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Endogene Wachstumstheorie - modelle mit Humankapitalbildung

Titre: Endogene Wachstumstheorie - modelle mit Humankapitalbildung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2001 , 24 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Christian J. Mueller (Auteur)

Economie politique - Conjoncture et Croissance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Eine der aktuellsten Fragen, der sich die Volkswirtschaftslehre seit einiger Zeit stellen muss,
ist die nach den Hintergründen des wirtschaftlichen Wachstums. Worin liegen die Ursachen
für wirtschaftliche Entwicklung und worin liegen die Gründe für die unterschiedliche
wirtschaftliche Entwicklung verschiedener nationaler Volkswirtschaften? Die
Wachstumstheorie, als Facette der Volkswirtschaftslehre, versucht Antworten auf diese
Fragen zu geben.
Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Modellansätze vorzustellen und zu würdigen, mit denen
im Rahmen der endogenen Wachstumstheorie versucht wird, die Fragen nach
wirtschaftlichem Wachstum zu beantworten. Der Schwerpunkt wird hierbei auf Modellen mit
Humankapitalbildung liegen. In einem ersten Teil der Arbeit wird kurz auf die geschichtliche
Entwicklung der Wachstumstheorie eingegangen. Anschließend wird stellvertretend für die
Modelle der neoklassischen Wachstumstheorie in aller Kürze das Solow-Modell des
wirtschaftlichen Wachstums vorgestellt. Aus den Schwächen dieses Modells wird im
Anschluss daran die „neue“ endogene Wachstumstheorie vorgestellt. Der Ein-Sektoren-
Ansatz der endogenen Wachstumstheorie, sowie das Uzawa-Lucas-Modell stellvertretend für
die Zwei-Sektoren Modelle werden ausführlich vorgestellt und abschließend in einem Fazit
kritisch gewürdigt.
Zur Erreichung einer besseren Lesbarkeit wird im Text auf eine genaue Herleitung von
mathematischen Zusammenhängen verzichtet. Die Herleitungen können den in der
Gliederung erwähnten Anlagen entnommen werden.

Extrait


Gliederung

I. Einführung in die Thematik

II. Überblick über die Entwicklung der Wachstumstheorie als Forschungsgebiet der Volkswirtschaftslehre

A. Das Harrod-Domar-Modell

B. Neoklassische Wachstumstheorie: Das Solow-Modell

1. Modellannahmen

2. Wachstum im Solow-Modell und Steady State

3. Schwachpunkte der neoklassischen Wachstumstheorie

III. Die endogene Wachstumstheorie, Wachstumsmodelle mit Humankapitalbildung

A. Einordnung verschiedener endogener Wachstumsmodelle

B. Endogene Wachstumsmodelle mit Humankapitalbildung

1. Das „AK-Modell“

a) Funktionsweise des Modells

b) Schwachpunkte des AK-Modells

2. Modelle mit Humankapitalbildung: Ein Ein-Sektoren Ansatz

a) Grundannahmen des Modells

b) Funktionsweise des Modells

(i) Grundsätzliche Überlegungen

(ii) Grenzproduktivitäten und Entlohnung der Einsatzfaktoren

(iii) Wachstum im Ein-Sektoren-Modell

c) Würdigung des „Ein-Sektoren-Ansatzes“

3. Zwei-Sektoren-Modell: Das Uzawa-Lucas-Modell

a) Grundlagen

b) Langfristiges Wachstum und Wachstumsgleichgewicht im Uzawa-Lucas-Modell

(i) Exkurs: Die Keynes-Ramsey-Regel

(ii) Anwendung der Ramsey-Regel auf das Uzawa-Lucas-Modell

(iii) Interpretation des Wachstumsausdrucks im Uzawa-Lucas-Modell

(iv) Praktische Bedeutung und Würdigung des Uzawa-Lucas-Modells

4) Learning-by-Doing-Modell

a) Einführung

b) Grundgedanken der Learnig-by-doing-Modelle

IV. Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Ursachen wirtschaftlichen Wachstums im Rahmen der endogenen Wachstumstheorie, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle der Humankapitalbildung gelegt wird. Ziel ist es, verschiedene Wachstumsmodelle vorzustellen und deren Fähigkeit zur Erklärung langfristiger Entwicklungsprozesse kritisch zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Wachstumstheorie
  • Neoklassische Modelle und deren Schwachstellen
  • Mechanismen der endogenen Wachstumstheorie
  • Modellierung von Humankapital (Ein- und Zwei-Sektoren-Ansätze)
  • Politikrelevante Implikationen für nachhaltiges Wachstum

Auszug aus dem Buch

(iv) Praktische Bedeutung und Würdigung des Uzawa-Lucas-Modells

Mit Hilfe des Modells können eine Vielzahl von Wachstumsprozessen erklärt werden. So lässt sich beispielsweise nachvollziehen, aus welchen Gründen es nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland zu schnellem volkswirtschaftlichen Wachstum kommen konnte, obwohl Sachkapital in erheblichem Umfang zerstört war. Ein hoher Humankapitalbestand führte demnach bei gleichzeitigem Zufluss von Sachkapital zu hohen Wachstumsraten.

Ist hingegen vergleichsweise wenig Humankapital vorhanden, so kann auch ein massiver Sachkapitalaufbau nicht zu den gewünschten Wachstumsresultaten führen.

Die zentrale Errungenschaft des Ansatzes besteht darin, dass Wachstum erstmals allein über die Entscheidung zwischen Produktion und Bildung im Zeitablauf erklärt werden konnte. Der Faktor „technischer Fortschritt“ wurde völlig außer Acht gelassen. Der Modellansatz lässt sich sogar - wie oben dargestellt - an empirisch belegbaren Ergebnissen messen.

Es wird jedoch vielfach kritisiert, dass Uzawa und Lucas vereinfachend von einer linearen Produktionsfunktion im Bildungssektor ausgehen. In dieser vereinfachenden Darstellungsweise wird in diesem Bereich ausschließlich mit Humankapital produziert. Würde man – analog zum Sachgütersektor – von einer realistischeren Cobb-Douglas Produktionsfunktion ausgehen, so ergeben sich für den Bereich der optimalen Aufteilung von q zwischen Produktion und Bildung erhebliche Komplikationen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung in die Thematik: Die Einleitung definiert die Fragestellung nach den Ursachen wirtschaftlicher Entwicklung und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

II. Überblick über die Entwicklung der Wachstumstheorie als Forschungsgebiet der Volkswirtschaftslehre: Dieses Kapitel liefert eine historische Einordnung von der postkeynesianischen Theorie bis hin zum neoklassischen Solow-Modell und diskutiert dessen Grenzen.

III. Die endogene Wachstumstheorie, Wachstumsmodelle mit Humankapitalbildung: Der Hauptteil analysiert verschiedene endogene Ansätze, insbesondere das AK-Modell sowie Ein- und Zwei-Sektoren-Modelle, um Wachstum ohne exogene Faktoren zu erklären.

IV. Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und leitet daraus wirtschaftspolitische Empfehlungen zur Förderung von Humankapital ab.

Schlüsselwörter

Endogene Wachstumstheorie, Humankapital, Sachkapital, Solow-Modell, Uzawa-Lucas-Modell, Learning-by-Doing, Wirtschaftswachstum, Produktionsfunktion, Grenzerträge, Bildungssektor, Volkswirtschaftslehre, Investitionen, Humankapitalakkumulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der endogenen Wachstumstheorie und untersucht, wie wirtschaftliches Wachstum durch intern erzeugte Faktoren, insbesondere durch Humankapitalbildung, statt durch exogene Einflüsse erklärt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Wachstumstheorie, der Kritik an neoklassischen Modellen sowie der detaillierten Analyse von Ein- und Zwei-Sektoren-Modellen mit Fokus auf Humankapital.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Modellansätze der endogenen Wachstumstheorie vorzustellen, ihre Wirkungsweise zu erklären und deren Beitrag zur Erklärung langfristiger Wachstumsprozesse kritisch zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Herangehensweise, bei der bekannte volkswirtschaftliche Wachstumsmodelle (wie Solow, AK-Modell, Uzawa-Lucas) anhand ihrer Produktionsfunktionen und Wachstumsbedingungen verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des AK-Modells sowie in tiefgehende Analysen der Ein-Sektoren-Ansätze und des Zwei-Sektoren-Modells von Uzawa-Lucas, inklusive mathematischer Zusammenhänge und Interpretationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie endogene Wachstumstheorie, Humankapital, Sachkapital, Investitionen und Produktionsfunktion geprägt.

Warum ist der Faktor Humankapital im Uzawa-Lucas-Modell so entscheidend?

Humankapital fungiert in diesem Modell als primärer Motor des Wachstums, da die Entscheidung zwischen Produktion und Bildung die langfristige Wachstumsrate direkt beeinflusst.

Welche Kritikpunkte werden an den behandelten Modellen geäußert?

Kritisiert wird primär die Vernachlässigung des Faktors "ungelernte Arbeit" sowie vereinfachende Annahmen in den Produktionsfunktionen, die in der Realität komplexer sein können.

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Résumé des informations

Titre
Endogene Wachstumstheorie - modelle mit Humankapitalbildung
Université
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre)
Cours
Seminar zur Wachstumstheorie
Note
1,7
Auteur
Christian J. Mueller (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
24
N° de catalogue
V17001
ISBN (ebook)
9783638216883
Langue
allemand
mots-clé
Endogene Wachstumstheorie Humankapitalbildung Seminar Wachstumstheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian J. Mueller (Auteur), 2001, Endogene Wachstumstheorie - modelle mit Humankapitalbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17001
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Extrait de  24  pages
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