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Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" und Heinrich Manns "Pippo Spano"

Untersuchungen zum Frauenbild der Jahrhundertwende

Titel: Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" und Heinrich Manns "Pippo Spano"

Bachelorarbeit , 2023 , 61 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Sophie Lang (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Details

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Frauenbild der Jahrhundertwende anhand zweier zentraler Werke der literarischen Moderne: Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" (1925) und Heinrich Manns "Pippo Spano" (1905). Im Fokus steht die Frage, wie weibliche Figuren im Kontext des Fin de Siècle dargestellt werden und welche gesellschaftlichen, psychologischen und kulturellen Funktionen ihnen innerhalb der Texte zukommen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Figur der Femme fatale als Ausdruck von Dekadenz, Untergangsbewusstsein und männlicher Angst.

Ausgehend von einer gesellschafts- und literaturhistorischen Verortung der Epoche werden zentrale Motive der Décadence, der Moderne sowie die zeitgenössischen Diskurse zu Sexualität, Geschlechterrollen und Psychoanalyse herausgearbeitet. Die Analyse zeigt, dass die Frauenfiguren in beiden Novellen weniger als autonome Subjekte denn als Projektionsflächen männlicher Begierden, Ängste und innerer Konflikte fungieren. Während Heinrich Mann mit der Figur der Gemma Cantoggi eine scheinbar individualisierte Frauengestalt entwirft, die zugleich Inspiration und Bedrohung für den männlichen Protagonisten darstellt, erscheinen die weiblichen Figuren in Schnitzlers "Traumnovelle" überwiegend als entindividualisierte Symbole des Unbewussten und der verdrängten Sexualität.

Durch eine komparative Analyse der Semantik, des Sprachstils sowie der gesellschaftskritischen Dimensionen beider Werke wird deutlich, dass Schnitzler und Mann trotz unterschiedlicher ästhetischer Mittel ähnliche kulturelle Spannungen reflektieren. Beide Texte entlarven die bürgerliche Moral der Jahrhundertwende und offenbaren tief verwurzelte Unsicherheiten hinsichtlich Geschlechterverhältnissen, Identität und Macht. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass das Frauenbild in beiden Novellen eng mit dem allgemeinen Krisen- und Endzeitbewusstsein des Fin de Siècle verknüpft ist und bis heute eine hohe literarische und kulturhistorische Relevanz besitzt.

Details

Titel
Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" und Heinrich Manns "Pippo Spano"
Untertitel
Untersuchungen zum Frauenbild der Jahrhundertwende
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Veranstaltung
Deutsch-Italienische Studien
Note
1,2
Autor
Sophie Lang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
61
Katalognummer
V1692165
ISBN (PDF)
9783389175446
ISBN (Buch)
9783389175453
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arthur Schnitzler Traumnovelle Frauenbild Semantik Sprachstil Heinrich Mann Pippo Spano Weiblichkeit Männlichkeit Gesellschaftskritik verborgene Ängste Femme fatale Fin de Siècle Dekadenz Sexualität Gemma Cantoggi Psychoanalyse Geschlechterrollen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophie Lang (Autor:in), 2023, Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" und Heinrich Manns "Pippo Spano", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1692165
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Leseprobe aus  61  Seiten
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