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Demokratie und Partizipation

Titel: Demokratie und Partizipation

Hausarbeit , 2008 , 18 Seiten

Autor:in: Kevser Ekin (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Demokratie kann es nur geben, wenn es Bürger gibt, die partizipieren. Sie ist auf Partizipation angewiesen, weil diese erst Demokratie ermöglicht. Das partizipatorische Handeln als wich-tiger Teil einer Demokratie vergibt dieser Arbeit den Titel „Demokratie und Partizipation“.
Reinhold Niebuhr zufolge wird die Demokratie vor allem durch den Wunsch nach Gerechtigkeit gesichert. Der Hang der Menschen zu Ungerechtigkeiten wiederum mache Demokratie notwendig (vgl. Bildungsserver für politische Bildung). Dass Partizipation not-wendig ist, ist offensichtlich, darüber sind sich nahezu alle einig. Das Verständnis darüber, wie die Demokratie genau auszusehen hat, ist allerdings nicht ganz so selbstverständlich. Es gibt nämlich eine Fülle von Demokratieverständnissen, deren unheimlich große Variations-breite die vorliegende Arbeit verdeutlichen wird. Auch Demokratieformen oder Partizipat-ionsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Diese aufzuzeigen ist ein Anstreben dieser Arbeit.
Zuallererst soll die Arbeit darstellen, wie die Demokratie zu dem geworden ist, was sie heute ist. Der erste Punkt setzt deshalb an ihren Ursprüngen an und zeigt historische Fakten auf, um die heutige Situation besser nachvollziehbar zu machen.
Im Anschluss daran werden beide Begriffe des Themas „Demokratie“ und „Partizipation“ genauer erklärt. Hierfür werden Definitionsversuche gestartet.
Daraufhin werden wichtige Demokratietypen genannt und die Typen, welche besondere Relevanz im Hinblick dieser Seminararbeit haben, näher analysiert.
Nachdem nun ausreichend Grundlagenwissen vermittelt wurde, wird in Punkt 5 mit den demokratietheoretischen Ansätzen fortgefahren.
Hierbei liegt Fokus insbesondere auf der Partizipatorischen Theorie. Deshalb erfolgt darauf-hin in Punkt 6 eine recht ausführliche Auslegung dieses Ansatzes. Es werden unter-schiedliche Vertreter vorgestellt, deren Einfluss und Bedeutung stark ist.
Im Anschluss daran wird in Punkt 7 ein empirischer Einblick gegeben. Die Messung und die empirische Partizipationsforschung sind hierbei die Schwerpunkte.Fragen: Welche Beteiligungschancen bietet die Gesellschaft? Wieso beteiligen sich Bürger so selten? Was sind die Auslösefaktoren hierfür?
Gegen Ende werden problematische Aspekte der Demokratie und speziell einige Schwächen der partizipatorischen Demokratie angeführt. Es soll erfahren werden, welche möglichen Gefahren hierin lauern.
Im letzten Inhaltspunkt wird Demokratie und Partizipation im Hinblick auf die Pädagogik betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursprünge und die Entstehung der Demokratie

3. Begriffsklärung und Definitionen

3.1 Was versteht man unter „Demokratie“?

3.2 Kernelemente der Demokratie

3.3 Was versteht man unter „Partizipation“?

4. Demokratietypen

4.1 Direkte Demokratie vs. Repräsentative Demokratie als eine mögliche Form der partizipatorischen Demokratie

4.2 Drei normative Demokratiemodelle

5. Demokratietheoretische Ansätze

5.1 Differenzierung der Demokratie – und Partizipationsverständnisse

6. Partizipatorische Demokratietheorie

6.1 Ansätze verschiedere Vertreter

6.1.1 Ansichten bezüglich der Partizipationssteigerung

6.1.2 Die Position von Jürgen Habermas

6.1.3 Benjamin Barber und sein Konzept der „Starken Demokratie“

7. Empirischer Teil

7. 1. Messung der Demokratie

7.2 Empirische Partizipationsforschung – Formen der Partizipation

7.2.1 Befunde

8. Das Standardmodell

9. Probleme der Demokratie

9.1 Schwächen der partizipatorischen Demokratie

9.1.1 Starke Gewichtung des Normativen

9.1.2 Falsches Menschenbild

9.1.3 Tocqueville – Problem

9.1.4 Destabilisierungsgefahr der politischen Ordnung

9.1.5 Einseitige Zielverfolgung

9.1.6 Überschätzung der Bürgerkompetenzen

10. Die Pädagogische Ebene – Partizipation als Bildungsziel bei Jugendlichen

10.1 Wieso kommt der Partizipation eine derartig große Rolle zu?

10.2 Befähigung zur Partizipation

11. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen demokratischen Systemen und der Notwendigkeit aktiver Bürgerpartizipation, mit dem Ziel, die Voraussetzungen für gelingende Beteiligung sowie die pädagogische Bedeutung der Partizipation bei Jugendlichen herauszuarbeiten.

  • Ursprung und theoretische Fundierung der Demokratie.
  • Analyse verschiedener Demokratietypen und -modelle.
  • Diskussion der partizipatorischen Demokratietheorie und ihrer Vertreter.
  • Empirische Einblicke in Messbarkeit und Formen der Partizipation.
  • Identifikation von Schwächen und Grenzen partizipatorischer Ansätze.
  • Partizipation als zentrales Bildungsziel für Jugendliche.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Demokratie kann es nur geben, wenn es Bürger gibt, die partizipieren. Sie ist auf Partizipation angewiesen, weil diese erst Demokratie ermöglicht. Das partizipatorische Handeln als wichtiger Teil einer Demokratie vergibt dieser Arbeit den Titel „Demokratie und Partizipation“.

Reinhold Niebuhr zufolge wird die Demokratie vor allem durch den Wunsch nach Gerechtigkeit gesichert. Der Hang der Menschen zu Ungerechtigkeiten wiederum mache Demokratie notwendig (vgl. Bildungsserver für politische Bildung). Dass Partizipation notwendig ist, ist offensichtlich, darüber sind sich nahezu alle einig. Das Verständnis darüber, wie die Demokratie genau auszusehen hat, ist allerdings nicht ganz so selbstverständlich.

Es gibt nämlich eine Fülle von Demokratieverständnissen, deren unheimlich große Variationsbreite die vorliegende Arbeit verdeutlichen wird. Auch Demokratieformen oder Partizipationsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Diese aufzuzeigen ist ein Anstreben dieser Arbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Notwendigkeit von Partizipation für eine funktionierende Demokratie und gibt einen Überblick über den thematischen Aufbau der Arbeit.

2. Ursprünge und die Entstehung der Demokratie: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Demokratie im antiken Athen nach und beleuchtet die dortigen Mechanismen der Bürgerbeteiligung.

3. Begriffsklärung und Definitionen: Hier werden die zentralen Begriffe Demokratie, Kernelemente der Demokratie und Partizipation definiert und voneinander abgegrenzt.

4. Demokratietypen: Das Kapitel bietet eine Übersicht über verschiedene Demokratiemodelle und beleuchtet die Abgrenzung zwischen direkter und repräsentativer Demokratie.

5. Demokratietheoretische Ansätze: Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen normativen und empirisch-analytischen Ansätzen sowie eine Differenzierung von Demokratie- und Partizipationsverständnissen.

6. Partizipatorische Demokratietheorie: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die theoretischen Grundlagen der Partizipationssteigerung und stellt die Ansätze bedeutender Theoretiker wie Jürgen Habermas und Benjamin Barber vor.

7. Empirischer Teil: Hier wird der Prozess der Messung von Demokratie erläutert und die empirische Forschung zu verschiedenen Formen politischer Partizipation untersucht.

8. Das Standardmodell: Dieses Kapitel stellt das Standardmodell zur Erklärung unterschiedlicher Partizipationsbereitschaften anhand sozio-ökonomischer Ressourcen vor.

9. Probleme der Demokratie: Hier werden kritische Aspekte beleuchtet, insbesondere die Schwächen und Gefahren der partizipatorischen Demokratie.

10. Die Pädagogische Ebene – Partizipation als Bildungsziel bei Jugendlichen: Das Kapitel behandelt die Notwendigkeit, Jugendliche zur Partizipation zu befähigen und die Rolle der Schulen in diesem Prozess.

11. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die dauerhafte Relevanz der Partizipationsförderung.

Schlüsselwörter

Demokratie, Partizipation, Bürgerbeteiligung, Demokratietheorie, Politische Bildung, Partizipationsbereitschaft, Standardmodell, Repräsentative Demokratie, Direkte Demokratie, Sozialer Status, Jugendliche, Politische Kompetenz, Gemeinwohl, Selbstbestimmung, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wechselseitige Abhängigkeit von Demokratie und Partizipation und hinterfragt, warum und wie politische Beteiligung in modernen Gesellschaften stattfindet.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die zentralen Felder sind die historische Herleitung der Demokratie, verschiedene theoretische Demokratiemodelle, die empirische Forschung zur Partizipation sowie die pädagogische Bedeutung der Partizipationsförderung bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Variationsbreite der Demokratieverständnisse aufzuzeigen, Hindernisse der Partizipation zu identifizieren und Wege zur Stärkung der Bürgerbeteiligung, insbesondere im Bildungsbereich, zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit politikwissenschaftlicher Literatur und bezieht empirische Befunde sowie Fallbeispiele zur Messung von Demokratiequalität ein.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der partizipatorischen Theorie, einen empirischen Teil zur Partizipationsforschung sowie eine kritische Analyse der Schwächen partizipatorischer Systeme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Demokratie, Partizipation, politische Bildung, Demokratietheorie und soziale Ressourcen beschreiben.

Was ist das sogenannte "Tocqueville-Problem" im Kontext der Partizipation?

Es bezeichnet das Risiko, dass eine zu starke Demokratisierung der Interessen zu einem übermäßigen Gewicht von Minderheiten- oder Mehrheitspositionen führen und dadurch neue Ungleichheiten in der Gesellschaft schaffen könnte.

Welche Rolle spielen Jugendliche bei der Partizipation laut der Arbeit?

Jugendliche zeigen laut Arbeit oft Desinteresse, da sie ihr politisches Engagement als wirkungslos ansehen; daher ist die Schule zentral gefordert, sie durch gezielte Bildungsangebote zur aktiven Mitgestaltung zu befähigen.

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Details

Titel
Demokratie und Partizipation
Hochschule
Universität Augsburg
Autor
Kevser Ekin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
18
Katalognummer
V167766
ISBN (eBook)
9783640847198
ISBN (Buch)
9783640844661
Sprache
Deutsch
Schlagworte
demokratie partizipation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevser Ekin (Autor:in), 2008, Demokratie und Partizipation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167766
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