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Programm zur schul- und unterrichtsbezogenen Motivationsförderung

Beitrag zur Berufsorientierung von Schülern der 7.–9. Klassen

Titre: Programm zur schul- und unterrichtsbezogenen Motivationsförderung

Dossier / Travail , 2024 , 22 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Michaela Jung (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit beschreibt ein Langzeitprojekt zur Förderung von Motivation und Selbstkonzept für Jugendliche der 7.–9. Klasse. Zu Beginn werden grundlegende Theorien aus der Motivationsforschung erörtert, um diese Erkenntnisse auf das Praxisprojekt zu übertragen. Die Maßnahme richtet sich an Schüler der Haupt- , Mittel- und Realschulen und hat die Zielsetzung intrapersonelle, interpersonelle und strukturelle Ressourcen zu entwickeln. Hierzu sollen die Jugendlichen verschiedene Projektgruppen, mehrerer Berufsfelder durchlaufen. Die Förderung beruht auf einem konkreten Handlungsansatz und hat den Anspruch Theorie und Praxis zu verbinden. Das bedeutet, die Jugendlichen planen, entwickeln und führen die Projekte möglichst selbständig durch und präsentieren im Anschluss ihre Ergebnisse. Zur Verwirklichung sollen Kooperationen mit Handwerkskammern und Berufsverbänden etabliert werden, um fachmännische Unterstützung zu generieren und langfristig die Integration der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Arbeit gibt einen konkreten Ablaufplan an die Hand, der entsprechend der vorhandenen Ressourcen angepasst werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Theoretische Grundlagen
  • 3. Problemstellung
  • 4. Zielgruppe und Organisation
  • 5. Personal
  • 6. Ziele der Fördermaßnahme
  • 7. Aufbau und Ablauf des Förderprogrammes
    • 7.1 Vorbereitungsphase
    • 7.2 Wahlphase
    • 7.3 Gruppenzusammensetzung, Personal und Betreuungsschlüssel
    • 7.4 Einführungstage (2 Tage)
    • 7.5 Projektstruktur/Grundaufbau Projekttage
    • 7.6 Projektfindungsphase und Entwicklungsphase ab 2. Projekttag
    • 7.7 Planungsphase
    • 7.8 Durchführungsphase
    • 7.9 Reflexionsphase
  • 8. Grenzen
    • 8.1 Personell
    • 8.2 Organisatorisch
    • 8.3 Schulrechtlich
    • 8.4 Zeitlich
    • 8.5 Finanziell
    • 8.6 bei den Schülern
  • 9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit stellt ein Langzeitprojekt zur Förderung von Motivation und Selbstkonzept bei Jugendlichen vor, indem sie grundlegende Theorien der Motivationsforschung analysiert und daraus ein Programm zur schul- und unterrichtsbezogenen Motivationsförderung ableitet. Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Motivation positiv beeinflusst und eine motivierte Handlungsorientierung begünstigt werden kann, um Lernschwierigkeiten und Schulversagen entgegenzuwirken.

  • Motivationsforschung und -theorien (Rubikon-Modell, Selbstregulation)
  • Entwicklung und Stärkung des Selbstkonzepts
  • Praxisorientierte Förderprogramme in schulischem Kontext
  • Überwindung von Lernschwierigkeiten und Schulmüdigkeit
  • Entwicklung von Teamkompetenzen und sozial-emotionaler Stabilität
  • Berufsorientierung und Verknüpfung von Schulinhalten mit realen Lebensbereichen

Auszug aus dem Buch

2. Theoretische Grundlagen

Die Motivation, ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, hängt davon ab, ob situative Anreize und persönliche Vorlieben (Motive) in Einklang gebracht werden können. Einfluss auf die Handlungsmotivation nehmen dabei verschiedene, nach dem eigenen Persönlichkeitsprofil, bewertete Anreize. Entsprechend werden die Tätigkeit, das Handlungsergebnis und die Selbst- und Fremdwahrnehmung, bei der Intentionsbildung berücksichtigt (Heckhausen et al., 2006). Die Motivationspsychologie unterscheidet fünf klassische Motivarten: Leistung, Macht, Aggression, Hilfeleistung und Anschluss = intrinsische Verhaltensdispositionen (Schneider & Schmalt, 1994). Anreiz bezieht sich auf äußere Reize, die bei einer Person, mit entsprechender Sensibilisierung, Motivation auslösen. Eine Person mit ausgeprägtem Hilfeleistungsmotiv (Motiv) wird in einer Situation, mit offensichtlicher Notlage (Anreiz) Hilfe leisten (motivierte Handlung) (Rheinberg, 2008). Die ILT als lerntherapeutische Disziplin, beschäftigt sich darüber hinaus speziell mit der Frage, welche Faktoren erfolgreiches Lernen begünstigen. Rheinberg und Fries (1998) beschreiben Lernmotivation einerseits als zielgerichtete Aktivität, um einen Kompetenzgewinn zu erlangen (z. B. lesen von Sachbüchern, Studium) und andererseits als freiwillige Handlung, ohne gezielte Lernabsicht aber mit förderlichem Kompetenzzuwachs (z.B. Freizeitaktivitäten).

Folgender Abschnitt beschäftigt sich mit grundlegenden Theorien der Motivationsforschung und arbeitet die Kernaussagen für die praktische Arbeit in der Lerntheorie heraus. Einen Erklärungsansatz für Motivation liefert die Volitionsforschung. Sie bringt zwei wesentliche grundlagenwissenschaftliche Ansätze hervor. Das Rubikon-Modell (Gollwitzer & Heckhausen 1989, zitiert nach Emerit & Weber, 2016), welches beschreibt, wie Motivation und Volition den Handlungsverlauf beeinflussen und das Modell zur Handlungskontrolle von Kuhl (1984), welches die individuellen Unterschiede der Selbststeuerung und Selbstregulation während einer Handlung betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Führt in das Thema Motivation ein, definiert sie als Ausrichtung auf einen positiv bewerteten Zielzustand und beleuchtet die Relevanz dieser Kompetenz für die Lebenssituation.

2. Theoretische Grundlagen: Erläutert die Definition von Motivation, klassische Motivarten sowie die Konzepte der Volitionsforschung, das Rubikon-Modell und die Selbststeuerung nach Kuhl, die alle für die Lerntherapie relevant sind.

3. Problemstellung: Beschreibt die sozialen und bildungsbezogenen Ungleichheiten, die zu Risikofaktoren wie Entwicklungsverzögerungen und Schulmüdigkeit führen können.

4. Zielgruppe und Organisation: Definiert die primäre Zielgruppe der 7. bis 9. Klassen von Haupt- und Mittelschulen und erläutert die Projektstruktur als motivierendes Gruppensetting.

5. Personal: Beschreibt den benötigten hohen Personalschlüssel für die Maßnahme, der Lehrer, Sozialarbeiter, externe Fachleute und gegebenenfalls Eltern umfasst.

6. Ziele der Fördermaßnahme: Listet die Hauptziele des Programms auf, darunter die Förderung von Interessen, emotionaler/sozialer Stabilisierung und die Verknüpfung von Schulinhalten mit dem realen Leben.

7. Aufbau und Ablauf des Förderprogrammes: Detailliert die verschiedenen Phasen des Programms, von der Einführung über die Wahl- und Planungsphase bis zur Durchführung und Reflexion der Projekte.

8. Grenzen: Beleuchtet die vielfältigen Herausforderungen des Projekts in personeller, organisatorischer, schulrechtlicher, zeitlicher und finanzieller Hinsicht sowie mögliche Schwierigkeiten bei den Schülern selbst.

9. Fazit: Fasst die enormen Entwicklungschancen für Jugendliche durch das Projekt zusammen, insbesondere in Bezug auf Selbstwirksamkeit, planvolles Handeln und soziale Kompetenzen, und betont den hohen Nutzen gegenüber dem Aufwand.

Schlüsselwörter

Motivation, Selbstkonzept, Förderprogramm, Lerntherapie, Volitionsforschung, Rubikon-Modell, Handlungskontrolle, Selbstregulation, Leistungsmotivation, Attributionstheorie, Behaviorismus, Schulmüdigkeit, Berufsorientierung, Teamkompetenzen, Kompetenzförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Implementierung eines Langzeitprojekts zur Förderung der schul- und unterrichtsbezogenen Motivation und des Selbstkonzepts bei Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Motivationsforschung, das Selbstkonzept, die Konzeption und Durchführung eines schulischen Förderprogramms sowie die Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen und beruflicher Orientierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein Programm zu entwickeln, das Motivation positiv beeinflusst und eine motivierte Handlungsorientierung fördert, um Jugendlichen bessere Bildungs- und Lebensperspektiven zu eröffnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse etablierter Modelle und Theorien der Motivationspsychologie (z.B. Volitionsforschung, Rubikon-Modell, Kuhl's Handlungskontrolle, Attributionstheorien) und leitet daraus ein praktisches Förderprogramm ab.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Problemstellung sozialer Ungleichheiten, die Zielgruppe, das benötigte Personal, die konkreten Ziele der Fördermaßnahme sowie den detaillierten Aufbau und Ablauf des Förderprogramms in seinen verschiedenen Phasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Motivation, Selbstkonzept, Förderprogramm, Lerntherapie, Volitionsforschung, Rubikon-Modell, Handlungskontrolle, Selbstregulation, Leistungsmotivation, Attributionstheorie, Behaviorismus, Schulmüdigkeit, Berufsorientierung, Teamkompetenzen und Kompetenzförderung.

Welche konkreten Phasen durchläuft das Förderprogramm und was sind deren Ziele?

Das Förderprogramm durchläuft Phasen wie die Vorbereitungsphase (Einführung, Berufswahl), Wahlphase (Auswahl von Berufsfeldern), Einführungstage (Kennenlernen, Regeln), Projektfindungs- und Entwicklungsphase (Ideenfindung), Planungsphase (Ressourcen, Ablauf) und Durchführungs- sowie Reflexionsphase, mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Kompetenzen zu fördern.

Welche Herausforderungen und Grenzen werden bei der Umsetzung des Projekts genannt?

Herausforderungen und Grenzen umfassen den hohen personellen Aufwand, organisatorische Komplexität (z.B. Schulamt-Genehmigung), zeitliche Engpässe bei Projektdauer und die Notwendigkeit einer Vollfinanzierung sowie potenzielle Motivationsprobleme oder mangelnde Eigenverantwortung bei Schülern.

Wie unterscheidet sich die Lageorientierung von der Handlungsorientierung nach Kuhl?

Lageorientierte Individuen fokussieren sich auf negative Erfahrungen und können keine konstruktiven Handlungspläne entwerfen, während handlungsorientierte Personen sich auf die Handlungsplanung konzentrieren, Zielsetzungen umsetzen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben.

Welche Beispiele für Projektfelder werden im Rahmen des Programms genannt?

Beispiele für Projektfelder sind Bau/Architektur (Schulgeländegestaltung), Technik (Fahrzeug-/Holztechnik), Elektrotechnik, Landwirtschaft/Natur (Schulgarten), Medien (Schulradio), Gesundheit (Ernährung, Sport) und Kunst/Kultur (Theatergruppe, Musikband).

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Résumé des informations

Titre
Programm zur schul- und unterrichtsbezogenen Motivationsförderung
Sous-titre
Beitrag zur Berufsorientierung von Schülern der 7.–9. Klassen
Université
Technical University of Chemnitz  (TUCed - An-Institut für Transfer und Weiterbildung)
Cours
Emotion - Motivation - Selbstkonzept
Note
1,3
Auteur
Michaela Jung (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
22
N° de catalogue
V1692499
ISBN (PDF)
9783389178102
ISBN (Livre)
9783389178119
Langue
allemand
mots-clé
Motivation Selbstkonzept Handlungskontrolle Berufsbildung Jugendliche Projekt Theoretische Modelle
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michaela Jung (Auteur), 2024, Programm zur schul- und unterrichtsbezogenen Motivationsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1692499
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Extrait de  22  pages
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