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Eignung theoretischer Erklärungsansätze zur Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen

Title: Eignung theoretischer Erklärungsansätze zur Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen

Seminar Paper , 2003 , 22 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Diplom-Kauffrau Erika Otto (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Heutzutage, im Zeitalter der fortschreitenden Globalisierung und Internationalisierung, müssen sich nicht nur Großunternehmen mit der Tatsache auseinandersetzen in ausländischen Märkten Fuß zu fassen. Auch die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sollten den Aspekt der Internationalisierung in Betracht ziehen, um nicht Gefahr zu laufen, wertvolle Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten zu verlieren. Allerdings muss man beachten, dass sich KMU in eigentlich jedem Bereich von Großunternehmen unterscheiden und somit auch der Internationalisierungsprozess in anderen Bahnen verläuft (vgl. Pichler/Pleitner/Schmidt 1996, 35).
Die vorliegende Arbeit versucht aufzuzeigen, inwieweit eine Auswahl theoretischer Erklärungsansätze in Bezug auf die Internationalisierung von KMU angewendet werden kann. Um diese Ansätze näher beleuchten und analysier zu können, werden zunächst zwei die Besonderheiten von KMU sowie gewisse Schwierigkeiten aufgezeigt. Danach erfolgt eine detailliertere Beschreibung der Modelle bzw. Theorien von Aharoni, Johanson/Vahlne, Dunning und Fayerweather. Weiterhin soll überprüft werden, ob und inwieweit diese Theorien auf KMU übertragen werden können. Im Anschluss folgt ein Überblick über die Internationalisierung von KMU und schließlich eine kritische Gesamtbeurteilung und Schlussbetrachtung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BESONDERHEITEN VON KMU

3. ERLÄUTERUNG UND ANALYSE THEORETISCHER ERKLÄRUNGSANSÄTZE ZUR INTERNATIONALISIERUNG VON KMU

3.1. BEHAVIORISTISCHE THEORIE DER INTERNATIONALISIERUNG VON AHARONI

3.1.1. Erklärung des Modells

3.1.2. Kritische Würdigung

3.1.3. Anwendung bei KMU

3.2. DAS „UPPSALA-INTERNATIONALISIERUNGS-MODELL“ VON JOHANSON/VAHLNE

3.2.1. Erklärung des Modells

3.2.2. Kritische Würdigung

3.2.3. Anwendung bei KMU

3.3. DIE EKLEKTISCHE THEORIE DER INTERNATIONALEN PRODUKTION VON DUNNING

3.3.1. Erklärung des Modells

3.3.2. Kritische Würdigung

3.3.3. Anwendung bei KMU

3.4. RESSOURCENTRANSFERORIENTIERTER BEZUGSRAHMEN DES INTERNATIONALEN MANAGEMENT VON FAYERWEATHER (BINATIONALE DIMENSION)

3.4.1. Erläuterung des Modells und kritische Würdigung

3.4.2. Anwendung bei KMU

4. INTERNATIONALISIERUNG VON KMU

5. KRITISCHE GESAMTBEURTEILUNG UND SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit etablierte theoretische Erklärungsansätze der internationalen Unternehmenstätigkeit auf die spezifischen Anforderungen und Gegebenheiten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) übertragbar sind. Das primäre Ziel besteht darin, die Eignung dieser Modelle zu prüfen, um KMU bei der strategischen Gestaltung ihrer Internationalisierungsprozesse zu unterstützen.

  • Charakterisierung der Besonderheiten von KMU gegenüber Großunternehmen.
  • Analyse der behavioristischen Theorie von Aharoni im KMU-Kontext.
  • Untersuchung des Uppsala-Internationalisierungs-Modells hinsichtlich seiner Anwendbarkeit.
  • Kritische Würdigung der Eklektischen Theorie nach Dunning und ihrer Relevanz für kleine Betriebe.
  • Bewertung des ressourcentransferorientierten Bezugsrahmens von Fayerweather.

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Erklärung des Modells

Aharoni versucht in seiner Theorie zu erklären, warum sich viele Unternehmen bei ihrer Internationalisierungstätigkeit nicht für Direktinvestitionen im Ausland entscheiden, obwohl die hohen Gewinnchancen, die sich im Ausland bieten durchaus das dabei entstehende Risiko kompensieren (vgl. Perlitz 1981, 108; 2000, 107-108; Welge/Holtbrügge 2001, 67). Ein Grund für die eher irrationale Verhaltensweise ist, dass Direktinvestitionen schon im Vorfeld als zu risikoreich abgewertet werden, obwohl diese These nach einer rechnerischen Überprüfung leicht widerlegt werden kann (vgl. Perlitz 1981, 108). Durch die begrenzte Rationalität wird anstelle einer optimalen Lösung bzw. Nutzenmaximierung eine „befriedigende Lösung“ angestrebt (vgl. Glaum 1996, 97).

Anhand einer empirischen Studie versuchte Aharoni diese Theorie zu belegen, indem er 38 Firmen in den USA dazu befragte, warum sie „nicht stärker in den weniger entwickelten Ländern investieren“ (Bäurle 1996, 51). Während seiner Untersuchungen stellte Aharoni fest, dass das Modell zweigeteilt ist. Einerseits unterscheidet man „die auf individueller Ebene des Individuums bzw. sozialer Gruppen angesiedelten Entscheidungsprozesse, die zu Direktinvestitionen führen“ und andererseits „auf Gesamtunternehmungsebene den langfristigen Internationalisierungsprozess der Unternehmung“ (Bäurle 1996, 58). Der Entscheidungsprozess bei Direktinvestitionen verläuft in vier allgemeingültigen Phasen: (1) Überlegung im Ausland zu investieren (Anstoßphase), (2) Phase der Projektevaluierung (Bewertungsphase), (3) Entscheidung im Ausland zu investieren (Investitionsphase) und (4) Nachprüfungs- und Verhandlungsphase (vgl. Bäurle 1996, 52-55; Perlitz 2000, 108; Glaum 1996, 104-106).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit der Internationalisierung für KMU im Zuge der Globalisierung ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. BESONDERHEITEN VON KMU: Es werden die definitorischen Abgrenzungen von KMU diskutiert sowie deren spezifische strukturelle Eigenschaften und begrenzte Ressourcenverfügbarkeit dargelegt.

3. ERLÄUTERUNG UND ANALYSE THEORETISCHER ERKLÄRUNGSANSÄTZE ZUR INTERNATIONALISIERUNG VON KMU: Dieser zentrale Abschnitt beleuchtet vier theoretische Modelle auf ihre Anwendbarkeit bei KMU unter kritischer Würdigung ihrer Annahmen.

4. INTERNATIONALISIERUNG VON KMU: Hier werden die tatsächlichen Internationalisierungsmuster von KMU und ihre häufigsten Barrieren sowie strategische Präferenzen thematisiert.

5. KRITISCHE GESAMTBEURTEILUNG UND SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit synthetisiert die Ergebnisse und stellt fest, dass keine Theorie allein die Komplexität der Internationalisierung von KMU abbilden kann.

Schlüsselwörter

Internationalisierung, KMU, Direktinvestitionen, Aharoni, Uppsala-Modell, Dunning, OLI-Vorteile, Fayerweather, Ressourcentransfer, KMU-Besonderheiten, Markteintritt, Globalisierung, strategische Entscheidung, Wettbewerbsvorteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, ob klassische theoretische Erklärungsansätze der internationalen Wirtschaft geeignet sind, um das Internationalisierungsverhalten kleiner und mittlerer Unternehmen zu erklären.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Kerngebiete umfassen die Definition und Besonderheiten von KMU sowie die kritische Prüfung von vier international bekannten Theorien der Außenwirtschaft auf ihre KMU-Relevanz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Handlungsempfehlungen aus der theoretischen Analyse abzuleiten und zu bewerten, inwieweit KMU von bestehenden Erklärungsmodellen profitieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse und Synopse bestehender wissenschaftlicher Erklärungsansätze zur Internationalisierung, die kritisch auf die KMU-Praxis übertragen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung und Analyse der Modelle von Aharoni, Johanson/Vahlne, Dunning und Fayerweather sowie deren jeweilige Anwendung auf KMU.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Internationalisierung, KMU, OLI-Vorteile, Ressourcentransfer und strategische Entscheidungsprozesse charakterisieren.

Warum sind KMU laut Arbeit bei der Internationalisierung oft benachteiligt?

Sie verfügen meist nur über begrenzte Personal- und Finanzressourcen, haben eine geringere Marktmacht und neigen dazu, eigene Kompetenzen in ausländischen Märkten zu unterschätzen.

Welches Modell eignet sich laut der Analyse am besten für KMU?

Die Autorin empfiehlt keine singuläre Theorie, sondern eine Kombination der ersten drei Modelle (Aharoni, Uppsala-Modell, Dunning), da sich diese in ihren Ansätzen ergänzen.

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Details

Title
Eignung theoretischer Erklärungsansätze zur Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen
College
http://www.uni-jena.de/  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Course
Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen
Grade
2,7
Author
Diplom-Kauffrau Erika Otto (Author)
Publication Year
2003
Pages
22
Catalog Number
V16803
ISBN (eBook)
9783638215350
ISBN (Book)
9783638691475
Language
German
Tags
Eignung Erklärungsansätze Internationalisierung Unternehmen Internationalisierung Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kauffrau Erika Otto (Author), 2003, Eignung theoretischer Erklärungsansätze zur Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16803
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