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Integration und Migration. Wie kann die Soziale Arbeit auf junge begleitete und nicht begleitete Flüchtlinge eingehen?

Title: Integration und Migration. Wie kann die Soziale Arbeit auf junge begleitete und nicht begleitete Flüchtlinge eingehen?

Term Paper , 2025 , 12 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Gämär Amikishiyeva (Author)

Social Work
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Das allgemeine Verhalten der Deutschen hat sich teilweise stark nach rechts verschoben. Obwohl die meisten Menschen noch demokratisch orientiert sind, besteht die Gefahr, dass dieser Rechtsruck sich erhöht. Das bedeutet für die Stimmung im Land eine sich verstärkende Diskriminierung der Migranten. Dieser Umstand bezieht sich nicht nur auf Asylanten, sondern, auch auf Menschen mit Migrationshintergrund, die schon länger in Deutschland leben. Selbst wenn diesen bereits eine Inklusion gelungen ist, werden sie immer mehr angegriffen und rassistisch beschimpft, verfolgt und an verschiedenen Orten der Gesellschaft diskriminiert. Das bezieht sich auf Kindergarten, Schule, Arbeit und die gesamte Öffentlichkeit.

Eine Fragestellung ist: „Wie kann die Soziale Arbeit auf junge begleitete und nicht begleitete Flüchtlinge eingehen?“ Diese Fragestellung soll auf die Punkte Unterbringung und Bildung bearbeitet werden. Das Ziel der Arbeit ist deshalb, zuallererst die Situation der Migranten in Deutschland darzustellen und einige Grundbegriffe zu definieren und zu verstehen. Im Weiteren soll genauer auf die Interkulturalität eingegangen und verschiedene Handlungsfelder genannt werden. Dabei ist es besonders wichtig, einzelne Ziele in den Handlungsbereichen zu unterscheiden. Es geht darum, Prioritäten zu nennen und positive Möglichkeiten zu betonen. Die nähere Fragestellung beinhaltet zuerst den Status junger Flüchtlinge. Dabei müssen die Flüchtlingsgruppen unterschieden werden und die Voraussetzungen für eine Aufnahme in Deutschland erklärt werden. Dabei soll auch auf das Dublin Verfahren eingegangen werden, welches eine weitere Unsicherheit für unbegleitete junge Flüchtlinge darstellt. Die spezielle Aufnahme soll problematisiert werden.

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Inhaltsverzeichnis des Buches

  • 1. Einleitung
  • 2. Rassismuskritische Arbeit mit Migranten
    • 2.1 Migranten in Deutschland
    • 2.2 Interkulturalität in verschiedenen Handlungsfeldern
    • 2.3 Interkulturelle Kommunikation
    • 2.4 Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten
      • 2.4.1 Status junger Flüchtlinge
      • 2.4.2 Unterbringung
      • 2.4.3 Bildung
  • 3. Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Thematik "Migration und Handlungsfelder der Sozialen Arbeit" und zielt darauf ab, die Situation von Migranten in Deutschland darzustellen, Grundbegriffe zu definieren und die Interkulturalität sowie relevante Handlungsfelder zu beleuchten. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie die Soziale Arbeit spezifisch auf junge begleitete und unbegleitete Flüchtlinge eingehen kann, insbesondere im Hinblick auf ihre Unterbringung und Bildung.

  • Migration und Integration in Deutschland
  • Rassismuskritische Soziale Arbeit und Diskriminierungsabbau
  • Interkulturalität und interkulturelle Kommunikation in der Sozialen Arbeit
  • Handlungsfelder der Sozialen Arbeit für junge Geflüchtete
  • Herausforderungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen
  • Bedeutung von Bildung für die gesellschaftliche Teilhabe junger Flüchtlinge

Auszug aus dem Buch

2.1 Migranten in Deutschland

Deutschland ist ein Einwanderungsland und die Bevölkerung hat inzwischen einen großen Anteil mit Menschen mit Migrationshintergrund. Migration bedeutet, dass eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt. Wenn das innerhalb der Grenzen eines Nationalstaates passiert, spricht man von Binnenmigration. Wenn es über die Staatsgrenzen hinweg geschieht, wird das internationale Migration genannt. „Die Definition vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lautet:, Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt. Von internationaler Migration spricht man dann, wenn dies über Staatsgrenzen hinweg geschieht“ (Giesel,2022, S.2).

Die Migrantengruppen in Deutschland sind Aussiedler und Spätaussiedler, Arbeitsmigranten und Flüchtlinge, die noch einmal in anerkannte Flüchtlinge, subsidiär schutzberechtigte Flüchtlinge, Asylbewerber und Geduldete eingeteilt werden können. Die Soziale Arbeit muss sich mit der Integration und Inklusion, auf die Migration bezogen, beschäftigen. Das Ziel ist, die Exklusion und Separation abzubauen. Es soll ein gleichberechtigter Zugang zu einer gesellschaftlichen Teilhabe ermöglicht werden. Die Exklusion, d.h. der Ausschluss oder die Ausgrenzung von Menschen wegen bestimmter Merkmale, wie z. B. Nationalität, Sprache, Aussehen, von Bereichen, wie z.B. Bildung, Wirtschaft und Politik, muss vermieden werden. „(D)er Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund steigt, und dies wird von vielen in der Mehrheitsbevölkerungʻ als Problem wahrgenommen, vielfach ohne zu thematisieren, dass viele soziale Benachteiligungen (...) eine Folge von struktureller Diskriminierung sind" (Farrokhzad, 2013, S.67).

Deshalb soll die Soziale Arbeit eine Inklusion anstreben. Diese setzt die Vielfalt der Menschen voraus. Die körperlichen, geistigen, seelischen oder religiösen Besonderheiten werden als Bereiche- rung gesehen. Nicht die Einschränkung steht im Vordergrund, sondern die individuellen Möglichkeiten jedes einzelnen Menschen. Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, sich in die Gesellschaft mit seinen besonderen Fähigkeiten einzubringen.

Menschen mit Migrationshintergund sind in Deutschland doppelt so häufig von Armut bedroht als Menschen ohne Migrationshintergrund. Hier gibt es außerdem einen Zusammenhang zwischen Bildung und Armutsgefährdung. Menschen ohne Schulabschluss und Ausbildung sind im Allgemeinen zu 50% von Armut bedroht.

Die soziale Integration darf aber nicht einseitig gesehen werden, sondern das Zielland selbst muss auch etwas zur Integration beitragen. Besonders ist rassistisches Verhalten zu vermeiden, welches bei Rechtsextremisten vorhanden ist. Damit werden Unterdrückung und Ungleichheit aus biologischen Gründen unterstützt. Kulturelle Eigenschaften und Lebensweisen werden als minderwertig dargestellt, um die eigene Überlegenheit daraus abzuleiten. Dieser Rassismus muss in der Sozialen Arbeit unbedingt vermieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die hohe Relevanz des Themas "Migration und Handlungsfelder der Sozialen Arbeit" dar und beleuchtet die verschärfte Situation von Migranten in Deutschland sowie die Herausforderungen durch Rassismus und Diskriminierung.

2. Rassismuskritische Arbeit mit Migranten: Hier wird der Grundsatz einer rassismuskritischen Herangehensweise in der Sozialen Arbeit mit Migranten thematisiert, um Diskriminierung zu verhindern und Inklusion zu fördern.

2.1 Migranten in Deutschland: Dieses Unterkapitel definiert Migration, kategorisiert Migrantengruppen und betont die zentrale Rolle der Sozialen Arbeit beim Abbau von Exklusion und der Förderung gleichberechtigter gesellschaftlicher Teilhabe.

2.2 Interkulturalität in verschiedenen Handlungsfeldern: Erläutert die Konzepte der interkulturellen Öffnung und der rassismuskritischen Migrationspädagogik, um Barrieren in verschiedenen Lebensbereichen wie Bildung und Gesundheit abzubauen.

2.3 Interkulturelle Kommunikation: Beschreibt den dynamischen Kommunikationsprozess zwischen Kulturen und hebt die essenziellen interkulturellen Kompetenzen hervor, die Sozialarbeitende zur Vermeidung von Missverständnissen und zur effektiven Unterstützung benötigen.

2.4 Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten: Dieser Abschnitt fokussiert auf die spezifischen Aufgaben und Herausforderungen der Sozialen Arbeit im Kontext junger Flüchtlinge und deren Inklusion in Gesellschaft und Bildung.

2.4.1 Status junger Flüchtlinge: Geht auf die rechtlichen Kategorien von jungen Flüchtlingen ein, die damit verbundenen Unsicherheiten und die Bedeutung des Kindeswohlvorrangs.

2.4.2 Unterbringung: Thematsiert die oft prekäre Unterbringung junger Flüchtlinge, insbesondere in Gemeinschaftsunterkünften, und die Notwendigkeit, deren Rechte auf Privatsphäre und Entwicklung zu wahren.

2.4.3 Bildung: Beleuchtet die entscheidende Rolle der Bildung für die Teilhabe junger Flüchtlinge und die Unterstützung der Sozialen Arbeit beim Zugang zu Bildungsangeboten und Sprachkursen.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, betont die Wichtigkeit rassismuskritischer Haltung und reflektiert über die nötigen Eigenschaften und Grenzen von Sozialarbeitenden im Umgang mit Migranten.

Schlüsselwörter

Migration, Integration, Soziale Arbeit, Rassismuskritik, Interkulturalität, Flüchtlinge, Junge Geflüchtete, Diskriminierung, Inklusion, Bildung, Unterbringung, Interkulturelle Kommunikation, Menschenrechte, Kulturelle Vielfalt, Jugendarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit behandelt die Themen Migration und die Rolle der Sozialen Arbeit in verschiedenen Handlungsfeldern, mit einem besonderen Fokus auf die Integration und Unterstützung von Migranten in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die rassismuskritische Soziale Arbeit, Interkulturalität, interkulturelle Kommunikation sowie die spezifischen Handlungsfelder der Unterbringung und Bildung junger Geflüchteter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Situation von Migranten in Deutschland darzustellen, Grundbegriffe zu definieren und die Relevanz der Interkulturalität sowie Handlungsfelder der Sozialen Arbeit zu beleuchten. Die Forschungsfrage lautet: „Wie kann die Soziale Arbeit auf junge begleitete und nicht begleitete Flüchtlinge eingehen?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist eine Hausarbeit, die auf einer umfassenden Analyse und Synthese bestehender Literatur und wissenschaftlicher Konzepte basiert, um Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit abzuleiten. Es handelt sich nicht um eine empirische Studie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Konzepte der rassismuskritischen Arbeit, die Situation von Migranten in Deutschland, Interkulturalität in verschiedenen Handlungsfeldern, interkulturelle Kommunikation sowie detailliert die Soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten in Bezug auf ihren Status, ihre Unterbringung und Bildung behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Migration, Integration, Soziale Arbeit, Rassismuskritik, Interkulturalität, Flüchtlinge, Junge Geflüchtete, Diskriminierung, Inklusion, Bildung und Unterbringung charakterisiert.

Warum ist eine interkulturelle Kompetenz für Sozialarbeitende so wichtig?

Interkulturelle Kompetenz ist entscheidend, um Missverständnisse in der Kommunikation zu vermeiden, die Bedürfnisse von Migranten differenziert zu erfassen und um eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zu ermöglichen.

Welche Rolle spielen rassistische Haltungen in Deutschland im Kontext der Migration laut der Arbeit?

Die Arbeit hebt hervor, dass rassistische Haltungen, insbesondere aus dem politisch rechten Lager, zu einer sich verstärkenden Diskriminierung von Migranten führen und dass die Soziale Arbeit diesen unbedingt entgegenwirken muss.

Welche spezifischen Probleme ergeben sich bei der Unterbringung von jungen Flüchtlingen?

Junge Flüchtlinge, insbesondere unbegleitete Minderjährige, werden oft in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, wo ihre Privatsphäre nicht gewahrt ist und das Kindeswohl nicht immer eingehalten wird, was zu körperlichen und psychischen Problemen führen kann.

Warum ist die rassismuskritische Migrationspädagogik für die Soziale Arbeit von Bedeutung?

Die rassismuskritische Migrationspädagogik ist wichtig, da sie gesellschaftliche Machtstrukturen und dominierende rassistische sowie diskriminierende Haltungen hinterfragt und darauf abzielt, diese Denkweisen zu erkennen und aktiv zu verhindern, um Gleichberechtigung zu fördern.

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Details

Title
Integration und Migration. Wie kann die Soziale Arbeit auf junge begleitete und nicht begleitete Flüchtlinge eingehen?
Course
Integration und Migration
Grade
2,3
Author
Gämär Amikishiyeva (Author)
Publication Year
2025
Pages
12
Catalog Number
V1691626
ISBN (PDF)
9783389176993
ISBN (Book)
9783389177006
Language
German
Tags
integration migration soziale arbeit flüchtlinge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gämär Amikishiyeva (Author), 2025, Integration und Migration. Wie kann die Soziale Arbeit auf junge begleitete und nicht begleitete Flüchtlinge eingehen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1691626
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