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Soziale Ungleichheit und soziale Mobilität in Deutschland

Title: Soziale Ungleichheit und  soziale Mobilität in Deutschland

Term Paper , 2023 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Individual, Groups, Society
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Summary Excerpt Details

In der Hausarbeit soll es thematisch um die soziale Ungleichheit bezogen auf Bildung in Deutschland gehen. Des Weiteren wird sich im Zuge der Hausarbeit explizit mit der Fragestellung „Haben alle Menschen in Deutschland die gleichen Möglichkeiten hohe Bildungsabschlüsse zu erreichen und dadurch sozial aufzusteigen (soziale Mobilität)?“ beschäftigt. Dabei erfolgt eine thematische Auseinandersetzung mit den Bildungschancen, welche durch die soziale Herkunft als auch durch Determinanten sozialer Ungleichheit beeinflusst werden. Mithilfe von Begriffserklärungen und Definitionen lässt sich zunächst eine abstrakte Nähe zu der Fragestellung aufbauen, weil bereits Fachbegriffe, wie beispielweise „sozialer Aufstieg“ und „soziale Mobilität“ behandelt werden. Die Determinanten sozialer Ungleichheit (anzuführen sind dabei zum Beispiel Migration, Habitus und Nachteile von Förderschüler*innen) werden auch erklärt. Hinzuzufügen ist, dass weiter eine Verknüpfung mit dem Kapitalverständnis nach Bourdieu als auch dem Habitus erfolgt. Anschließend werden Argumente und Thesen genannt, welche von empirischen Daten, Statistiken und sonstigen Formen wissenschaftlicher Arbeiten untermauert beziehungsweise widerlegt werden. Jene argumentative Veranschaulichung soll dabei helfen, die Fragestellung beantworten zu können und ein abschließendes Fazit formulieren zu können. Der Aufbau der Hausarbeit lässt sich außerdem in vier Abschnitte gliedern. Der erste Abschnitt beinhaltet die Fachbegriffe und Erklärungen, welche für das thematische Verständnis der Hausarbeit relevant sind. Im darauffolgenden Sinnabschnitt werden Verknüpfungen der einzelnen Begriffe und eine detailliertere Thematisierung in Bezug auf die Bildung in Deutschland erfolgen. Als Beispiel lässt sich hier das Kapitalverständnis nach Bourdieu mit dem Aspekt des sozialen Aufstiegs nennen. Der dritte Abschnitt umfasst dann die empirischen beziehungsweise wissenschaftlichen Belege in Form einer argumentativen Struktur. Im letzten Abschnitt werden dann die zentralen Gesichtspunkte hinsichtlich der Ausgangsfragestellung zusammengefasst, um jene Fragestellung abschließend beantworten zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Begriffsdefinitionen und Erklärungen
    • 2.1 Kapitalsorten
    • 2.2 Soziale Herkunft
    • 2.3 Determinanten der sozialen Ungleichheit
  • 3. Empirische Befunde/Argumente
  • 4. Fazit
  • 5. Literaturverzeichnis/Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der sozialen Ungleichheit im Bildungssystem Deutschlands. Sie untersucht explizit die Forschungsfrage, ob alle Menschen in Deutschland die gleichen Möglichkeiten besitzen, hohe Bildungsabschlüsse zu erreichen und dadurch sozial aufzusteigen (soziale Mobilität).

  • Analyse der sozialen Ungleichheit bezogen auf Bildung in Deutschland.
  • Definition und Erläuterung relevanter Fachbegriffe wie soziale Mobilität und sozialer Aufstieg.
  • Untersuchung des Einflusses von sozialer Herkunft und Bourdieu's Kapitalverständnis auf Bildungschancen.
  • Identifizierung von Determinanten sozialer Ungleichheit, darunter Migrationshintergrund, Habitus und Nachteile von Förderschüler*innen.
  • Präsentation und Auswertung empirischer Befunde zur Beantwortung der Forschungsfrage.
  • Zusammenfassung der zentralen Gesichtspunkte und Beantwortung der Ausgangsfragestellung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Kapitalsorten

Nach dem französischen Soziologen Pierre Bourdieu besteht die Sozialstruktur der Gesellschaft aus einem sozialen Raum in dem Macht- und Kraftverhältnisse vorherrschen (vgl. Rutter, „Soziale Ungleichheit im Bildungssystem“ S.25). Die Positionierung in jenem Raum erfolgt dabei nach dem Prinzip der asymmetrischen Verteilung von begrenzt verfügbaren Ressourcen auf materieller beziehungsweise immaterieller Ebene (ebd.). Diese bezeichnet Bourdieu als Kapitalien, die eine Währung in dem sozialen Raum darstellen und er unterscheidet dabei drei verschiedene Kapitalsorten (ebd.). „Das ökonomische Kapital ist von zentraler Bedeutung für die soziale Positionierung, es umfasst u. a. Geldvermögen und materiellen Besitz und ist eng mit Berufspositionen verbunden“ (Rutter, „Soziale Ungleichheit im Bildungssystem“ S.25). Eine weitere Kapitalsorte ist das kulturelle Kapital (auch Bildungskapital). Weiter „existiert [das kulturelle Kapital] in einem inkorporierten, objektivierten und institutionalisierten Zustand“(ebd.). Im inkorporierten Zustand beinhaltet es einen Verinnerlichungsprozess eines Individuums auf subjektiver Ebene und kann folglich nicht auf andere Personen übertragen werden (ebd.). „Das objektivierte Kulturkapital kommt in vergegenständlichter Form kultureller Güter vor, z. B. Schriften, Gemälde, Instrumente, und ist demnach materiell übertragbar"(ebd.). Hinzuzufügen ist, dass nach Bourdieu das kulturelle Kapital nicht nur in der Schule erlangt wird, sondern im Rahmen der familiären Umstände weitergegeben wird (vgl. Rutter, „Soziale Ungleichheit im Bildungssystem“ S.25). Jenen Prozess nennt er „soziale Vererbung“ (ebd. S.25), die in direkter und indirekter Form stattfindet. Außerdem beschreibt das institutionalisierte Kulturkapital jegliche Formen schulischer, institutioneller und akademischer Qualifikationen und Titel, sofern damit berufliche beziehungsweise bildungsspezifische Vorteile erlangt werden (ebd.). Die Anerkennung soll dabei laut Bourdieu auf institutioneller Ebene stattfinden und ebnet einen Vergleichspunkt mit anderen Personen (ebd.). Die dritte Kapitalsorte ist das soziale Kapital, welches er als das „Netz von Beziehungen, das für persönliche Zwecke instrumentalisierbar ist" (S.25) beschreibt. Die erworbenen Güter basieren dementsprechend auf Gruppenzugehörigkeiten (vgl. S.25). Bourdieu führt alle drei Kapitalsorten zum symbolischen Kapital zusammen. Das symbolische Kapital orientiert sich dabei an den Voraussetzungen für Anerkennung und Macht in der Gesellschaft (ebd. S.26). Hierbei beschreibt Bourdieu die Möglichkeit, kulturelles Kapital in ökonomisches Kapital umzuwandeln, in dem Bildung als „Schlüssel" fungiert (ebd. S.26). Dies geschieht beispielsweise, indem mithilfe des Bildungsgrads ein lukratives Jobangebot gestellt wird. Wenn man nun die drei Kapitalsorten von Bourdieu mit dem sozialen Aufstieg vergleicht, fällt dabei auf, dass sich die Bedingungen (ausgehend von Definition sozialer Aufstieg s.o.) für einen sozialen Aufstieg in den drei Kapitalsorten widerspiegeln.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der sozialen Ungleichheit im Bildungssystem Deutschlands ein, stellt die Forschungsfrage und skizziert den Aufbau der Arbeit.

Begriffsdefinitionen und Erklärungen: Hier werden zentrale Fachbegriffe wie soziale Ungleichheit, soziale Mobilität, soziale Herkunft und Determinanten der Ungleichheit definiert und erläutert.

Kapitalsorten: Das Kapitel beschreibt Pierre Bourdieus Konzept der drei Kapitalsorten (ökonomisches, kulturelles, soziales Kapital) und deren Relevanz für soziale Positionierung und Bildung.

Soziale Herkunft: Dieser Abschnitt erläutert die Bedeutung familiärer Ressourcen und elterlicher Umstände (Bildung, Klasse, Status) für die Bildungschancen von Kindern.

Determinanten der sozialen Ungleichheit: Es werden spezifische Faktoren wie Migrationshintergrund, Habitus und Lerneinschränkungen (Förderschüler*innen) als Ursachen für soziale Ungleichheit in der Bildung diskutiert.

Empirische Befunde/Argumente: In diesem Kapitel werden Studien und Daten analysiert, um die Fragestellung bezüglich gleicher Bildungschancen und sozialer Mobilität in Deutschland empirisch zu untermauern.

Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen, wobei die Benachteiligung bestimmter Gruppen im Bildungssystem hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Bildung, soziale Ungleichheit, soziale Mobilität, Bildungschancen, soziale Herkunft, Kapital (Bourdieu), Habitus, Migration, Förderschüler, Deutschland, Bildungsabschlüsse, Chancengleichheit, Bildungsbenachteiligung, Sozialer Aufstieg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich grundsätzlich mit der Frage, ob in Deutschland alle Menschen gleiche Möglichkeiten haben, hohe Bildungsabschlüsse zu erreichen und dadurch sozial aufzusteigen, insbesondere im Kontext sozialer Ungleichheit im Bildungssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die soziale Ungleichheit im Bildungssystem, Bildungschancen, soziale Mobilität, der Einfluss der sozialen Herkunft, Bourdieus Kapitalverständnis sowie spezifische Determinanten wie Migrationshintergrund, Habitus und die Situation von Förderschüler*innen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage „Haben alle Menschen in Deutschland die gleichen Möglichkeiten hohe Bildungsabschlüsse zu erreichen und dadurch sozial aufzusteigen (soziale Mobilität)?" zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der Fachbegriffe definiert, theoretische Konzepte erläutert und empirische Befunde sowie Argumente aus wissenschaftlichen Studien zur Beantwortung der Forschungsfrage herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detaillierte Begriffsdefinitionen und Erklärungen, die drei Kapitalsorten nach Bourdieu, die Rolle der sozialen Herkunft und verschiedene Determinanten der sozialen Ungleichheit wie Migrationshintergrund, Habitus und Lerneinschränkungen behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie soziale Ungleichheit, Bildung, soziale Mobilität, soziale Herkunft, Kapital, Habitus, Migration und Chancengleichheit charakterisiert.

Welche Bedeutung hat Pierre Bourdieus Kapitalverständnis für die Analyse?

Pierre Bourdieus Konzepte des ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapitals dienen als theoretischer Rahmen, um die asymmetrische Verteilung von Ressourcen und deren Einfluss auf die soziale Positionierung und die Bildungschancen in der Gesellschaft zu erklären.

Inwiefern sind Förderschüler*innen im Bildungssystem benachteiligt?

Förderschüler*innen sind in ihren Bildungsmöglichkeiten benachteiligt, da sie oft aus sozial schwächeren Verhältnissen stammen, weniger Ressourcen zur Verfügung haben und die Förderschule selbst keine kompensatorische Wirkung zeigt, sondern die Positionsstabilität im unteren Bildungsbereich festigt.

Welchen Einfluss hat die soziale Herkunft auf die Bildung von Kindern?

Die soziale Herkunft, die familiären Umstände wie elterliche Bildung, Beruf und Vermögen umfasst, prägt die kindlichen Bildungschancen maßgeblich, indem sie entweder Vorteile durch höhere Ressourcen oder Nachteile durch fehlende Unterstützung und geringere ökonomische Sicherheit mit sich bringt.

Was ist eine zentrale Schlussfolgerung der Arbeit bezüglich der Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem?

Die zentrale Schlussfolgerung ist, dass die gleichen Chancen und Möglichkeiten zum Erwerb hoher Bildungsabschlüsse und zum sozialen Aufstieg nicht für alle Menschen in Deutschland gelten, da Faktoren wie soziale Herkunft, Migrationshintergrund und Habitus zu erheblichen Ungleichheiten führen.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Soziale Ungleichheit und soziale Mobilität in Deutschland
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
18
Catalog Number
V1696243
ISBN (PDF)
9783389177907
ISBN (Book)
9783389177914
Language
German
Tags
soziale ungleichheit mobilität deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Soziale Ungleichheit und soziale Mobilität in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1696243
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