In recent decades the teaching of Modern Foreign Languages (MFL) in secondary
schools in the UK has witnessed a number of important developments. Concepts
have gone in and out of fashion and there have been considerable innovations in the
field of educational technologies.
The case study carried out in the John Taylor High School (JTHS) in Staffordshire
affords insights into the MFL teaching in England and is based on the teachers’ point
of view. Because of the current MFL teaching methodology, which is characterised
by an emphasis on communicative competence, all the teaching concepts in JTHS
ultimately aim to develop independent communication by their students. The so
called Communicative Language Teaching (CLT) is used as a methodological
framework in this essay, which encompasses a number of different teaching
concepts. Every concept discussed in the essay is selected with the help of the
questionnaires and survey sheets distributed amongst teachers and students. The
essay has a few theoretical explanations which are based on the statutory framework
governing MFL teaching in England and also the JTHS department´s aims and
objectives.
The main conclusions of this research are:
The MFL teachers in JTHS are convinced that each individual teaching approach
will be right for some learning situations. They tend to use a varying range of
teaching approaches in order to prepare their students for autonomous learning. For
teachers in the MFL department it is very important to recognise that pupils are
individuals with different needs – for instance, due to their ability, gender, interests,
motivation, self- concept and self-esteem – and that, therefore, no teaching group is
homogenous. It must be remembered that all MFL teaching groups are different.
Each has its own range and mix of pupils needs. For this reason the teachers use
individual and varied styles of working.
The way in which the entire NC is organised will effect how MFL is taught. A major
task for the MFL department is to translate National Curriculum (NC) programmes
of study into schemes of work, which are then differentiated for the range of pupil
abilities. A wide range of resources should help them to choose the most effective ways to maximise the progress of all learners. The growing emphasis on
communication as the prime purpose of MFL has placed grammar in a secondary
position. Grammar can be taught and learnt in a formal and an informal. [...]
Inhaltsverzeichnis
Abstract
1. Einleitung
2. Die John Taylor High School in Staffordshire, England
2.1 Darstellung der Schule
2.2 Fachbereich Modern Foreign Languages (MFL)
3. Durchführung einer Fallstudie im Fachbereich MFL
3.1 Vorbereitungsphase
3.1.1 Pretest
3.1.2 Fragebogen für MFL-Lehrkräfte
3.1.3 Umfragebogen für Schüler von year 7 bis year 13
3.2 Feldphase
3.3 Bezugsrahmen zum Fremdsprachenunterricht – eine Übersicht
3.3.1 Das NC für key stage 3 und 4
3.3.2 Schemes of work
3.3.3 Subject criteria für die sixth form
3.3.4 Aims und objectives
3.4 Auswertungsphase
3.4.1 Der methodologische Rahmen des Fremdsprachenunterrichts
3.4.2 Ausgewählte Konzepte im Lehrprozess des Fremdsprachenunterrichts der JTHS
3.4.2.1 Sozialformen des Unterrichts
3.4.2.2 Differenzierung
3.4.2.3 Ressourcen
3.4.3 Problembereiche im Lehrprozess des Fremdsprachenunterrichts der JTHS
3.4.3.1 Das Problem der Grammatik
3.4.3.2 Gebrauch der Zielsprache
3.5 Entwicklung von cultural awareness
3.5.1 Zugänge zur Zielsprache
3.5.2 Die Rolle eines Foreign Language Assistant (FLA) im Fremdsprachenunterricht
3.5.2.1 Einsatz und Nutzen eines FLA im Fremdsprachenunterricht
3.5.2.2 Aufgabenbereiche eines FLA
3.5.2.3 Bewertung des Einsatzes eines FLA in der JTHS
3.5.2.4 Reflexion meiner Tätigkeit als FLA
4. Die Einstellung der Schüler zum Fremdsprachenunterricht
5. Fremdsprachenunterricht in der JTHS – ein Ausblick
6. Fazit
7. Nachwort
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Fremdsprachenlehren und -lernen an der John Taylor High School (JTHS) in England, mit besonderem Fokus auf der Rolle des Fremdsprachenassistenten (FLA). Ziel ist es, durch eine Fallstudie unter Lehrkräften und Schülern Einblicke in methodische Konzepte und bestehende Problembereiche zu gewinnen und den Nutzwert eines muttersprachlichen Assistenten im Unterricht zu evaluieren.
- Methodologische Rahmenbedingungen des Fremdsprachenunterrichts in England
- Einsatz und Bewertung von Sozialformen, Differenzierung und Unterrichtsressourcen
- Herausforderungen im Umgang mit Grammatik und Zielsprachengebrauch
- Entwicklung von kulturellem Bewusstsein (cultural awareness)
- Evaluierung der Rolle und Effektivität von Fremdsprachenassistenten
Auszug aus dem Buch
3.4.2.1 Sozialformen des Unterrichts
Sozialformen sind als „alle Arten der Zusammenarbeit von Schülern“ (Piepho 1995: 201) im Unterricht zu erfassen, die bestimmte Möglichkeiten der Interaktion einschließen und der zielbewussten Bearbeitung schulischer Aufgaben nutzen. Da eindeutig bewiesen ist, dass der Lehrer die Kriterien für erfolgreiche Interaktion im Unterricht festlegt und die Äußerungen der Schüler nach der genauen Bearbeitung dieser Kriterien bewertet, wird ein Merkmal auffälliger „Lehrerzentriertheit“ (Knapp-Potthoff/Knapp 1982: 192) im Klassenzimmer sichtbar.
Besonders im Fremdsprachenunterricht bestätigt sich diese Vorgabe der Form und Anzahl der möglichen Äußerungen. In Untersuchungen von Hüllen/Lörscher (1979: 313-326) ist die dominierende Stellung der Lehrer deutlich nachgewiesen worden und daher auch schon auf Kritik gestoßen, die zur Einschränkung dieser Lehrerdominanz durch den Einsatz anderer Sozialformen – wie z.B. Partner- und Gruppenarbeit – geführt hat (vgl. Knapp-Potthoff/Knapp 1982: 193). Partner- und Gruppenarbeit gelten erfahrungsgemäß für Interaktion als geeignet und schränken gleichzeitig den Frontalunterricht ein (vgl. Sheils 1994: 7). Es ist interessant herauszufinden, inwieweit Kenntnisse über verschiedene Sozialformen die Verwendung im Unterricht der elf befragten Lehrkräfte beeinflussen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Verfasserin beschreibt ihre Intention, während ihrer achtmonatigen Tätigkeit als Fremdsprachenassistentin in einer englischen Schule Einblicke in den Unterricht zu gewinnen und Konzepte sowie Probleme mittels Fragebögen und Umfragen zu evaluieren.
2. Die John Taylor High School in Staffordshire, England: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Schule als comprehensive school, ihre Struktur sowie die Ausstattung und Organisation des Fachbereichs Modern Foreign Languages (MFL).
3. Durchführung einer Fallstudie im Fachbereich MFL: Hier werden die methodische Vorgehensweise, die Phasen der Untersuchung sowie die theoretischen Bezugsrahmen (National Curriculum, Schemes of work) und die Rolle des FLA detailliert dargelegt.
4. Die Einstellung der Schüler zum Fremdsprachenunterricht: Das Kapitel analysiert die Motivation und die Einstellung der Schüler zum Fach MFL, wobei insbesondere die Bedeutung des Faktors "Enjoyment" und der Einfluss des FLA auf das Sprachlerninteresse beleuchtet werden.
5. Fremdsprachenunterricht in der JTHS – ein Ausblick: Es werden zukünftige Planungen und Strategien (Department improvement plan) des Fachbereichs vorgestellt, um den Fremdsprachenunterricht sowie die Lehr- und Lernorganisation in den kommenden Jahren zu verbessern.
6. Fazit: Die wichtigsten Ergebnisse der Fallstudie werden zusammengefasst, wobei die Bedeutung kommunikativer Kompetenz und der positive Beitrag eines Fremdsprachenassistenten unterstrichen werden.
Schlüsselwörter
Fremdsprachenunterricht, England, Fallstudie, John Taylor High School, Fremdsprachenassistent, Kommunikation, Cultural awareness, National Curriculum, Methodik, Differenzierung, Grammatikunterricht, Schülerbefragung, Sprachlernmotivation, Lehrerzentriertheit, Unterrichtsressourcen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert das Fremdsprachenlehren an einer englischen Gesamtschule und beleuchtet dabei, wie Lehrkräfte methodische Anforderungen umsetzen und wie der Einsatz eines muttersprachlichen Fremdsprachenassistenten den Unterricht beeinflusst.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Felder sind der methodologische Rahmen (CLT), die Verwendung von Sozialformen und Ressourcen, Differenzierungsmaßnahmen, das Problem der Grammatik sowie die Förderung von kulturellem Bewusstsein.
Was ist das primäre Forschungsziel?
Das primäre Ziel besteht darin, durch eine Fallstudie Einblicke in die Konzepte und Problembereiche des Fremdsprachenunterrichts zu gewinnen und die Wirksamkeit eines Foreign Language Assistants aus der Sicht von Lehrern und Schülern kritisch zu bewerten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit stützt sich auf eine empirische Fallstudie, die durch Hospitationen, persönliche Gespräche sowie eine standardisierte schriftliche Befragung (Fragebögen für Lehrkräfte und Umfragebögen für Schüler) durchgeführt wurde.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Schulumfeldes, die Beschreibung des methodologischen Rahmens (National Curriculum), die Auswertung der Befragungsdaten zu Lehrkonzepten und Ressourcen sowie eine vertiefende Reflexion der eigenen Tätigkeit als FLA.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?
Neben dem zentralen Begriff des Fremdsprachenunterrichts sind die Konzepte "Communicative Language Teaching" (CLT), "Cultural awareness" sowie die Rolle des "Foreign Language Assistant" (FLA) entscheidende Begriffe.
Welche spezifischen Probleme werden im Grammatikunterricht identifiziert?
Es wird das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit einer präzisen grammatikalischen Anleitung und dem Fokus auf kommunikative Kompetenz thematisiert, wobei die Lehrkräfte nach Wegen suchen, Grammatik nicht isoliert, sondern funktional in Handlungszusammenhänge einzubetten.
Welchen Nutzen sehen Schüler in der Arbeit mit einem Fremdsprachenassistenten?
Schüler betrachten den Assistenten vor allem als Motivationsfaktor, der den Unterricht auflockert, authentisches Sprechen ermöglicht und hilfreiche Unterstützung bei der Aussprache und dem Verständnis anderer Kulturen bietet.
- Quote paper
- Kirsten Alexandra Fischbach (Author), 2002, Einblicke in den Fremdsprachenunterricht in England - Eine Fallstudie zur Sicht der beteiligten Lehrkräfte - Konzepte und Problembereiche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16925