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Was ist das Eigentliche der Sozialpädagogik?

Titel: Was ist das Eigentliche der Sozialpädagogik?

Hausarbeit , 2010 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alexander Letzian (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Hintergrund des Themas:
Der Hintergrund des Themas ist, dass ich mir im Zuge der Diskussionen um (die Wissenschaft der) Soziale(n) Arbeit und Sozialpädagogik die Frage gestellt habe, was das pädagogische Moment in der Sozialpädagogik bzw. in der Sozialen Arbeit ausmacht und wie durch Pädagogik den verschiedenen sozialen Problemen begegnet, diesen vorgebeugt werden kann bzw. diese gelöst werden. Dabei kam ich an den Punkt zu fragen, was denn genau die Sozialpädagogik ausmacht, vereint sie doch in ihrer Bezeichnung beides – das Soziale und die Pädagogik.
Nun scheint die Frage nach dem Eigentlichen der Sozialpädagogik auf dem ersten Blick etwas verwirrend zu sein, suggeriert sie doch, dass in der Sozialpädagogik ein Bedarf besteht, die Identität der Sozialpädagogik zu klären und zudem suggeriert das Thema der Arbeit, dass so etwas wie eine ureigenste Besonderheit der Sozialpädagogik existiert, welche in keinem anderen Feld anzutreffen ist.

Ziel der Arbeit:
Vordergründiges Ziel der Arbeit ist es, für mich eine Klärung der Frage zu finden. Ich hoffe durch die vorliegende Arbeit aber auch, das Bewusstsein für einen zweiten Blick auf die Frage nach dem Eigentlichen der Sozialpädagogik zu wecken. Um im Sinne von Hans Thiersch zu sprechen: Was bedeutet es für die Praxis, wenn wir einen speziellen Arbeitsbereich annehmen, der sich dadurch auszeichnet, dass er „Soziales“ und „Pädagogik“ miteinander in Verbindung bringt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Einordnung der Sozialpädagogik

2. Begriffsklärung

3. sozialpädagogisches Handeln

4. Das Eigentliche der Sozialpädagogik

5. weiterführende Fragen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das „Eigentliche“ der Sozialpädagogik zu klären und ein tieferes Verständnis für die Besonderheiten dieses Arbeitsfeldes zu wecken, indem die theoretischen und historischen Grundlagen sowie die pädagogischen Dimensionen des Fachs kritisch beleuchtet werden.

  • Historische Herleitung und Entwicklung der Sozialpädagogik
  • Begriffliche Klärung von Pädagogik, Bildung und sozialem Handeln
  • Analyse des Spannungsfeldes zwischen Individuum, Gesellschaft und Anpassung
  • Sozialpädagogisches Handeln als kommunikativer Bildungsprozess
  • Die Rolle der Sozialpädagogik als kritisch-reflexive Instanz

Auszug aus dem Buch

3. sozialpädagogisches Handeln

In den beiden vorangehenden Kapiteln wurde die Sozialpädagogik in ihre Bezüge eingeordnet und ihre Bedeutungshorizonte herausgearbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in diesem Kapitel in die Betrachtung des sozialpädagogischen Handelns ein. Dabei zeigt sich, dass sich das Feld der Sozialpädagogik über mehrere Ebenen erstreckt.

Ebene 1: … stützt sich auf die Mehrdeutigkeit von „sozial“ in der Sozialpädagogik und dem Prozesse der Pädagogik. Das sozialpädagogische Wirken umfasst demnach die Arbeit am Verhalten und an der Einstellung des Individuums, allgemein zwischenmenschliche Interaktionen und die gesamtgesellschaftlichen Reflexionsprozesse der tradierten Normen und Werte.

Ebene 2: … weist auf die Spannung der Sozialpädagogik hin, zwischen den Erwartungen und Weltdeutungen der Klienten und der Gesellschaft (und laut Tripelmandat des Sozialpädagogen) zu stehen, diese zu moderieren und in ein (für alle Seiten) annehmbares Verhältnis zu setzen.

Diese beiden Ebenen stellen aber nicht das Alleinstellungsmerkmal, also Eigentliche, der Sozialpädagogik dar. So weißen z.B. auch Soziologie, Psychologie oder die Schulpädagogik zumindest in Ansätzen diese Ebenen auf.

Doch vielleicht liegt das Eigentliche der Sozialpädagogik in der Art des Umganges mit diesen Spannungsfeldern bzw. Anforderungsbereichen. Die nachfolgenden drei Aspekte beschreiben das sozialpädagogische Handeln näher.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung nach dem „Eigentlichen“ der Sozialpädagogik ein und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

1. Einordnung der Sozialpädagogik: Dieses Kapitel gibt einen geschichtlichen Abriss zur Entstehung der Sozialpädagogik und diskutiert deren Verhältnis zur Sozialarbeit.

2. Begriffsklärung: Hier werden zentrale Fachbegriffe wie Pädagogik, Bildung, Erziehung und „sozial“ definiert und in den pädagogischen Kontext eingeordnet.

3. sozialpädagogisches Handeln: Der Autor betrachtet die Ebenen und Formen des sozialpädagogischen Wirkens sowie dessen Spannungsfelder in der Praxis.

4. Das Eigentliche der Sozialpädagogik: Das Kapitel fasst die vorangegangenen Analysen zusammen und definiert das Zusammenspiel von Pädagogik und Sozialem als den Kernbereich des Fachs.

5. weiterführende Fragen: Abschließend werden kritische Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit der Profession und deren Anforderungen gesetzt.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogik, Soziale Arbeit, Pädagogik, Bildung, Erziehung, Sozialisation, Lebenslanges Lernen, Prävention, Emanzipation, Partizipation, Tripelmandat, Identitätsfindung, Reflexion, Gesellschaft, Spannungsfeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das „Eigentliche“ der Sozialpädagogik, um deren identitätsstiftende Merkmale innerhalb der Sozialen Arbeit zu präzisieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung, die begriffliche Fundierung, das professionelle Handeln und die gesellschaftliche Rolle der Sozialpädagogik.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet, was genau das pädagogische Moment in der Sozialpädagogik ausmacht und worin ihre spezifische Besonderheit im Vergleich zu anderen Feldern liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Standardwerken, insbesondere von Johannes Schilling und Susanne Zeller, um einen geschichtlichen und begrifflichen Abriss zu erstellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine differenzierte Begriffsklärung und eine Analyse des professionellen sozialpädagogischen Handelns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sozialpädagogik, Bildung, Soziale Arbeit, Emanzipation, Partizipation und das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft charakterisiert.

Wie unterscheidet der Autor Sozialarbeit und Sozialpädagogik?

Während Sozialarbeit eher klassische Fürsorgeaufgaben übernimmt, umfasst Sozialpädagogik die pädagogisch-erzieherische Dimension innerhalb der Sozialen Arbeit.

Was bedeutet das „Tripelmandat“ im Kontext der Arbeit?

Das Tripelmandat bezieht sich auf die schwierige Aufgabe des Sozialpädagogen, zwischen den Erwartungen der Klienten, der Gesellschaft und den eigenen ethischen professionellen Maßstäben zu vermitteln.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was ist das Eigentliche der Sozialpädagogik?
Hochschule
Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH)
Veranstaltung
MAS 1: Spezifische Sozialarbeitstheorien I
Note
1,7
Autor
Alexander Letzian (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V169943
ISBN (eBook)
9783640884674
ISBN (Buch)
9783640884308
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialpädagogik Soziale Arbeit Sozialarbeit Sozialarbeitswissenschaft Erziehungswissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Letzian (Autor:in), 2010, Was ist das Eigentliche der Sozialpädagogik?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169943
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Leseprobe aus  21  Seiten
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