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Flow-to-Equity-Verfahren

Title: Flow-to-Equity-Verfahren

Seminar Paper , 2011 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: André Glodde (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Zu Beginn der 1990er Jahre rückte der Fokus der Unternehmensbewertung wieder verstärkt in den Fokus der betriebswirtschaftlichen Forschung. Dies lag zum einen an der großen medialen Beachtung von Unternehmensübernahmen und zum anderen an wichtigen Impulsen in der Auslegung des Discounted-Cashflow-Ansatz (DCF-Ansatz) von Miller/Modigliani (1961) hin zu einer strategischen Unternehmensbewertung. Vor allem Unternehmensberater und Investment-Banker propagierieren ihren Einsatz. Die Finanztheoretiker legen besonderen Wert in der Diskussion auf ein zeitstetiges Kalkül zur Bewertung von Cashflows während praktische Anwender häufig rechtliche und steuerliche Aspekte diskutieren.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Netto-Methode der DCF-Verfahren, dem sogenannten Flow-to-Equity-Verfahren oder Equity-Ansatz. Es wird nach Darstellung einiger Grundlagen auf die Berechung eingegangen und das Verfahren mit den anderen zur Verfügung stehenden Methoden verglichen. Am Ende folgt ein Beispiel an dem die Erläuterungen nachvollzogen werden können. Im Rahmen der Arbeit kann leider nicht auf eine Berücksichtigung der deutschen Unternehmenssteuern im Equity-Ansatz eingegangen werden, da dies den Umfang wesentlich erhöhen würde.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlegende Definitionen

2.1 Der Begriff des Wertes einer Unternehmung

2.2 Ertragsbegriff

3 Grundlagen der DCF-Verfahren

4 Flow-to-Equity-Verfahren

4.1 Prognose der Cash Flows

4.2 Stellhebel der Value Creation

5 Der Equity-Ansatz im Vergleich

5.1 Equity-Ansatz vs. Ertragswert-Methode

5.2 Zur Positionierung des Equity-Ansatzes

6 Beispiel

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit dem Flow-to-Equity-Verfahren, einer Netto-Methode innerhalb der Discounted-Cashflow-Bewertungsansätze, um den Marktwert des Eigenkapitals zu ermitteln. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie der Equity-Ansatz theoretisch und praktisch anzuwenden ist, wie er sich von anderen Methoden der Unternehmensbewertung abgrenzt und welche Faktoren ihn zur Wertsteigerung nutzbar machen.

  • Grundlagen und Definitionen der Unternehmensbewertung
  • Funktionsweise und Formel des Flow-to-Equity-Ansatzes
  • Prognosemethodik zukünftiger Cashflows
  • Stellhebel der wertorientierten Unternehmensführung (Value Creation)
  • Vergleich des Equity-Ansatzes mit der klassischen Ertragswert-Methode

Auszug aus dem Buch

4.1 Prognose der Cash Flows

Die Prognose der zukünftigen Cash Flows ist das zentrale Problem der zukunftserfolgswert bezogenen Unternehmensbewertung, denn die Zukunftsentwicklung eines Unternehmens ist grundsätzlich nicht vorhersehbar. Bei der Mehrheit der Bewertungsanlässe wird von einer unendlichen Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (Going-Concern-Prämisse). Auch wenn man in den wenigsten Fällen tatsächlich davon ausgehen wird, dass ein Unternehmen unendlich lange existiert, wird diese Prämisse dennoch aus pragmatischen Gründen gewählt: es fehlt für gewöhnlich die Möglichkeit, eine endliche Laufzeit zu begründen bzw. den tatsächlichen Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem die Unternehmenstätigkeit beendet wird. Die Prognose wird dabei umso unsicherer, je weiter der Prognosezeitraum in der Zukunft liegt. Auf Grund der Abdiskontierung der Cashflows nimmt aber auch die Relevanz der Größe für den zu ermittelnden Unternehmenswert ab. Aus diesem Grunde wird zur Prognose der Cashflows häufig die sogenannte Phasenmethode angewendet, die eine Zerlegung des häufig unendlichen Prognosezeitraums in Phasen mit unterschiedlicher Schätzgenauigkeit vorsieht. Der Bewertungszeitraum wird dabei in zwei Phasen eingeteilt: in eine Detailplanungsphase und eine Restwertphase. Für die Detailplanungsphase wird im Allgemeinen ein Zeitraum von drei bis fünf Jahren angesetzt, in dem die jährlichen Cashflows sehr genau prognostiziert werden.

Hinter dem Phasenmodell steht die Annahme, dass innerhalb eines Planungshorizonts der Flow to Equity periodenspezifisch ermittelt werden kann. Erst nach dem Planungshorizont wird ein uniformer, unendlicher Flow to Equity unterstellt, der in obiger Form im Restwert erfasst wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Unternehmensbewertung seit den 1990er Jahren und Vorstellung des Flow-to-Equity-Verfahrens als Fokus dieser Arbeit.

2 Grundlegende Definitionen: Klärung der Begriffe „Wert einer Unternehmung“ sowie „Ertrag“ im Kontext der Bewertungspraxis.

3 Grundlagen der DCF-Verfahren: Einordnung der Flow-to-Equity-Methode als kapitalmarktorientiertes Verfahren zur Ermittlung des Shareholder Values.

4 Flow-to-Equity-Verfahren: Detaillierte Erläuterung der Berechnungsmethodik, der Prognose von Cashflows und der identifizierten Stellhebel für die Wertsteigerung.

5 Der Equity-Ansatz im Vergleich: Kritische Gegenüberstellung des Equity-Ansatzes zur Ertragswert-Methode sowie Diskussion seiner ökonomischen Leistungsfähigkeit.

6 Beispiel: Praktische Anwendung der Theorie anhand eines Fallbeispiels für ein mittelständisches Unternehmen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Flow-to-Equity-Verfahren, Equity-Ansatz, Discounted Cash Flow, Shareholder Value, Kapitalmarktorientierung, Unternehmenswert, Cashflow-Prognose, Value Creation, Ertragswert-Methode, Eigenkapitalkosten, Kapitalkostensatz, ewige Rente, Unternehmenssteuerung, Finanzmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Flow-to-Equity-Verfahren, eine spezifische Methode zur Ermittlung des Unternehmenswerts aus Sicht der Eigenkapitalgeber innerhalb der Discounted-Cashflow-Logik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Unternehmenswerten, die Prognose zukünftiger Zahlungsströme, die Anwendung des CAPM zur Bestimmung der Kapitalkosten sowie der Vergleich zu alternativen Bewertungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise des Equity-Ansatzes darzustellen, dessen Anwendung in der Praxis zu erläutern und aufzuzeigen, wie durch bestimmte Stellhebel aktiv Wert für Anteilseigner geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse von DCF-Verfahren, ergänzt um eine exemplarische Anwendung des Verfahrens an einem numerischen Rechenbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von den Grundlagen der DCF-Verfahren über die mathematische Herleitung des Equity-Ansatzes bis hin zur kritischen Reflexion der Methode im Vergleich zur Ertragswert-Methode.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, Equity-Ansatz, Shareholder Value und Cashflow-Prognose charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Equity-Ansatz von der Ertragswert-Methode?

Der Hauptunterschied liegt in der Bemessung der Kapitalkosten; während der Equity-Ansatz konsequent auf das CAPM setzt, lässt das Ertragswertverfahren alternative Renditeerwartungen zu.

Welche Rolle spielt das „Phasenmodell“ bei der Prognose?

Das Phasenmodell ermöglicht eine Zerlegung des Prognosezeitraums in eine genaue Detailplanungsphase und eine darauf folgende Restwertphase, um die Komplexität der unendlichen Fortführung zu bewältigen.

Warum wird im Beispiel von der „ewigen Rente“ gesprochen?

Die ewige Rente wird zur Berechnung des Restwerts genutzt, unter der Annahme, dass die Cashflows des letzten Planungsjahres zeitlich unbegrenzt in gleicher Höhe anfallen.

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Details

Title
Flow-to-Equity-Verfahren
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
2,0
Author
André Glodde (Author)
Publication Year
2011
Pages
13
Catalog Number
V167477
ISBN (eBook)
9783640851782
ISBN (Book)
9783640851690
Language
German
Tags
flow-to-equity fte equity-ansatz equity-verfahren dcf-verfahren nettomethode unternehmensbewertung corporate finance bwl
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Glodde (Author), 2011, Flow-to-Equity-Verfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167477
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