Einleitung
Die fantastische Kinder- und Jugendliteratur ist eine stark motivbestimmte Literatur. Bestimmte Motive und Elemente – beispielsweise Hexen, Zauberer, magische Requisiten, die Reise – kehren ständig und in unterschiedlicher Kombination in den Werken wieder. Die vorliegende Ausarbeitung greift das Motiv der Hexe auf und stellt dieses anhand der Kinderbücher Die kleine Hexe von Otfried Preußler und Die Hexe Lilli von Knister dar.
Gerade Hexen sind, ebenso wie Zauberer, geläufige Figuren in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Dabei wird das Motiv der Hexe regelmäßig mit magischen Requisiten kombiniert. Dazu zählen beispielsweise der Zauberstab
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- I. Das Hexenmotiv im historischen Kontext
- II. Otfried Preußlers Die kleine Hexe
- 1. Die Entstehung des Buches
- 2. Die Figur Die kleine Hexe
- 3. Die magischen Requisiten der kleinen Hexe
- 4. Die drei Welten der kleinen Hexe
- III. Knisters Hexe Lilli
- 1. Die Person der Hexe Lilli
- 2. Lillis Welt
- IV. Analyse und Bewertung
- 1. Die kleine Hexe
- 2. Hexe Lilli
- 3. Die Eignung der Werke als Kinderbuch
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Ausarbeitung untersucht das Motiv der Hexe in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur anhand der Bücher "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler und "Hexe Lilli macht Zauberquatsch" von Knister. Sie analysiert die Figuren, ihre Welten und die magischen Requisiten und bewertet die Eignung der Werke als Kinderbuch.
- Die Entwicklung des Hexenmotivs im historischen Kontext
- Die Darstellung der Hexe in den beiden Kinderbüchern
- Die magischen Requisiten und Welten der Hexen
- Die Eignung der Werke als Kinderbuch
- Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Werken
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Motiv der Hexe in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur dar und führt die beiden untersuchten Werke ein. Kapitel I beleuchtet das Hexenmotiv im historischen Kontext und beschreibt die Entwicklung der Vorstellung von der Hexe als „Teufelsbuhlerin“ bis hin zur Figur der menschlichen Frau mit Zauberkünsten. Kapitel II analysiert Otfried Preußlers "Die kleine Hexe" und beleuchtet die Entstehung des Buches, die Figur der kleinen Hexe, ihre magischen Requisiten und die drei Welten, in denen sie lebt. Kapitel III widmet sich Knisters "Hexe Lilli macht Zauberquatsch" und untersucht die Person der Hexe Lilli und ihre Welt. Kapitel IV schließlich analysiert und bewertet beide Werke hinsichtlich ihrer Eignung als Kinderbuch.
Schlüsselwörter
Hexenmotiv, Kinderliteratur, fantastische Literatur, Otfried Preußler, Die kleine Hexe, Knister, Hexe Lilli, magische Requisiten, Hexenwelt, Kinderbuch, Eignung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Kinderbücher werden in der Analyse verglichen?
Die Arbeit vergleicht "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler mit der Reihe "Hexe Lilli" von Knister.
Wie hat sich das Hexenmotiv historisch entwickelt?
Das Motiv wandelte sich von der mittelalterlichen Vorstellung der "Teufelsbuhlerin" hin zu einer menschlichen Figur mit Zauberkräften in der modernen Literatur.
Was sind typische magische Requisiten in diesen Büchern?
Zu den zentralen Requisiten gehören der Zauberstab, der Hexenbesen und das Zauberbuch.
In welchen "drei Welten" lebt die kleine Hexe?
Preußlers Figur bewegt sich zwischen der Welt der Hexen, der Welt der Menschen und der Welt der Tiere/Natur.
Warum ist "Die kleine Hexe" pädagogisch wertvoll?
Das Buch zeigt die Entwicklung der Figur von einer "schlechten" (unfähigen) zu einer "guten" (moralisch handelnden) Hexe auf.
Was unterscheidet Hexe Lilli von der kleinen Hexe?
Während die kleine Hexe eine eigenständige fantastische Figur ist, ist Lilli ein normales Mädchen, das durch ein Zauberbuch in die Welt der Magie eintaucht.
- Quote paper
- Jörn Fritsche (Author), 2010, Das Motiv, die magischen Requisiten und die Welt der Hexen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168466