Branding für alle Sinne - welche Rolle spielen die Sinnesorgane in der Markenwahrnehmung?


Seminararbeit, 2009
26 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis:

1. Branding für alle Sinne:
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Einführung in die Wahrnehmung

2. Bedeutung der Marke im Marketing
2.1 Unterscheidung zwischen Marke, Produkt und Markenführung
2.2 Bedeutung und Funktionen der Marke für Konsumenten
2.3 Bedeutung und Funktionen der Marke für Unternehmen

3. Sensorische Wahrnehmung von Marken
3.1 Olfaktorische Wahrnehmung
3.2 Gustatorische Wahrnehmung
3.3 Akustische Wahrnehmung
3.3.1 Bedeutung der klingenden Marken
3.3.2 Anreicherung einer Marke
3.4 Haptische Wahrnehmung
3.5 Visuelle Wahrnehmung
3.5.1 Funktionsweise des visuellen Systems
3.5.2 Die Wirkung von visuellen Reizen
3.6 Multisensorik im Marketing

4. Fazit

Anhang:

Literaturverzeichnis:

Ehrenwörtliche Erklärung:

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Sensorische Wahrnehmung als Ergebnis sinnesphysiologischer und sinnespsychologischer Prozesse

Abbildung 2: Aufnahme der Sinneseindrücke (in %)

Abbildung 3: Verhältnis zwischen Produkt und Marke

Abbildung 4: Beispiele für neuartige Einsatzorte von Duft

Abbildung 5: Typologie akustischer Markenelemente

Abbildung 6: Bang & Olufsen scores high on touch

Abbildung 7: Starbucks-Logo

Abbildung 8: Coca-Cola-Logo

1. Branding für alle Sinne

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Das Marketing und die Kommunikation der Marke haben sich in der Vergangenheit hauptsächlich auf die Aspekte der Visualisierung beschränkt. Die Gründe, warum dies heute nicht mehr ausreichend ist, sind vielfältig.[1]

Verantwortlich dafür ist u. a., dass die Produkte immer austauschbarer werden, da die Produktqualität zur Selbstverständlichkeit wurde. Zudem führt eine wachsende Informationsüberlastung in den unterschiedlichsten Medien zu einer Reizüberflutung der Kunden.[2] Es ist also wichtiger denn je, dem Konsumenten mit seiner Marke und seinem Produkt in Erinnerung zu bleiben. Nicht zuletzt führte eine hohe Sättigung der Märkte vom klassischen Produktwettbewerb zu einem ergänzenden Kommunikationswettbewerb. Die Aufgabe der Unternehmen hierbei ist es, die Aufmerksamkeit ihrer Zielkunden zu gewinnen und von diesen differenziert wahrgenommen zu werden.[3]

Aufgrund dieser Faktoren wird im Folgenden erarbeitet, welche Rolle die einzelnen Sinne in der Markenwahrnehmung spielen und ob es durch eine gezielte Ansprache der Sinne geschafft werden kann, im Gedächtnis des Konsumenten zu bleiben.

1.2 Einführung in die Wahrnehmung

Reize vermitteln den Übergang von Signalen aus der Welt in den Bereich des Bewusstseins und des Unterbewusstseins. Dabei lässt sich der Wahrnehmungsprozess in die Sensorik, die Organisation und die Interpretation gliedern. Unter Sensorik versteht man die Reizaufnahme aus der Umwelt über die menschlichen Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Haut / Bewegung und die Zunge). Die Organisation strukturiert und klassifiziert die Reize mit dem Ziel der Prägnanzbildung. Die Interpretation lässt den Menschen die Bedeutung und die Funktionen in den Signalen der Sinnessysteme erkennen.[4]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Sensorische Wahrnehmung als Ergebnis sinnesphysiologischer und sinnespsychologischer Prozesse[5]

Meist verarbeitet der Konsument die angebotenen Signale aus seiner Umwelt unterschiedlich. Seine Wahrnehmung wird davon beeinflusst, ob er sich für das Produkt interessiert, von Störfaktoren (z. B. Zeitdruck) abgelenkt wird oder auch wie interessant das Produkt angeboten wird. Der entscheidende Aspekt für die Wirkung des Produkts bleibt allerdings die Gestaltung des Werbemittels.[6]

In der unten abgebildeten Grafik wird dargestellt, wie sich unsere Sinneseindrücke proportional auf unsere Sinnesorgane verteilen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Aufnahme der Sinneseindrücke (in %)[7]

2. Bedeutung der Marke im Marketing

2.1 Unterscheidung zwischen Marke, Produkt und Markenführung

„Marken sind Reize. Sie rufen bei Ihrer Wahrnehmung Wissen auf, dass der jeweilige Akteur für seine Entscheidung in Bezug auf ein Produkt oder ein Unternehmen verwenden kann. Dazu muss das Individuum allerdings das Wissen zuvor aufgebaut und mit der Marke verknüpft haben.“[8] Bei Marken handelt es sich somit um persönliche Vorstellungen, Werte und Bilder der Konsumenten, welche durch Aktivitäten im Marketing hervorgerufen werden. Das Produkt oder die Dienstleistung ist ein Teil der Marke. Dabei stehen jedoch die Eigenschaften, Verwendungsmöglichkeiten und die Qualität im Vordergrund. Unter Markenführung versteht man die Planung, Koordination und Überwachung der Marketingaktivitäten einer Unternehmung.[9]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Verhältnis zwischen Produkt und Marke[10]

[...]


[1] Vgl. Fösken, S. (Marken binden Sinne), S. 3

[2] Vgl. Hinterhuber, H. (Kundenorientierte Unternehmensführung, 2004), S. 485 ff

[3] Vgl. Bruhn, M. (Integrierte Unternehmens- und Markenkommunikation, 2006), S. 1

[4] Vgl. Palupski, R. (Psychologie im Marketing, 1999), S. 28

[5] Knoblich H. (Marketing mit Duft, 2003), S. 13

[6] Vgl. Lachmann, U. (Wahrnehmung und Gestaltung von Werbung, 2004), S. 23-25

[7] Kilian, K. (Akustik als klangvolles Element multisensualer Markenkommunikation, 2009), S. 215

[8] Palupski, R. (Psychologie im Marketing, 1999), S. 96

[9] Vgl. Hehn, P. (Emotionale Markenführung mit Duft, 2007), S. 9

[10] Vgl. Ebenda

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Branding für alle Sinne - welche Rolle spielen die Sinnesorgane in der Markenwahrnehmung?
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm; früher Fachhochschule Neu-Ulm
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V169985
ISBN (eBook)
9783640884926
ISBN (Buch)
9783640885077
Dateigröße
842 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
branding, sinne, rolle, sinnesorgane, markenwahrnehmung
Arbeit zitieren
Simon Baumann (Autor), 2009, Branding für alle Sinne - welche Rolle spielen die Sinnesorgane in der Markenwahrnehmung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169985

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