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Bohrens Predigtlehre

Bohrens Homiletik im Gespräch mit der Geschichte der Praktischen Theologie

Titel: Bohrens Predigtlehre

Studienarbeit , 2011 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andreas Schmale (Autor:in)

Theologie - Praktische Theologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es handelt sich um eine dreiteilige Ausarbeitung mit allen von der Wissenschaft geforderten Fußnoten und Literaturverweisen. (Harvard-Prinzip)

Die Arbeit ist vom Sinn her wie folgt durchdacht worden:
1. inhaltliche Zusammenfassung der makanten Stellen innerhalb Bohrens PT
2. Diskussion der Predigtlehre mit Zeitgenossen Bohrens (Lange) und heutigen Theologen (Grötzinger, Möller, Grethlein, Josuttis,...) 3. Es folgt eine eigene kritische Würdigung der Predigtlehre.

Inhaltsverzeichnis
Portrait Rudolf Bohren iii
1. Charakteristiken der Predigtlehre Bohrens 1
1.1. Predigen aus Leidenschaft 1
1.2. Pneumatologische Theologie 3
1.3. Gott als erster Hörer 5
2. Diskussion mit der Geschichte der Praktischen Theologie 7
2.1. Hörerhörigkeit 7
2.1. Pneumatologische Vermengung 9
3. Würdigung 10
Portrait Rudolf Bohren 2004 iv
Bibliographie v

Leseprobe


Inhaltsübersicht

1. Charakteristiken der Predigtlehre Bohrens

1.1. Predigen aus Leidenschaft

1.2. Pneumatologische Theologie

1.3. Gott als erster Hörer

2. Diskussion mit der Geschichte der Praktischen Theologie

2.1. Hörerhörigkeit

2.1. Pneumatologische Vermengung

3. Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der homiletischen Konzeption von Rudolf Bohren auseinander. Das primäre Ziel ist es, Bohrens Predigtlehre in den Kontext der Geschichte der Praktischen Theologie einzuordnen und insbesondere sein Verständnis von der „Pneumatologischen Theologie“ sowie der Rolle des „Hörers“ im Spannungsfeld zwischen dialektischer und empirischer Theologie zu untersuchen.

  • Charakterisierung von Bohrens zentralem Motiv des „Brandstifters“ in der Predigt.
  • Analyse der pneumatologischen Wende als Antwort auf die Sprachlosigkeit der Theologie.
  • Kritische Gegenüberstellung von Bohrens Ansatz und der Hörerzentriertheit bei Ernst Lange.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen der Machbarkeit der Predigt und dem Wunder als Einmischen Gottes.
  • Erarbeitung eines theologisch verantwortbaren Umgangs mit Empirie und Hilfswissenschaften.

Auszug aus dem Buch

1.1. Predigen aus Leidenschaft

Mit diesem Zitat soll die Besprechung der Predigtlehre Bohrens starten. Bohrens Aussage ist nicht direkt zuzustimmen. Möchte man z.B. mit einer seelsorgerlichen Predigt nicht eher ein Feuer löschen, als das bereits Brennende und Quälende anzufachen? Der Ausspruch ist vielleicht anders zu verstehen. Bohren möchte in der Predigt etwas bewegen. Er möchte, dass die Predigt etwas bewirkt und noch mehr, dass der Prediger etwas wagt, das er selbst nicht imstande ist zu händeln. Das Bild des Brandstiftens führt er zurück auf Gott selbst, der ein „verzehrendes Feuer“ ist. Er schlussfolgert daraus, wenn der Prediger das Kommen und die Gegenwart Gottes ansagt, dass es dann „nicht ohne Brand“ ausgehen wird [Rud80] . Abgrenzend dazu gebraucht er das Bild des Feuerwehrmanna und Feuerwerkers, welche konträr zum Prediger als Brandstifter und Feuerwerfer gestellt werden.

Bohren beweist nach diesem einleitenden Aufruf, dass er in seiner Homiletik sich auch der gegenwärtigen Realität stellt und über die Nöte des Praktikers, der er selber ist, Bescheid weiß. So stellt er im Anschluss die entscheidende Frage nach den Möglichkeiten, die dem Prediger zur Verfügung stehen, um etwas in Brand zu setzen, und geht damit das Thema an, welches seine gesamte Homiletik durchzieht: die Frage nach der Machbarkeit von Predigt als Wunder. Mit anderen Worten fragt er, wie Gott in der Predigt real werden kann. Bohren beschreibt das Problem, das damit verbunden ist wie folgt: „Auch beim Predigen muss ich um meine Grenze wissen, nur nützt mir dies wenig, denn hier überschreite ich von Anfang an meine Grenze. Innerhalb meiner Grenzen kann ich hier nur von Götzen und von Gottesgedanken sprechen, die den wirklichen Gott verfehlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Charakteristiken der Predigtlehre Bohrens: Dieses Kapitel führt in die zentralen Motive wie die Leidenschaft, die pneumatologische Ausrichtung und das Verständnis Gottes als erstem Hörer ein.

2. Diskussion mit der Geschichte der Praktischen Theologie: Hier wird Bohrens Ansatz kritisch mit den Positionen der dialektischen und der empirischen Theologie, insbesondere im Vergleich zu Ernst Lange und Friedrich Niebergall, konfrontiert.

3. Würdigung: Das Abschlusskapitel bietet eine kritische Stellungnahme zur Umsetzbarkeit von Bohrens Modell und fasst die Bedeutung seiner Homiletik als Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis zusammen.

Schlüsselwörter

Rudolf Bohren, Predigtlehre, Homiletik, Brandstifter, Einmischen Gottes, Pneumatologische Theologie, Hörerhörigkeit, Dialektische Theologie, Empirische Theologie, Wunder, Theonome Reziprozität, Ernst Lange, Praktische Theologie, Gottesbeziehung, Sprachlosigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Predigtlehre von Rudolf Bohren und analysiert dessen homiletische Ansätze im Dialog mit der Geschichte der Praktischen Theologie.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen das Bild des „Brandstifters“, das pneumatologische Verständnis der Predigt, die Frage nach der Machbarkeit des Predigens und das Verhältnis von Gott als erstem Hörer zum menschlichen Adressaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Bohrens Modell zu durchdringen, seine Kritik an der Hörerzentriertheit einzuordnen und zu prüfen, wie eine theologisch verantwortbare Predigt heute gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theologische Literaturanalyse, die Bohrens Aussagen durch Zitate belegt und sie mit anderen Positionen der Praktischen Theologie konfrontiert.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Bohrens Grundcharakteristiken und eine kritische Auseinandersetzung mit der dialektischen und empirischen Theologiegeschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Pneumatologie, Hörerhörigkeit, theonome Reziprozität und die Spannung zwischen menschlichem Handeln und dem göttlichen Wunder.

Warum ist das Bild des „Brandstifters“ für Bohren so essenziell?

Das Bild symbolisiert, dass der Prediger nicht aus eigenem Können, sondern durch das „verzehrende Feuer“ Gottes agiert, was die menschliche Machbarkeit in der Predigt begrenzt.

Wie positioniert sich der Autor zur Kontroverse zwischen Bohren und Ernst Lange?

Der Autor zeigt Verständnis für beide Seiten, kritisiert jedoch an Lange den „empirischen Sog“ und bei Bohren die teilweise unzureichende Antwort darauf, wie der Prediger konkret auf die Gottesbeziehung vorbereitet werden kann.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bohrens Predigtlehre
Untertitel
Bohrens Homiletik im Gespräch mit der Geschichte der Praktischen Theologie
Hochschule
University of South Africa
Note
2,0
Autor
Andreas Schmale (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V169796
ISBN (eBook)
9783640882403
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Predigtlehre Ernst Lange Rudolf Bohren Der erste Hörer Predigt pneumatologischer Ansatz pneumatologische Theologie Praktische Theologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Schmale (Autor:in), 2011, Bohrens Predigtlehre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169796
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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