Merkmale Politischer Religion in der „Freien Deutschen Jugend“


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

28 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Das Konzept der Politischen Religion

3. Die FDJ bis 1961
3.1 Organisation

4. Poltisch-religiöse Elemente in der FDJ
4.1 Führerkult
4.2 Liedgut
4.3 Emblem
4.4 Fahne
4.5 Jugendstunden und Jugendweihe
4.6 Fackelzüge
4.7 Massentreffen und Fahrten

5. Ergebnis
5.1 Ausblick

6. Anhang
6.1 Abkürzungsverzeichnis
6.2 Literatur

1. Einleitung

Der Marxismus-Leninsmus kann als „politische Religion mit geschlossener Kirche und unumstößlichem Dogma“1 verstanden werden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übertrug die Sowjetunion ihn als offizielle Staatsideologie auf die neu in ihren Machtbereich eingegliederten osteuropäischen Staaten und - wenn auch nach außen zunächst weniger sichtbar - auf die Sowjetische Besatzungszone (SBZ).

Vor diesem Hintergrund soll in der vorliegenden Arbeit die Jugendorganisation der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), die Freie Deutsche Jugend (FDJ), hinsichtlich ihrer politisch-religiösen Merkmale untersucht werden. Die Zukunft einer Gesellschaft, ihre Stabilisierung und ihr Erhalt, hängt wesentlich von der politischen Sozialisation der nachwachsenden Generation ab, von der besonders nachhaltige Prägungen für die Entwicklung jedes Einzelnen und darüber vermittelt der Gesellschaft ausgehen.2 Eine Erkenntnis, die sich auch in dem Ausspruch „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ widerspiegelt, den verschiedene Politiker zu unterschiedlichen Zeiten formulierten.3 Dementsprechend stand in der DDR die Jugend als Garant für das Fortbestehen des Sozialismus im Zentrum des staatlichen Interesses und sollte gemäß der Ideologie herangebildet werden.4 Die Betrachtung der Jugendorganisation ist daher besonders interessant.

Betrachtet werden soll im folgenden nur die FDJ im DDR-Kontext, die FDJ in Westdeutschland und vor Gründung der DDR soll nicht beleuchtet werden. In der Existenzzeit der DDR lassen sich verschiedene Phasen ausmachen und auch in der FDJ hat es im Laufe ihres Bestehens einige Veränderungen gegeben. Die Betrachtung des Jugend-verbands für die gesamte DDR-Zeit würde daher den Umfang dieser Arbeit sprengen. Aus diesem Grund möchte ich die Untersuchung auf den Zeitraum von der DDR-Gründung am 7. Oktober 1949 bis zum Bau der Mauer am 13. August 1961 eingrenzen. Zudem soll sich die Untersuchung auf die FDJ selbst konzentrieren, so dass auch die vormilitärische Ausbildung in der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) ausgeklammert bleibt.

Diese Einschränkung wie auch die zeitliche Beschränkung hat jedoch auch zur Folge, dass bestimmte interessante Aspekte einer Politischen Religion nicht berücksichtigt werden können, beispielsweise Namensweihen für Kinder, Zeremonien wie die sozialistische Eheschließung oder weitere, die sich beispielsweise in der Pionierorganisation oder in anderen Bereichen der DDR nachweisen lassen.5 Eine solch umfangreiche Analyse kann jedoch im Rahmen dieser Arbeit nicht geleistet werden.

Zurückgreifen kann ich auf mehrere umfangreiche Darstellungen der FDJ, wie sie u.a. Mählert sowie Freiburg und Mahrad liefern.6 Eine Betrachtung der FDJ unter dem Gesichtspunkt der Politischen Religion liegt nach meinem Wissen bisher nicht vor. Zur Musikkultur der FDJ gibt es hingegen einen sehr ausführlichen Beitrag von Schäfer7, dessen Ergebnisse ich an entsprechender Stelle teilweise aufnehmen werde.

Zum besseren Verständnis soll zu Beginn der Arbeit zunächst auf das Konzept der Politischen Religion und auf die Entwicklung der FDJ bis zum Ende des Untersuchungszeitraums eingegangen werden.

2. Das Konzept der Politischen Religion

Den Begriff der „Politische Religionen“ hat zuerst Voegelin 1938 in seinem gleichnamigen Buch entwickelt, ein Jahr später gebrauchte auch Raymond Aron den Ausdruck „réligion politique“ (später: réligion séculière“).8 Bis heute gibt es jedoch keine allgemein anerkannte Definition, so dass im folgenden zunächst verdeutlicht wird, was hier darunter verstanden werden soll.9

Bei Voegelin heißt es über die Politische Religion: „Wenn Gott hinter der Welt unsichtbar geworden ist, dann werden die Inhalte der Welt zu neuen Göttern (...).“10 Damit sind schon zwei wesentliche Merkmale genannt: Im Gegensatz zu den transzendenten Weltreligionen Christentum, Judentum oder Islam hat die Politische Religion lediglich immanenten Bezug.11

Da sie den Anspruch auf absolute Wahrheit erhebt, ist sie mit anderen Weltanschauungen unvereinbar. Aus diesem Grund versucht sie, mit existierenden Religionen zu konkurrieren, sie zu ersetzen, und wenn möglich zu zerstören.

An die Stelle Gottes tritt nach Voegelin „die innerweltliche Kollektivexistenz“. Die „Person wird zum dienenden Glied des sakralen Weltinhaltes; sie wird Instrument (..); das Problem ihrer Lebensführung, ihrer physischen und geistigen Existenz ist nur wichtig im Zusammenhang der Existenz der umfassenden Gemeinschaft als des Realissimum. In der Haltung innerweltlicher Religiosität akzeptiert der Mensch diese Stellung; er nimmt sich selbst (..) als Hegelschen Maschinenteil des großen Ganzen, und unterwirft sich willig den technischen Mitteln, mit denen die Organisation des Kollektivums ihn eingliedert. Das Wissen um die Weltinhalte und die darauf begründete Technik sind nicht die temporal untergeordneten Mittel für das ewige Ziel des Lebens im überweltlichen Gott, sondern das Lebensblut des innerweltlichen Gottes selbst.“12

Im Gegensatz zu einer transzendenten Religion ist ihr Bestehen jedoch nicht von Dauer; die Politische Religion verschwindet mit der weltlichen Macht, an die sie geknüpft ist.13 Die Politische Religion dient der Legitimation der Macht oder, wie Juan Linz sagt, sie ist ein Glaubenssystem bezüglich Autorität, Gesellschaft und Geschichte, eine Ersatzreligion, die dazu verhelfen soll, ein politisches System zu legitimieren. Linz spricht auch von religiösem Gebrauch der Politik in autoritären Regimen, im Gegensatz dazu ist Voegelin der Ansicht, dass sich in totalitären Regimes religionsähnliche Elemente nachweisen lassen14

Die Politische Religion steht fest im Dienst der Politik und erfasst die Menschen bis in ihre Privatsphäre. Charakteristisch ist nach Linz, dass die Entwicklung der „religiösen“ Manifestation in der politischen Sphäre beginnt und von politischen Aktivisten, Funktionären und einer besonderen Art von Intellektuellen fortgesetzt wird. Akademiker, Lehrer, Schriftsteller und Künstler werden in den Prozess einbezogen.

Wie die christliche, so hat auch die innerweltliche Gemeinschaft ihre Apokalypse.15 Die darauf bezogene Heilserwartung bzw. das sogenannte Heilsversprechen unterscheidet sich jedoch von dem einer transzendenten Religion. Letztere verspricht ihren Gläubigen eine Belohnung für deren irdische Leiden im Jenseits, die Politische Religion jedoch stellt die guten Verhältnisse auf Erden als Ergebnis des Verhaltens nach Vorschrift des oder der Herrschenden dar. „Das Endreich ist nicht mehr eine überirdische Gemeinschaft des Geistes, sondern ein irdischer Zustand vollkommener Menschheit“16 so Voegelin. Demnach erkenne Marx das Proletariat als Träger der Entwicklung zum kommunistischen Endreich.

Aus Perspektive existierender religiöser Traditionen ist die Politische Religion als tief anti-religiös, als „Nicht-Religion“ zu betrachten. Sie ist Teil eines Säkularisierungsprozesses, da jeglicher Bezug auf Transzendenz und religiöse, kulturelle Traditionen abgelehnt wird. Kennzeichnend ist auch ihre Bindung an einen Führer, der als eine Art Messias wahrgenommen wird. Dieser definiert die Ziele und veranlasst die dazu notwendigen Maßnahmen. Seine nicht unbedingt einfache Aufgabe besteht darin, das Heilsversprechen zu verwirklichen und eine Art „Paradies auf Erden“ zu schaffen. Die Versprechungen einer Politischen Religion sind auf das Hier und Jetzt konzentriert und nicht wie bei transzendenten Religionen auf Dauer konzipiert. Jedoch richtet sich das Heilsversprechen an einzelne Gruppen und geht zu Lasten anderer. Können die Heilsversprechungen nicht eingehalten werden, resultiert daraus Enttäuschung; Frust und Aggression werden auf einen Sündenbock gelenkt.

Unterstützt wird das Glaubenssystem von Personen, Daten, Orten, Symbolen und der Entwicklung damit verbundener Rituale. Sie treten an die Stelle der verbannten Symbole der überweltlichen Religiosität. Kennzeichnend für eine Politische Religion können auch Parallelerscheinungen wie Spiele, Aufmärsche, Paraden, neue Zeitrechnungen und Ka]lender sein.17 Die sakralisierten Wirklichkeitsbereiche haben den Charakter von Glaubens-wahrheiten. All diese innerweltlichen Dinge sollen eine massenbindende Wirkung erzielen.18

3. Die FDJ bis 1961

Von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) wurde ab Sommer 1945 die Gründung antifaschistischer Jugendausschüsse in der sowjetischen Zone genehmigt und die Gründung anderer Jugendverbände verboten.19 Die Initiative für die Ausschüsse ging von der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) aus, deren Führung organisatorisch nicht an den kommunistischen Jugendverband der Weimarer Republik anknüpfen wollte, da dann auch andere Parteien und Organisationen ihre traditionellen Jugendorganisationen wiedergegründet hätten.20 Der Zentrale Jugendausschuss unter Vorsitz von Erich Honecker und Edith Baum- garten bereitete die Gründung der FDJ vor, die sich am 7. März 1946 konstituierte.21 Sie verstand sich als „überparteiliche, einige, demokratische Jugendorganisation“, die sich für den Frieden und die Einheit Deutschlands einsetzen wollte.22 Am Entstehungsprozess waren auch die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) und die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) in der SBZ sowie Vertreter der evangelischen Kirche beteiligt, jedoch war die FDJ von Beginn an kommunistisch dominiert.23 Schon der auf dem I. Parlament im Juni 1946 gewählten provisorischen Leitung gehörten mehrheitlich SED-Mitglieder an.24 Als die Vertreter anderer Parteien ihre Alibi-Funktion erkannten und 1947 ein CDU-Vertreter verhaftete wurde, zogen sie ihre Mitglieder aus den Führungsgremien zurück.

Die FDJ verstand sich zunächst als gesamtdeutsche Organisation, konnte aber in West-deutschland, wo sie 1951 verboten wurde, keine größere Bedeutung erlangen.25 In der SBZ entwickelte sie sich immer stärker zur Unterorganisation der SED. Dabei berief sie sich zunächst nicht offiziell auf „sozialistische Prinzipien“, richtete jedoch ihre Aktivitäten und Ziele nach denen der Partei aus. Schon im Oktober 1948 bezeichnete der SED-Vorstand sie als „Instrument der Partei vor der Einwirkung auf die Jugend“.26 Mit der Gründung der eigenen Kinderorganisation „Junge Pioniere“ am 13.12.1948 (ab 1952 „Pionierorganisation ‚Ernst Thälmann’“) konnte der Einfluss ausgeweitet werden.27 Sie wirkte im Gegensatz zur FDJ ausschließlich an Schulen und erreichte 1949 fast die gleiche Mitgliederzahl wie diese, ihre Leitung lag in SED-Händen.

Auf dem III. Parlament der FDJ im Mai 1949 wurde der freie und unabhängige Deckmantel endgültig aufgegeben. Die von den Delegierten verabschiedete Verfassung entsprach weit-gehend den SED-Zielen. Sie erkannte die führende Rolle der Partei und das Organisations-prinzip des Demokratischen Sozialismus an, die geheime Wahl wurde abgeschafft und ein straffes Schulungssystem eingeführt. In Folge der Veränderungen waren nur drei der 112 Zentralratsmitgliedern keine SED-Mitglieder, die Gremien wurden von Mitgliedern der Jungen Gemeinde und anderen Nichtkommunisten „gesäubert“. Die Entwicklung zur sozialistischen Massenorganisation war vollzogen.28 Immer deutlicher stellten Partei und Regierung die Weichen für die gesellschaftliche Entwicklung in Richtung Sozialismus.29 Parallel dazu kam es zu intensiven Indoktrinationsversuchen, gefolgt von Kampagnen, die z.B. der Werbung für die Kasernierte Volkspolizei, später für die Nationale Volksarmee, für Arbeitseinsätze an wichtigen Investitionsvorhaben, in der Landwirtschaft oder im Uranbergbau der Wismut dienten.30

Ab Frühjahr 1952 fand die Militarisierung der FDJ statt. Ulbricht erklärte vor ihrem Parlament im Mai: „(..) Ich spreche auch den Wunsch aus, dass aus der Freien Deutschen Jugend recht viele Jugendliche hervorgehen, die die Auszeichnung als tüchtige Scharfschützen erhalten werden.“31 Die FDJ bekannte sich zur führenden Rolle der SED in der Gesellschaft, verpflichtete sich zur Verteidigung der DDR und zur Freundschaft mit der Sowjetunion.32 Im August wurde von der SED der planmäßige Aufbau der Grundlagen des Sozialismus beschlossen.33 Die FDJ sollte nun offiziell als „Helfer und Reserve der Partei“ beim sozialistischen Aufbau fungieren und statt der bisher einseitigen Ausrichtung auf die werktätige Jugend, alle Mädchen und Jungen ansprechen und gewinnen. Als „sozialistische Jugendorganisation der DDR“ und „Kaderreserve der SED“ wurde sie offiziell erst 1957 bezeichnet.34

3.1 Organisation

Nach den von 1946 bis 1949 gültigen Statuten stand die FDJ, mit Ausnahme ehemaliger besoldeter HJ-Führer oder BDM-Führerinnen, allen Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren offen.35 Später wurde die obere Altersgrenze abgeschafft, eine Trennung von Mädchen und Jungen gab es nicht.36 In Abgrenzung zur NS-Jugendorganisation wurde die Freiwilligkeit des Beitritts ebenso wie die Möglichkeit des Austritts explizit in die Statuten aufgenommen. In der Realität konnte sich der FDJ aber nur entziehen, wer Ausbildung und Wehrdienst abgeschlossen hatte.37 Sie war in den Leitungsgremien der Schulen, Universitäten, Hoch- und Fachschulen mit ihren Sekretären vertreten und entschied beispielsweise mit über die Zulassung zum Studium.38

Das Aktionsfeld der FDJ war auf alle Lebensbereiche der DDR-Jugend gerichtet.39 Durch ihre Monopolstellung besaß sie alle formalen und inhaltlichen Möglichkeiten, die Freizeit-gestaltung der Jugendlichen zu organisieren und zu kontrollieren.40 Die kulturelle und sportliche Massenarbeit wurde von der FDJ-Führung immer wieder in den Blickpunkt gerückt, die politische Erziehung dominierte jedoch die Verbandsarbeit.41 Im FDJ-Studienjahr, dass 1951 eingeführt wurde, sollte in monatlichen Zirkeln Grundwissen über sozialistische Theorie in Verbindung mit aktuellen politischen Fragestellungen vermittelt werden, um die Herausbildung sozialistischer Werte und Normen unter den Jugendlichen zu fördern.42 Für eine erfolgreiche Prüfung wurde am Ende das Abzeichens „Für gutes Wissen“ verliehen.

Die FDJ sollte die Jugend zu konformen Staatsbürgern erziehen, im Sinne der marxistisch-leninistischen Lehre schulen und den Nachwuchs für Staat, Partei und Gesellschaft heranziehen. Für den Produktionsprozess war wichtig, dass die FDJ die Jugendlichen zu verstärktem Einsatz in Ausbildung und Beruf motivierte. Daneben sollte auf alle Erziehungsinstanzen, vor allem die Schule, Einfluss genommen werden, um die totale Erfassung und Beeinflussung der Jugend zu gewährleisten. Bis zur Einführung der Wehrpflicht 1962 gehörte auch die Rekrutierung von Freiwilligen für Armee und Polizei zu ihren zentralen Aufgaben. An der vormilitärischen Ausbildung der Jugendlichen war bis zum Ende der DDR die 1952 gegründete GST beteiligt. In den Betrieben unterstützte die FDJ die Übertragung wichtiger und kontrollierbarer Aufgaben an Jugendkollektive und -brigaden als Jugendobjekte, um die Jugendlichen frühzeitig an der Verantwortung zu beteiligen und ihren Ehrgeiz zu wecken.43

[...]


1 Vgl. Bracher, Karl Dietrich: Zeit der Ideologien, München 1985, S. 183; zit. nach: Schroeder, Klaus: Der SEDStaat: Geschichte und Strukturen der DDR. München 1998, S. 548.

2 Vgl. Schlegel, Uta; Peter Förster (Hg.): Ostdeutsche Jugendliche: Vom DDR-Bürger zum Bundesbürger. Opladen 1997, S. 23.

3 Vgl. Gotschlich, Helga: Aufbruch in ein „anderes“ Deutschland. In: Dies.: „Das neue Leben muss anders werden …“: Studien zur Gründung der FDJ. Berlin 1996, S. 71.

4 Vgl. Niederdalhoff, Friederike: Im Sinne des Systems einsatzbereit. Mädchenarbeit im „Bund Deutscher Mädel“ (BDM) und in der „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ); ein Vergleich. Münster 1997, S. 75.

5 Vgl. Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (Hg.): Zur Lage der Jugend im anderen Teil Deutschlands: Auszug aus dem zweiten Bericht der Bundesregierung über die Lage der Jugend und die Bestrebungen auf dem Gebiet der Jugendhilfe gemäß §25 Abs. 2 des Jugendwohlfahrtgesetzes - Jugendbericht -. Bad Godesberg 1968, S. 291.

6 Mählert, Ulrich: Die Freie Deutsche Jugend 1945 - 1949: Von den „Antifaschistischen Jugendausschüssen“ zur SED-Massenorganisation; die Erfassung der Jugend in der Sowjetischen Besatzungszone. Paderborn 1995. Freiburg, Arnold; Christa Mahrad: FDJ: Der sozialistische Jugendverband der DDR. Opladen 1982.

7 Schäfer, Olaf: Pädagogische Untersuchungen zur Musikkultur der FDJ: Ein erziehungswissenschaftlicher Beitrag zur Totalitarismusforschung. Berlin 1998.

8 Vgl. Maier, Hans (Hg.) ‚Totalitarismus’ und ‚Politische Religionen’. Paderborn 1996, S. 242.

9 Vgl. Linz, Juan: Politische Religion. In: Maier, Hans (Hg.): Totalitarismus und politische Religionen. Paderborn 1996, S. 130.

10 Voegelin, Eric: Die Poltischen Religionen. München 1993, S. 50.

11 Vgl. Linz: Politische Religion. S. 130.

12 Voegelin: Die Politische Religionen. S. 54f.

13 Vgl. Linz: Politische Religion. S. 129ff.

14 Vgl. Vondung, Klaus: Die Apokalypse des Nationalsozialismus. In: Ley, Michael (Hg.): Der Nationalsozialismus als politische Religion. Bodenheim 1997, S. 33 und Linz: Politische Religion. S. 129ff .

15 Vgl. Voegelin: Die Politische Religionen. S. 50ff.

16 Ebd.

17 Vgl. Maier, Hans: Konzepte des Diktaturvergleichs: „Totalitarismus“ und politische Religionen. In: Ders.: „Totalitarismus und Politische Religionen“. Paderborn 1996, S. 246.

18 Vgl. Voegelin: Die Politische Religionen. S. 53.

19 Vgl. Niederdalhoff: Im Sinne des Systems einsatzbereit. S. 57. 6

20 Vgl. Schäfer: Pädagogische Untersuchungen zur Musikkultur der FDJ. S. 61. s.a. Mählert: Die Freie Deutsche Jugend 1945-49. S. 38ff.

21 Vgl. Schroeder: Der SED-Staat. S. 45.

22 Vgl. Zilch, Dorle: Mitgliederbewegung der FDJ von 1946 bis 1989, Millionen unter der blauen Fahne. Rostock 1994, S. 16.

23 Vgl. Petzold, Joachim: „Zum Verhältnis zwischen FDJ und Junger Gemeinde bis 1953“. In: Gotschlich, Helga: „Links und links und Schritt gehalten …“: Die FDJ Konzepte - Abläufe - Grenzen, Berlin 1994, S. 127.

24 Schroeder: Der SED-Staat, S. 45.

25 Vgl. Niederdalhoff: Im Sinne des Systems einsatzbereit. S. 58.

26 Zilch: Mitgliederbewegung der FDJ von 1946 bis 1989. S. 16.

27 Vgl. Niederdalhoff: Im Sinne des Systems einsatzbereit. S. 58. 7

28 Mit Hilfe von Massenorganisationen versuchte die SED, alle sozialen Gruppen und Schichten der Gesellschaft, anknüpfend an deren spezifische soziale Situation, Interessen und Aktivitäten, zu organisieren. Sie sollten ihre Mitglieder sowohl für das Erreichen der von der Partei in deren Beschlüssen und in den Volkswirtschaftsplänen gesetzten Ziele mobilisieren, als ihnen Möglichkeiten bieten, ihre spezifischen Interessen organisiert und kontrolliert vertreten zu können. Vgl. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen (Hg.): DDR Handbuch. Köln 1975, S. 554.

29 Vgl. Zilch: Mitgliederbewegung der FDJ von 1946 bis 1989. S. 49.

30 Vgl. Hübner, Peter: „Die FDJ als politische Organisation und sozialer Raum“ In: Gotschlich, Helga „Links und links und Schritt gehalten …“: Die FDJ Konzepte - Abläufe - Grenzen, Berlin 1994, 61ff.

31 Niederdalhoff: Im Sinne des Systems einsatzbereit. S. 61.

32 Vgl. Schroeder: Der SED-Staat. S. 45.

33 Vgl. Zilch: Mitgliederbewegung der FDJ von 1946 bis 1989. 49f.

34 Vgl. Niederdalhoff: Im Sinne des Systems einsatzbereit. S. 58.

35 Vgl. Mählert: Die Freie Deutsche Jugend 1945 - 1949. S. 106.

36 Vgl.Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen: DDR Handbuch. S. 288. 8

37 Vgl. Freiburg; Mahrad: FDJ: Der sozialistische Jugendverband der DDR. S. 263.

38 Vgl. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen: DDR Handbuch. S. 289.

39 Vgl. Thomas, Rüdiger: Jugend im politisch-gesellschaftlichen System der DDR. In: Zitzlaff, Dietrich; Siegfried George: DDR-Jugend heute: Zustandsbeschreibungen, Forschungsbefunde, Bildungsanregungen, Stuttgart 1986, S. 15.

40 Vgl. Schroeder: Der SED-Staat, S. 46.

41 Vgl.Zilch: Mitgliederbewegung der FDJ von 1946 bis 1989. S. 52f.

42 Vgl. Niederdalhoff: Im Sinne des Systems einsatzbereit. S.60.

43 Vgl. Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen: DDR Handbuch. S. 289. 9

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Merkmale Politischer Religion in der „Freien Deutschen Jugend“
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Otto-Suhr-Institut)
Veranstaltung
Kirche und Staat in der Bundesrepublik Deutschland
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
28
Katalognummer
V167418
ISBN (eBook)
9783640838301
ISBN (Buch)
9783640837809
Dateigröße
527 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politsche Religion, FDJ, Freie Deutsche Jugend, Jugend, Jugendorganisation, Diktatur, DDR
Arbeit zitieren
Dipl.-Pol. Stephanie Walter (Autor), 2006, Merkmale Politischer Religion in der „Freien Deutschen Jugend“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167418

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