Durch die Verkürzung von Studienzeiten und die Verringerung der Anzahl von zu erstellenden Haus- und Seminararbeiten ist schon die erste Hausarbeit möglichst professionell zu erstellen. Der Ratgeber zu wissenschaftlichen Arbeiten im Studium gibt zu verschiedenen Problemen bei der Erstellung von Studien- und Abschlussarbeiten praxisnahe Tipps und Tricks.
Inhaltsverzeichnis
1. Tipp: Rechtzeitige Information und Themensuche
2. Tipp: Betreuungsmöglichkeiten des Lehrstuhls
3. Tipp: Grenzen der Literaturrecherche
4. Tipp: Vollständiges Bibliografieren aller Quellen
5. Tipp: Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit und Seitennummerierung
6. Tipp: Titelblatt
7. Tipp: Inhaltsverzeichnis
8. Tipp: Darstellungsverzeichnis
9. Tipp: Abkürzungsverzeichnis
10. Tipp: Text
11. Tipp: Zeichen- und Absatzformatierung
12. Tipp: Texte zwischen den Gliederungsebenen
13. Tipp: Querverweise
14. Tipp: Zitieren
15. Tipp: Text strukturieren
16. Tipp: Darstellungen und Formeln im Text
17. Tipp: Rechtschreibung und Ausdruck
18. Tipp: Anhänge
19. Tipp: Literaturverzeichnis
20. Tipp: Verzeichnis der Rechtsprechung
21. Tipp: Quellenverzeichnis
22. Tipp: Eidesstattliche Erklärung
23. Tipp: Vermischte Tipps
24. Tipp: Zitierabkürzungen
25. Tipp: Tipp-Tipps
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, Studierende der Betriebswirtschaftslehre bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten zu unterstützen, indem häufige Fehlerquellen aufgezeigt und praktische Hilfestellungen für den gesamten Arbeitsprozess gegeben werden.
- Strukturierung des wissenschaftlichen Arbeitsprozesses (von der Themensuche bis zur Abgabe).
- Formale Anforderungen an Gliederung, Zitierweise und Quellenarbeit.
- Tipps zur professionellen Nutzung von Textverarbeitungsprogrammen und zur Formatierung.
- Umgang mit Betreuern und Vermeidung typischer studentischer Fehltritte.
- Schreibtechnische Konventionen und stilistische Anforderungen in der Betriebswirtschaftslehre.
Auszug aus dem Buch
3. Tipp: Grenzen der Literaturrecherche
Bedenken Sie, dass die Literatur- und Quellenrecherche nach einiger Zeit an Grenzen stößt. Der Informationsgewinn zusätzlicher Literatur wird irgendwann immer geringer. Wechseln Sie dann spätestens vom Jäger-und-Sammler-Dasein zur sesshaften Lebensweise und werten Sie das Material aus. Zur ersten Orientierung sind auch Quellen wie Wikipedia und un- oder veröffentlichte Studien- und Abschlussarbeiten nutzbar. Sie dürfen jedoch im Allgemeinen nicht in der Arbeit verwendet, d. h. zitiert, werden, da sie nicht den wissenschaftlichen Standards entsprechen bzw. keine originäre Forschungsleistung darstellen. Ebenso wenig sollten Sie zur Klärung von Begriffen auf irgendwelche eben mal gegoogelten Internetseiten zurückgreifen, sondern die in Ihrem Fach übliche Literatur heranziehen. Bemühen Sie sich darum, die Original- bzw. Primärquellen zu finden. Eine Primärquelle ist z. B. ein Werk von Gutenberg. Eine Sekundärquelle wäre dann ein Werk über Gutenberg. Wenn sie in Ihrem Text Forscher namentlich erwähnen und dann in der Fußnote Sekundärliteratur nennen, passt das nicht zusammen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Tipp: Rechtzeitige Information und Themensuche: Behandelt die notwendige Vorbereitung im Semesterverlauf, um Anmeldefristen nicht zu verpassen und geeignete Forschungsthemen zu finden.
2. Tipp: Betreuungsmöglichkeiten des Lehrstuhls: Erläutert den professionellen Umgang mit Betreuungsangeboten, um den Fortschritt der Arbeit durch gezielte Besprechungen zu sichern.
3. Tipp: Grenzen der Literaturrecherche: Warnt vor der zu langen Suche und betont die Notwendigkeit, Primär- statt Sekundärquellen zu verwenden sowie die Qualität der Literatur kritisch zu prüfen.
4. Tipp: Vollständiges Bibliografieren aller Quellen: Mahnt dazu, alle bibliografischen Angaben direkt bei der Erfassung der Quellen vollständig zu notieren, um Zeitdruck in der Schlussphase zu vermeiden.
5. Tipp: Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit und Seitennummerierung: Gibt eine Übersicht über den strukturellen Aufbau und die korrekte Seitennummerierung der verschiedenen Teile einer Arbeit.
6. Tipp: Titelblatt: Beschreibt die Bedeutung der Einhaltung lehrstuhlspezifischer Vorlagen und die korrekte Übernahme der Themenstellung.
7. Tipp: Inhaltsverzeichnis: Erklärt die Erstellung von Inhaltsverzeichnissen nach Dezimal- oder alphanumerischem System und gibt Tipps zur Formatierung.
8. Tipp: Darstellungsverzeichnis: Bietet Hilfestellung bei der automatischen Generierung von Verzeichnissen für Abbildungen und Tabellen.
9. Tipp: Abkürzungsverzeichnis: Gibt Regeln zum sparsamen Einsatz von Abkürzungen und deren korrekter Listung im Verzeichnis.
10. Tipp: Text: Umreißt den inhaltlichen Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit mit Einleitung, Hauptteil und Schlussteil inklusive der wissenschaftlichen Zielsetzung.
11. Tipp: Zeichen- und Absatzformatierung: Liefert praktische Hinweise zu Schriftarten, Zeilenabständen und Sonderzeichen zur Steigerung der Lesefreundlichkeit.
12. Tipp: Texte zwischen den Gliederungsebenen: Erörtert die Problematik sogenannter Zwischentexte und plädiert für eine logische Strukturierung direkt nach den Überschriften.
13. Tipp: Querverweise: Empfiehlt den sparsamen Einsatz von Rück- und Vorverweisen sowie die Nutzung automatischer Funktionen.
14. Tipp: Zitieren: Erläutert die korrekte Verwendung von wörtlichen Zitaten, Fußnoten sowie Kurz- und Vollbelegmethoden.
15. Tipp: Text strukturieren: Gibt Ratschläge zur Absatzbildung und zur einheitlichen Gestaltung von Aufzählungen im Text.
16. Tipp: Darstellungen und Formeln im Text: Behandelt die saubere Einbindung, Beschriftung und Nummerierung von Abbildungen, Tabellen und mathematischen Formeln.
17. Tipp: Rechtschreibung und Ausdruck: Mahnt zu einem sachlichen, wissenschaftlichen Stil unter Vermeidung von Füllwörtern, Übertreibungen und Ich-Formulierungen.
18. Tipp: Anhänge: Warnt vor der Verwendung von Anhängen zur Umgehung von Seitenlimits und definiert deren sinnvollen Zweck.
19. Tipp: Literaturverzeichnis: Gibt Vorgaben zur alphabetischen Sortierung und zum korrekten Zitieren verschiedener Medientypen im Verzeichnis.
20. Tipp: Verzeichnis der Rechtsprechung: Beschreibt die Anforderungen an die tabellarische Auflistung zitierter Gerichtsurteile.
21. Tipp: Quellenverzeichnis: Differenziert das Quellenverzeichnis von der allgemeinen Literatur und erläutert die Aufnahme von Gesetzen und sonstigen Quellen.
22. Tipp: Eidesstattliche Erklärung: Betont die Wichtigkeit der Originalunterschrift und die Konsequenzen bei Plagiaten.
23. Tipp: Vermischte Tipps: Bündelt allgemeine Ratschläge wie Datensicherung, Korrekturlesen und das Erstellen von PDF-Versionen zur Druckvorbereitung.
24. Tipp: Zitierabkürzungen: Listet gängige Abkürzungen für Fußnoten und Verzeichnisse auf.
25. Tipp: Tipp-Tipps: Fasst schreibtechnische Regeln zu Satzzeichen, Klammern und geschützten Leerzeichen zusammen.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Arbeiten, BWL-Studium, Literaturrecherche, Zitierweise, Gliederung, Quellenverzeichnis, Formatierung, Abschlussarbeit, Primärquelle, Kurzbeleg, Plagiatsvermeidung, Korrekturlesen, Studienarbeit, Textverarbeitung, Stilistik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Schrift dient als praktischer Ratgeber für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, um häufige Fehler bei der Anfertigung wissenschaftlicher Studien- und Abschlussarbeiten zu vermeiden.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themen umfassen den gesamten Prozess: von der Themensuche über formale Anforderungen an Struktur, Zitate und Literaturverzeichnisse bis hin zu technischen Tipps bei der Textverarbeitung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Studierenden durch konkrete Hinweise aus der Hochschulpraxis und Lektorentätigkeit zu einer professionelleren und fehlerfreien Arbeitsweise zu verhelfen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen praxisorientierten Leitfaden, der auf etablierten Konventionen des wissenschaftlichen Arbeitens in den Wirtschaftswissenschaften basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in 25 spezifische Tipps, die sich mit den einzelnen Bestandteilen und Anforderungen einer wissenschaftlichen Arbeit befassen, inklusive Formatierungsregeln und Zitierrichtlinien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zu den zentralen Begriffen zählen wissenschaftliches Arbeiten, Literaturrecherche, Zitierweise, Gliederung, Quellenverzeichnis, Formatierung und Plagiatsvermeidung.
Warum sollte man bei der Literaturrecherche vom „Jäger-und-Sammler-Dasein“ zum Abschluss kommen?
Der Autor warnt davor, ewig nach weiterer Literatur zu suchen, da der Informationsgewinn abnimmt und die Zeit für die eigentliche inhaltliche Auswertung und das Schreiben der Arbeit verloren geht.
Warum sind Internetquellen wie Wikipedia laut dem Autor kritisch zu sehen?
Solche Quellen entsprechen in der Regel nicht wissenschaftlichen Standards und stellen keine originäre Forschungsleistung dar, weshalb sie in einer wissenschaftlichen Arbeit meist nicht als Zitierquelle geeignet sind.
Wie sollte man beim Verfassen einer Abschlussarbeit mit Betreuern kommunizieren?
Der Autor rät dazu, frühzeitig den Kontakt zu suchen und Besprechungsmöglichkeiten professionell zu nutzen, um Weichenstellungen zu klären und böse Überraschungen nach der Abgabe zu vermeiden.
Welche Bedeutung haben die „fünf Faustregeln der Themensuche nach Eco“?
Diese dienen als Entscheidungshilfe, um sicherzustellen, dass ein Thema den eigenen Interessen entspricht, Quellen zugänglich sind und man den methodischen Anforderungen gewachsen ist.
- Arbeit zitieren
- Hilmar Henselek (Autor:in), 2011, 25 Tipps zu wissenschaftlichen Arbeiten im BWL-Studium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168711