Die Leerstellenproblematik in Annette von Droste-Hülshoffs ‚Judenbuche’

Eine Untersuchung anhand unterschiedlicher Lesarten


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

26 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lesart

3. Inhalt

4. Leerstellen
4.1 Der lyrische Prolog
4.2 Die Figur des Ohms Simon Semmler
4.3 Das Geständnis des Lumpenmoises
4.4 Johannes Niemand und das Doppelgängermotiv
4.5 Der Mord am Förster Brandis
4.6 Die Schlussszene

5. Fazit

6. Bibliographie
6.1 Primärliteratur
6.2 Sekundärliteratur

1. Einleitung

Die 'Judenbuche', geschrieben von Anette Droste-Hülshoff ist mit Sicherheit eines der bedeutendsten und meist rezipiertesten Werke deutscher Literatur des 19. Jahrhunderts. Gerade im Schulunterricht wird es immer wieder wegen seiner Vielschichtigkeit, aber auch der einfachen Zugänglichkeit verwendet.

Beim Bibliographieren der neusten Droste-Forschung stößt man allerdings unweigerlich auf ein Werk aus dem Jahr 2008 von Norbert Mecklenburg: Der Fall 'Judenbuche' - Revision eines Fehlurteils. Der Autor schlägt, nach eigener Angabe[1], eine ganze neue, kontroverse Les- und Deutungsart der Novelle vor.

Blickt man in der Forschung zurück, stellt man fest, dass Mecklenburg mit seinen Ansichten fast alleine da steht. Die Rezeptionen des Stoffes sind mehr als nur kontrovers[2], haben aber dennoch alle eine Gemeinsamkeit: Alle Interpreten sind sich einig darüber, dass die Autorin Droste-Hülshoff viele Leerstellen im Text hinterlassen hat, die es gilt interpretatorisch zu füllen. Genau mit diesen Leerstellen beschäftigt sich, mit besonderer Berücksichtigung zweier unterschiedlicher Les- und Interpretationsarten[3], diese Arbeit. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der, von Mecklenburg und Villö Dorothea Huszai proklamierten, Lesart. Da Mecklenburg und Huszai in ihren Ausführung sehr oft die Gegenseite ihrer Forschung beleuchten und diese sehr gut zusammenfassen, werden somit auch Aussagen von Autoren, deren Werke nicht direkt dieser Arbeit vorliegen indirekt verwendet (natürlich wird hierbei die gängige Zitierweise eingehalten und gekennzeichnet, welches geistige Gut von welchem Autor/Werk stammt).

Zunächst wird ein kurzer Überblick über den Inhalt der Geschichte wiedergegeben.[4]

Danach werden einige der Leerstellen (die wichtigsten?) an Hand des Textes und der jeweiligen Thesen ausgewählter Sekundärliteratur überprüft. Der Fokus liegt hierbei auf der Schuldfrage der Hauptfigur Friedrich Mergel. Um diese Frage zu beantworten soll geklärt werden, welche Geschehnisse im Text durch die richtige Interpretation eine Schlüsselfunktion erhalten.

2. Lesart

"Die Mehrheit der literaturwissenschaftlichen Untersuchungen zu Droste-Hülshoffs ''Judenbuche'' nimmt an, dass Friedrich Mergel den Juden Aaron erschlagen haben muss.[5] Aber eben nur die Mehrheit. Huszai, Mecklenburg und Schaum allerdings sind da anderer Meinung und gehen somit davon aus, dass Friedrich Mergel nicht der Mörder des Juden Aaron ist. Daraus resultieren zwei unterschiedliche Lesarten[6]. Zusätzlich gibt es noch die Partei, welche die Vorstellung vertritt, dass es an Hand des Textes nicht möglich sei, genau herauszufinden, wer der wirkliche bzw. ob Friedrich Mergel der Mörder ist. So rückt die Mord- oder eben die Unschuldsthese als Kern vieler Untersuchungen in den Mittelpunkt.

Doch wie kann es dazu kommen, dass so viele Literaturwissenschaftler keinen einheitlichen Konsens über die Antwort dieser Frage finden? Der Schlüssel liegt in den erwähnten Leerstellen. Je nachdem, wie man diese interpretatorisch füllt oder eben nicht füllt, ergibt sich ein unterschiedlicher Text[7]. Im Folgenden wird die Bezeichnung Lesart A für Pro-Mordthese und Lesart B für Anti-Mordthese verwendet. Lesart C steht für die These, dass keine wirkliche Aufklärung der Mordfrage möglich ist.[8]

3. Inhalt

„Viel Unordnung und böse Wirtschaft“[9] herrscht bei der Familie Mergel. Hermann Mergel, Friedrichs Vater und starker Alkoholiker, heiratete Margret Semmler, nachdem ihm seine erste Frau in der Hochzeitsnacht weggelaufen war. Mitten in dieser schweren Zeit wird Friedrich im Jahr 1738 geboren. Als dieser neun Jahre alt ist, kommt sein Vater durch exzessiven Alkoholgenuss ums Leben, als er mitten im Wald einschläft und dabei erfriert. Dies hat zur Folge, dass Friedrichs soziales Ansehen im Dorf stark nach unten rutscht. Er wird zum Außenseiter der fortan nichts weiter tut als Kühe zu hüten.

Als ihn 1750 sein Onkel Simon Semmler unter seine Fittiche nimmt, verhilft ihm dieser zu einem bedeutenden Ruf[10] und Friedrichs Ansehen wächst wieder.

Zugleich schließt er Freundschaft mit Johannes Niemand, dem vermutlich unehelicher Sohn seines Onkels.

Dieser sieht Friedrich zum Verwechseln ähnlich, genießt allerdings kein hohes Ansehen; im Gegenteil, als Schweinehirt und vermutlich uneheliches Kind, befindet er sich am Fuße der gesellschaftlichen Rangordnung.

Im Dorf B. kommt es ständig zu Gesetzesübertretungen, da sich eine Art eigener Rechtsraum gebildet hat.[11]

Die bisher vom Dorf nicht groß beachteten Holzdiebstähle durch die sogenannten 'Blaukittel' nehmen immer mehr zu, so dass die Förster zwar ihre Kontrollen verstärken, aber dennoch die Diebe nie auf frischer Tat ertappen können. Friedrich wird in diese zwielichtigen Angelegenheiten durch seinen Onkel Simon hinein gezogen und fungiert im Juli 1756 als Wache bei einem großen Holzdiebstahl.

Diesmal gelingt es dem Oberförster Brandis die Fährte der Bande aufzunehmen und trifft auf Friedrich, der vorgibt die Kühe zu hüten. Dieser schickt den Förster genau in die Arme der Holzdiebe. Aus der Falle kommt Brandis nicht lebend heraus, er wird von den Blaukitteln brutal erschlagen. Friedrich fühlt sich, obwohl man ihm vor Gericht nichts beweisen konnte, mitschuldig an Brandis' Tod, hatte er ihn doch in die Richtung der Diebesbande geschickt, als ihn dieser danach fragte.

Die Geschichte macht einen Zeitsprung in den Oktober 1760. Auf einer Bauernhochzeitsfeier wird Friedrich von dem Juden Aaron bloßgestellt, der ihn „laut vor allen Leuten um den Betrag von zehn Talern für eine schon um Ostern gelieferte Uhr gemahnt hatte“[12]. Aarons Leiche wird wenig später im Wald unter einer Buche aufgefunden. Sofort gerät Friedrich wegen der Vorkommnisse während der Hochzeitsfeier unter Mordverdacht, doch als man dessen Haus durchsuchen will, um ihn festzunehmen, flieht er zusammen mit Johannes Niemand.

Der Verdacht wird später durch das Mordgeständnis eines gewissen Lumpenmoises, ein Wegelagerer und Dieb, entkräftet, wobei nicht geklärt werden konnte, ob sich dieses Geständnis tatsächlich auf den im Dorfe B. ermordeten Aaron bezog.

Eine Delegation der Juden des Dorfes kauft die Buche, unter der Aaron gefunden wurde und ritzt einen Satz in hebräischen Schriftzeichen in die Rinde. Deshalb wird der Baum von den Dorfbewohnern ''Judenbuche'' genannt.

Am 24. Dezember 1788, 28 Jahre nach den zuvor geschilderten Ereignissen, kehrt eine alte, kranke Gestalt in das Dorf B. zurück. Die Dörfler erkennen in ihr den damals geflohenen Johannes Niemand. Simon und Margret Semmler sind zu diesem Zeitpunkt schon tot, sie starben beide in Armut. Margret verblieb zudem seit dem Verschwinden ihres Sohnes in einem Zustand „völliger Geistesstumpfheit“[13].

Der Heimgekehrte versucht von dort an wieder am normalen Dorfleben teilzunehmen, was ihm nur schwerlich gelingt. Kurze Zeit später wird seine Leiche gefunden, erhängt in der besagten 'Judenbuche'. Man gönnt ihm kein normales Begräbnis, sondern verscharrt ihn auf dem Schindanger.

Der in der Buche eingeritzte hebräische Spruch bedeutet übersetzt: „Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast“[14]. Die dörfliche Obrigkeit erkennt nun in der Leiche den vermissten Friedrich Mergel und nicht Johannes Niemand. Die Verwechselung kam zustande, da beide sich damals wie eineiige Zwillinge glichen.

4. Leerstellen

Die 'Judenbuche' hat mannigfaltige Forschungen, vor allem auf interpretatorischer Ebene hervorgebracht. Dies ist nicht zuletzt so, wegen ihrer zahlreichen Leerstellen. "Ein objektiver Grund für die Divergenz der Deutungen sind die auffälligen und unauffälligen Leerstellen im Text. Die Erzählung verschweigt viel."[15] Einige dieser Lücken dienen lediglich der Spannungserhaltung der Handlung, wohingegen andere interpretatorisch gefüllt werden müssen, um die Geschichte zu verstehen und viele Fragen[16] zu beantworten. Gleichzeitig werfen aber genau diese Lücken auch neue Fragen auf.

Im Folgenden werden nun die, von der Sekundärliteratur bezeichneten, wichtigsten Szenen beschrieben und auf ihre Leerstellen hin überprüft. Hierbei handelt es sich um den gereimten Prolog des Textes, verschiedene Auftritte des Ohms Simon, die Figur Johannes Niemand und das Doppelgängermotiv, das Mordgeständnis des Lumpenmoises, und vor allem den Mord an Oberförster Brandis und die Schlussszene.

4.1 Der lyrische Prolog

Der eigentlichen Erzählung steht ein Vorspruch voraus.[17] Mecklenburg sieht in diesem das stärkste Argument gegen die Mörderthese, wohingegen die meisten anderen Droste-Forscher genau hier schon die ersten wichtigen Anzeichen dafür finden. "Der gereimte Vorspruch warnt den Leser in direkter Ansprache vor einer oberflächlichen, unsensiblen, undifferenzierten Bewertung menschlichen Fehlverhaltens, wie es in der Erzählung an der Hauptfigur zu beobachten ist:"[18] Der Appell am Ende des Spruches[19] ist durchaus recht eindeutig als Warnung erkennbar, soweit gehen auch andere Interpreten konform. "Seine Funktion ist klar. Dem Leser wird eine bestimmte Rezeptionshaltung empfohlen: Er wird auf die Beschränktheit seines Wissens und Urteilsvermögens hingewiesen, er wird vor Selbstgerechtigkeit gewarnt, ihm wird Mitleid für das "arm verkümmert sein" nahe gelegt"; schreibt z. B. Inge Diersen[20]. Auch Hannes Fricke erkennt die Warnung, gerichtet an den Interpreten, "keinem der sich widersprechenden Urteile in der Erzählung vorschnell [zu]trauen"[21]. Diese Reihe lässt sich beliebig weiterführen. Dennoch soll nun dieser einleitende Sinnspruch genauer betrachtet werden, da die verschiedenen Interpretationsansätze die drei verschiedenen Thesen unterstützen. Bekräftigend für Lesart B sieht Mecklenburg im Appell "den sprichwörtlichen Stein der Verurteilung nicht auf ein >> arm verkümmert Sein<< zu werfen" nicht, dass man Mitgefühl mit dem Täter bzw. dem zu Verurteilen haben soll, sondern auch mit dem Opfer.[22] Hier lässt sich der Vorwurf des Antisemitismus an andere Interpreten herauslesen, denn man würde den Mord damit entschuldigen, dass er 'nur' an einem Juden begangen wurde.

Des Weiteren führt Mecklenburg hier etwas wirr alle Fehler auf, die seiner Meinung nach bei der Forschung an dem Vorspruch gemacht wurden, ohne allerdings wirklich zu belegen warum diese Ansichten Fehler sind. "Der Vorspruch gibt einen unübersehbar klaren Wink: Mit seiner Warnung, nicht zu verurteilen, er würde sonst über sich selbst urteilen, ist der Leser, aber gewiss nicht als Mörder angesprochen!"[23] Damit hat Mecklenburg recht, sagt aber nichts anderes als die Befürworter der Lesart A oder C. Mecklenburgs Ausführungen zum Vorspruch erschließen sich, meiner Meinung nicht so recht, allerdings trifft er mit einer Aussage voll ins Schwarze. Der Leser soll sich einer kritischen Betrachtung der sozialen und mentalen Verhältnisse nicht verwehren und somit nicht vorschnell über Friedrich Mergel urteilen. Das hat zur Folge, dass Mergel nicht der Mörder sein kann.[24]

Vertreter der Lesart A sind genau derselben Meinung,
z. B. Dieter Borchmeyer schreibt, dass der Novelle zwei Bibelstellen voran stehen: "wer von euch ohne Sünde ist, der werfe als erster einen Stein auf sie (Joh 8,7) und Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! (Mt 7, 1)"[25]. Genau wie Mecklenburg sieht er darin die Aufforderung an den Leser, eine psychologische Studie durchzuführen und nicht nur blindlings zu verurteilen.

Heinz Rölleke vertieft die Dimension des gerade aufgezeigten neutestamentarischen Einflusses noch weiter. Er sieht hierin die Intention der Verfasserin, dass die angesprochene Mordproblematik nur rein religiös aufzufassen und lösen sei.[26] "Diese biblische, für die Dichterin fraglos gültige Maxime wird innerhalb der Erzählung gehaltlich wie stilistisch abgesichert, indem Droste einmal sich jeglichen direkt wertenden Urteils enthält, zum anderen die Tat durch die Vorgeschichte psychologisch und sozilogisch motiviert und schließlich vor allem, indem sie auch erzähltechnisch die begrenzte Einsicht des Menschen ständig spürbar macht."[27] Rölleke schlägt sich also ganz auf die theologisch-mystische Seite indem er behauptet, "[...]dass weder Psychologie noch Milieutheorie den Schlüssel zum Geheimnis dieses Kunstwerk bieten [...]"[28] vor allem weil die beiden lückenhaft und inkonsequent im Textverlauf angeboten werden. Doch gerade diese Lücken gilt es zu füllen; egal ob theologisch, sozialkritisch oder psychologisch.

Es gibt auch Meinungen, die besagen, dass diese Lücken nicht vollständig zu füllen seien, woraus resultiert, dass "[...] am Schluß tatsächlich nicht mehr darüber geurteilt werden kann, wer welche Tat begangen hat und wer der Heimkehrer ist [...]."[29] Laut Fricke geschieht dies dadurch, dass die Droste ihre Figuren immer mehr dem Appell, den widersprüchlichen Urteilen in der Erzählung nicht zu trauen, angepasst hat. Wilhelm Gössmann geht sogar soweit zu sagen, dass der Vorspruch dem Leser diktiert in keinster Weise zu urteilen, sprich, man deswegen nicht herausfinden kann wer der Mörder ist, ob es am Ende Friedrich oder Johannes ist; ob es sich um Selbstmord handelt oder Mord usw. Diese Erklärung macht es sich dann doch ein wenig zu einfach und würde somit die 'Judenbuche' zu einer rein chronistischen Erzählung machen, sie jeder Mystizität und Dynamik entheben und somit ihrer Spannung berauben.

Zu dem Prolog lässt sich zusammenfassend folgendes sagen: Je nachdem, welcher Lesart man anhängt lässt sich der Appellcharakter des Sinnspruches dementsprechend instrumentalisieren: Wählt man Lesart A so kann sowohl die theologische Ebene (Gott alleine richtet[30] ) als auch die sozial-psychologische Ebene (nicht alles ist so wie es scheint[31] ) gute Dienste leisten und zu dem Schluss führen, dass Friedrich Mergel der Mörder des Juden ist.

Lesart B lässt sich dadurch untermauern, dass man nichts und niemandem traut und vor allem seinem eigenen Urteil nicht, da es nur zu schnell getroffen werden kann. Ist dies der Fall läuft man in die Irre. Erkennt man aber die Warnung im Prolog, muss daraus resultieren, dass Friedrich nicht der Mörder ist (allerdings lässt sich auf diese Weise auch nicht klären, wer die Schuld trägt). Den Appell einfach nur als das zu sehen, was er ist, nämlich die Erklärung dafür, dass der Leser überhaupt nicht in der Lage ist zu urteilen und zu erkennen, fällt dann in den Bereich der Lesart C.

Dem Prolog lässt sich also durchaus eine Schlüsselfunktion zusprechen, welche allerdings eine Frage aufwirft: Muss man schon vorher entschieden haben welcher Lesart man angehört? Wäre dies der Fall, müsste man schon mindestens einmal die Novelle gelesen und sich eine Meinung über den Mörder gebildet haben. Hat dann der warnende Charakter des Appells überhaupt einen Sinn? Auf diese Fragen findet sich keine Erklärung in der Sekundärliteratur, da alle Forschungen schon von vorne herein von einer gewissen Lesart ausgehen.

[...]


[1] Villö Dorothea Huszai und Konrad Schaum haben sich schon vorher mit der

Thematik beschäftigt und vertreten die gleichen Standpunkte.

[2] Als Lektüre zur Rezeptionsübersicht sei hier Annette von Droste-Hülshoff –

2. vollst. neu bearb. Aufl. von Roland Schneider empfohlen; zusätzlich

natürlich die Droste-Bibliographie 1981-2003von Jochen Grywatsch.

[3] Vgl. Huszai: Denken sie sich. S. 482.

[4] Die 'Judenbuche' hat eine historische Vorlage. Einen guten Überblick zur

Quellenlage des Stoffes bietet das Kapitel 'Grundlagen' in: Oldenbourg

Interpretationen, Annette von Droste-Hülshoff, Die 'Judenbuche'

interpretiert von Heinz Rölleke, S. 14-25.

[5] Huszai: Denken sie sich. S. 481.

[6] Vgl. ebd. S. 482.

[7] Ebd.

[8] Frei nach Huszai: Denken sie sich. S. 482.

[9] von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. S. 5

[10] von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. S. 16

[11] Ebd. S. 3

[12] Ebd. S. 29.

[13] von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. S. 37.

[14] Ebd. S. 42.

[15] Mecklenburg: Der Fall Judenbuche. S. 11

[16] Z. B. ob Friedrich Mergel der Mörder des Juden ist?

[17] von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. S. 3

[18] Mecklenburg: Der Fall Judenbuche. S. 43

[19] “Lass ruhn den Stein - er trifft dein eignes Haupt!“ von Droste-Hülshoff:

Die Judenbuche. S. 3

[20] Diersen: „...ein arm verkümmert Sein“. S. 300.

[21] Fri>

[22] Vgl. Mecklenburg: Der Fall Judenbuche. S. 43-44.

[23] Ebd. S. 44

[24] Vgl. Mecklenburg: Der Fall Judenbuche. S. 47.

[25] Borchmeyer in: Mecklenburg: Der Fall Judenbuche.

[26] Rölleke: Oldenbourg Interpretationen. S. 33.

[27] Ebd. S. 34

[28] Ebd.

[29] Fri>

[30] Friedrich Mergel wird zum Schluss auf mythologische und theologische

Form (durch den hebräischen Sinnspruch, welcher dem

alttestamentarischen "Auge um Auge, Zahn um Zahn" gleichzusetzen ist)

gerichtet.

[31] Man erkennt Friedrich z. B. an seiner Narbe. Ebenso darf dem Geständnis

des Lumpenmoises kein Glauben geschenkt werden. Die Figur des Ohms

Simon muss in ihrer Position als Verführer erkannt werden etc. Hierzu

mehr in den folgenden Kapiteln.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Leerstellenproblematik in Annette von Droste-Hülshoffs ‚Judenbuche’
Untertitel
Eine Untersuchung anhand unterschiedlicher Lesarten
Hochschule
Universität Trier
Note
2,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
26
Katalognummer
V169024
ISBN (eBook)
9783640872336
ISBN (Buch)
9783640872060
Dateigröße
584 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Annette, Droste-Hülshoff, Judenbuche, Lesart, Novelle
Arbeit zitieren
Achim Oehm (Autor), 2010, Die Leerstellenproblematik in Annette von Droste-Hülshoffs ‚Judenbuche’, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169024

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