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Die Stadtmauer von Priene. Antike Befestigungsanlage, Tore und Türme

Titel: Die Stadtmauer von Priene. Antike Befestigungsanlage, Tore und Türme

Hausarbeit , 2025 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Felix Meißner (Autor:in)

Archäologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Verteidigungsanlage der Stadt Priene mit ihren Mauern, Türmen und Tore zu beschreiben. Dabei soll der Focus dieser Arbeit auf die Befestigungsanlage aus der Gründungszeit liegen.

Das Thema dieser Hausarbeit ist die Beschreibung der Befestigungsanlage von Priene. Priene war eine griechische Polis, die an der Ägäisküste der heutigen Türkei lag. Die Stadt war eine Neugründung im klassisch - hellenistischen Stil und umfasste eine Gesamtfläche von 37 Hektar. Die ursprüngliche Lage von Alt-Priene ist bis heute unbekannt. Auch haben sich keine Informationen erhalten, warum Alt-Priene aufgegeben wurde. Die ersten systematischen Ausgrabungen der Polis Priene unter der Leitung von Theodor Wiegand weisen auf die Neugründung der Stadt, etwa um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr., hin. Die Stadt wurde im Mäandertal neu gegründet, südlich von Ephesos und gegenüber der Insel Samos am Südrand des Kalevala-Gebirges. Zur Zeit der Neugründung der Stadt lag der südwestliche Teil der Stadtmauer von Priene noch direkt am Mittelmeer, hier wird auch der Hafen vermutet. Heute liegt die Polis im Landesinneren, denn die Sedimentablagerungen des Flusses Mäander haben im Laufe der Zeit die Küstenlinie des Mittelmeeres weit nach Westen verschoben. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Grundlegende Betrachtungen
    • 2.1 Topografie
    • 2.2 Stadtstruktur und Straßensystem
    • 2.3 Struktur der Verteidigungsanlagen
  • 3 Verteidigungsanlagen der Unterstadt
    • 3.1 Mauerabschnitt Ost:
    • 3.2 Das Osttor
    • 3.3 Mauerabschnitt Süd:
    • 3.4 Das Westtor
    • 3.5 Das Quellentor
    • 3.6 Mauerabschnitt West
  • 4 Die Verteidigungsanlagen der Akropolis - Mauerabschnitt Nord
  • 5 Reparaturen aus späteren Zeiten
    • 5.1 Reperaturen aus Römischer Zeit
    • 5.2 Byazntinische Reperaturen
  • 6 Fazit:
  • 7 Literaturverzeichnis:
  • 8 Abblidungsverzeichnis.

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit widmet sich der detaillierten Beschreibung der Befestigungsanlage der antiken griechischen Polis Priene. Das primäre Ziel ist es, die Mauern, Türme und Tore der Stadt zu analysieren, wobei ein besonderer Fokus auf die Befestigungsanlage aus der Gründungszeit der Stadt gelegt wird, um deren Struktur und Entwicklung zu verstehen.

  • Analyse der Befestigungsanlagen von Priene aus der Gründungszeit.
  • Detaillierte Beschreibung der Topografie und deren Einfluss auf die Stadtbefestigung.
  • Untersuchung der Stadtstruktur und des Straßensystems im Kontext der Verteidigung.
  • Darstellung der verschiedenen Mauerabschnitte und Tore der Unterstadt und Akropolis.
  • Erfassung späterer Reparaturen und deren Auswirkungen auf die ursprüngliche Struktur.
  • Hervorhebung Prienes als Beispiel einer spätklassisch-hellenistischen Stadt.

Auszug aus dem Buch

Hausarbeit: Die Befestigungsanlage von Priene

Das Thema dieser Hausarbeit ist die Beschreibung der Befestigungsanlage von Priene. Priene war eine griechische Polis, die an der Ägäisküste der heutigen Türkei lag. Die Stadt war eine Neugründung im klassisch - hellenistischen Stil und umfasste eine Gesamtfläche von 37 Hektar. Die ursprüngliche Lage von Alt-Priene ist bis heute unbekannt. Auch haben sich keine Informationen erhalten, warum Alt-Priene aufgegeben wurde. Die ersten systematischen Ausgrabungen der Polis Priene unter der Leitung von Theodor Wiegand weisen auf die Neugründung der Stadt, etwa um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr., hin¹. Die Stadt wurde im Mäandertal neu gegründet, südlich von Ephesos und gegenüber der Insel Samos am Südrand des Kalevala-Gebirges. Zur Zeit der Neugründung der Stadt lag der südwestliche Teil der Stadtmauer von Priene noch direkt am Mittelmeer², hier wird

auch der Hafen vermutet. Heute liegt die Polis im Landesinneren, denn die Sedimentablagerungen des Flusses Mäander haben im Laufe der Zeit die Küstenlinie des Mittelmeeres weit nach Westen verschoben. Die Abbildung (1) zeigt eine Skizze der Stadt mit Akropolis und Unterstadt.

Archäologische Untersuchungen³ haben gezeigt, dass schon kurz nach der Neugründung mit der Errichtung der Stadtbefestigung begonnen wurde. Die Stadtmauer gliedert sich in zwei Teile: Der untere schützt die Unterstadt, der obere Teil schützt die Akropolis. Diese diese ca. 200 Meter über der Unterstadt auf einem gigantischen Felsplateau. Es wird berichtet, dass die Stadtmauer in der ca. 1650 jährigen Stadtgeschichte immer wieder erweitert, bzw. ausgebessert wurde. Diese Arbeiten fanden überwiegend in den hellenistischen, römisch-kaiserzeitlichen und byzantinischen Zeitepochen statt. Nach der osmanischen Eroberung im 13. Jh. n. Chr. zerfielen die Verteidigungsanlagen und wurde u. a. als Steinbruch benutzt.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Verteidigungsanlage der Stadt Priene mit ihren Mauern, Türmen und Tore zu beschreiben. Dabei soll der Focus dieser Arbeit auf die Befestigungsanlage aus der Gründungszeit liegen.

Der tiefste Punkt der Stadtmauer von Priene liegt ca. 20m über der Mäandereben im süd-südwestlichen Abschnitt. Von dort aus steigt das Stadtgebiet stetig an, so dass der westliche Teil der Mauer in einer Höhe ca. 100m und der östliche Teil erst in einer Höhe von ca. 200m auf den Felsen der Akropolis trifft. Der Geländerücken der sogenannte Unterstadt besitzt also noch eine weitere, westöstliche Steigungskomponente. Das Stadtgebiet besitzt eine Länge von ungefähr 400m in nordsüdlicher Richtung. Die Längenausdehnung der Unterstadt ist ca. 600m. Dieser Geländerücken wird nördlich durch den Akropolisberg begrenzt. Die angrenzende Felswand endet in einer Höhe von etwa 330m. Dort schließt sich ein Hochplateau an, dass annähernd die Form eines Dreiecks

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Thema der Hausarbeit vor, beschreibt Priene als antike griechische Polis und umreißt die Neugründung der Stadt sowie den allgemeinen Kontext der Befestigungsanlage.

2 Grundlegende Betrachtungen: Hier werden die Topografie, die Stadtstruktur mit ihrem Straßensystem und die allgemeine Gliederung der Verteidigungsanlagen von Priene detailliert erläutert.

3 Verteidigungsanlagen der Unterstadt: Das Kapitel beschreibt ausführlich die verschiedenen Mauerabschnitte (Ost, Süd, West) und Tore (Osttor, Westtor, Quellentor) der Befestigungsanlage in der Unterstadt.

4 Die Verteidigungsanlagen der Akropolis - Mauerabschnitt Nord: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die Befestigungsanlagen der Akropolis, insbesondere den nördlichen Mauerabschnitt und seine Sicherungsfunktionen.

5 Reparaturen aus späteren Zeiten: Das Kapitel dokumentiert umfangreiche Reparatur- und Ausbesserungsmaßnahmen an den Befestigungsanlagen, die während der römischen und byzantinischen Zeit vorgenommen wurden.

6 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse über die Befestigungsanlage zusammen, wirft offene Fragen zur Errichtung und Schutzfunktion auf und würdigt Priene als ein hervorragend erhaltenes Beispiel einer spätklassisch-hellenistischen Stadt.

Schlüsselwörter

Priene, Befestigungsanlage, griechische Polis, Akropolis, Unterstadt, Stadtmauer, Topografie, Mauerabschnitte, Tore, römische Reparaturen, byzantinische Reparaturen, Archäologie, Hellenismus, Klassische Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich grundsätzlich mit der Beschreibung und Analyse der Verteidigungsanlagen der antiken griechischen Stadt Priene, wobei ein Schwerpunkt auf deren Gründungszeit liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Topografie der Stadt, ihre innere Struktur und das Straßensystem, die detaillierte Beschreibung der verschiedenen Mauerabschnitte und Tore der Unterstadt sowie der Akropolis, und die späteren Reparaturmaßnahmen aus römischer und byzantinischer Zeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Verteidigungsanlagen der Stadt Priene mit ihren Mauern, Türmen und Toren zu beschreiben, insbesondere die Befestigungsanlage aus der Gründungszeit.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Analyse archäologischer Untersuchungen und Ausgrabungsergebnisse, kombiniert mit einer deskriptiven Darstellung der baulichen Merkmale und der historischen Entwicklung der Befestigungsanlage.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die grundlegenden Betrachtungen zur Topografie und Stadtstruktur dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Verteidigungsanlagen der Unterstadt (Mauerabschnitte Ost, Süd, West und Tore) sowie der Akropolis (Mauerabschnitt Nord) und späteren Reparaturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Priene, Befestigungsanlage, griechische Polis, Akropolis, Unterstadt, Stadtmauer, Topografie, Mauerabschnitte, Tore, römische Reparaturen, byzantinische Reparaturen, Archäologie, Hellenismus, Klassische Antike.

Welche Rolle spielte die Topografie bei der Gestaltung der Verteidigungsanlagen Prienes?

Die Topografie war entscheidend, da das steile Gelände eine natürliche Schutzfunktion bot und die Stadtmauer den Höhenlinien folgte, um die Mauerkrone teilweise bis zu 30 Meter zusätzlich zu erhöhen.

Welche unterschiedlichen Typen von Flankierungsbauten sind an der Stadtmauer von Priene nachweisbar?

Es gab zwei Typen von Flankierungsbauten: sägezahnförmige Vorsprünge in der Mauer und rechteckige Strukturen, die als Türme dienten und auch Torsionskatapulte aufnehmen konnten.

Inwiefern unterscheidet sich die Bauweise der Befestigungsanlage in der römischen und byzantinischen Zeit von der Gründungszeit?

Während in der Gründungszeit eine zweischalige Quaderbauweise mit wenig Mörtel dominierte, wurde in römischer Zeit zwar ähnliche Technik, aber spärlicher Mörtel verwendet, und in byzantinischer Zeit kam es zu einer vermehrten Nutzung von Mörtel, insbesondere bei der Sicherung der Akropolis mit einem massiven Rundturm.

Warum ist der Erhaltungszustand der Nordmauer der Akropolis besser als der anderer Mauerabschnitte?

Die Nordmauer der Akropolis verfügt über den besten Erhaltungszustand, was sowohl auf spätere Ausbesserungen als auch darauf zurückzuführen ist, dass sie viel weniger Schwemmmaterial von erodierenden Hängen ausgesetzt war.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Stadtmauer von Priene. Antike Befestigungsanlage, Tore und Türme
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Archäologisches Institut)
Veranstaltung
Fachmodul klassische Archäologie Antike Befestigungsanlgen
Note
2,3
Autor
Felix Meißner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
14
Katalognummer
V1688169
ISBN (PDF)
9783389175781
ISBN (Buch)
9783389175798
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stadtmauer priene antike befestigungsanlage tore türme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Meißner (Autor:in), 2025, Die Stadtmauer von Priene. Antike Befestigungsanlage, Tore und Türme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1688169
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Leseprobe aus  14  Seiten
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