Interkultureller Dialog durch kleine Sportspiele

Sportpraktische Umsetzung internationaler Sportspielideen in einer 6. Klasse an einer „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“


Examensarbeit, 2009

50 Seiten, Note: 1


Leseprobe

1. Einleitung

Seit dem 26.02.2008 trägt die Magdeburger ---------- -Sekundarschule unter der Patenschaft von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. In Magdeburg ist es die zweite Schule neben dem ---------- Gymnasium, welche diese Auszeichnung erhielt. Bundesweit gehören 498 Schulen aller Profile und Schulformen zu denen, die sich „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ nennen dürfen. Es ist ein Projekt von und für Schülerrinnen und Schüler, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien demokratischen Gesellschaft leisten wollen. Ziel der seit 1995 in Deutschland laufenden Kampagne ist die „Stärkung von Zivilcourage, von Weltoffenheit, Gewaltfreiheit und Konfliktfähigkeit an der Schule“[1]. Die Idee von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurde 1988 anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien von Schülerrinnen sowie Schülern und Jugendarbeitern in Belgien entwickelt. Sie wollten auf diese Weise aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus eintreten. Das Projekt war so erfolgreich, dass es 1992 als „School Zonder Racisme" in den Niederlanden eingeführt wurde.[2] 1995 führte der Verein Aktion Courage e. V. das Projekt in Deutschland ein, initiiert durch das damalige Vorstandsmitglied Ralf-Erik Posselt. Seit Anfang 2000 leitet Sanem Kleff als Vorstandsmitglied die Aktion Courage e. V. des Bundesprojektes. Die danach erfolgte Erweiterung des Titels in "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" soll die gesamte Bandbreite der Diskriminierungen, die es zu überwinden gilt, verdeutlichen und die aktive Rolle der Beteiligten stärker hervorheben. Strebt eine Schule diese Auszeichnung an, bedarf es selbstverständlich dazu des Willens und der Eigeninitiative von Schülerrinnen und Schüler. Auf eine groß angelegte Mitmachoffensive des Projektes wird verzichtet, da Schülerinnen und Schüler selbst über das Internet, aus den Medien oder durch Berichte von anderen Schulen von diesem Konzept erfahren sollen, um dann selbstständig zu entscheiden, ob und wie sie diese Auszeichnung erhalten können. Die formale Voraussetzung zur Teilnahme an dem Projekt ist eine Unterschriftenaktion. Mindestens 70 Prozent aller direkten Angehörigen der Schule müssen ihre Unterschrift geben. Jede Schule sucht sich einen Paten, der die Schule dauerhaft und engagiert bei dem Projekt unterstützt. Die Schule verpflichtet sich, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln und durchzuführen, um dauerhaft Diskriminierungen zu überwinden. Gerade an Schulen mit einer hohen Anzahl von Schülern mit Migrationshintergrund ist dies von großer Bedeutung. Die Sekundarschule in Magdeburg beschult 240 Schülerinnen und Schüler, davon sind im Schuljahr 2008/2009 66 Schülerinnen und Schüler mit einem ausländischen Herkunftsland vertreten. Das entspricht einer Prozentzahl von 27,5%. Die genaue Aufgliederung der Herkunftsländer kann im Anhang A Tab. 4 nachvollzogen werden. Diese Vielzahl von ausländischen Schülerinnen und Schülern muss mit den deutschen Kindern an einer kleinen Schule, wie es die darstellt, zu einem konfliktfreien und achtungsvollen Umgang finden. Integration, Courage und Verständnis für andere Kulturen stehen damit bei der Verwirklichung eines guten Schulklimas im Vordergrund. Insbesondere durch den Sportbereich kann ein integratives und kooperatives Zusammenspiel der Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Der Sport spielt im Integrationsprozess eine wichtige Rolle, da es bei der Ausübung von Sportspielen zu einer Intensivierung der Sozialkontakte kommt und zugleich zu einer Steigerung der Kompetenzen in verschiedensten Bereichen, zum Beispiel beim Erlernen von sprachlichen Fähigkeiten oder beim fairen Umgang miteinander. Gegenseitige Anerkennung wird forciert, das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft wird angeregt und Sport fördert in erster Linie Gruppenerfolge und positive Gruppenerlebnisse.[3] Den Lebensbereich der anderen zu erfassen und zu akzeptieren, stellt oftmals ein Hindernis in der Verständigung zwischen zwei unterschiedlichen Kulturkreisen dar, so dass ein Weg gefunden werden muss, diese Barrieren rechtzeitig und nachhaltig aufzuheben. Eine sportliche Identifikation mit der anderen, neuen aber auch alten Heimat kann das Verständnis zwischen allen Mitwirkenden fördern und den interkulturellen Dialog begünstigen.

1.1 Problem- und Zielstellung der Arbeit

Um die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ dauerhaft zu bestätigen, müssen entsprechende Konzepte an der Schule erstellt und umgesetzt werden. Gerade an einer Schule, wo der Ausländeranteil bei 27,5 % liegt, müssen sinnvolle und nachhaltige Pläne verwirklicht werden, so dass eine verbesserte Integration realisiert wird oder sich ein Rückgang von rassistischen Diskriminierungen einstellen kann. Die Schülerinnen und Schüler bringen dabei Ideen ein, entwickeln Projekte und setzen diese um. Dieses Engagement wird von motivierten und vom Projekt überzeugten Lehrerinnen oder Lehrern unterstützt. Engagierte Pädagogen können ebenfalls Vorschläge, gerade an die jüngeren Jahrgangsstufen, abgeben, um angedachte Konzepte zu verwirklichen. Vielfältige Möglichkeiten können dabei umgesetzt werden: Projekttage oder Projektwochen zum Thema Rassismus, Debatten über Diskriminierungen, eine Erarbeitung einer Zeitung zur Thematik oder aber auch vielfältige Aktionsprogramme, in denen besonders die sportliche Aktivität von Bedeutung ist. Der Zugang zu sportlichen Aktivitäten und die verstärkte Teilnahme daran tragen zur Lösung dieser Aufgabe bei, indem sie die soziale Integration fördern. Durch sportliche Betätigung mit anderen Menschen lernen alle Beteiligten grundlegende Werte des Zusammenlebens wie Respekt, Teambereitschaft und Solidarität.[4] Besonders im Sportunterricht, bei dem viele Mädchen und Jungen - auch aus verschiedensten Ländern - miteinander Sport treiben, ist von großer Bedeutung, dass ein soziales und angepasstes Verhalten gezeigt wird. In der Klasse 6b der werden 22 Schülerinnen und Schüler beschult, davon sind 9 Kinder ausländischer Herkunft. Obwohl 10 Nationen in dieser Klasse vertreten sind, herrscht ein angenehmes und unter den Kindern der Klasse ein recht freundschaftliches Klima. Wenn sich aber eine neu zusammengestellte Klasse zusammenfinden muss, bzw. neue Schüler in die Klasse integriert werden sollen, muss ein soziales und offenes Klima vorhanden sein. Um dieses soziale und kulturelle Verständnis in der Klasse 6b auszubauen und zu festigen, so dass in den folgenden Klassenstufen keine Diskriminierungen oder rassistische Probleme auftreten, muss eine nachhaltige Entwicklung dieser Problematik geschehen. Diese Werte sind also durch die Schülerinnen und Schüler zu verinnerlichen. Um die oben genannten Effekte zu erreichen, müssen einzelne Ziele bzw. Etappen der Entwicklung bewältigt werden.

Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den interkulturellen Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b durch Sportspiele zu fördern und somit ein besseres Verständnis für die eigene und fremde Kultur zu entwickeln oder diese zu festigen.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden aus sechs verschiedenen Ländern, Länder aus denen der Großteil der Schülerrinnen und Schülern der Klasse 6b kommt, Sportspiele aufgezeigt und umgesetzt. Die Erkenntnis, dass in jedem Land der Welt gespielt wird, soll dabei im Vordergrund stehen. „Children need to learn about appreciate, and experience their own and others‘cultures. A good way to explore other cultures and to learn more about one’s own is through play.”[5]

Diesen multikulturellen und multiethnischen Zugang, durch eine sportpraktische Umsetzung internationaler Sportspielideen aufzuzeigen und umzusetzen, bietet den Schülern eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Verständnis zu ihrer kulturellen Umwelt.

Um eine tiefgreifende und anschauliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu erreichen, soll sich die Klasse auch theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen, in dem sie zu jedem vorgestellten Land gruppenweise ein Plakat gestalten. Das Plakat soll das Land kurz präsentieren, berühmte Sportarten und Sportler aufzeigen sowie das in der Unterrichtseinheit umgesetzte kleine Sportspiel erläutern und dies mit Fotos unterlegen. Diese Anschaulichkeit ist dazu prädestiniert, über die Klassengrenzen hinweg, innerhalb der Schule die Aufmerksamkeit aller Kinder und Jugendlichen sowie der Lehrerschaft und der Gäste zu wecken. Dadurch können die anderen Klassen motiviert werden, sich ebenfalls mit dem Thema auseinander zu setzen sowie weitere Möglichkeiten im Rahmen des Projektes zu finden.

Weitere Ziele, die nicht unmittelbar mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Zusammenhang stehen, beziehen sich auf die körperliche Ertüchtigung innerhalb der Sportstunde sowie in der Freizeit. Daraus kann sich unter Umständen die Möglichkeit einer Verbesserung der Freizeit- und Pausengestaltung ergeben. Kinder spielen heutzutage viel zu wenig im Freien, so dass auf fast allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen beklagt wird, dass die Heranwachsenden in ihren motorischen und koordinativen Fertigkeiten Defizite aufweisen. Die vorgestellten internationalen Sportspiele sollen die Schülerinnen und Schülern anregen, sich wieder mehr in der Freizeit oder auf dem Schulhof zu bewegen und dieses Spiel nachzuspielen bzw. auch weiterzugeben.

1.2 Hypothesen zur Stoffeinheit

Aus den Zielstellungen ergeben sich folgende Hypothesen:

Hypothese 1:

Es ist zu erwarten, dass die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b ein größeres Verständnis für andere Kulturen aufweisen und somit eine verbesserte und nachhaltige Integration neuer und ausländischer Schülerinnen und Schüler stattfinden kann

Hypothese 2:

Es ist zu vermuten, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Anregungen und Übungen in der Unterrichtsreihe neue Bewegungserlebnisse sammeln und diese in ihrer Freizeit umsetzen.

Hypothese 3:

Es kann angenommen werden, dass durch die Gestaltung des Plakates ein vertieftes Verständnis für die andere Kultur entwickelt wird und weitere Kenntnisse über das Land erworben werden, was die gegenseitige Akzeptanz fördern dürfte.

Hypothese 4:

Eine positive und aktivierende Wirkung der Plakate auf Angehörige der ist zu erwarten.

2. Planung der Unterrichtseinheit

2.1 Lerngruppenanalyse

Der Sportunterricht wird in der Sporthalle der G.-W.-Leibniz-Sekundarschule absolviert. Die Sporthalle misst eine Größe von 22x10Metern und kann somit als kleine Sportstätte eingeschätzt werden. Es befinden sich 10 Bänke, 8 Hocker, 30 Matten und eine große Hochsprungmatte in der Halle. Materialien für die Sportspiele Basketball, Volleyball, Fußball und Unihockey sind vorhanden. Außerdem findet man Geräte für das Gerätturnen und kleine Sportgeräte und Hilfsmittel vor. Der in der Nähe liegende Jahn-Sportplatz steht für die Außensportstunden zur Verfügung.

Die Klasse 6b besteht aus 22 Schülern, 12 Jungen und 10 Mädchen, die verschiedenen Nationen angehören.

Obwohl 10 Nationen in dieser Klasse vertreten sind, herrscht ein angenehmes und unter den Kindern der Klasse ein recht freundschaftliches Klima. Diskriminierungen oder rassistische Äußerungen sind selten zu hören und stellen kein Hindernis in der sozialen Verständigung dar. Bajram, Robert, Sebastian und Melanie K. kamen neu in die Klasse. Melanie K. hat sich gut bei den Mädchen integrieren können. Robert und Bajram haben anfangs das Klassengefüge durch ihr Verhalten aufgewühlt. Gerade Bajram versuchte, sich mit Disziplinverstößen und Aussagen die Aufmerksamkeit der Schüler, aber auch der Sportlehrerin, zu holen. Sebastian ist ein sehr ruhiger Schüler, der sich aber in den letzten Wochen den immer zu ermahnenden Schülern mehr und mehr anpasste, in dem er mit einem unangemessenen Verhalten auftrat. Er wollte somit in das Klassengefüge integriert werden, was ihm bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gelang. Er wird als Außenseiter angesehen und hat Schwierigkeiten von den Mitschülern akzeptiert zu werden. Insgesamt ist durch die neuen Schüler die Klasse unruhiger und lebhafter geworden, wobei in der letzten Zeit durch neue Methoden die alte Struktur langsam wieder hergestellt wird. Eine pädagogische Konstante, wie die Verteilung von Stundennoten am Ende der Stunde, fördern das Verhalten einiger Schüler im positiven Sinne. Die Klasse ist trotzdem noch sehr lebhaft und oftmals übermütig, so dass sich die Schüler übermotiviert am Sportgeschehen beteiligen. Einige Jungen versuchen immer wieder, den Anweisungen der Lehrerin nicht zu folgen, in dem sie andere Übungen, als gestellt, ausüben oder auf den großen Matten und Sprossenwänden herumturnen. Trotz mehrmaliger Belehrungen und Ermahnungen meinerseits versuchen sie immer wieder undiszipliniert zu sein.

Für eine bessere Organisation sind deshalb von mir Pfiffregeln eingeführt worden:

- 1x Pfiff: Ruhe
- 2 Pfiffe: auf die Bank setzen

Dem Sportunterricht stehen die meisten Schüler aufgeschlossen gegenüber. Jedoch konnte bei einigen Schülern ein von stofflichen Inhalten abhängiges sportliches Interesse festgestellt werden. Das Leistungsvermögen und die Leistungsbereitschaft sind allgemein in der Klasse als „gut“ bis „befriedigend“ einzuschätzen. Die Klasse 6b ist spielbegeistert und ist gerade bei Wettkämpfen und Erwärmungsspielen sehr motiviert und interessiert an neuen Spielen. Probleme gibt es häufiger bei der Gruppen- oder Paareinteilung. Die Mädchen möchten nicht mit den Jungen zusammen spielen, bzw. einige Mädchen nur mit bestimmten anderen Mädchen in einer Gruppe sein. Dies wurde in der letzten Zeit mit einer Auslosung von Gruppen vermieden, die die Schüler dann auch akzeptierten.

Insgesamt herrscht unter den Schülern dieser Lerngrupe ein für eine 6. Klasse normales soziales Klima. Streitigkeiten, Unstimmigkeiten unter den Mädchen und kleine Machtkämpfe bei den Jungen sind öfter zu beobachten, arten aber nur in seltenen Fällen aus. Gerade Bajram und Dildar haben mehrfach Streitigkeiten, die auch körperlich ausgetragen werden können.

Das Sportzeug wird leider immer von mindestens einem Schüler vergessen. Um diese Schüler trotzdem am Unterricht teilhaben zu lassen, müssen sie ein Protokoll zur Stunde schreiben, welches auch von mir ausgewertet wird.

2.2 Sachanalyse

Sportspiele unterscheiden sich in dieser Unterrichtseinheit in kleine Spiele und in Kleine Sportspiele. Die kleinen Spiele sind dabei eine Vorstufe zu den Kleinen Sportspielen. Döbler und Döbler bezeichnen als kleine Spiele „eine von einem bestimmten Spielgedanken beziehungsweise einer Aufgabe ausgehende Folge von freudvollen Handlungen, die durch motorische Leistung und soziale Aktivität bestimmt werden. Kleine Spiele tragen meist Wettbewerbscharakter; sie werden andererseits aber auch nur aus Freude am Miteinander gespielt, ohne die Ermittlung von Siegern“[6]. Der Begriff der „Kleinen Sportspiele“ versucht, die Vielfalt an Bezeichnungen für Spielsammlungen (Volks-, Jugend-, Turn-, Schul-, Hallen-, Lauf-, Neck-, Rauf-, Kraft-, Bauern-, Tummelspiele usw.) zu vereinheitlichen.[7]

Döbler und Döbler haben eine Systematik der Bewegungsspiele entwickelt, in der sowohl die kleinen als auch die sogenannten großen Spiele als Sportspiele bezeichnet werden. Demnach werden Bewegungsspiele durch motorische Leistung und soziale Aktivität charakterisiert. Diese Systematik unterteilt die Bewegungsspiele in volkstümliche Spiele, kleine Spiele und große Spiele.[8]

Kleine Spiele legen eine Grundlage für die Kleinen Sportspiele und eröffnet den Schülerinnen und Schülern eine Chance, sich Anregungen auf emotionaler, kommunikativer, kognitiver und physischer Ebene zu holen. Durch das Spiel kann das Kind ganzheitlich in seiner Persönlichkeit, Intelligenz, Kreativität, Selbstständigkeit und seinem Selbstvertrauen gestärkt werden.[9] Spielen heißt, Zusammenhänge erkennen, begreifen und daraus Schlüsse für das eigene Verhalten ziehen, beim spielerischen Erproben Orientierung finden und Einstellungen entwickeln. Kleine Spiele vermitteln den Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem sportlichen Leistungsvermögen Erfolgserlebnisse, Spaß, Spannung und Zufriedenheit. Es ist auch eine Vielzahl von Spielen mit offenem Ausgang, ohne Sieger und Verlierer, dabei. Somit schaffen sie Räume für Selbstständigkeit und wirken dem reinen Konkurrenz- und Erfolgsdenken entgegen. Kleine Spiele lassen sich dabei durch gemeinsame Änderung der Regeln im Interesse der Spielfreude leicht variieren. Weiterhin können die Bedeutungen von Regeln und der Regeleinhaltung durch kleine Spiele gut erarbeitet werden. Kleine Sportspiele sind hierbei geeignet, eine Brücke in einer systematischen Spielentwicklung zwischen den kleinen Spielen mit dem variablen Regelwerk zu den großen Sportspielen unter internationalen Spielregeln darzustellen. Kleine Sportspiele sind Mannschaftsspiele mit recht festen Regeln, die jedoch eine zunehmende Angleichung an die Regeln und taktischen Verhaltensweisen in den großen Sportspielen erlauben.[10] Sie sind wegen ihrer freudvollen Note, ihres leistungsstimulierenden Charakters, ihrer übungsintensiven Wirksamkeit sowie ihrer wettkampfnahen Gestaltung ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen, vorbereitenden und auch speziellen Spielausbildung.[11] Kleine Sportspiele erfordern und trainieren zum Beispiel das „situationsadäquate Umgehen mit dem Ball“[12]. Technische Elemente des Zielspiels werden angewendet und Spielübersicht und Spielintelligenz sind gefragt: Es gilt, sich im Raum zu orientieren und sich „situationsgemäß auf die Aktionen von Mit- und Gegenspielern einzustellen“[13].

Die Kleinen Sportspiele sind hierbei zweckvoll, da sie durch geringere technische Anforderungen und ein reduziertes Regelwerk eine Konzentration auf das Spielhandeln erlauben. Das Einhalten von Regeln sowie das faire Umgehen mit dem Gegenspieler sind unerlässlich und somit kann auch die Sozialkompetenz gestärkt werden. Kleine Sportspiele schaffen im Sinne einer integrativen Spielschulung Grundlagen, welche für alle Großen Sportspiele bedeutend sind. Sportspiele unterteilen sich in Mannschaftsspiele und Einzel-/Doppelspiele. Kleine Spiele und Kleine Sportspiele weisen viele unterschiedliche Klassifikationen und Intentionen auf. So werden auf der ganzen Welt zum Beispiel Ballspiele, Laufspiele, Kraftspiele, Zielwurfspiele oder Spiele, die die Geschicklichkeit schulen, gespielt. Ballspiele sind kleine oder große Spiele mit einem oder mehreren Bällen. Gilt das Spiel mit dem Ball als Sportart, so spricht man von Ballsportarten. Ballspiele schulen das Koordinationsvermögen, das körperliche Geschick und das Reaktionsvermögen. Laufspiele sind Spiele, in denen größtenteils gelaufen werden muss, aber das Laufen beschränkt sich nicht nur auf vorgegebenen Strecken, sondern umfasst viele Möglichkeiten, wie Lauf- und Fangspiele, Staffeln und Kombinationswettbewerbe mit Wurf- und Sprungübungen.[14] Kraftspiele sind Spiele, in der die Ausübung ein besonderes Maß an Körperkraft erfordert und die Muskeln ausbildet. Wiederum können Kraftspiele mit Materialien, wie Bällen, Bänken usw. verbunden werden. Unter einem Geschicklichkeitsspiel versteht man Spiele, die vom Spieler eine besondere Reaktionsfähigkeit und/oder eine gut ausgeprägte Feinmotorik verlangen. Hauptsächlich werden bei Geschicklichkeitsspielen das Balancevermögen, das Rhythmusgefühl (wie beim Gummitwist), das haptische Feingefühl und die Entfernungseinschätzung beansprucht.[15]

Die in der Unterrichtseinheit vorgestellten Spiele können dementsprechend klassifiziert werden. Häufig werden Spiele mehreren Kategorien zugeteilt, so dass in der folgenden Abbildung ein Spiel mehreren Klassifikationen zugerechnet wird, da eine exakte Abgrenzung nicht möglich ist.

Tab. 1 Auswahl und Einteilungen der Spiele in sporttypische Klassifikationen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eingebettet werden diese Spiele im Rahmen der „Interkulturellen Erziehung“, in dem kleine Spiele und Kleine Sportspiele aus diesen, in der Tabelle 2 abzulesenden sechs Ländern, aufgezeigt werden. Die Spielmechanismen sind in vielen Ländern gleich, doch der kulturelle Kontext ist häufiger unterschiedlich. Sportspiele und Sportarten, die wir in Europa betreiben, sind in der Regel so strukturiert, dass die Sporttreibenden ein außerhalb von ihnen liegendes Ziel erreichen sollen, bzw. der Sporttreibende soll möglichst bis zu einem Punkt stoßen oder werfen oder springen oder auch eine bestimmte Strecke zurücklegen und möglichst hoch springen.[16] Bei diesem Ansatz wird häufig das Bewusstsein nicht auf das eigene Ich konzentriert, sondern auf das äußere Ziel. „Nichteuropäische Bewegungskulturen richten dagegen meist die Aufmerksamkeit der Übenden auf den eigenen Körper“.[17]

Oft verbleiben die Spielideen nicht in ihren Herkunftsländern, sondern werden in andere Länder übertragen und dort in der Freizeit oder auch im Schulsport umgesetzt. Die Spielvarianten ähneln sich dabei und einige Spiele sind den Schülerinnen und Schülern bekannt.

2.3 Einordnung der Unterrichtseinheit in den Stoffverteilungsplan

Die Unterrichtseinheit umfasst 10 Unterrichtsstunden, die in vier theorielastige und sechs praktischen Stunden unterteilt werden. Für eine Einführung in die Unterrichtseinheit mit ihren Zielen und Methoden, wird eine Einführungsstunde gehalten, um den Schülerinnen und Schülern die Intentionen und Vorgehensweisen der nächsten Stunden näher zu bringen. Nach der praktischen Umsetzung werden drei weitere theoriehaltige Stunden gehalten, in denen die Plakate für die einzelnen Länder in einer Gruppenarbeit bearbeitet und vorgestellt werden. Folgende Übersicht zeigt tabellarisch die Planung der Unterrichtseinheit.

Tab. 2 Planung der Unterrichtseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die in Tabelle 1 dargestellte Unterrichtsplanung wird im Stoffverteilungsplan im verbindlichen

Stoffgebiet „Alternative Bewegungsbereiche“[18] eingegliedert. Der Stoffverteilungsplan für das Schuljahr 2008/2009 für die Klasse 6b ist im Anhang A Tab. 5 anzusehen.

2.4 Didaktisch - methodische Analyse

Der Sportunterricht in der Förderstufe hat verschiedene Sinnperspektiven, denen er gerecht werden soll. Die Schülerinnen und Schüler sollen „sportlich Handlungsfähigkeiten nachweisen und die in der Grundschule erworbenen motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kenntnisse und sozial-affektiven Verhaltensweisen weiterentwickeln“[19]. Kleine Sportspiele und Spiele, die in der Unterrichtseinheit eine wesentliche Rolle spielen, verwirklichen dabei die Steigerung der körperlichen und motorischen Fähigkeiten, in dem vielfältige Bewegungserfahrungen geschult werden. Körper- und Bewegungserfahrungen sind dabei auch grundlegende Faktoren der Persönlichkeitsbildung und Identitätsentwicklung. Insbesondere in der Kindheit und im Jugendalter werden Selbst- und Welterfahrungen in großem Maße am oder über dem Körper vollzogen. Die körperliche Auseinandersetzung durch Bewegung erschließt Jugendlichen die soziale Umwelt und formt zugleich die eigene physische, psychische und soziale Position in diesem Umfeld. Vielfältige Spielformen, die die unterschiedlichen motorischen Fähigkeiten schulen, werden in dieser Unterrichtseinheit angewandt. Laufspiele, Ballspiele, Kraftspiele, Geschicklichkeitsspiele und Zielwurfspiele bieten hierbei eine große Spanne von verschiedenen motorischen Ausprägungen. In jeder Unterrichtseinheit werden drei kleine Spiele oder Kleine Sportspiele vorgestellt und mit den Schülerinnen und Schülern gespielt. Diese ausgewählten Spiele haben ihren Ursprung in Ländern, aus denen eine Vielzahl der ausländischen Schüler der Schule herkommt. Dazu zählen folgende Länder: die Türkei, Russland, China, Griechenland, Deutschland und Sierra Leone. Die Auswahl der unterschiedlichen Länder hat verschiedene Beweggründe. Sierra Leone wurde gewählt, da ein Schüler der Schule aus diesem weit entfernten Land stammt und es somit interessant für Schülerinnen und Schüler ist, Spielideen von einem anderen Kontinent zu erfahren. Deutschland wurde als ein Herkunftsland und als das neue Heimatland für viele Schülerinnen und Schüler gewählt. Die ausgewählten Spiele wurden aus einer Vielzahl von Büchern ausgewählt und sorgfältig auf ihre Umsetzfähigkeit überprüft. Die verwendeten Werke geben in erster Linie einen praktischen Wegweiser für Menschen an, die neue Spiele kennen lernen und sich gleichzeitig ein Bild vom Spielschatz der Welt machen wollen.

Aus jedem Land, außer der Türkei, wurde ein Spiel herausgesucht, welches den Kriterien der Kleinen Sportspiele entspricht. Die spielgemäße Methode geht von realen Spielsituationen aus, die je nach Voraussetzungen und Können(s)stand der Schüler weiter ausgestaltet und ausdifferenziert werden können. Dafür werden kleine Spiele, die in Idee und Spielgeschehen die Grundform des Zielspiels beinhalten, genutzt. Zielspiele sind in dieser Unterrichtseinheit die Sportspiele Handball, Volleyball, Hockey Baseball und American Football. Die anderen ausgewählten Spiele sind kleine Spiele, die motorisch auf den Lernenden wirken, das freudvolle Miteinander am Spielen aktivieren und motivierend auf die sportliche Aktivität wirken. Durch kleine Spiele und Kleine Sportspiele kann ebenfalls der Auftrag des „erziehenden Sportunterrichts“[20] verwirklicht werden und sportpädagogische Perspektiven, die den Doppelauftrag des Sportunterrichts [„Erziehung zum Sport und eine Erziehung durch Sport“[21] ] angestrebt werden. Es werden durch neu gestaltete Spiele Bewegungserfahrungen erweitert, eigene Leistungen verstanden und eingeschätzt, das Kooperieren und Wettkämpfen bei Spielen wie Ringe über ein Seil, Tunnelball, Skyros, Chinese Wall und Hand-und Fußbaseball werden geschult, außerdem wird durch die allgemeine Bewegung die Gesundheit gefördert. Bei den verschiedenen Sinnperspektiven, die in dieser Unterrichtseinheit verwirklicht werden, müssen Situationen geschaffen werden, in denen die Schülerinnen und Schüler motorisch im Spielverständnis des Spiels interagieren und dabei sowohl motorische Fertigkeiten, als auch zugleich den Sinn des Spiels erlernen. Bei einigen Sportspielen liegt die Intention nicht bei einer hohen Bewegungsintensität, sondern bei dem Spielverständnis. Diverse Spiele, wie Hand-und Fußbaseball (Sierra

Leone), Kale-Tasi (Türkei), Kuka (Türkei), Triangle Game (Griechenland), Fahnenlauf (Russland) nehmen mehr Zeit für die Erklärung der Regeln in Anspruch.

Des Weiteren hat der Sportunterricht das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler einen Einblick in vielfältige Bewegungsbereiche erhalten, traditionelle und neuartige Spielideen umsetzen, Regeln der neu erlernten Spiele akzeptieren und anwenden sowie Kenntnisse zur Geschichte der einzelnen Bewegungsbereiche nachweisen.[22] Jedes der sechs Länder spielt in einer der sechs Sportstunden die Hauptrolle. Um die Schülerinnen und Schüler auf dieses Land einzustimmen, wird am Anfang jeder Stunde eine Phantasiereise in das Land gestartet. Durch dieses Vorgehen wird Neugier geweckt und Motivation gesteigert.

Der Lehrende spielt dabei einen Piloten, der mit den Lernenden in das jeweilige Land reist. Dabei wird die Flagge des Landes gezeigt und die Spiele kurz genannt. Auf dem fiktiven Reiseweg werden Erwärmungsübungen (Laufen um und auf der Bank) auf den Sitzen (hier Bänke) durchgeführt, so dass die Muskulatur erwärmt wird. Des Weiteren wird die Fahne des jeweiligen Landes für die Dehnung der Schülerinnen und Schüler genutzt, in dem sie diese anfassen und über den Kopf zum nächsten Mitschüler geben, so dass der Oberkörper etwas gedehnt wird. Zu einer weiteren Einstimmung zum besseren Einblick wird ein Lied aus dem jeweiligen Land von einer Musikanlage abgespielt (vgl. im Anhang D verwendete Lieder auf CD). Diese Einstimmung auf das Land und die Umsetzung der internationalen Sportspielideen fördern das interkulturelle Lernen im Sportunterricht und sollen den konstruktiven Umgang mit Fremdheit fördern. In einem Prozess interkulturellen Lernens sollen Schülerinnen und Schüler Handlungskompetenzen erwerben und erweitern, die es ihnen ermöglichen, besser und nachhaltiger auf derzeitige und neue Schüler, die aus dem Ausland kommen, zu reagieren. Der erziehende Sportunterricht verfolgt nicht nur die Entwicklung der körperlichen und motorischen Dimensionen, sondern er betont eben auch insbesondere soziale Bezüge, Emotionen, Kognitionen und Wertvorstellungen. Denn erst in der Verbindung von motorischen und kognitiven Inhalten mit selbstständigem Handeln und psycho-sozialen Komponenten wird Sportlernen zu einer nachhaltigen Erfahrung. Interkulturelles Lernen mit internationalen Sportspielen ist kein stofforientierter, sondern ein sportpädagogischer Ansatz. Im Sinne der pädagogischen Perspektiven erfordert interkulturelles Lernen im Sportunterricht einen pädagogisch ausgewählten, akzentuierten und auch modifizierten Sport. Auf einer sachlich-inhaltlichen Ebene bieten sich bestimmte Sportspiele an, die Formen von Bewegung, Spiel und Sport aus unterschiedlichen Kulturbereichen integrieren. Ein interkulturell erziehender Sportunterricht endet nicht bei der Inszenierung von sportlichen Situationen, in denen die Schülerinnen und Schüler die neu erkannten Spiele aus den verschiedensten Ländern nachvollziehen und spielerisch umsetzen. Der Sportunterricht, der durch internationale Sportspiele den interkulturellen Dialog fördern will, strebt auch das Ziel an, dass „[…] diese Kompetenzen auch außerhalb der methodisch erzeugten Situationen angewandt werden können“[23]. Eine Reflexion von den Lernprozessen und Erlebnissen ist dabei bedeutsam, denn „[…] erst die gedankliche Auseinandersetzung macht aus Wahrgenommenem und Erlebtem Erfahrenes und Bedachtes“[24]. Eine Plakatgestaltung zur Reflexion bietet sich hierbei an. Informationen zum Land, berühmte Sportler und die vorgestellten Spiele mit ihren Fotos sind dabei auf dem Plakat zu verwirklichen. Damit wird auch deutlich, dass das Fach Sport einen Beitrag zum fächerübergreifenden Unterricht leisten kann. Im Rahmen des Fachunterrichts können Sportlehrkräfte interdisziplinäre Bezüge berücksichtigen, in dem sie „[…] auf ihre eigenen Kompetenzen in einem anderen Fach bzw. in anderen Fächern zurückgreifen“[25]. Bei dieser Organisationsform werden fächerübergreifende Themen in alleiniger Zuständigkeit des Sportlehrers geplant, durchgeführt und bewertet. In diesem Fall spielt das Fach Sozialkunde mit seinen Beziehungen zu den Themen Schule, Gewalt, Ausländerproblematik und Freizeitgestaltung eine bedeutende Rolle. Das Fach Sozialkunde wird in Sachsen-Anhalt erst aber der 8.Klasse unterrichtet, aber die erlernten Kompetenzen können im Ethik- oder Geografieunterricht genutzt werden.

Es sichert die Ganzheit des Lernens durch die „Berücksichtigung der sinnlichen Erfahrung und liefert im Vergleich mit kognitiven Fächern einen gleichwertigen, wenn auch qualitativ andersartigen Beitrag zu einem gleichermaßen sach- wie subjektorientierten Unterricht“[26]. Um die Plakatgestaltung zu realisieren, werden vier Theoriestunden durchgeführt. Die erste Stunde gibt den Schülerinnen und Schülern einen konkreten Überblick über die sechs Länder, deren Spiele und die Aufbereitung für die Plakatgestaltung. Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Ausübung der Sportspiele in der Sportstunde fotografiert und am Ende jeder Sportstunde wird ein Gruppenfoto erstellt, so dass diese Aufnahmen für die Plakatgestaltung genutzt werden können. Außerdem werden Meinungen und mögliche Modifikationen der einzelnen Spiele abgefragt, so dass sie ein aktive Rolle im Unterricht einnehmen können.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine ländertypische Einstimmung auf das Land, die Ausübung internationalen Sportspiele und die Plakatgestaltung ein Mittel sind, um Einstellungen zu sich, zu einer Umwelt und den Mitmenschen zu gewinnen. Sie helfen bei der Entwicklung von Toleranz und dem Verständnis von eigenen und anderen Kulturen. Besonders Sportspiele aus den Herkunftsländern von Migrantenkindern können helfen, sich interkultureller Erziehung zu nähern. Durch die Akzeptanz des neuen Spiels wird die Kultur der anderen Länder, aber auch des neuen Heimatlandes des Kindes, angemessen wahrgenommen, berücksichtigt und aufgewertet. Diese Sichtweise trägt dazu bei, dass Kinder erfahren, dass Unterschiede nichts Außergewöhnliches sind, sondern zum Leben gehören. Wenn Kinder die Grundprinzipien verinnerlichen, können sie sich leichter zu offenen, kompetenten, selbstbewussten, aber auch zu konfliktfähigen Menschen entwickeln.

[...]


[1] vgl. Pressemitteilung der Staatskanzlei, Sachsen-Anhalt, Nr. 498/2008

[2] vgl. http://www.schule-ohne-rassismus.org/das-projekt.html

[3] vgl. Seefried, S. & Kübler, H., 2008, S.7

[4] vgl. http://www.uno-jahrdessports.de/Sport_und_Integration.10.0.html

[5] Barbarash,L., 1997, S. 7

[6] Stiehler, G.; Konzag, I.; Döbler, H. 1988, S.15

[7] vgl. Stündl, H., 1979, S. 21

[8] Stiehler, G.; Konzag, I.; Döbler, H. 1988, S.18

[9] vgl. Hofmann & Rodloff, 2002, S. 12

[10] vgl. Koch, 1996, S. 9

[11] vgl. Dietrich, K.; Dürrwächter, G.; Schaller, H.-J., 1994, S. 22

[12] vgl. Jaklen, 1995, S.3

[13] Jaklen, 1995, S.3

[14] vgl. http://www.sportpaedagogik-online.de/leicht/laufspiele1.html

[15] vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Geschicklichkeitsspiel

[16] vgl. Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, 1998, S. 29

[17] Nitschke, 1984, S. 16f

[18] Land Sachsen-Anhalt. RRL Sekundarschule, 1997, S.38ff

[19] Land Sachsen-Anhalt. RRL Sekundarschule, 1997, S.8

[20] Prohl, R., 2008, S. 40

[21] Prohl, R., 2008, S. 40

[22] vgl. Land Sachsen-Anhalt. RRL Sekundarschule, 1997, S. 38

[23] Gieß-Stübner, P. & Grimminger, E., 2008, S. 235

[24] Neuber, N., 1999, S. 115

[25] Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, 1998, S. 15

[26] Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, 1998, S. 11

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten

Details

Titel
Interkultureller Dialog durch kleine Sportspiele
Untertitel
Sportpraktische Umsetzung internationaler Sportspielideen in einer 6. Klasse an einer „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“
Hochschule
Staatliches Seminar für das Lehramt an Grundschulen und für das Lehramt an Förderschulen
Veranstaltung
2. Staatsexemensarbeit
Note
1
Autor
Jahr
2009
Seiten
50
Katalognummer
V168799
ISBN (eBook)
9783640869138
ISBN (Buch)
9783640869619
Dateigröße
682 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport, Sportspiele, Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage, international, Austausch, Diskriminierung, Migration
Arbeit zitieren
Berit Schüler (Autor), 2009, Interkultureller Dialog durch kleine Sportspiele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168799

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