Der organisationstheoretische Aufbau sozialer Organisationen am Beispiel eines Wohlfahrtsverbandes

Horizontale und vertikale Strukturen


Hausarbeit, 2010

12 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung

2 Definitionen
2.1 Defnition des Begriffes Organisation
2.2 Merkmale von Organisationen
2.3 Definition des Begriffes Wohlfahrtsverband

3 Theoretischer Organisationsaufbau am Beispiel des DRK
3.1 Enstehung des Verbandes
3.2 Entstehung und Formen von Organisationsstrukturen
3.3 Funktionen von Organisationsstrukturen
3.4 Organisationsaufbau und -gliederung

4 Organigramm des DRK

5 Erläuterung des Organigramms

6 Fazit

7 Literaturverzeichniss

1 Einleitung

Wohlfahrtsverbände und ihre Institutionen gelten als größter Arbeitgeber für die Mehrzahl der Absolventen des Studiengangs Soziale Arbeit. Sie sind Träger zahlreicher Einrichtungen und Dienste der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe sowie der Gesundheitsfürsorge innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Um in diesen vielzähligen Einrichtungen einen erfolgreichen Einstieg zu erhalten, sollte ein Grundlagenwissen im Bereich der Organisationstheorie bestehen. In der heutigen Gesellschaft gibt es vielfältige Formen von Organisationen. Das Krankenhaus und das Rathaus sind ebenso Organisationen wie beisielsweise der Gemüseladen oder das Arbeitsamt. Im Bereich der Angwandten Sozialwissenschaften lassen sich die organisationstheoretischen Grundlagen und Strukturen am Besten unter Bezugnahme der Wohlfahrtsverbände analysieren und veranschaulichen. Ich werde in der vorliegenden Arbeit exemplarisch Bezug auf einen der Spitzenwohlfahrtsverbände und zwar das "Deutsches Rotes Kreuz" nehmen und anhand dessen die organisationstheoretischen Grundlagen beleuchten.

Zu Beginn der Arbeit werden einige wichtige Grundbegriffe definiert, um so ein einheitliches Begriffsverständnis für den Leser zu ermöglichen. Das dritte Kapitel behandelt den theoretischen Organisationsaufbau am Beispiel des Deutschen Roten Kreuzes. Zur vereinfachten Darstellung dient ein schematisches Organigramm im vierten Kapitel, darauf aufbauend wird das Organigramm erläutert. Abschließend folgt ein Fazit.

2 Definitionen

2.1 Defnition des Begriffes Organisation

Organisationen sind laut Gurkenbiehl, Instrumente zur Ereichung spezifischer Ziele oder Zwecke, hier sind die Ergebinisse meist nicht etwas einmaliges und durch kurzfristige Absprachen Erreichbares sondern etwas, was immer wieder notwendig ist und damit bedingt wiederkehrende, dauerhafte und beständige Kooperationenen bedarf.

Die Sozialwissenschaftler Abraham & Büschges definieren den Begriff Oganisation wie folgt: "Von bestimmten Personen gegründetes, zur Verwirklichung spezifischer Zwecke planmäßig geschaffenes hierarchisch verfasstes, mit Ressourcen ausgestattetes, relativ dauerhaftes und strukturiertes Aggregat (Kollektiv) arbeitsteilig interagierender Personen, das über wenigstens ein Entscheidungs- und Kontrollzentrum verfügt, welches die zur Erreichung des Organisationszweckes notwendige Kooperation zwischen den Akteuren steuert und dem als Aggregat Aktivitäten oder wenigstens deren Resultate zugerechnet werden können.“ (Abraham & Büschges 1997,S.52)

2.2 Merkmale von Organisationen

Organisationen sind heutzutage charakteristisches Merkmale in unserer Gesellschaft. Sie dienen in der Regel bestimmten ausgewählten Zwecken, diese können beispielsweise wirtschaftlicher, technischer, sozialer, politischer oder auch humanitärer Art sein. Sie werden als Unternehmen, Einrichtungen, Anstalten, Institutionen oder Körperschaften bezeichnet. "Solche Unterschiede in der Verwendung und in der Bedeutung sind sehr häufig zu beoabachten. Sie sind nicht nur zwischen Wissenschaftlern und Nichtwisenschaftlern festzustellen, sondern auch zwischen Wissenschaftlern die verschiedenenen Disziplinen angehören" (Büschges & Abraham 1997,S.18).

Über den enorm weitläufigen Definitionsspielraum des Organisationsbegriffes sind sich jedoch nur wenige Akteure bewusst. Im Alltagssprachgebrauch verfügt der Begriff der Organisation über einen anderen spezifischen Sinngehalt als in der Wissenschaft. Diese unterschiedliche Aufassung kann auf „der sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen oder Schichten, als auch auf Unterschieden in der Zugehörigkeit zu Organisationen beruhen:“ (Abraham & Büschges 1997,S.18)

Im Bereich der Sozialwissenschaft müssen Organisationen über folgende Merkmale verfügen (vgl.für die folgenden Punkte Abraham&Büschges 1997;S.21ff):

- Organisationen müssen mit einer Leitungsinstanz ausgestattet sein, in Unternehmen und Einrichtungen ist dies eine Unternehmens- Geschäfts- und / oder Betriebsleitung, gegbenenfalls ergänzt durch einen Betriebsrat,
- Organisationen sind arbeitsteilig gegliedert,
- Organisationen müssen über eine formale oder informale Verfassung verfügen, diese koordiniert und regelt die Zweckbestimmung, die Verfügungsrechte über die eingebrachten Ressourcen und die Rechte und Pflichten der Akteure neben deren Kontrolle, darüber hinaus gewährleistet sie die Abgrenzung "gegenüber der sogen. Umwelt, insbesondere auch von anderen Organisationen" (Abraham&Büschges 1997;S.21),

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Der organisationstheoretische Aufbau sozialer Organisationen am Beispiel eines Wohlfahrtsverbandes
Untertitel
Horizontale und vertikale Strukturen
Hochschule
Fachhochschule Dortmund  (Angewandte Sozialwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V168143
ISBN (eBook)
9783640850938
ISBN (Buch)
9783640850846
Dateigröße
623 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aufbau, organisationen, beispiel, wohlfahrtsverbandes, horizontale, strukturen
Arbeit zitieren
Christine Stremmel (Autor), 2010, Der organisationstheoretische Aufbau sozialer Organisationen am Beispiel eines Wohlfahrtsverbandes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168143

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