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Migration und Prekarität in der Arbeitswelt zur Zeiten der Pandemie

Título: Migration und Prekarität in der Arbeitswelt zur Zeiten der Pandemie

Trabajo Escrito , 2024 , 18 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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Die COVID-19-Pandemie hat weltweit tiefgreifende soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Auswirkungen ausgelöst, und Deutschland bildet dabei keine Ausnahme. Während sich die Gesellschaft bemüht hat, mit den Herausforderungen der Pandemie umzugehen, haben bestimmte Gruppen, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund, sowie Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen, eine besonders schwerwiegende Belastung erfahren. Diese Gruppen sehen sich oft mit zusätzlichen Hindernissen und Risiken konfrontiert, die durch die Pandemie verschärft werden.

In dieser Hausarbeit wird sich deshalb thematisch mit Migration und Prekarität während der COVID-19-Pandemie in Deutschland auseinandergesetzt. Die zentrale Ausgangsfragestellung „Welche Auswirkungen konstituieren sich aufgrund der Pandemie für Menschen mit Migrationshintergrund und was resultiert für Arbeitnehmer*innen in prekären Arbeitsverhältnissen in Deutschland?“ fungiert als Basis für die Hausarbeit. Hierbei werden die verschiedenen Dimensionen dieser Themen untersucht, darunter die gesundheitlichen Risiken für Menschen mit Migrationshintergrund, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf prekäre Arbeitsverhältnisse sowie die sozialen Herausforderungen, die sich aus den Lockdown-Maßnahmen ergeben haben. Zudem werden die Unterschiede in der Arbeitswelt hinsichtlich der Branchen und Arbeitnehmer*innen in Deutschland und der sich daraus entwickelnden Maßnahmen während der Pandemie deutlich gemacht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung (S.1f.)
  • 2.0 Begriffserläuterungen und Kontext (S.2-5)
    • 2.1 Migration und Arbeit (S.2f.)
    • 2.2 Prekäre Arbeitsverhältnisse (S.3f.)
    • 2.3 Verknüpfung mit der Coronapandemie (S.4f.)
  • 3. Auswirkungen für Menschen mit Migrationshintergrund (S.5-8)
  • 4. Auswirkungen für Arbeitnehmer*innen (S.9-12)
  • 5. Fazit (S.12-14)
  • 6. Quellen-/ Literaturverzeichnis (S.15f.)

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Menschen mit Migrationshintergrund und Arbeitnehmer*innen in prekären Arbeitsverhältnissen in Deutschland. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Auswirkungen konstituieren sich aufgrund der Pandemie für Menschen mit Migrationshintergrund und was resultiert für Arbeitnehmer*innen in prekären Arbeitsverhältnissen in Deutschland?“ Die Untersuchung deckt dabei verschiedene Dimensionen dieser Themen ab.

  • Analyse der gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Pandemie.
  • Untersuchung der Unterschiede in der Arbeitswelt und der daraus resultierenden Maßnahmen während der Pandemie.
  • Erklärung grundlegender Begriffe wie Migration und Prekarität im deutschen Arbeitskontext.
  • Betrachtung der Diskriminierung und rassistischen Verhaltensweisen gegenüber Minderheiten während der Pandemie.
  • Analyse der besonderen Belastung und Risiken für Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen.
  • Darstellung der Rolle von Studien, statistischen Daten und Expertenmeinungen zur Schaffung eines umfassenden Bildes.

Auszug aus dem Buch

3. Auswirkungen für Menschen mit Migrationshintergrund

Die Regierung ordnete bei einer Infektion eine Quarantänezeit an und es kam auch zu einem landesweiten Lockdown, der dafür sorgen sollte, dass die Verbreitung von Corona vermindert wird. Während viele Menschen die Eingriffe seitens der Regierung in die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte für sinnvoll erachteten, gab es wiederum manche Menschen, die eine andere Meinung vertreten haben (vgl. Braun 2021). Jene Bürger*innen vereinten sich teilweise zur Gruppierungen und gaben ihre Frustration kund, indem sie gegen die Regierung, aber auch gegen Minderheiten wie auch Menschen mit Migrationshintergrund hetzten (ebd.). So wurde in einer Befragung für das Jahr 2021 in Deutschland festgehalten, [...], dass jeder zweite Mensch mit asiatischem Migrationshintergrund während der Pandemie selbst Diskriminierung erlebt habe. Häufig seien diese Angriffe verbal, elf Prozent hätten körperliche Gewalt erlebt. 15,2 Prozent der Befragten in der Bevölkerung machten Asiatinnen und Asiaten für die „rasante Ausbreitung“ der Corona-Pandemie verantwortlich“ (ebd.). Folglich fungiert die Pandemie als anregender Faktor für Diskriminierungen, Verleumdungen und rassistischem Verhalten in Deutschland. Jene Befragungsergebnisse wurden auch durch die Beobachtungen vom Leiter Bernhard Franke der Antidiskriminierungsstelle bestätigt. Er teilt mit: „Die Pandemie hat für die Diskriminierung einzelner Gruppen von Menschen wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. [...] Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Beratungsanfragen mit 6.000 Fällen fast verdoppelt. Menschen mit türkischem oder arabischem Hintergrund hätten sich unter Generalverdacht gestellt gefühlt, weil einzelne Hochzeitsfeiern zu Infektionssprüngen geführt hatten. Betroffene sprachen von rassistischem Verhalten, beispielsweise Hassbotschaften am Arbeitsplatz oder Terminabsagen beim Arzt wegen einer vermeintlichen chinesischen Herkunft" (Braun 2021). Des Weiteren griffen teilweise auch Politiker*innen Berichterstattungen und veröffentlichte Artikel von reißerischen Zeitschriften wie beispielsweise der Bild auf, in denen Fehlinformationen geteilt wurden (ebd.). So wurde behauptet, dass auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Deutschland prozentual mehr Bürger*innen mit Migrationshintergrund mit dem Coronavirus infiziert sein, was jedoch nie bestätigt beziehungsweise seitens der Krankenhäuser veröffentlicht wurde (ebd.). Ein weiterer Punkt ist die ausbleibende Möglichkeit des gesundheitlichen Schutzes vor einer Infektion für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland aufgrund von Faktoren wie der finanziellen Situation, der Sprachbarriere oder der fehlenden Information an sich hinsichtlich Corona.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der COVID-19-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Menschen mit Migrationshintergrund und in prekären Arbeitsverhältnissen in Deutschland ein und stellt die zentrale Forschungsfrage vor.

2.0 Begriffserläuterungen und Kontext: Hier werden grundlegende Begriffe wie Migration, Prekarität und prekäre Arbeitsverhältnisse aus soziologischer Perspektive erläutert und im Kontext der Coronapandemie in Deutschland beleuchtet.

3. Auswirkungen für Menschen mit Migrationshintergrund: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Herausforderungen und Probleme, denen sich Menschen mit Migrationshintergrund während der Pandemie gegenübersahen, einschließlich Diskriminierung und erhöhter gesundheitlicher Risiken.

4. Auswirkungen für Arbeitnehmer*innen: Der Fokus liegt hier auf den Nachteilen und Gefahren, die sich für Arbeitnehmer*innen, insbesondere in prekären Arbeitsverhältnissen, während der Pandemie entwickelten, wie unsichere Bedingungen und Jobverlust.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Antworten auf die Forschungsfrage zusammen, beleuchtet die gravierenden Einschränkungen der Lebensqualität und Arbeitsbedingungen und diskutiert die langfristigen Auswirkungen.

Schlüsselwörter

Migration, Prekarität, COVID-19-Pandemie, Deutschland, Arbeitsverhältnisse, Diskriminierung, Migrationshintergrund, Arbeitsmarkt, Gesundheit, soziale Ungleichheit, Lockdown, Homeoffice, Niedriglohnsektor, Arbeitsplatzunsicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Menschen mit Migrationshintergrund und Arbeitnehmer*innen in prekären Arbeitsverhältnissen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind Migration, Prekarität, die COVID-19-Pandemie, der deutsche Arbeitsmarkt, soziale Ungleichheit, Diskriminierung und die damit verbundenen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Welche Auswirkungen konstituieren sich aufgrund der Pandemie für Menschen mit Migrationshintergrund und was resultiert für Arbeitnehmer*innen in prekären Arbeitsverhältnissen in Deutschland?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Analyse von qualitativen und quantitativen Quellen, darunter Studien, statistische Daten, Expertenmeinungen und Bevölkerungsumfragen, um ein umfassendes Bild der Situation zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Begriffserläuterungen, die Verknüpfung der Thematik mit der Coronapandemie sowie detaillierte Analysen der Auswirkungen der Pandemie auf Menschen mit Migrationshintergrund und Arbeitnehmer*innen in prekären Verhältnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Migration, Prekarität, COVID-19, Arbeitsverhältnisse, Deutschland, Diskriminierung, Migrationshintergrund, Arbeitsmarkt, soziale Ungleichheit, Gesundheit, Lockdown, Homeoffice, Niedriglohnsektor und Arbeitsplatzunsicherheit.

Welche spezifischen Diskriminierungserfahrungen wurden während der Pandemie für Menschen mit Migrationshintergrund festgestellt?

Während der Pandemie erlebten Menschen mit asiatischem Migrationshintergrund vermehrt Diskriminierung, von verbalen Angriffen bis zu körperlicher Gewalt, und Personen mit türkischem oder arabischem Hintergrund sahen sich unter Generalverdacht gestellt.

Inwiefern verschärfte die Pandemie die Lage von Arbeitnehmer*innen in systemrelevanten Niedriglohnberufen?

Viele Arbeitnehmer*innen in systemrelevanten Niedriglohnberufen, insbesondere mit Migrationshintergrund und Frauen, mussten unter unsicheren Bedingungen arbeiten, waren erhöhtem Infektionsrisiko ausgesetzt und hatten oft keinen Zugang zu Homeoffice oder ausreichenden Schutzmaßnahmen.

Welche Rolle spielten Wohnverhältnisse und Sprachbarrieren bei den Auswirkungen der Pandemie?

Enge Wohnverhältnisse in Flüchtlingsunterkünften oder Mehrpersonenhaushalten erschwerten Quarantänemaßnahmen. Sprachbarrieren und fehlende Informationen behinderten zudem den Zugang zu gesundheitlichem Schutz und Bildung.

Welche langfristigen Fragen bleiben nach der Analyse offen?

Es bleibt die Frage offen, wie lange die Auswirkungen der Pandemie die Arbeitnehmer*innen und die Menschen mit Migrationshintergrund auch in Zukunft noch nachhaltig beeinflussen werden, da die Aktualität des Themas dies noch nicht abschließend beantworten kann.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Migration und Prekarität in der Arbeitswelt zur Zeiten der Pandemie
Universidad
University of Münster
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
18
No. de catálogo
V1696254
ISBN (PDF)
9783389177969
ISBN (Libro)
9783389177976
Idioma
Alemán
Etiqueta
Migration Prekarität Arbeitswelt Pandemie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2024, Migration und Prekarität in der Arbeitswelt zur Zeiten der Pandemie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1696254
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