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Deutsche Konjunktur und die Geldpolitik der Zentralbank

Título: Deutsche Konjunktur und die Geldpolitik der Zentralbank

Trabajo Escrito , 2003 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Tim Bischoff (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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„Deutschland vor neuer Rezession“ titelte vor einigen Tagen ein Internetartikel. Von gestiegenen Konjunkturrisiken und negativen Auswirkungen einer sich erhöhenden Arbeitslosigkeit ist die Rede. Gegenwärtig ist eine deutliche Stimmungsverschlechterung in der deutschen Bevölkerung und Wirtschaft feststellbar, Konsumentscheidungen und Investitionen durch Unternehmen werden in die Zukunft verschoben. Zur Zeit scheint kein Ende des wirtschaftlichen Abschwungs in greifbarer Nähe zu sein und die Hoffungen der Politik richten sich schon jetzt auf das 3.Quartal 2003.
Aufgrund dieser Situation fordern Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmenslenker nun zunehmend ein deutliches geldpolitisches Zeichen der Europäischen Zentralbank (EZB) wie dies die Zentralbank der USA (FED) in ihrem Handeln seit Monaten konsequent durchführt. Eine Senkung des bestehenden Zinssatzes gilt als ein probates Mittel, um die Konjunktur anzukurbeln und mit folgendem Wirtschaftswachstum und neuen Arbeitsplätzen wieder Vertrauen bei den Konsumenten zu generieren. Tatsächlich wird eine kombinierte Zinssenkung der amerikanischen und europäischen Zentralbank als Notwendigkeit gesehen, die weltwirtschaftliche Krise zu überwinden. Dennoch bleiben die Währungshüter der europäischen Zentralbank tatenlos, von Inflationsrisiken und Preisinstabilitäten ist die Rede.
n dieser Arbeit möchte ich auf diesen Konflikt, indem sich Zentralbanken, insbesondere die europäische, befindet eingehen. Warum ist das Handeln der Zentralbanken von einer so entscheidenden Bedeutung und warum wird die Dicke des Aktenkoffers des Zentralbankchefs der USA zu einem bestimmenden Thema der Akteure in den Finanzzentren der Welt und Wirtschaftsverbänden?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GELD- UND FISKALPOLITIK

2.1 ZIELE DER WIRTSCHAFTSPOLITIK

2.2 DAS „MAGISCHE VIERECK“

2.3 WIRTSCHAFTSPOLITISCHE INSTRUMENTE

2.3.1 Fiskalpolitik

2.3.2 Geldpolitik

2.3.4 Einkommenssichernde Politik (Lohn-Preiskontrollen)

2.4 KOMBINIERTER EINSATZ VON GELD – UND FISKALPOLITIK (POLICY MIX)

2.4.1 BEISPIEL: KONSOLIDIERUNGSPOLITIK UNTER PRÄSIDENT CLINTON

2.4.2 DREI ECKPUNKTE DER FISKALPOLITIK UNTER PRÄSIDENT CLINTON

2.4.3 DIE GELDPOLITIK DER ZENTRALBANK (FED)

3. DER GELDPOLITISCHE ZIELKONFLIKT IN DER EUROPÄISCHEN WÄHRUNGSUNION

3.1 „ZWEI SÄULEN STRATEGIE“ DER EZB

3.2 INSTITUTIONELLE RAHMENBEDINGUNGEN DER GELDPOLITIK

3.3 DER GELDMARKT UND DIE GELDPOLITIK

3.3.1 Wirkungsweisen der Geldpolitik

3.4 DER „BALASSA-SAMUELSON-EFFEKT“

4. WAS BEDEUTET DIESER ZIELKONFLIKT FÜR DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND?

4.1 DIE EZB UND DIE SITUATION DER BRD

4.1.1 Die Ziele der Wirtschaftspolitik und die gegenwärtige Situation in der BRD

4.1.2 Europäische Geldpolitik und nationale Fiskalpolitik

4.2 KRITIK AN DER EZB-STRATEGIE UND EIN VERGLEICH MIT DER AMERIKANISCHEN FEDERAL RESERVE (FED)

5. RESÜMEE UND SCHLUSS

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht den Konflikt zwischen Geldpolitik zur Inflationsbekämpfung und der Notwendigkeit einer konjunkturstützenden Wirtschaftspolitik, insbesondere im Kontext der Europäischen Währungsunion und der Situation der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die Wirkungsweise von Geld- und Fiskalpolitik zu analysieren und den Gegensatz zwischen der Strategie der EZB und der US-amerikanischen FED herauszuarbeiten.

  • Grundlagen der Geld- und Fiskalpolitik sowie deren kombinierten Einsatzes (Policy Mix).
  • Analyse der EZB-Strategie, inklusive der Zwei-Säulen-Strategie und des Balassa-Samuelson-Effekts.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Lage Deutschlands und der Kritik an der EZB-Zinspolitik.
  • Vergleich der geldpolitischen Ausrichtung zwischen der EZB und der Federal Reserve (FED).

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Beispiel: Konsolidierungspolitik unter Präsident Clinton

Mit seiner Wahl zum US-Präsidenten läutete Bill Clinton während seiner Amtszeit (1993 –2001) eine neue Wirtschaftspolitik in den Vereinigten Staaten ein. Eines der ersten Ziele der Clinton-Administration war die Haushaltskonsolidierung einzuleiten. Das bis in die neunziger Jahre steigende staatliche Budgetdefizit sollte zugunsten einer nachhaltigen Finanzpolitik minimiert werden. Die amerikanische Zentralbank (FED) unterstützte dieses Ziel, da hohe Budgetdefizite längerfristig auch zu einer höheren Inflation führen könnten. Es kam zu einem Deal zwischen Regierung und der Zentralbank. Die Zentralbank signalisierte die Bereitschaft zu einer Lockerung der Geldpolitik für den Fall, dass die Regierung ein glaubhaftes Konsolidierungskonzept vorlegt und umsetzt. Ein gemeinsames Ziel von Regierung und Zentralbank war, Geld- und Fiskalpolitik so aufeinander abzustimmen, dass eine Konsolidierung des staatlichen Haushalts erreicht und gleichzeitig die Inflationsrate so gering wie möglich gehalten werden konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und des Zielkonflikts zwischen Geldpolitik und Konjunktursteuerung, der den Rahmen für die Analyse bildet.

2. GELD- UND FISKALPOLITIK: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der wirtschaftspolitischen Instrumente, ergänzt durch das Beispiel der Konsolidierungspolitik unter Präsident Clinton.

3. DER GELDPOLITISCHE ZIELKONFLIKT IN DER EUROPÄISCHEN WÄHRUNGSUNION: Analyse der EZB-Strategie, ihrer institutionellen Rahmenbedingungen sowie der Herausforderungen durch unterschiedliche Konjunkturverläufe in der Eurozone.

4. WAS BEDEUTET DIESER ZIELKONFLIKT FÜR DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND?: Untersuchung der kritischen wirtschaftlichen Situation in Deutschland und der Kontroverse um den restriktiven geldpolitischen Kurs der EZB im Vergleich zur US-amerikanischen FED.

5. RESÜMEE UND SCHLUSS: Zusammenfassung der Ergebnisse, wonach ein erfolgreicher "Policy Mix" zwar theoretisch möglich ist, die Strukturen der Währungsunion jedoch besondere Konflikte bei der Zinssetzung mit sich bringen.

Schlüsselwörter

Geldpolitik, Fiskalpolitik, Europäische Zentralbank, EZB, Federal Reserve, FED, Konjunktursteuerung, Preisstabilität, Wirtschaftswachstum, Zielkonflikt, Policy Mix, Eurozone, Haushaltskonsolidierung, Stabilitätspakt, Inflation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Konflikt zwischen einer auf Preisstabilität ausgerichteten Geldpolitik und der Notwendigkeit einer aktiven Konjunktursteuerung, insbesondere unter den Bedingungen einer Währungsunion.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die Wirkungsweisen von Geld- und Fiskalpolitik, das Management der Eurozone durch die EZB, die wirtschaftliche Lage in Deutschland und die Rolle der US-amerikanischen Federal Reserve.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, warum die derzeitige Geldpolitik der EZB im Kontrast zu den Bedürfnissen einzelner Mitgliedsstaaten steht und ob eine Anpassung der Strategie zur Belebung der Konjunktur sinnvoll oder möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine politikwissenschaftliche und ökonomische Analyse, die sowohl theoretische Konzepte wie das "magische Viereck" als auch aktuelle Fallbeispiele (Clinton-Ära, aktuelle EZB-Politik) einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Instrumente, die spezielle Ausrichtung der EZB (Zwei-Säulen-Strategie) und die detaillierte Kritik an deren starrem Festhalten an Inflationszielen angesichts der konjunkturellen Flaute in der Bundesrepublik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geldpolitik, Fiskalpolitik, Preisstabilität, EZB, Konjunktursteuerung, Policy Mix, Stabilitätspakt und Wirtschaftswachstum.

Wie unterscheidet sich die Strategie der EZB von der US-amerikanischen FED?

Während die EZB primär auf Preisstabilität fokussiert ist, hat die FED ein duales Mandat, das neben der Preisstabilität auch die Förderung von Beschäftigung und Wirtschaftswachstum umfasst.

Welche Bedeutung hat der Balassa-Samuelson-Effekt im vorliegenden Text?

Dieser Effekt wird als Erklärungsmodell für strukturelle Unterschiede in den Inflationsraten innerhalb einer Währungsunion angeführt, die durch Produktivitätsunterschiede zwischen verschiedenen Volkswirtschaften entstehen.

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Detalles

Título
Deutsche Konjunktur und die Geldpolitik der Zentralbank
Universidad
Bielefeld University  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Curso
Geldpolitik im Konflikt von Währungsstabilität und Konjunktursteuerung
Calificación
1,3
Autor
Tim Bischoff (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
23
No. de catálogo
V16893
ISBN (Ebook)
9783638216005
Idioma
Alemán
Etiqueta
Deutsche Konjunktur Geldpolitik Zentralbank Geldpolitik Konflikt Währungsstabilität Konjunktursteuerung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tim Bischoff (Autor), 2003, Deutsche Konjunktur und die Geldpolitik der Zentralbank, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16893
Leer eBook
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