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Der stete Disput

Ein Diskurs über die epikureische und stoische Schule unter besonderer Betrachtung der Eudämonie

Title: Der stete Disput

Seminar Paper , 2011 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tobias Engfer (Author)

Philosophy - Philosophy of the Ancient World
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Inhalt

1. Einleitung 2
2. Der Begriff des Hellenismus 3
3. Glück vs. Eudämonie 4
4. Stoa 5
4.1 Geschichte 5
4.2 Vertreter 7
4.2.1 Cicero 7
4.2.2 Seneca 8
4.2.3 Marc Aurel 9
4.3 Die Lehre 11
4.3.1 Logik 11
4.3.2 Physik 12
4.3.3 Ethik 13
5. Epikureismus 14
5.1 Geschichte/Vertreter 14
5.2 Die Lehre 17
5.2.1 Kanonik 17
5.2.2 Physik 19
5.2.3 Ethik 21
6. Der Epikureismus im Wandel der Zeit 24
7. Schlussbetrachtungen 27
8. Anhang 29

1. Einleitung

Viele Dispute hätten zu einer Randbemerkung zusammengefasst werden können, wenn die Disputanten gewagt hätten, ihre Begriffe klar zu definieren.
Aristoteles
So stellt sich nun schon zu Beginn die Frage, ob denn diese Auseinandersetzung zwischen den beiden hellenistischen Schulen, namentlich die der Epikureer und die der Stoiker, hätte vermieden werden können, wäre man mehr mit der klaren Differenzierung und Auskleidung von Begriffen verbunden oder ist es gar ein Sein, ein Disput der trotz mannigfaltiger bestehender Definitionen nicht so gänzlich einfach zu lösen ist, beziehungsweise gar unlöslich ist? Beide Lehren stützen sich auf die Natur des Menschen und verfolgen nur ein Ziel, nämlich das der Glückseligkeit – Eudämonie! Jedoch ist der Weg dahin für jede einzelne dieser Schulen, ein anderer. Während die Epikureer als ihr höchstes Gut, die Lust sehen, ist es für die Stoiker die Tugend. Diese Arbeit wirft einen Blick auf die beiden verschiedenen philosophischen Denkrichtungen in der Zeit des Hellenismus und im speziellen welche Einstellung sie hatten, bezüglich des eben angesprochenen Glücksbegriffes. „Hat man auch nichts Ganzes erreicht, so kamen doch zusammenhängende Strecken zum Vorschein …“ (Pörnbacher, 1988, S.261., zit. nach Kimmich, 1993, S. XIII). Ebenso stellt diese Ausarbeitung auch nicht den Anspruch, eine allumfassende Übersicht zu sein.
Das anschließende Kapitel wird, mit Blick auf die zeitliche Spanne in der unsere Betrachtungen verwurzelt sind, eine kurze Bestimmung des Wortes Hellenismus vornehmen. Daraufhin sollen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Zustände Eudämonie und Glückseligkeit herausgestellt werden und dabei noch die Funktion einer begriffserläuternden Instanz haben. Daraufhin folgen in Abschnitt vier die Ausführungen über die Stoa. Die Entwicklung dieser Schule, verschiedene Vertreter und ihre Denkansätze werden dabei beleuchtet. Das Gleiche passiert danach auch, wenn der Abschnitt über den Epikureismus in den Fokus der Betrachtungen rückt. Bei dem Punkt Ethik,...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Hellenismus

3. Glück vs. Eudämonie

4. Stoa

4.1 Geschichte

4.2 Vertreter

4.2.1 Cicero

4.2.2 Seneca

4.2.3 Marc Aurel

4.3 Die Lehre

4.3.1 Logik

4.3.2 Physik

4.3.3 Ethik

5. Epikureismus

5.1 Geschichte/Vertreter

5.2 Die Lehre

5.2.1 Kanonik

5.2.2 Physik

5.2.3 Ethik

6. Der Epikureismus im Wandel der Zeit

7. Schlussbetrachtungen

8. Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die beiden hellenistischen Denkschulen, Stoa und Epikureismus, mit dem Fokus auf deren divergierende Ansätze zur Erlangung des Glücks (Eudämonie). Dabei wird analysiert, wie trotz eines gemeinsamen Ziels unterschiedliche Wege wie stoische Tugendethik und epikureische Lustethik beschritten werden.

  • Vergleich der philosophischen Glückskonzepte (Eudämonie)
  • Analyse der stoischen Ethik, Logik und Physik
  • Untersuchung des epikureischen Hedonismus und der Kanonik
  • Historische Einordnung der Entwicklung beider Denkschulen
  • Wirkungsgeschichte des Epikureismus in späteren Epochen

Auszug aus dem Buch

4.3.3 Ethik

Die Ethik der Stoiker besagt, dass die Menschen im Einklang mit dem göttlichen Logos Leben sollen (vgl. Ries; Die Philosophie der Antike, 2005, S. 136). Dabei soll die Ethik von der Logik und der Physis unterstützt werden. Sie besagt, dass der menschliche Wille davon abhängt, ob eine Handlung etwas Gutes oder Schlechtes hervorruft. Dies wird als Gesinnungsethik bezeichnet. Die veränderten Lebensverhältnisse haben dabei keinen Einfluss auf die Handlung. Dabei muss man immer unterscheiden was in unserer Macht liegt und was nicht.

Die Seele besteht nach Chrysipp aus Eindrücken und Gedanken (vgl. Ries; Die Philosophie der Antike, 2005, S. 136). Denen stimmt der Geist zu, und daraus entstehen Überzeugungen. Die Vernunft entscheidet welche Überzeugungen sich positiv auswirken für uns selbst. Die Leidenschaften entstehen aus falschen Urteilen des Verstandes. Diese Leidenschaften sind nach den Stoikern schlecht und müssen abgelegt werden, indem man ein tugendhaftes Leben führt (vgl. Ries; Die Philosophie der Antike, 2005, S. 136).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Fragestellung und Abgrenzung der beiden hellenistischen Schulen hinsichtlich ihres Glücksbegriffs.

2. Der Begriff des Hellenismus: Definition des geschichtlichen und kulturellen Rahmens der Epoche des Hellenismus.

3. Glück vs. Eudämonie: Erläuterung der begrifflichen Vielfalt von Glück und Eudämonie in der antiken Philosophie.

4. Stoa: Detaillierte Betrachtung der Geschichte, der wichtigsten Vertreter sowie der Disziplinen Logik, Physik und Ethik der Stoa.

5. Epikureismus: Analyse der Ursprünge, Lehrsätze sowie der epikureischen Kanonik, Physik und Ethik.

6. Der Epikureismus im Wandel der Zeit: Überblick über die Rezeption und den Einfluss der Lehren Epikurs auf Denker nachfolgender Epochen.

7. Schlussbetrachtungen: Synthese der Ergebnisse und Gegenüberstellung der beiden Denkschulen.

8. Anhang: Auflistung der verwendeten Literaturquellen.

Schlüsselwörter

Stoa, Epikureismus, Hellenismus, Eudämonie, Glückseligkeit, Ataraxie, Tugend, Lust, Logos, Physis, Kanonik, Schicksal, Materie, antike Philosophie, Sinnlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der hellenistischen Schulen Stoa und Epikureismus im Hinblick auf ihr Verständnis von Glück und dem Lebensweg dorthin.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die antike Glücksethik (Eudämonie), die stoische Naturphilosophie und Logik sowie die epikureische Kanonik und Theorie der Lust.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die philosophische Einstellung beider Schulen zum Glücksbegriff zu beleuchten und aufzuzeigen, wie sie den Weg zur Eudämonie unterschiedlich definieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine vergleichende philosophiegeschichtliche Analyse, die auf der Auswertung relevanter antiker und moderner philosophischer Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Stoa und des Epikureismus, jeweils unterteilt in Geschichte, Vertreter und die Lehre (Logik/Kanonik, Physik, Ethik).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Hellenismus, Eudämonie, Stoa, Epikureismus, Ataraxie, Tugend und Lust.

Warum unterscheidet Epikur zwischen Lust und Unlustfreiheit?

Epikur nutzt die Abwesenheit von Unlust (Ataraxie) als festen Kern seiner Ethik, um den Vorwurf eines ausschweifenden Hedonismus zu entkräften und ein stabiles, glückliches Leben zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt das Fatum für die Stoiker?

Das Fatum (Schicksal) bildet die Grundlage der stoischen Physik; für den Stoiker ist es Aufgabe, das Leben im Einklang mit dieser göttlichen Fügung zu führen.

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Details

Title
Der stete Disput
Subtitle
Ein Diskurs über die epikureische und stoische Schule unter besonderer Betrachtung der Eudämonie
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Geistes- und Sozialwissenschaften)
Course
Grundlagen der Philosophie
Grade
1,0
Author
Tobias Engfer (Author)
Publication Year
2011
Pages
29
Catalog Number
V167508
ISBN (eBook)
9783640841516
ISBN (Book)
9783640839919
Language
German
Tags
Epikur Stoa Stoiker Stoizismus Glück Eudämonie eudaimonia telos Glückseligkeit Hellenismus Physik Logik Ethik Cicero Seneca Marc Aurel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Engfer (Author), 2011, Der stete Disput, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167508
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