Vier Kinder auf einer abgelegenen Alp. Ein tödlicher Sturz. Vor Jahren war hier ein Junge verschwunden – Peter. Sein Name fällt, seine Abwesenheit irritiert, doch es gibt keine Hinweise, keine Zeugen, keine Spur.
Drei Kinder verbringen ihre Herbstferien mit Michaels Eltern auf der Alp, während Elin nach einem Überfall dorthin flieht – erschöpft, verängstigt, auf der Suche nach einem Versteck. Zwischen den Kindern entsteht eine fragile Nähe, durchzogen von Unsicherheit, Überforderung und unausgesprochenen Ängsten.
Dann stürzt Elin in den Tod. Die Ermittlungen beginnen sofort, doch die Kinder können nicht sagen, was wirklich geschehen ist. Und über allem liegt die Frage nach Peter – dem Jungen, der angeblich auf der Alp war, aber von niemandem gesehen wurde.
Ein Roman über die Zerbrechlichkeit von Erinnerung, die Schatten der Kindheit und die Frage, ob die Vergangenheit jemals wirklich ruht.
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- Franz Ludin (Autor:in), 2026, Die Kinder auf der Alp, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1687329