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Empirischer Forschungsbericht zu Lebensgefühl und Werte. Einfluss positiver und negativer Affektivität

Título: Empirischer Forschungsbericht zu Lebensgefühl und Werte. Einfluss positiver und negativer Affektivität

Trabajo Escrito , 2026 , 27 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Celina Glück (Autor)

Ciencias de la salud - Psicología de la salud
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In unserer heutigen Gesellschaft ist das Thema Wohlbefinden und in diesem Sinne ein gutes Lebensgefühl und den hiermit verbundenen Werten essenziell geworden. Zur begrifflichen Einordnung lässt sich beschreiben, dass das Lebensgefühl oft eng mit ihren individuellen Werten verbunden. Werte geben dem Menschen Orientierung und helfen ihnen, Entscheidungen zu treffen, welche mit diesen im Einklang stehen. Werte beeinflussen das Denken, Fühlen und Handeln, ohne, dass es dem Menschen bewusst wird.

Wenn der Mensch seine Werte kennt und diesen folgt, kann das zu Lebenszufriedenheit und inneren Balance führen. In diesem Zuge übernehmen Werte eine Orientierungsfunktion für individuelles Denken und Handeln, welche das Leben des Menschen leiten und ihnen dabei helfen, Entscheidungen zu treffen, welche mit einem selbst im Einklang stehen (Welzel, 2009). Mit dieser Grundlage wird in der folgenden Ausarbeitung eine Sekundäranalyse der positiven Affektivität sowie negativen Affektivität von Lebensgefühlen sowie dessen Werte berechnet, um darauffolgend die erforderlichen Variablen (univariat) deskriptivstatistisch zu analysieren. Daraufhin werden die deskriptiven Analysen, mit den neu berechneten Variablen zur positiven und negativen Affektivität vorgestellt und mithilfe dessen eine Faktorenanalyse durchgeführt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
  • TABELLENVERZEICHNIS
  • 1 EINLEITUNG
    • 1.1 Problemstellung
    • 1.2 Zielsetzung
    • 1.3 Übersicht über den Aufbau der Arbeit
  • 2 THEORETISCHER TEIL
    • 2.1 Gesundheitspsychologische Wirkmechanismen
      • 2.1.1 Grundlagen und Definition positiver und negativer Affektivität
        • 2.1.1.1 Negative Affektivität
        • 2.1.1.2 Positive Affektivität
      • 2.1.2 Studien/Hauptergebnisse
      • 2.1.3 Schlussfolgerungen für die eigene Arbeit
    • 2.2 Lebensgefühl und Werte
      • 2.2.1 Grundlagen und Definition von Präferenzen und seinen Werten
      • 2.2.2 Studien/Hauptergebnisse
    • 2.3 Zusammenfassung und Ableitung der Hypothesen
  • 3 METHODIK UND ERGEBNISDARSTELLUNG
    • 3.1 Stichprobenbeschreibung
    • 3.2 Operationalisierung der relevanten Variablen
    • 3.3 Methodisch-statistische Vorgehen der Datenanalyse
  • 4 ERGEBNISSE
  • 5 DISKUSSION & FAZIT
  • 6 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen positiver und negativer Affektivität und dem Lebensgefühl sowie den damit verbundenen Werten eines Menschen. Primäres Ziel ist es, mittels einer Faktorenanalyse zu erforschen, wie sich Affektivität auf spezifische Präferenzen wie „sich etwas leisten können“, „sich selbst verwirklichen“ und „sich politisch sowie gesellschaftlich einsetzen“ auswirkt und wie diese mit dem Erleben positiver und negativer Affektivität zusammenhängen.

  • Messung und Analyse positiver und negativer Affektivität
  • Definition und Bedeutung von Lebensgefühl und individuellen Werten
  • Zusammenhang zwischen Affektivität und verschiedenen Wertepräferenzen
  • Einsatz von Faktorenanalyse zur Überprüfung der Operationalisierung von Affektivität
  • Ableitung und Test von Hypothesen zu Affektivität und Werteorientierungen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Grundlagen und Definition positiver und negativer Affektivität

Affekte spielen eine zentrale und essenzielle Rolle im zwischenmenschlichen Austausch. Ein Affekt ist in dem Sinne ein psychopathologischer Begriff, welcher ein beobachtbares Verhaltensmuster als Ausdruck eines subjektiv, individuell empfundener Gefühlszustand beschreibt. Diese sind fluktuierende Änderungen des emotionales Zustandes der einzelnen Person und unterscheiden sich von langanhaltenden Stimmungen. Die Ausdrücke von den jeweiligen Affekten variieren kulturell, sowie individuell (Krause, 2022, S.63).

Die Primäraffekte sind grundlegende affektive Zustände, welche in der Psychologie eine bedeutsame Rolle spielen. Sie umfassen die Zustände Freude, Verzweiflung, Wut, Furcht, Ekel, Überraschung und Interesse. Genau diese Primäraffekte sind bereits früh innerhalb der menschlichen Entwicklung vorhanden und dienen als Grundlage für die zwischenmenschliche Bindung zwischen Mutter und Kind. Somit spielen affektive Komponenten eine wesentliche Rolle innerhalb der Ausdrucksweise von Emotionen und beeinflussen entsprechend unser Verhalten. Sie verleihen unseren Emotionen Intensität und ermöglichen dem Menschen, sich adäquat auszudrücken (Krause, 2022, S.63-64).

In der Psychiatrie wird die Stimmung mit Affekten oft als Synonym betrachtet, obwohl es hierbei einige Unterschiede gibt. Somit bezieht sich der Begriff „Affekt“ auf schnelle und intensive Emotionen, welche als Reaktion auf bestimmte Reize auftreten. Entsprechend ist ein Affekt von kurzer Dauer und kann sich genauso schnell wieder ändern. Stimmungen wiederum sind langanhaltend und überdauernd, wodurch der emotionale Hintergrund einer Person bestimmt wird. Jedoch können Affekte und Stimmungen eng miteinander verbunden sein und sich gegenseitig beeinflussen. Im Zuge dessen kann eine negative Stimmung zu bestimmten Affekten wie Traurigkeit oder Wut führen, während positive Stimmungen zu Freude oder Glück führen. Intensive Affekte, welche die Stimmung einer Person beeinflussen und sie somit in einen emotionalen Zustand versetzen, können entsprechend über einen längeren Zeitraum anhalten (Krause, 2022, S.65).

Affekte und die damit verbundenen Emotionen spielen eine zentrale Rolle in unserem täglichen Leben und beeinflussen unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, Entscheidungsprozesse und auch körperliche Gesundheit. Hierbei kann die Art und Weise, wie wir mit Emotionen und Affekten umgehen und diese ausdrücken, sowie wahrnehmen, von Person zu Person unterschiedlich sein (Krause, 2022, S.63). Auf Grundlage dessen werden nun die negative und positive Affektivität näher beleuchtet.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit ein und bietet einen Überblick über den strukturellen Aufbau des Forschungsberichts.

Kapitel 2 Theoretischer Teil: Hier werden die gesundheitspsychologischen Wirkmechanismen von Affektivität, Definitionen von Lebensgefühl und Werten sowie die Zusammenfassung und Ableitung der Hypothesen erläutert.

Kapitel 3 Methodik und Ergebnisdarstellung: Dieses Kapitel beschreibt die verwendete Stichprobe, die Operationalisierung der relevanten Variablen und das methodisch-statistische Vorgehen bei der Datenanalyse.

Kapitel 4 Ergebnisse: Die Ergebnisse der empirischen Analyse, insbesondere der Korrelations- und Faktorenanalysen, werden vorgestellt und mit den aufgestellten Hypothesen verglichen.

Kapitel 5 Diskussion & Fazit: In diesem abschließenden Kapitel werden die Ergebnisse interpretiert, methodische Einschränkungen diskutiert und praxisrelevante Schlussfolgerungen sowie ein Ausblick gegeben.

Schlüsselwörter

Affektivität, Positive Affektivität, Negative Affektivität, Lebensgefühl, Werte, Präferenzen, Faktorenanalyse, Quantitative Datenanalyse, Gesundheitspsychologie, Selbstverwirklichung, Politisches Engagement, Gesellschaftliches Engagement, PANAS-Skala, Rokeach Value Survey, Emotionen, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie positive und negative Affektivität mit dem Lebensgefühl und den individuellen Wertpräferenzen von Menschen zusammenhängen und diese beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die psychologischen Konzepte der positiven und negativen Affektivität, das individuelle Lebensgefühl, persönliche Werte und Präferenzen sowie die Anwendung quantitativer Methoden wie Faktoren- und Korrelationsanalysen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, mithilfe einer Faktorenanalyse zu ermitteln, wie sich positive und negative Affektivität auf die drei Präferenzen „sich etwas leisten können“, „sich selbst verwirklichen“ und „sich politisch sowie gesellschaftlich einsetzen“ auswirken und in welchem Zusammenhang sie mit dem Erleben von Affektivität stehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt eine Sekundäranalyse eines Datensatzes. Dabei kommen deskriptive Statistiken, Korrelationsanalysen (Pearson-Korrelationskoeffizient) und eine explorative Faktorenanalyse mit Varimaxrotation zum Einsatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der gesundheitspsychologischen Wirkmechanismen von Affektivität, die Definition von Lebensgefühl und Werten, die Methodik der Datenerhebung und -analyse (Stichprobenbeschreibung, Operationalisierung, statistisches Vorgehen) sowie die Präsentation der empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Affektivität, Positive Affektivität, Negative Affektivität, Lebensgefühl, Werte, Präferenzen, Faktorenanalyse, Quantitative Datenanalyse, Gesundheitspsychologie, Selbstverwirklichung, Politisches Engagement, Gesellschaftliches Engagement, PANAS-Skala, Rokeach Value Survey, Emotionen und Wohlbefinden charakterisiert.

Wie wird der Begriff „Affekt“ in dieser Studie definiert?

Ein Affekt wird als psychopathologischer Begriff beschrieben, der ein beobachtbares Verhaltensmuster als Ausdruck eines subjektiv, individuell empfundenen Gefühlszustands darstellt. Diese sind fluktuierende, kurz andauernde Änderungen des emotionalen Zustands, die sich von langanhaltenden Stimmungen unterscheiden.

Was ist der Hauptbefund bezüglich positiver Affektivität und der Präferenz zur Selbstverwirklichung?

Entgegen der Erwartung zeigte sich, dass eine höhere positive Affektivität mit einer geringeren Zustimmung zur Selbstverwirklichung korrelierte. Ein möglicher Erklärungsansatz ist, dass Personen mit einem hohen positiven Affektniveau ihre Lebenssituation bereits als zufriedenstellend empfinden und daher weniger Handlungsbedarf für aktive Selbstverwirklichung sehen.

Welche Skala wurde zur Messung der positiven und negativen Affektivität verwendet?

Zur Messung der positiven Affektivität (PA) und negativen Affektivität (NA) wurde die Positive and Negative Affect Schedule (PANAS) von Watson, Clark & Tellegen (1988) populär verwendet.

Welche drei spezifischen Präferenzen werden in Bezug auf Affektivität untersucht?

Es werden die drei Präferenzen „sich etwas leisten zu können“ (V22a), „sich selbst zu verwirklichen“ (V22c) und „sich politisch sowie gesellschaftlich“ einzusetzen (V22h) untersucht.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Empirischer Forschungsbericht zu Lebensgefühl und Werte. Einfluss positiver und negativer Affektivität
Universidad
SRH - Mobile University
Calificación
1,7
Autor
Celina Glück (Autor)
Año de publicación
2026
Páginas
27
No. de catálogo
V1699519
ISBN (PDF)
9783389178539
ISBN (Libro)
9783389178546
Idioma
Alemán
Etiqueta
Quantitative Datenanalyse Prävention Gesundheitspsychologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Celina Glück (Autor), 2026, Empirischer Forschungsbericht zu Lebensgefühl und Werte. Einfluss positiver und negativer Affektivität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1699519
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