler Gemeinsamkeiten mit rheumatischen Erkrankungen (Gelenkschmerz, -entzündung, -zerstörung, Befall von Knochen, Knorpel, Sehnen und Schleimbeuteln) zählt die Gicht zu den Stoffwechselerkrankungen.

Ursachen

Gicht ist die Folge einer Störung des Purinstoffwechsels. Purine, wie Adenin, Hypoxanthin und Guanin, sind Bestandteile der Nukleinsäuren und damit der DNA oder RNA und kommen in allen menschlichen und tierischen Zellkernen vor. Harnsäure ist das Abbauprodukt dieser Purine. Die Zufuhr zum Harnsäurepool erfolgt einerseits aus der körpereigenen, endogenen Synthese (350 mg täglich), andererseits aus Nahrungspurinen (exogener Purinzufuhr) mit mehr als 300 mg täglich. Während beim Stoffwechselgesunden ein Gleichgewicht zwischen Harnsäurezufuhr und - ausscheidung besteht, ist dieses beim Gichtkranken gestört. Somit kommt es zu einer Vergrößerung des Harnsäurepools. Beim Gesunden liegt die Harnsäurekonzentration im Serum zwischen 2 und 7 mg/dl. Ab einer Harnsäurekonzentration von 6,5 mg/dl besteht die Gefahr einer Harnsäureausfällung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung: Synthese, Zufuhr und Ausscheidung der Harnsäure

Gicht-Symptome

Ein akuter Gichtanfall führt zu Schwellungen und Hautrötungen an den Gelenken.

In 2/3 aller Fälle ist das Großzehengrundgelenk betroffen. Diese können sich auf benachbarte Gebiete ausdehnen. Begleitend treten Symptome wie allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber, erhöhter Puls, Kopfschmerzen und Erbrechen auf. Man unterscheidet vier verschiedene Formen:

1. asymptomatische Hyperurikämie: erhöhter Harnsäurespiegel, der zufällig entdeckt wird und völlig symptomlos verläuft.
2. akuter Gichtanfall: entsteht durch Natriumuratkristalle im Gelenkinnenraum und führt zu erheblichen Schwellungen, Entzündungen und Ergussbildung. Der Anfall beginnt in der Regel nachts oder frühmorgens und ist extrem schmerzhaft. Auslöser sind üppige Mahlzeiten mit Alkoholgenuss. Klassisch ist der Befall der Großzehengrundgelenks, aber auch Finger- und Handwurzelgelenke sowie das obere Sprunggelenk können betroffen sein.
3. interkritische Phase: hierbei handelt es sich um die Zeitspanne zwischen zwei Gichtanfällen, die wiederum symptomfrei verläuft. Es kann Monate bis Jahre dauern, bis ein neuer Gichtfall auftritt.
4. chronische Gicht: von einer chronischen Gicht spricht man, wenn es in mehreren Gelenken zu Harnsäure Ablagerungen, entzündlichen Reaktionen sowie Knorpel- und Knochenzerstörungen mit arthritischen Gelenkveränderungen kommt.

Gicht-Diagnose

Die Diagnose einer Hyperurikämie basiert auf der Messung des Harnsäurespiegels und dem Nachweis von Natriumuratkristallen in den Geweben und Gelenken.

Gicht-Therapie

Das Ziel der Langzeittherapie ist eine dauerhafte Senkung des Harnsäurebestandes im Körper. Die Ernährungstherapie ist dabei die Basis. Dabei muss die Gesamtzufuhr von Purinen, die sich sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln als Bausteine der RNS, DNS und von Nukleotiden zu finden sind. Daneben werden Medikamente eingesetzt, die zum einen die Bildung von Harnsäure hemmen (Urikostatika) und zum anderen die Ausscheidung über die Niere erhöhen (Urikosurika).

Ernährungstherapie bei Hyperurikämie und Gicht

Eine konsequente Ernährungsumstellung hilft, Medikamente einzusparen oder macht diese überflüssig. Die häufige Über- und Fehlernährung in den westlichen Industrieländern ist als Ursache für die Entstehung einer Hyperurikämie und letztlich der Gicht zu sehen. Die Ernährungs]umstellung bei einer Hyperurikämie verfolgt folgende Ziele:

Einschränkung der Purinzufuhr mit der Nahrung

Normalisierung des Körpergewichts bei Übergewicht

Als Eiweißquelle Milch und Milchprodukte bevorzugen

Einschränkung des Alkoholkonsums

Eine purinarme Kost sollte nicht mehr als 300 bis 500 mg Harnsäure pro Tag oder bis 3500 mg wöchentlich enthalten.

Der Fleisch-, Fleischwaren- und Fischkonsum sollte sich auf 100 g pro Tag beschränken. Bei Geflügel und Fisch ist die purinreichere Haut entfernen.

Tierische Lebensmittel mit mehr als 200 mg Purinen pro 100 g wie Innereien, Schwarten, Fleischextrakt, bestimmte Fischarten und alle pflanzlichen Produkte mit mehr als 50 mg Purinen pro 100g wie Hülsenfrüchte, grüne Erbsen, Broccoli, Weizenkeime sollten gemieden werden.

Bevorzugung fettarmer Milchprodukte und Ei als Quelle tierischen Eiweißes

Meiden von Innereien wie Leber, Niere, Bries, Herz, einige Fischsorten und Krustentiere wie Salzhering und Hummer

Hülsenfrüchte und purinreiche pflanzliche Lebensmittel meiden (Kohl, Rosenkohl, Erbsen, weiße Bohnen und Linsen

Einschränkung des Alkoholkonsums auf ein Glas Wein oder Bier täglich. 100 ml Bier enthalten 15 mg Harnsäure. Auch alkoholfreies Bier enthält etwa die gleiche Menge Purine

Tee, Kakao und Kaffee sind erlaubt.

Die Flüssigkeitszufuhr sollte täglich mehr als 2,5 Liter betragen, damit die Harnsäureausscheidung über die Niere durch die erhöhte Diurese steigt. Geeignet sind alkalisierende hydrogencarbonatreiche Mineralwässer (führen zu einem Anstieg des Harn-pH- Wertes).

Die Nahrungsmittel am besten kochen, da ein Teil der Purine in das Kochwasser übergeht.

Eine streng purinarme Diät enthält nicht mehr als 300 mg Harnsäure täglich oder 2000 mg pro Woche. Es gelten die Regeln der purinarmen Diät. Zusätzlich sollte sich die Fleisch-, Wurst- oder Fischaufnahme maximal bis 100 g auf ein- bis zweimal wöchentlich beschränken.

Therapie bei einem akuten Gichtanfall

Tritt akut ein Gichtanfall auf, sollte eine flüssigkeitsangereicherte, streng purinarme Kost verabreicht werden. Für die Flüssigkeitszufuhr eigenen sich Tee, Säfte und alkalisierende Mineralwässer. Die Kost sollte leicht verdaulich sein. Für die Dauer der akuten Phase kann auch eine Reis-Obst-Diät oder Obstkost eingesetzt werden.

***

Reis-Obst-Diät: Es werden 250 bis 300 g Reis (Trockengewicht) und 750 bis 1000 g Obst ohne Zusatz von Salz, Milch oder Fett zubereitet und auf 5 bis 6 Mahlzeiten täglich aufgeteilt. Die Auswahl der Obstsorten und die Art der Zubereitung sollte abwechslungsreich ausfallen: als Kompott, Rohobst oder Obstsalat. Als Geschmacksverfeinerung kann etwas Zucker, Vanillezucker, Zimt oder Zitronenzusatz verwendet werden.

Obstdiät: Sie besteht aus der Gabe von 1250 bis 1500 g Obst auf fünf bis sechs Mahlzeiten täglich verteilt. Es sollte auf eine gemischte Auswahl zurückgegriffen werden. Avocados, Trockenobst, Nüsse, und überreifes Obst sind zu meiden. Zuckerreiche Sorten wie Weintrauben, Bananen oder Süßkirschen nur auf besonderer Verordnung einsetzen. Das Obst kann in frischer Form, als Ungezuckerten Obstsalat oder bei magenempfindlichen Personen als ungezuckerter Kompott verabreicht werden.

***

Rheumatoide Arthritis

Bereits dem griechische Arzt Hippokrates (460 bis 377 v. Chr.) und dem großen deutschen Mediziner Paracelsus (1493 bis 1541) war Rheumatismus und dessen Behandlung bekannt. Rheumatische Erkrankungen sind der Oberbegriff einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen. Ihr gemeinsames Hauptmerkmal ist der Lokalisationsort das Stütz- und Bindegewebe des Bewegungsapparates. Von den rheumatischen Veränderungen sind der Bewegungsapparat mit seinen Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern, aber auch Erkrankungen des Bindegewebes, betroffen. Der Begriff Rheumatismus kommt aus dem Griechischen und bedeutet fließen, strömen. Es ist die veraltete, ungenaue Bezeichnung für die verschiedendsten Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, die mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen am Bewegungsapparat einhergehen. Nur die entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie die chronische Polyarthritis sind einer Ernährungstherapie zugänglich.

Erst in jüngster Zeit zeigen wissenschaftliche Studien, daß nur in tierischen Nahrungsmitteln Stoffe enthalten sind, die die Entzündung der Gelenke fördern. Die Entzündung steht in engem Zusammenhang mit einer erhöhten Belastung des Körpers mit Arachidonsäure. Sie kommt nur in

tierischen, fettreichen Nahrungsmitteln vor. Etwa jeder 10. Erwachsene in Deutschland leidet unter den Symptomen von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Als Rheuma bezeichnet man im Volksmund Krankheiten mit Schmerzen in den Bewegungsorganen (Gelenke, Wirbelsäule oder Muskulatur). Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises gibt es in zahlreichen, unterschiedlichen Ausprägungen. Rheuma ist eine Sammelbezeichnung für mehr als 100 unterschiedliche Erkrankungen. Allen ist der Schmerz der Bewegungsorgane und eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke gemein. Zudem kommt es zu Schwellung und unter Umständen zum teilweisen oder vollständigen Funktionsverlust der betroffenen Körperregionen.

Die den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zugrundeliegenden immunologischen Mechanismen sind nur unzureichend bekannt und Bestandteil der medizinisch wissenschaftlichen Forschung. Neben erblichen Faktoren, die sowohl bei den entzündlichen als auch den degenerativen rheumatischen Erkrankungen als wesentliche Rolle spielen, gelten bakterielle Infektionen, Streß sowie chemikalische und physikalische Einwirkungen als wichtigste Auslöser. Für die entzündlichen Reaktionen, die bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen auftreten, sind die sogenannten Eicosanoide und Zytokine als Vermittler der Entzündung (= Entzündungsmediatoren) wesentlich mitverantwortlich. Die häufigsten Formen von Rheuma sind Arthritis, Arthrosen, Weichteilrheumatismus, Wirbelsäulenverschleiß und die chronische Polyarthritis. Aber auch Gicht, die Osteoporose und Morbus Bechterew zählen zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

[...]

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Ernährungstherapie bei Arthritis und Arthrose
Untertitel
Diät bei Gicht, Hyperurikämie, Rheuma, Arthritis und Arthrose
Autor
Jahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V167402
ISBN (eBook)
9783640846047
ISBN (Buch)
9783640844890
Dateigröße
5822 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rheuma, Arthritis, Arthrose, Gicht, Harnsäure, Purin, Purine, Sven-David Müller, Chondroitin, Glucosamin, Omega-3-Fettsäuren, Arachidonsäure, Diät bei Arthritis, Diät bei Arthrose, Richtig essen bei Arthritis, gesunde Ernährung für die Gelenke, Ernährung bei Gelenkbeschwerden
Arbeit zitieren
M.Sc. Sven-David Müller (Autor), 2011, Ernährungstherapie bei Arthritis und Arthrose, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167402

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