Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe

Häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen

Wie kann Kinder- und Jugendhilfe Auswirkungen bei häuslicher Gewalt mildern und die Betroffenen davor schützen?

Titel: Häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen

Hausarbeit , 2024 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gämär Amikishiyeva (Autor:in)

Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema „Kinder- und Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt“ ist relevant, weil es weltweit, so auch in Deutschland, diese Gewalt gibt. Das betrifft im Allgemeinen jedes zweite Kind, woran zu erkennen ist, dass es sich um eine gesellschaftliche Erscheinung handelt, die unbedingt bearbeitet werden muss.

Die Fragen, die in der Arbeit behandelt werden sollen, betreffen folgende Schwerpunkte: Was bedeutet häusliche Gewalt, wie erscheint sie, welche Gründe können genannt werden, wie kann Soziale Arbeit eingesetzt werden, welche rechtlichen Bedingungen müssen erfüllt sein? Dazu passt die Fragestellung, wie Kinder- und Jugendhilfe Auswirkungen bei häuslicher Gewalt mildern und die Betroffenen davor schützen kann. Der Schutz der Kinder und Jugendlichen ist das angestrebte Ziel, damit sie sich zu freien und verantwortungsvollen Menschen entwickeln können. Wenn sie in der häuslichen Gewalt verbleiben, haben sie keine Chance auf eine positive Weiterentwicklung und ein späteres erfolgreiches Leben.

Das Ziel der Arbeit ist, sich gründlich mit den Erscheinungen der häuslichen Gewalt an Kindern und Jugendlichen auseinanderzusetzen, indem verschiedene Darstellungen herangezogen werden. Dazu gehört auch die Beschäftigung mit den Ursachen, denn ohne diese kann man die Gewalt kaum verstehen. Außerdem sind die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit auf diesen Bereich bezogen zu beleuchten, damit über Erfolg und Misserfolg nachgedacht werden kann. Aber auch die rechtlichen Bedingungen sind wichtig, um nicht willkürliche Forderungen aufzustellen.

Aber das wichtigste Ziel ist, die Auseinandersetzung über die Soziale Arbeit im Bereich der häuslichen Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu führen und damit weiterzuentwickeln und vor allem das Thema dieser Gewalt immer wieder zu benennen und öffentlich zu machen. Es ist so wichtig, dass es nicht verschwiegen werden darf, sondern im Gegenteil immer wieder darüber gesprochen werden muss, damit sich die Situation der Kinder und Jugendlichen irgendwann einmal verbessert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Kinder- und Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt
    • 2.1. Häusliche Gewalt in Deutschland
    • 2.2. Die Funktion der Sozialen Arbeit
      • 2.2.1. Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
      • 2.2.2. Arbeit mit der Familie
      • 2.2.3. Ziele
  • 3. Herausforderungen
  • 4. Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen und untersucht die zentrale Fragestellung, wie die Kinder- und Jugendhilfe Auswirkungen häuslicher Gewalt mildern und die Betroffenen schützen kann. Das primäre Ziel ist es, sich gründlich mit den Erscheinungen und Ursachen häuslicher Gewalt auseinanderzusetzen, die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit in diesem Bereich zu beleuchten sowie die rechtlichen Bedingungen und notwendigen Schritte zu analysieren.

  • Analyse der Prävalenz und Erscheinungsformen häuslicher Gewalt in Deutschland.
  • Definition der Rolle und Funktionen der Sozialen Arbeit im Kontext häuslicher Gewalt bei Kindern und Jugendlichen.
  • Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Pflichten der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Vergleich und Bewertung von ambulanten und stationären Hilfemaßnahmen zur Kindeswohlgefährdung.
  • Identifikation von Risikofaktoren und Ursachen häuslicher Gewalt.
  • Erörterung der Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von Hilfemaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Alle diese Gewaltformen schädigen die Kinder und bedeuten ein starkes Eingreifen in ihr späteres Leben, da immer Folgen eintreten, die die geistige, körperliche und emotionale Entwicklung des Kindes betreffen. Das ist sicherlich das Schlimmste für jedes einzelne Kind, aber es gibt noch darüber hinaus den Aspekt der Gesellschaft, denn alle Menschen leben in bestimmten gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Der ehemalige UNICEF-Geschäftsführer Anthony Lake äußert sich darüber „, Wenn wir Kinder vor Gewalt beschützen, dann verhindern wir nicht nur tragische Einzelschicksale und unterstützen das Aufwachsen und die Entwicklung der Kinder, wir unterstützen auch die Stärke und Stabilität ihrer Gesellschaften“ (Kinder-Jugendrechte, 2020, S.1)

Dieser Aspekt muss bei jeder Sozialen Arbeit mitberücksichtigt werden, denn Gesellschaften können nur existieren und sich positiv weiterentwickeln, wenn sie genügend Menschen haben, die sie aufbauen und erhalten. Deshalb hat die Soziale Arbeit eine wichtige und verantwortungsvolle Funktion auch für die Allgemeinheit. Damit die Soziale Arbeit in der Problematik der häuslichen Gewalt an Kindern und Jugendlichen tätig werden kann, müssen die Gewaltformen unterschieden werden. Gewalt in der Familie, für welche die Soziale Arbeit zuständig ist, ist die am meist verbreitete Form von Gewalt, denn 85 Prozent aller Gewalt findet in der Familie statt (Czok, 2004, S.3).

Fast alle Autoren sind sich daran einig, dass es vier verschiedene Bereiche von Gewalt gibt. Auch Czok listet diese auf: physische Gewalt, psychische Gewalt, Vernachlässigung und emotionale Ausbeutung und schließlich sexueller Missbrauch. Hier soll auf die ersten drei eingegangen werden. Physische Gewalt betrifft alle Formen körperlicher Gewalt, die als Folge eine körperliche Verletzung aufzeigen, z.B. Schlagen ins Gesicht, auf den Kopf, auf den ganzen Körper, mit Händen oder mit Gegenständen, brennende Zigaretten auf den Körper drücken, usw.. Psychische Gewalt beinhaltet Drohungen, Liebesentzug, verletzende Äußerungen, Erpressungen usw.. Die Vernachlässigung bedeutet Verhungern, Verdursten, keine richtige Ernährung, Verweigerung medizinischer Hilfe usw.. Eine emotionale Ausbeutung liegt vor, wenn das Kind z.B. der einzige Lebensinhalt der Erwachsenen wird, oft bei Eheproblemen.

Die Ursachen bestehen niemals nur aus einem einzelnen Grund, sondern aus verschiedenen (Czok, 2004, S.10-11). Die Risikofaktoren sind: Arbeitslosigkeit, schlechte Wohnungen, Konflikte in der Ehe, soziale Isolation, Misshandlungen in der eigenen Kindheit, Depressionen, körperliche Krankheiten der Eltern, Drogen usw..

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Relevanz des Themas häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen dar, skizziert die verwendete Literatur und formuliert die Forschungsfragen und Ziele der Arbeit.

2. Kinder- und Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt: Dieses Kapitel widmet sich der allgemeinen Thematik der Kinder- und Jugendhilfe im Kontext häuslicher Gewalt und bereitet die tiefergehenden Analysen vor.

2.1. Häusliche Gewalt in Deutschland: Präsentiert erschreckende Daten und Fakten zur Verbreitung häuslicher Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland und weltweit, um die Dringlichkeit des Problems aufzuzeigen.

2.2. Die Funktion der Sozialen Arbeit: Erläutert die umfassende Rolle der Sozialen Arbeit bei der Identifizierung, Unterscheidung und Bekämpfung von Gewaltformen in Familien und deren gesellschaftliche Bedeutung.

2.2.1. Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Beschreibt die direkten Auswirkungen von Gewalt auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und listet spezifische Formen von Gewalt und deren Ursachen sowie Risikofaktoren auf.

2.2.2. Arbeit mit der Familie: Erörtert die rechtlichen Grundlagen für Hilfemaßnahmen bei Kindeswohlgefährdung gemäß SGB VIII und vergleicht ambulante und stationäre Erziehungshilfen hinsichtlich ihrer Ziele und Wirksamkeit.

2.2.3. Ziele: Formuliert die staatlichen und elterlichen Erziehungsziele im Einklang mit dem Kindeswohl und dem Recht auf Persönlichkeitsentfaltung und grenzt die elterliche Freiheit im Sinne des Kindeswohls ein.

3. Herausforderungen: Analysiert die Gründe für das Scheitern von Hilfemaßnahmen, wie mangelnde Mitarbeit von Kindern/Jugendlichen oder Eltern und identifiziert Wirkfaktoren, die den Erfolg der Interventionen beeinflussen.

4. Fazit: Zieht Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit der Kinder- und Jugendhilfe, beantwortet die Forschungsfrage und diskutiert offene Fragen sowie neue Perspektiven wie die Zusammenarbeit mit Schulen und die Berücksichtigung gesellschaftlicher Faktoren.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Kinder- und Jugendhilfe, Kindeswohlgefährdung, Soziale Arbeit, Gewaltformen, Risikofaktoren, Rechtliche Grundlagen, Erziehungshilfe, Ambulante Hilfe, Stationäre Hilfe, Jugendamt, Elternverantwortung, Persönlichkeitsentwicklung, Herausforderungen, Kooperation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit behandelt die Thematik häuslicher Gewalt bei Kindern und Jugendlichen und analysiert die Rolle der Kinder- und Jugendhilfe bei der Milderung von Auswirkungen und dem Schutz der Betroffenen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Definition und Formen häuslicher Gewalt, die Funktion der Sozialen Arbeit, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Ziele und Herausforderungen von Hilfemaßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, wie die Kinder- und Jugendhilfe Auswirkungen bei häuslicher Gewalt mildern und die Betroffenen davor schützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer gründlichen Literaturanalyse, die neben Internetquellen auch wissenschaftliche Bücher und ein Studienskript umfasst, um aktuelle Daten und Studien zu verarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt detailliert die häusliche Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die Funktion der Sozialen Arbeit mit ihren verschiedenen Ansätzen (ambulante und stationäre Hilfe) sowie die damit verbundenen Ziele und Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Häusliche Gewalt, Kinder- und Jugendhilfe, Kindeswohlgefährdung, Soziale Arbeit, Erziehungshilfe und Elternverantwortung.

Welche spezifischen Formen häuslicher Gewalt werden in der Arbeit unterschieden?

Die Arbeit unterscheidet physische Gewalt, psychische Gewalt, Vernachlässigung und emotionale Ausbeutung, wobei auch sexueller Missbrauch als weitere Form genannt wird.

Welche Rolle spielt das Familiengericht bei Kindeswohlgefährdung?

Das Familiengericht wird eingeschaltet, wenn ambulante Hilfsangebote des Jugendamtes nicht ausreichen, um eine Kindeswohlgefährdung abzuwenden, insbesondere bei körperlicher Misshandlung oder sexuellem Missbrauch.

Was sind die Hauptgründe für das Scheitern von Hilfemaßnahmen bei häuslicher Gewalt?

Zu den wichtigsten Abbruchgründen zählen fehlende Mitarbeit des Kindes oder Jugendlichen (57%), Krisen und aktuelle Vorkommnisse (36%), negatives Verhalten der Eltern, äußere Umstände der Familie und fehlende Mitarbeit des Jugendamtes.

Welche neuen Perspektiven für die Soziale Arbeit werden im Fazit diskutiert?

Im Fazit werden die mögliche Zusammenarbeit mit Schulen und die Berücksichtigung gesellschaftlicher Faktoren wie Arbeitslosigkeit als weitere Herausforderungen und Themen für die Soziale Arbeit diskutiert.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen
Untertitel
Wie kann Kinder- und Jugendhilfe Auswirkungen bei häuslicher Gewalt mildern und die Betroffenen davor schützen?
Note
2,0
Autor
Gämär Amikishiyeva (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
13
Katalognummer
V1691607
ISBN (PDF)
9783389177051
ISBN (Buch)
9783389177068
Sprache
Deutsch
Schlagworte
häusliche gewalt kindern jugendlichen kinder- jugendhilfe auswirkungen betroffenen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gämär Amikishiyeva (Autor:in), 2024, Häusliche Gewalt bei Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1691607
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum