Zarathustras gute Botschaft


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007
35 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhalt:

1. Einleitung

2. „Incipit Zarathustra“: Der Tod Gottes und die nihilistische Krise

3. Der Übermensch

4. Der Wille zur Macht

5. Die ewige Wiederkehr des Gleichen

6. Literatur

1. Einleitung

„Also sprach Zarathustra“, entstanden zwischen 1883 und 1885, besteht aus vier Teilen, die, obwohl auf den ersten Blick nur lose zusammenhängend, eine in sich geschlossene Gesamtkomposition bilden. Die äußere Handlung ist dürftig und daher schnell nacherzählt: Zarathustra kehrt, nachdem er zehn Jahre als Einsiedler im Gebirge verbracht hat, zu den Menschen zurück, um ihnen seine Lehre zu verkünden. Zentraler Inhalt dieser Lehre ist, zumindest im ersten Teil, der „Übermensch“. „Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.“[1], predigt Zarathustra der Menge. Dabei macht er die ernüchternde Erfahrung, nicht verstanden zu werden. Die Bewohner der Stadt lachen ihn aus. Anhänger findet er erst mit der Zeit. Am Ende des ersten Teils lässt er diese jedoch bewusst allein, damit sie ihren eigenen Weg finden können. Er selbst kehrt in die Einsamkeit zurück. Erst im zweiten Teil begibt sich Zarathustra erneut unter die Menschen. Dieses Mal geht es ihm darum, seine Lehre vor Verfälschungen zu bewahren und sie um einen entscheidenden Aspekt zu erweitern: den Willen zur Macht. Der dritte Teil bildet nach Ansicht der meisten Interpreten den Höhepunkt des Werks. Zarathustra befindet sich auf dem Heimweg zu seiner Höhle. Dort angekommen, erlebt er einen Zusammenbruch, die sich für seine Entwicklung als äußerst entscheidend erweist. Als Zarathustra wieder erwacht, erkennt er sich nämlich als „der Lehrer der ewigen Wiederkunft“[2] und wird sich damit seines „abgründlichsten Gedankens“[3], den er bis dahin immer wieder verdrängt hat, endlich bewusst. Im vierten Teil begegnet Zarathustra den „höheren Menschen“ und widersteht seinem Mitleid mit diesen. Das Werk endet mit einer erneuten Aufbruchsituation.

So einfach die Handlung ist, so komplex erweist sich Nietzsches „Zarathustra“ in formaler Hinsicht. Das Werk setzt sich aus epischen, lyrischen und dramatischen Passagen zusammen und ist somit keiner Gattung eindeutig zuzuordnen. Am ehesten lässt sich mit Bennholdt- Thomsen von einem „Gattungsgemisch“[4] sprechen, in dem Philosophie und Poesie nahtlos ineinander übergehen. Auffällig sind dabei v.a. die zahlreichen stilistischen und inhaltlichen Parallelen zum Neuen Testament. Wie Jesus ist auch Zarathustra ein Religionsstifter. Die Botschaften der beiden könnten zwar unterschiedlicher nicht sein, in ihrem Sendungsbewusstsein und dem Ton ihrer Verkündigung sind die beiden sich aber durchaus ähnlich. Zum Beispiel reden beide in Sprüchen oder Gleichnissen und werden nicht müde, zentrale Aussagen zu wiederholen. Neben solchen eher stilistischen Anleihen finden sich in Nietzsches Text auch explizite Verweise auf das Neue Testament. Genannt werden können hier u.a. einzelne Kapitelüberschriften wie „Das Abendmahl“ oder Zarathustras Ausführungen zum „Hebräer Jesus“[5]. Aufgrund dieser und anderer Beobachtungen ist zu Recht vorgeschlagen worden, im Zusammenhang mit Nietzsches „Zarathustra“ von einem „Evangelium“ bzw. „Anti-Evangelium“ zu sprechen.[6] Diese Bezeichnung erscheint auch deshalb passend, weil sie der besonderen Bedeutung gerecht wird, die Nietzsche seinem „Zarathustra“ beigemessen hat. In seiner Autobiographie „Ecce Homo“ heißt es dazu: „Innerhalb meiner Schriften steht für sich mein Zarathustra. Ich habe mit ihm der Menschheit das größte Geschenk gemacht, das ihr bisher gemacht worden ist.“[7]

Über letzteres lässt sich sicherlich streiten; ersteres kann jedoch als richtig gelten. Der „Zarathustra“ stellt im Hinblick auf Nietzsches Gesamtwerk in der Tat eine Wende dar. Neu sind nicht nur die „prophetische Form“[8] und die Lehre von der ewigen Wiederkehr[9], sondern vor allem das Anliegen, dem Nihilismus eine positive Lebensphilosophie entgegenzusetzen. Nietzsche hat die „Irrtümer“ der Philosophie und Religion schonungslos entlarvt-, die Metaphysik verabschiedet und den „Tod Gottes“ mit all seinen Konsequenzen postuliert. In dieser Situation lässt er Zarathustra auftreten, der nach eigenen Aussagen eine „gute Botschaft“[10] zu verkünden hat. Worin diese „gute Botschaft“ im Einzelnen besteht, wird die vorliegende Arbeit zu klären versuchen. Im Zentrum werden dabei der Übermensch, der Wille zur Macht und die ewige Wiederkehr des Gleichen stehen.

Da Nietzsche auf eine systematische Klärung dieser Begriffe verzichtet, ist ein solches Unterfangen nicht unproblematisch. Nicht umsonst weist Colli in seinem Nachwort darauf hin, es sei „müßig, in diesem Buch nach der Grundlage einer ,Theorie’ des Übermenschen, der ewigen Wiederkunft oder des Willens zur Macht zu suchen.“[11] Nietzsches „Zarathustra“ versteht sich nicht als philosophischer Traktat, sondern als philosophische Dichtung. Inhalt und Form sind dementsprechend aufs Engste miteinander verknüpft. Der philosophische Gehalt und dessen ästhetische Darstellungsweise lassen sich nur bedingt voneinander trennen.

Vor diesem Hintergrund kann es nicht darum gehen, die Lehren Zarathustras in philosophische „Theorien“[12] zu übersetzen. Stattdessen gilt es, das Werk als „literarisches Phänomen“ ernst zu nehmen und den unterschiedlichen, z.T. widersprüchlichen Konnotationen der darin verwendeten Metaphern behutsam nachzuspüren. Dabei werden wir versuchen zu zeigen, dass Nietzsches Philosophie im „Zarathustra“ nicht nur aus stilistischen-, sondern v.a. aus philosophischen Gründen ästhetisch ist. Die „wahre Welt“ ist Nietzsche zufolge „zur Fabel“ geworden[13] ; seine Philosophie kann daher nur in Form einer fiktiven Erzählung vermittelt werden.

2. „Incipit Zarathustra“: Der „Tod Gottes“ und die nihilistische Krise

Der „Tod Gottes“, von Nietzsche erstmals in der „Fröhlichen Wissenschaft“ postuliert[14], wird im „Zarathustra“ vorausgesetzt. Der Leser erfahrt davon gewissermaßen nebenbei. „Sollte es denn möglich sein!“, heißt es lapidar, „Dieser alte Heilige hat in seinem Walde noch nichts davon gehört, dass Gott todt ist!“[15]. Dass Zarathustra den besagten Greis in seinem Glauben belässt, sagt dabei Einiges über sein Selbstverständnis aus. Er sieht sich weniger als Aufklärer, denn als Sinnstifter; sein Ziel ist es nicht, zu „nehmen“, sondern zu „geben“[16]. Seine Adressaten sind dementsprechend diejenigen, die sich bereits in der nihilistischen Krise befinden - die also die Botschaft vom „Tod Gottes“ längst vernommen haben. In diesem Sinn unterscheidet sich der „Zarathustra“ von Nietzsches vorangegangenen Werken. Aufgabe des Werkes ist es nach Martin Koch, „die nur kritische Haltung, die dem Freigeist und Nietzsche in seinen Freigeistschriften auflastet, zu überwinden und aus der bloßen Negation in Neues und Positives zu überführen.“[17]

Nietzsche selbst beschreibt die Situation, in der er seinen Zarathustra auftreten lässt, folgendermaßen:

„Die wahre Welt haben wir abgeschafft: welche Welt blieb übrig? die scheinbare vielleicht? ... Aber nein! mit der wahren Welt haben wir auch die scheinbare abgeschafft!

(Mittag; Augenblick des kürzesten Schattens; Ende des längsten Irrtums; Höhepunkt der Menschheit; 1NC1PT ZARATHUSTRA.)“[18]

Das Zitat macht die Tragweite der nihilistischen Krise deutlich. Nietzsches Rede vom „Tod Gottes“ bezieht sich nicht nur auf die Idee eines höchsten Wesens, sondern auf alle Ideen metaphysischen Ursprungs. Damit ist Nietzsche der erste, der den Atheismus radikal zu Ende denkt; seine Kritik trifft nicht nur die Religion, sondern die gesamte klassische Philosophie. Nahezu alle Kategorien, mit denen der Mensch sich in der Welt zu orientieren versucht, werden von ihm als hinfällig entlarvt; betroffen sind v.a. moralische Kategorien, aber auch Begriffe wie „Wahrheit“, „Einheit“ und „Zweck“[19]. Eine Wirklichkeit „an sich“ gibt es nach Nietzsche nicht; stattdessen schließt die Welt „unendliche Interpretationen in sich“[20]. Jedes Erkennen ist perspektivisch gebrochen, ein objektiver Maßstab nicht vorhanden. Selbst das Subjekt hinter einer Interpretation ist nach Nietzsche Interpretation. Ihm zufolge hat nämlich nicht das Subjekt, sondern nur das Interpretieren selbst ein „Dasein“. Nietzsches Perspektivismus, auf den wir im Zusammenhang mit dem Willen zur Macht noch einmal zurückkommen werden, ist insofern nicht mit Subjektivismus gleichzusetzen.

Die vorangegangen Überlegungen sollten deutlich gemacht haben, dass Duhamel keineswegs übertreibt, wenn er den Nihilismus als „Verlust des Bewusstseinszentrums“ definiert.[21] Nichtsdestotrotz ist mit dieser Definition nur ein Aspekt des Phänomens beschrieben. Die nihilistische Krise beinhaltet nach Nietzsche nämlich nicht zuletzt eine Chance. Insofern es keine objektiven Werte gibt, ist der Mensch dazu befreit, sich seine Werte selbst zu setzen.

„Endlich erscheint uns der Horizont wieder frei, gesetzt selbst, dass er nicht hell ist, endlich dürfen unsere Schiffe wieder auslaufen, jedes Wagnis des Erkennenden ist wieder erlaubt, das Meer, unser Meer liegt wieder offen da, vielleicht gab es niemals ein so ,offenes Meer’“.[22]

Die Bedeutung dieser neu gewonnenen Freiheit ist umso größer, als Nietzsche die tradierten Werte für ein Zeichen der Schwäche und Selbstentfremdung hält. Sie haben ihren Ursprung in der Metaphysik. Diese vermag zwar Sinn zu stiften, verlegt den Sinn aber in eine fiktive Welt hinter der Welt. Dadurch wird das irdische Leben abgewertet und der Mensch auf nicht existente „Hinterwelten“ vertröstet[23]. Für Nietzsche erweisen sich daher alle bisherigen „Wertschätzungen“, insbesondere die der jüdisch-christlichen Moral, als lebensfeindlich und widernatürlich. Ihre „Umwertung“ erscheint ihm unerlässlich.

Der „Tod Gottes“ bedeutet vor diesem Hintergrund zweierlei: einerseits konfrontiert er den Menschen mit der Sinnlosigkeit, andererseits ermöglicht er die „Umwertung der Werte“, durch die die Abkehr von der Metaphysik zu einer Hinwendung zum Leben wird. Der Nihilismus ist somit in sich ambivalent: er bedeutet Belastung und Entlastung gleichermaßen; der Mensch in der nihilistischen Krise schwankt zwischen Verzweiflung und Enthusiasmus.

In dieser Situation, auf dem Höhepunkt des Nihilismus, betritt Zarathustra die Bühne. Die Figur ist dabei mit Bedacht gewählt. Es handelt sich um den altiranischen Religionsstifter, dem die Begründung der Moral zugeschrieben wird. Dass er sie in Nietzsches Text für nichtig erklärt, passt zu dessen These, dass sich die Moral letztlich selbst aufhebt.[24] Die Wahrhaftigkeit, selbst eine moralische Tugend, führt zur Hinterfragung der Moral und ermöglicht dadurch deren „Umwertung“. Letzteres ist die Aufgabe Zarathustras, der damit das „Leben“ wieder in sein ursprüngliches Recht setzt und dem von Nietzsche vorbereiteten Nihilismus eine positive Wendung gibt.

3. Der Übermensch

Zarathustra beginnt seine „Vorrede“ mit den Worten: „Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist Etwas, das überwunden werden soll.“ [25] Leitmotivisch durchzieht dieser Gedanke den gesamten ersten Teil des „Zarathustra“. Trotzdem bleibt der Begriff „Übermensch“ sonderbar undeutlich. Die Aussagen, die Zarathustra diesbezüglich macht, sind vage und in sich widersprüchlich; nach einer Definition oder systematischen Erörterung sucht man vergeblich. Haase schreibt daher zurecht, dass Zarathustras „Vision [...] vom neuen Menschen [...] für uns ein Vexierbild“ bleibt. Die Bilder, mit denen die Lehre illustriert wird, „verschleiern mehr als sie zeigen.“ Der Übermensch selbst bleibt „entrückt“.[26]

Schon der Begriff als solcher ist doppeldeutig: „Über - Mensch“. Während das Substantiv auf die Erde verweist - ist das Präfix gen Himmel gerichtet. Wo also ist der Übermensch anzusiedeln? Ist der Weg zu ihm eine Aufwärts- oder eine Abwärtsbewegung?

In der „Vorrede“ scheint Zarathustra darauf eine eindeutige Antwort zu geben. „Der Übermensch ist der Sinn der Erde.“, heißt es dort - und weiter: „Ich beschwöre euch, [...] bleibt der Erde treu und glaubt denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden.[27] “ Zarathustras Lehre ist also dezidiert antimetaphysisch. Statt sich auf „Hinterwelten“ vertrösten zu lassen, gilt es, sich der „Erde“ zuzuwenden: „Hinweg von Gott und Göttern“ - hin „zum Menschen“[28]. Für diese Bewegung steht der „Übermensch“. Er verkörpert damit nicht nur die Überwindung der Metaphysik, sondern zugleich die von Nietzsche propagierte „Umwertung aller Werte“. Was Nietzsche in seinen späteren Schriften genauer ausführen wird, ist im Zarathustra bereits enthalten: der Gedanke von der „Widematur“ derjüdisch-christlichen Moral[29]. Die tradierten Werte sind nicht nur abzulehnen, weil sie unglaubwürdig geworden sind, sondern weil sie sich als lebensfeindlich erweisen. Daher reicht es nicht, sie bloß zu dekonstruieren - vielmehr müssen sie in ihr Gegenteil umgekehrt werden. „Und aller Dinge Werth werde neu von euch gesetzt!“, predigt Zarathustra seinen Jüngern, „Darum sollt ihr Kämpfende sein![30] Darum sollt ihr Schaffende sein!“ Letzteres ist entscheidend: Die Umwertung der Werte ist Kampf und Schaffensprozess gleichermaßen; sie ist wie der Mensch und das Leben selbst „Untergang“ und „Übergang“[31]. Beim „Untergang“ darf es nicht bleiben, der Entwertung muss die Umwertung folgen; andernfalls kann die nihilistische Krise nicht überwunden werden. Statt zum „Übermenschen“ käme es zum „Verächtlichsten“: dem „letzten Menschen“[32].

Durch seine Rede vom „letzten Menschen“ versucht Zarathustra dem Volk die Dringlichkeit seiner Lehre vor Augen zu fuhren. Der „letzte Mensch“ ist nach Bennholdt-Thomsen der „Mensch von Nietzsches Gegenwart [...]. Er lebt in einem Vakuum an Werten, im Nichts der bisherigen höchsten Ideale, ohne daran auch nur ein Ungenügen und somit einen Drang nach Überwindung zu verspüren.[33] “ Während zum Übermenschen „Wahnsinn“, „Chaos“ und „Sehnsucht“[34] gehören, ist der letzte Mensch v.a. durch seinen Kleinmut gekennzeichnet: ein „Erdfloh“, der „Alles klein macht“[35]. Anstatt dem Nihilismus entgegenzutreten und sich und der Welt neue Werte zu setzen, richtet es sich der „letzte Mensch“ in seiner Nichtigkeit ein. Anstatt Engagement zu zeigen, legt er Zynismus an den Tag. Der „letzte Mensch“ ist leidenschaftslos, bequem und alltäglich. Er ist das, was das „Volk“ sein will bzw. ist - und wogegen sich Zarathustra mit seiner Lehre wendet.

Die Rede vom Übermenschen erweist sich vor diesem Hintergrund als eine Metapher mit Aufforderungscharakter: Sie will daran erinnern, dass der Nihilismus überwunden werden kann und drückt zugleich aus, wie: durch eine Umwertung der Werte, die in den Worten Riedels nichts anderes ist als eine „Rehabilitierung und Restitution der Natur“[36]. In bewusstem Gegensatz zum christlichen, aber auch zum humanistischen Menschenbild entwirft Nietzsche eine biologische Anthropologie, die den Menschen nicht über die Natur setzt, sondern ihn in Natur „zurückübersetzt“:

„Den Menschen [...] zurückübersetzen in die Natur; über die vielen eitlen und schwärmerischen Deutungen und Nebensinne Herr werden, welche bisher über jenen ewigen Grundtext homo natura gekritzelt und gemalt wurden; machen, dass der Mensch fürderhin vor dem Menschen steht, wie er heute schon, hart geworden in der Zucht der Wissenschaft, vor der a n d e r e n Natur steht.“[37]

Nietzsches Anthropologie erweist sich damit im Wesentlichen als „Physiologie“.[38] Trotzdem ist Nietzsche keineswegs Positivist. Im Gegenteil, gerade durch die Rückbesinnung auf die Natur eröffnet sich ihm der Weg zu einer neuen Religiosität.

[...]


[1] Nietzsche, Zarathustra I: S.14

[2] Nietzsche, Zrathustra III.: S. 275

[3] Ebd.: S.271

[4] Bennholdt-Thomsen: S.8

[5] Nietzsche, Zarathustra I: S. 95

[6] U.a. Weichelt (1922): S. 359

[7] Nietzsche, Ecce Homo: Vorwort 4

[8] Vattimo (1992): S. 60

[9] Die Lehre von der ewigen Wiederkehr tritt zwar schon in der Fröhlichen Wissenschaft auf; die Entstehung des betreffenden Aphorismus (341) fällt aber in die Zeit des „Zarathustra“.

[10] Nietzsche, Zarathustra I: S.100

[11] Colli (2000): S. 411f.

[12] Bennholdt-Thomsen (1974): „Also sprach Zarathustra als literarisches Phänomen“

[13] Nietzsche, Götzen-Dämmerung: „Wie die ,wahre Welt’ endlich zur Fabel wurde“

[14] Nietzsche, Fröhliche Wissenschaft 125: S.573

[15] Nietzsche, Zarathustra I: S.14.

[16] Ebd. S. 13 f.

[17] Martin Koch (1984): S. 246.

[18] Nietzsche, Götzen-Dämmerung: S. 80 f.

[19] Nietzsche, Nachgelassene Fragmente 1887-1889 (S.48f.): „Wir haben den Werth der Welt an Kategorien [Wahrheit, Einheit und Zweck] gemessen, welche sich auf eine rein fingirte Welt beziehen.“

[20] Nietzsche, Fröhliche Wissenschaft 374

[21] Duhamel (1991): S.121

[22] Nietzsche, Fröhliche Wissenschaft: S. 574

[23] Vgl. u.a. Nietzsche, Zarathustra I: „Von den Hinterweltlem“ (S. 35 - 41)

[24] In „Ecce Homo“ (Warum ich ein Schicksal bin 4) heißt es dazu: „Die Selbstüberwindung der Moral aus Wahrhaftigkeit, die Selbstüberwindung des Moralisten in seinen Gegensatz - in mich - das bedeutet in meinem Munde der Name Zarathustra.“ (S.370)

[25] Nietzsche, Zarathustra I: S. 14

[26] Haase (1984): S. 244

[27] Nietzsche, Zarathustra I: S.14 f.

[28] Nietzsche, Zarathustra II: S. 111

[29] Nietzsche, Antichrist: Gesetz wider das Christentum / Nietzsche, Zarathustra: „Von den Hinterweltlem“; „Von den Verächtern des Leibes“; „Von den Predigern des Todes“; „Von der unbefleckten Erkenntnis“

[30] Nietzsche, Zarathustra I: S. 100.

[31] Nietzsche, Zarathustra I: S. 17. Mit den Begriffen Untergang und Übergang wird die Lehre vom Willen zur Macht bereits implizit vorweggenommen.

[32] Nietzsche, Zarathustra I: S. 19

[33] Bennholdt-Thommsen (1974): S. 44

[34] Nietzsche, Zarathustra I: S. 16 ff.

[35] Ebd.: S. 19

[36] Riedel (1996): S.203

[37] Nietsche, Jenseits von Gut und Böse 230: S. 148

[38] Riedel (1996): S . 203

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Zarathustras gute Botschaft
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
1
Autor
Jahr
2007
Seiten
35
Katalognummer
V168836
ISBN (eBook)
9783640868391
ISBN (Buch)
9783640868254
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
"Sehr gute Arbeit! Basierend auf ausgezeichneter Text(Nietzsche)-Kenntnis, zeichnet sie sich durch solide Aneignung der Sekundärliteratur, stringente Durchdringung der philosophischen und "narrativen" Problematik des Textes sowie durch klare Darstellung aus." (Kommentar des Dozenten)
Schlagworte
Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Der Übermensch, Der Wille zur Macht, Die ewige Wiederkehr
Arbeit zitieren
Josua Handerer (Autor), 2007, Zarathustras gute Botschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168836

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Zarathustras gute Botschaft


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden