Ziel der Diplomarbeit ist die Konzeption und Entwicklung einer internetbasierenden
Anwendung zum Verkauf von Büchern und sonstiger Medien an Privat- und Firmenkunden,
mit gleichzeitiger Integration eines bestehenden Warenwirtschaftssystems. Um den Rahmen
der Arbeit nicht zu sprengen bzw. deren Umfang auf ein überschaubares Maß zu begrenzen,
habe ich den Schwerpunkt bei der Konzeption auf die Faktoren Prozess- und
Kundenorientierung gelegt. Weitere wichtige Aspekte, wie rechtliche Normen und Vorgaben,
finden ihren Platz nur untergeordnet; wenn möglich wurde auf weiterführende Literatur zum
entsprechenden Thema verwiesen. Bei der Entwicklung, der im wesentlichen als Online-
Shopping-Lösung zu definierenden Anwendung, stand ein funktionaler Aufbau und eine
leicht zu bedienende Oberfläche im Vordergrund. Auf ein aufwendiges Maskendesign oder
Layout wurde verzichtet.
Die Arbeit teilt sich im wesentlichen in vier große Teile auf. Die theoretische Erörterung der
Problemstellung geht auf wesentliche Hintergrundinformation zum Verständnis der Motivlage
zur Entscheidungsfindung pro Online-Shopping-Lösung ein, was auch einen, im Rahmen
einer Begriffsbestimmung entwickelten, Definitionsteil von klassischen Begrifflichkeiten des
Themas mit einschließt.
Das Kapitel Konzeption stellt durch die Definition eines Pflichtenheftes, einer Analyse der
relevanten Geschäftsprozesse und den Daten- und Funktionsmodellen des Vertriebes eine
Basis für die eigentliche Entwicklung zur Verfügung.
Das Kapitel Entwicklung schließlich, setzt die Vorgaben der Konzeption um. Die eingesetzten
Werkzeuge, wie Entwicklungsumgebung, Programmiersprachen und Datenbank werden dabei
genauso vorgestellt, wie das zu integrierende Warenwirtschaftsystem. Ein
Programmablaufplan, der die verschiedenen Entwicklungsmodule in ihrem Zusammenhang
darstellt, ist deren genauer Beschreibung vorangestellt. Das erstellte Datenmodell,
Felddefinitionen und Maskenlayouts runden die Entwicklungsbeschreibung ab.
Der Anhang bildet den letzten Teil der Diplomarbeit. In ihm finden sich neben
obligatorischen Verzeichnissen gemäß den Formvorschriften auch die
Benutzerdokumentation.
Die Implementierung wurde mittels PHP4 und MySQL auf Basis einer LAMP/ WAMP - Infrastruktur durchgeführt.
Die Arbeit dient als Referenz zur Vorbereitung und Gliederung vergleichbarer Abschlussarbeiten der Berufsakademie Saarland in St. Ingbert im Fachbereich Wirtschaftsinformatik.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Gegenstand der Diplomarbeit
3. Theoretische Erörterung der Problemstellung
3.1. Einleitung
3.2. Das Unternehmen
3.2.1. Überblick
3.2.2. Ausgangssituation
3.3. Begriffsbestimmungen
3.3.1. Internet
3.3.2. World Wide Web (WWW)
3.3.3. Electronic Mailing (E-Mail)
3.3.4. Electronic Commerce
3.3.5. Electronic Business
3.3.6. Online-Shop
3.3.7. Geschäftsprozesse
3.3.8. Warenwirtschaftssysteme
3.4. Die Entwicklung des deutschen Online-Buchhandels
3.4.1. Einleitung
3.4.2. Die Umsätze der deutschen Buchhandelsbranche
3.4.3. Interpretation der Umsatzzahlen
3.4.4. Zukunftsprognosen
3.4.5. Fazit
3.5. Vertriebsfunktion im Wandel
3.5.1. Einleitung
3.5.2. Vertriebsformen im Überblick
3.5.3. Veränderungen der Vertriebsprozesse durch das Internet
3.5.4. Nutzenaspekte des Internet-Vertriebs
3.5.5. Fazit
4. Die Konzeption
4.1. Einleitung
4.2. Das Pflichtenheft
4.2.1. Einleitung
4.2.2. Zielbestimmung
4.2.2.1. Musskriterien
4.2.2.2. Wunschkriterien
4.2.3. Produkteinsatz
4.2.3.1. Anwendungsbereiche
4.2.3.2. Zielgruppen
4.2.3.3. Betriebsbedingungen
4.2.4. Produktumgebung
4.2.4.1. Server-Software
4.2.4.2. Client-Software
4.2.4.3. Server-Hardware
4.2.4.4. Client-Hardware
4.2.4.5. Produktschnittstellen
4.2.5. Produktfunktionen
4.2.5.1. Mediendaten-Import
4.2.5.2. Großhändlermeldedaten-Aktualisierung
4.2.5.3. Online-Shop/Warenwirtschaftssystem-Synchronisation
4.2.5.4. E-Mail-Benachrichtigung
4.2.5.5. Stöbern im Medien-Datenbestand
4.2.5.6. Suchen im Medien-Datenbestand
4.2.5.7. Benutzeranmeldung/Kundenbereich
4.2.5.8. Notizzettel
4.2.5.9. Warenkorb/Bestellen
4.2.5.10. Hilfe-Seiten
4.2.5.11. Sonstiges
4.2.6. Produktdaten
4.2.6.1. Kunden
4.2.6.2. Medien
4.2.6.3. Aufträge/Bestellungen
4.2.7. Produktleistungen
4.2.8. Benutzerschnittstelle
4.2.9. Entwicklungsumgebung
4.2.9.1. Hardware
4.2.9.2. Software
4.3. Die Vertriebsprozesse des Unternehmens
4.3.1. Einleitung
4.3.2. Das Vertriebsdatenmodell im Unternehmen
4.3.2.1. Einleitung
4.3.2.2. Legende
4.3.2.3. Modelldarstellung
4.3.3. Das Vertriebsorganisationsmodell im Unternehmen
4.3.3.1. Einleitung
4.3.3.2. Die Organisationseinheiten
4.3.4. Das Vertriebsfunktionsmodell im Unternehmen
4.3.4.1. Einleitung
4.3.4.2. Legende
4.3.4.3. Modelldarstellung
4.3.5. Der Vertriebsprozess im Überblick
4.3.5.1. Einleitung
4.3.5.2. Legende
4.3.5.3. Modelldarstellung
4.3.5.4. Prozessbeschreibung
4.3.6. Der Teilvertriebsprozess „Bestellung bearbeiten“
4.3.6.1. Einleitung
4.3.6.2. Legende
4.3.6.3. Modelldarstellung
4.3.6.4. Prozessbeschreibung
4.3.7. Der Teilvertriebsprozess „Personal tritt in persönlichen Kontakt“
4.3.7.1. Einleitung
4.3.7.2. Legende
4.3.7.3. Modelldarstellung
4.3.7.4. Prozessbeschreibung
4.3.8. Der Teilvertriebsprozess „Personal bedient Kunden persönlich“
4.3.8.1. Einleitung
4.3.8.2. Legende
4.3.8.3. Modelldarstellung
4.3.8.4. Prozessbeschreibung
4.3.9. Der Teilvertriebsprozess „Personal bearbeitet tel. das Anliegen“
4.3.9.1. Einleitung
4.3.9.2. Legende
4.3.9.3. Modelldarstellung
4.3.9.4. Prozessbeschreibung
4.3.10. Der Teilvertriebsprozess „Personal bedient Kunden telefonisch“
4.3.10.1. Einleitung
4.3.10.2. Legende
4.3.10.3. Modelldarstellung
4.3.10.4. Prozessbeschreibung
4.4. Der Internet-Vertriebsprozess
4.4.1. Einleitung
4.4.2. Das Funktionsmodell des Internet-Vertriebsprozesses
4.4.2.1. Einleitung
4.4.2.2. Legende
4.4.2.3. Modelldarstellung
4.4.3. Das Datenmodell des Internet-Vertriebsprozesses
4.4.3.1. Einleitung
4.4.3.2. Legende
4.4.3.3. Modelldarstellung
4.4.4. Der Teilvertriebsprozess „Web-Shop führt Aktionen aus“
4.4.4.1. Einleitung
4.4.4.2. Legende
4.4.4.3. Modelldarstellung
4.4.4.4. Prozessbeschreibung
4.4.5. Der Teilvertriebsprozess „Web-Shop führt Funktion aus“
4.4.5.1. Einleitung
4.4.5.2. Legende
4.4.5.3. Modelldarstellung
4.4.5.4. Prozessbeschreibung
4.5. Analyse des Vertriebsprozesses
4.5.1. Einleitung
4.5.2. Vergleich der Soll-Ist-Prozesse
4.5.3. Fazit
5. Die Entwicklung
5.1. Einleitung
5.2. Die verwendeten Werkzeuge und Technologien
5.2.1. Einleitung
5.2.2. Die Datenbank MySQL
5.2.3. Die Skriptsprache PHP
5.2.4. HTML und Javascript
5.2.5. Das Template-System PHPTEMPLE
5.2.6. Das Warenwirtschaftssystem „Octopus“
5.3. Der Web-Shop-Programmablauf
5.3.1. Einleitung
5.3.2. Das Programmfunktionsmodell
5.3.2.1. Einleitung
5.3.2.2. Legende
5.3.2.3. Modelldarstellung
5.3.3. Das Programmdatenmodell
5.3.3.1. Einleitung
5.3.3.2. Legende Datenorganisationsmodell
5.3.3.3. Legende Programmdatenmodell
5.3.3.4. Modelldarstellung
5.3.4. Das Modulorganisationsmodell
5.3.4.1. Einleitung
5.3.4.2. Legende
5.3.4.3. Modelldarstellung
5.3.5. Der Programmablauf im Überblick
5.3.5.1. Einleitung
5.3.5.2. Legende
5.3.5.3. Modelldarstellung
5.3.5.4. Ablaufbeschreibung
5.3.6. Der Teilablaufplan „Mediendaten-Import“
5.3.6.1. Einleitung
5.3.6.2. Legende
5.3.6.3. Modelldarstellung
5.3.6.4. Ablaufbeschreibung
5.3.7. Der Teilablaufplan „Großhändlermeldedaten-aktualisierung“
5.3.7.1. Einleitung
5.3.7.2. Legende
5.3.7.3. Modelldarstellung
5.3.7.4. Ablaufbeschreibung
5.3.8. Der Teilablaufplan „E-Mail-Benachrichtigung“
5.3.8.1. Einleitung
5.3.8.2. Legende
5.3.8.3. Modelldarstellung
5.3.8.4. Ablaufbeschreibung
5.3.9. Der Teilablaufplan „Web-Shop-/WWS-Synchronisation“
5.3.9.1. Einleitung
5.3.9.2. Legende
5.3.9.3. Modelldarstellung
5.3.9.4. Ablaufbeschreibung
5.3.10. Der Teilablaufplan „Web-Shop-Funktionen für Kunden“
5.3.10.1. Einleitung
5.3.10.2. Legende
5.3.10.3. Modelldarstellung
5.3.10.4. Ablaufbeschreibung
5.3.11. Der Teilablaufplan „Stöbern im Medien-Datenbestand“
5.3.11.1. Einleitung
5.3.11.2. Legende
5.3.11.3. Modelldarstellung
5.3.11.4. Ablaufbeschreibung
5.3.12. Der Teilablaufplan „Suchen im Medien-Datenbestand“
5.3.12.1. Einleitung
5.3.12.2. Legende
5.3.12.3. Modelldarstellung
5.3.12.4. Ablaufbeschreibung
5.3.13. Der Teilablaufplan „Benutzeranmeldung/Kundenbereich“
5.3.13.1. Einleitung
5.3.13.2. Legende
5.3.13.3. Modelldarstellung
5.3.13.4. Ablaufbeschreibung
5.3.14. Der Teilablaufplan „Notizzettel“
5.3.14.1. Einleitung
5.3.14.2. Legende
5.3.14.3. Modelldarstellung
5.3.14.4. Ablaufbeschreibung
5.3.15. Der Teilablaufplan „Web-Shop-Warenkorb“
5.3.15.1. Einleitung
5.3.15.2. Legende
5.3.15.3. Modelldarstellung
5.3.15.4. Ablaufbeschreibung
5.3.16. Der Teilablaufplan „Hilfe-Seiten“
5.3.16.1. Einleitung
5.3.16.2. Legende
5.3.16.3. Modelldarstellung
5.3.16.4. Ablaufbeschreibung
5.3.17. Der Teilablaufplan „Sonstiges“
5.3.17.1. Einleitung
5.3.17.2. Legende
5.3.17.3. Modelldarstellung
5.3.17.4. Ablaufbeschreibung
5.4. Die Datentabellen-Beschreibung
5.4.1. Einleitung
5.4.2. Legende
5.4.3. Die Datentabellen
5.4.3.1. Die Tabelle vlb_titel
5.4.3.2. Die Tabelle umb_titel
5.4.3.3. Die Tabelle pro_bestand
5.4.3.4. Die Tabelle pro_verkaeufe
5.4.3.5. Die Tabelle pro_bswg
5.4.3.6. Die Tabelle pro_meldenummern
5.4.3.7. Die Tabelle vlb_autoren
5.4.3.8. Die Tabelle vlb_aut_pos
5.4.3.9. Die Tabelle vlb_schlagworte
5.4.3.10. Die Tabelle vlb_sch_pos
5.4.3.11. Die Tabelle vlb_stichworte
5.4.3.12. Die Tabelle vlb_sti_pos
5.4.3.13. Die Tabelle vlb_verlage
5.4.3.14. Die Tabelle vlb_ver_isbn
5.4.3.15. Die Tabelle pro_kunden
5.4.3.16. Die Tabelle pro_auftraege
5.4.3.17. Die Tabelle pro_auf_ereignisse
5.4.3.18. Die Tabelle pro_hilfe
5.4.3.19. Die Tabelle pro_abfragen
5.4.3.20. Die Tabelle pro_notizzettel
5.4.3.21. Die Tabelle pro_warenkorb
5.4.3.22. Die Tabelle pro_sys_var
5.4.3.23. Die Tabelle ls_session
5.4.3.24. Die Tabelle pro_ereignisse
5.4.3.25. Die Tabelle pro_gen_auftragsnr
5.4.3.26. Die Tabelle pro_gen_bestnr
5.4.3.27. Die Tabelle pro_gen_kuadrnr
5.4.3.28. Die Tabelle wws_trl_dynamic
5.4.3.29. Die Tabelle wws_trl_static
5.4.3.30. Die Tabelle wws_trl_sys
5.5. Die Modul-Beschreibungen
5.5.1. Einleitung
5.5.2. Legende
5.5.3. Die Programmmodule
5.5.3.1. Das Modul „Stöbern-Navigation“
5.5.3.2. Das Modul „Ergebnisliste“
5.5.3.3. Das Modul „Detailansicht“
5.5.3.4. Das Modul „AGB-Anzeige“
5.5.3.5. Das Modul „Kontakt“
5.5.3.6. Das Modul „Impressum-Anzeige“
5.5.3.7. Das Modul „Datenschutzerklärung“
5.5.3.8. Das Modul „Funktionsauswahl“
5.5.3.9. Das Modul „Suchen-Navigation“
5.5.3.10. Das Modul „Index-Navigation“
5.5.3.11. Das Modul „Hilfe-Navigation“
5.5.3.12. Das Modul „Notizzettel füllen/anzeigen“
5.5.3.13. Das Modul „Warenkorb füllen“
5.5.3.14. Das Modul „Warenkorb aufrufen“
5.5.3.15. Das Modul „Warenkorb bestellen“
5.5.3.16. Das Modul „Anmelden“
5.5.3.17. Das Modul „Neukundenanmeldung“
5.5.3.18. Das Modul „Auftragsinformation“
5.5.3.19. Das Modul „Kundendatenänderung“
5.5.3.20. Das Modul „Web-Shop-Start“
5.5.3.21. Das Modul „Mediendaten-Import“
5.5.3.22. Das Modul „Großhändler-Aktualisierung“
5.5.3.23. Das Modul „WWS/Shop-Synchronisation“
5.5.3.24. Das Modul „E-Mail-Nachrichten“
5.6. Die Servlet-Beschreibungen
5.6.1. Einleitung
5.6.2. Legende
5.6.3. Die Servlets
5.6.3.1. Das Servlet „addslashes“
5.6.3.2. Das Servlet „autormax“
5.6.3.3. Das Servlet „browse“
5.6.3.4. Das Servlet „browsehead“
5.6.3.5. Das Servlet „buildautoren“
5.6.3.6. Das Servlet „buildautorenohne“
5.6.3.7. Das Servlet „buildschlagworte“
5.6.3.8. Das Servlet „buildsellerautoren“
5.6.3.9. Das Servlet „buildsql“
5.6.3.10. Das Servlet „calcbbean“
5.6.3.11. Das Servlet „calcean“
5.6.3.12. Das Servlet „calcindex“
5.6.3.13. Das Servlet „calcisbn“
5.6.3.14. Das Servlet „calcrank“
5.6.3.15. Das Servlet „changewarenkorb“
5.6.3.16. Das Servlet „checklogin“
5.6.3.17. Das Servlet „checksafe“
5.6.3.18. Das Servlet „controlisbn“
5.6.3.19. Das Servlet „deleteabfragen“
5.6.3.20. Das Servlet „deletehilfeseiten“
5.6.3.21. Das Servlet „envhttphost“
5.6.3.22. Das Servlet „formatbestaetdate“
5.6.3.23. Das Servlet „formatbestelldate“
5.6.3.24. Das Servlet „formatdate“
5.6.3.25. Das Servlet „formatlogindate“
5.6.3.26. Das Servlet „formatnumber“
5.6.3.27. Das Servlet „formatnumbergesamt“
5.6.3.28. Das Servlet „mailactivationstring“
5.6.3.29. Das Servlet „mailauftragsbest“
5.6.3.30. Das Servlet „mailkontakt“
5.6.3.31. Das Servlet „mailpasswd“
5.6.3.32. Das Servlet „updatetreffer“
5.7. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit hat das Ziel, eine internetbasierte Web-Shop-Anwendung zu konzipieren und zu entwickeln, die den Verkauf von Büchern und anderen Medien an Privat- und Firmenkunden ermöglicht. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der nahtlosen Integration in ein bestehendes Warenwirtschaftssystem sowie der Prozess- und Kundenorientierung, um den stationären Handel durch digitale Vertriebskanäle sinnvoll zu ergänzen.
- Konzeption und Definition des Funktionsumfangs mittels Pflichtenheft
- Modellierung von Daten- und Funktionsstrukturen für den Vertriebsprozess
- Entwicklung technischer Module unter Verwendung von PHP und MySQL
- Synchronisation zwischen dem Web-Shop und dem Warenwirtschaftssystem "Octopus"
- Analyse und Optimierung von Vertriebsprozessen im E-Business-Kontext
Auszug aus dem Buch
3.5.5. Fazit
"Voraussetzung für die Umsetzung und Nutzung der (...) genannten Vorteile und Potenziale sind die Konzeption und Realisierung entsprechender internetbasierter Vertriebslösungen, die das spezifische Kundenumfeld und Unternehmensanforderungen einbeziehen." (Brandstetter, C. / Fries, M., 2002, S. 20)
Für die Schwerpunktbildung im konkreten Fall der Konzeption einer Online-Shopping Lösung bedeutet das insbesondere die ganzheitliche Integration des bestehenden Warenwirtschaftsystems unter besonderer Berücksichtigung der in Kapitel 3.4.4 genannten Möglichkeiten vor, während und nach Abschluss der Kauftransaktion. Eine genauere Gegenüberstellung der Vertriebsprozesse im Unternehmen erfolgt im Rahmen der Konzeptionserstellung des Kapitels 4.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Beschreibt den Wandel des Einzelhandels durch das Internet und die Notwendigkeit für stationäre Buchhändler, diese Vertriebsform strategisch zu nutzen.
2. Gegenstand der Diplomarbeit: Definiert das Ziel der Konzeption und Entwicklung eines integrierten Online-Shops mit Fokus auf Prozess- und Kundenorientierung.
3. Theoretische Erörterung der Problemstellung: Bietet Hintergrundwissen zum E-Business, analysiert die Marktentwicklung des deutschen Online-Buchhandels und beleuchtet den Wandel von Vertriebsfunktionen.
4. Die Konzeption: Erstellt die Basis für die Entwicklung durch Definition eines Pflichtenhefts sowie die Modellierung von Daten- und Funktionsstrukturen der Geschäftsprozesse.
5. Die Entwicklung: Detailliert die technische Implementierung, einschließlich der verwendeten Software, Datenbanken, Programmmodule und der Anbindung an das Warenwirtschaftssystem.
Schlüsselwörter
Web-Shop, Warenwirtschaftssystem, Online-Buchhandel, E-Commerce, Prozessmodellierung, PHP, MySQL, Systemintegration, Vertriebsprozess, Pflichtenheft, Datenbankmodellierung, Kundenorientierung, Web-Entwicklung, Internet-Vertrieb, Automatisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die Konzeption und technische Entwicklung eines Web-Shops für einen stationären Buchhändler, um Produkte online zu verkaufen und dabei das vorhandene Warenwirtschaftssystem einzubinden.
Welches ist das zentrale Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Realisierung einer kunden- und prozessorientierten Online-Shopping-Anwendung, die nahtlos in die bestehende Infrastruktur des Unternehmens integriert ist.
Welche Technologien kommen bei der Entwicklung zum Einsatz?
Der Autor verwendet hauptsächlich PHP als Skriptsprache, MySQL als Datenbanksystem sowie HTML und JavaScript für das Frontend.
Wie erfolgt die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem?
Die Anbindung an das System "Octopus" wird über ein spezifisches Synchronisationsmodul realisiert, das einen regelmäßigen Datenaustausch für Bestände, Kundendaten und Bestellungen sicherstellt.
Welche thematischen Schwerpunkte werden im theoretischen Teil behandelt?
Es werden Grundlagen des E-Commerce, die Marktsituation im deutschen Online-Buchhandel sowie die allgemeinen Nutzenaspekte des Vertriebs über das Internet analysiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert beschrieben?
Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeption (Pflichtenheft, Modellierung der Vertriebsprozesse) und die eigentliche Entwicklung, in der Programmmodule, Datenbanktabellen und Servlets erläutert werden.
Warum ist die Integration des Warenwirtschaftssystems so wichtig?
Sie ermöglicht eine medienbruchfreie Abwicklung, bei der Kundendaten und Bestände auf beiden Plattformen konsistent bleiben, was den manuellen Aufwand reduziert und Fehler minimiert.
Was unterscheidet das Web-Shop-Datenmodell von einer Standardlösung?
Das Datenmodell ist spezifisch auf die "Zweckentfremdung" und Erweiterung bestehender Felder angepasst, um die Besonderheiten von Buchbestellungen und die gesetzlichen Informationspflichten beim Fernabsatz zu erfüllen.
- Citar trabajo
- Alexander Klein (Autor), 2003, Konzeption & Entwicklung eines Internetshops mit Backend-Integration, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168265