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Eine Zusammenfassung Kants "Kritik der praktischen Vernunft"

Der Begriff der Autonomie als Bedingung des kategorischen Imperativs

Titel: Eine Zusammenfassung Kants "Kritik der praktischen Vernunft"

Seminararbeit , 2005 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: M.A Hureyre Kam (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
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Es wird in dieser Arbeit nicht meine Absicht sein den „kategorischen Imperativ“ Kants kritisch zu besprechen, sondern lediglich der Versuch seine Gedankengänge in eigenen Worten wiederzugeben und somit möglicherweise leichter fasslich zu machen. Mit Bezug auf den kategorischen Imperativ sollen insbesondere die Begriffe der „Autonomie“ und der „Heteronomie“ besprochen werden. Zu dieser Absicht wird erfordert, dass man zuerst eine grobe Skizze des Gesamtwerkes gebe, um eine gewisse Orientierung zu verschaffen und eine allgemeine Einsicht in die Argumentationsstruktur des Werkes zu ermöglichen.
Bevor jedoch der kategorische Imperativ besprochen werden kann, ist es auch notwendig von vornherein gewisse Begriffe zu erläutern, ohne deren Klärung kein Verständnis der Argumentation möglich ist. Unser Zweck, was allein im Verständnis der Argumentation und in der Annäherung an die Denkungsart Kants liegt, erfordert es, dass man den Schritten Kants folge und sich zum kategorischen Imperativ erst hocharbeite, wonach es erst möglich und überhaupt sinnvoll ist, die Begriffe der Autonomie und Heteronomie zu besprechen.
Da jedoch jede wissenschaftliche Arbeit einen bestimmten Zweck verfolgt, scheint es angemessen vor jeder Beschäftigung mit dem Inhalt des Werkes sich zuerst dem „Warum“ zu widmen und das Werk in den Schöpfungskontext des Autors zu stellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Eine kurze Einführung

A Von der Idee einer Kritik der praktischen Vernunft

B Gliederung und Aufbau

C Klärung einiger notwendiger Begriffe

A priori und a posteriori

Maximen

Imperative

III Erstes Buch der Elementarlehre: Die Analytik der reinen praktischen Vernunft

Erstes Hauptstück: Von den Grundsätzen der reinen praktischen Vernunft

Darstellung der Argumentation

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7 – Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft

§ 8

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, Kants Gedankengänge zur „Kritik der praktischen Vernunft“ in eigenen Worten nachzuvollziehen und verständlicher zu machen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie der Begriff der Autonomie als notwendige Bedingung für die Gültigkeit des kategorischen Imperativs fungiert.

  • Analyse der Argumentationsstruktur der Analytik der reinen praktischen Vernunft
  • Klärung zentraler philosophischer Begriffe wie Maximen, Imperative und a priori
  • Unterscheidung zwischen Materialität des Begehrens und der reinen Form des Gesetzes
  • Erarbeitung der Rolle der Freiheit als transzendentale Voraussetzung des moralischen Handelns
  • Gegenüberstellung von Autonomie und Heteronomie des Willens

Auszug aus dem Buch

§ 7 – Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft

„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“

Zergliedern wir diesen Satz, so werden wir finden, dass es erstens keine subjektiven Begierden enthält, welche verhindern würden Allgemeingültigkeit zu beanspruchen und zweitens, dass es nicht nur eine praktische Vorschrift zur Erlangung irgendeines begehrten Objekts ist, sondern dass es frei von aller Materie des Begehrensvermögens einen praktischen Grundsatz formuliert. Wir erkennen also zum ersten, dass es nicht bloß eine subjektive Maxime ist, zweitens, da es einen allgemeingültigen Grundsatz formuliert, ein Imperativ ist, und zwar kein hypothetischer, der nur eine praktische Vorschrift sein würde, sondern ein kategorischer, da es den Willen als Willen bestimmt und lediglich sagt was zu tun Recht und vernünftig ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Vorstellung des Vorhabens, Kants Argumentation zur Autonomie und zum kategorischen Imperativ ohne kritische Distanz, jedoch erläuternd und strukturiert darzulegen.

II Eine kurze Einführung: Einordnung der Kritik der praktischen Vernunft in das Gesamtsystem Kants und grundlegende Begriffsklärung zur Vorbereitung der weiteren Analyse.

III Erstes Buch der Elementarlehre: Die Analytik der reinen praktischen Vernunft: Detaillierte Untersuchung der Grundsätze der praktischen Vernunft, der Deduktion des kategorischen Imperativs und der Definition der Autonomie als Bestimmungsgrund des Willens.

Schlüsselwörter

Kant, Kritik der praktischen Vernunft, kategorischer Imperativ, Autonomie, Heteronomie, Wille, moralisches Gesetz, Freiheit, Maximen, Imperative, Vernunft, Tugend, Sittlichkeit, transzendental, praktische Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rekonstruktion und Erläuterung von Kants „Kritik der praktischen Vernunft“, wobei der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen Autonomie und dem kategorischen Imperativ liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Begriff der Freiheit, die Struktur der moralischen Gesetzgebung und die Unterscheidung zwischen subjektiven Maximen und objektiven praktischen Gesetzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Kants Argumentationsgang für den Leser zugänglicher zu gestalten und aufzuzeigen, warum die Autonomie des Willens die unerlässliche Bedingung für ein moralisches Handeln darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine exegetische und analytische Methode, um Kants Argumentationsstruktur innerhalb der Analytik der reinen praktischen Vernunft Schritt für Schritt zu entschlüsseln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die zentralen Paragraphen des ersten Hauptstücks der Analytik besprochen, insbesondere die Absonderung der sinnlichen Materie des Begehrens und die Herleitung des Grundgesetzes der reinen praktischen Vernunft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Autonomie, kategorischer Imperativ, freier Wille, Sittengesetz und die Abgrenzung von empirischen Bestimmungsgründen.

In welchem Verhältnis steht die Autonomie zum kategorischen Imperativ?

Autonomie bedeutet bei Kant, dass der Wille sich selbst das Gesetz gibt; sie ist somit die Bedingung der Möglichkeit, dass ein moralisches Gesetz überhaupt als kategorischer Imperativ verbindlich sein kann.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Form und Materie eine entscheidende Rolle?

Nur wenn die Materie des Begehrens ausgeschlossen wird und allein die Form der allgemeinen Gesetzgebung als Bestimmungsgrund bleibt, kann ein praktisches Prinzip allgemeinverbindlich und somit ein Gesetz sein.

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Details

Titel
Eine Zusammenfassung Kants "Kritik der praktischen Vernunft"
Untertitel
Der Begriff der Autonomie als Bedingung des kategorischen Imperativs
Hochschule
Technische Universität Berlin  (Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte )
Note
2,0
Autor
M.A Hureyre Kam (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
15
Katalognummer
V168861
ISBN (eBook)
9783640867660
ISBN (Buch)
9783640867875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kant Ethik Kategorischer Imperativ Kritik der praktischen Vernunft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A Hureyre Kam (Autor:in), 2005, Eine Zusammenfassung Kants "Kritik der praktischen Vernunft", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168861
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Leseprobe aus  15  Seiten
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