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Resozialisierung. Welche Unterstützung benötigen zu resozialisierende Personen und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Soziale Arbeit?

Título: Resozialisierung. Welche Unterstützung benötigen zu resozialisierende Personen und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Soziale Arbeit?

Trabajo Escrito , 2025 , 11 Páginas , Calificación: unbenotet

Autor:in: Katharina Ihme (Autor)

Trabajo social
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Diese qualitativ hochwertige, wissenschaftliche Arbeit untersucht kompakt die Resozialisierung erwachsener Haftentlassener mit besonderem Fokus auf deren Unterstützungsbedarfe sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die Soziale Arbeit im Strafvollzug. Nach einer begrifflichen Klärung von Resozialisierung und Strafvollzug werden zentrale Bedarfsfelder wie Beratung, materielle Absicherung, Wohnraum, schulische und berufliche Qualifizierung, soziale Integration, emotionale Stabilisierung sowie der Aufbau von Verantwortungsübernahme und sozial-emotionalen Kompetenzen dargestellt. Abschließend beleuchtet die Arbeit strukturelle, institutionelle und professionelle Spannungsfelder, insbesondere das Spannungsverhältnis von Hilfe und Kontrolle, und reflektiert die Anforderungen an Fachkräfte im Justizvollzug.

Das Deckblatt weist diese Hausarbeit als unbenotete Prüfungsleistung aus. Rücksprache mit der dozierenden Person ergab, dass unter Benotung eine 1,0 die Bewertung gewesen wäre.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einführung
  • 2. Erläuterung der Verwendung der Begrifflichkeiten
    • 2.1. Resozialisierung
    • 2.2. Strafvollzug
  • 3. Bedarfe der zu resozialisierenden Personen
  • 4. Herausforderungen für die Soziale Arbeit im Bezug auf die Resozialisierungsaufgabe
  • 5. Fazit
  • Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der grundlegenden Frage, welche Unterstützung resozialisierungsbedürftige Personen benötigen und welche Herausforderungen sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben. Die Analyse erfolgt vor dem Hintergrund einer persönlichen beruflichen Orientierung und dient dazu, die Komplexität des Resozialisierungsprozesses zu beleuchten.

  • Detaillierte Erläuterung der Begrifflichkeiten "Resozialisierung" und "Strafvollzug" im Kontext der Arbeit.
  • Identifikation und Beschreibung der vielfältigen individuellen Bedarfe von zu resozialisierenden Personen.
  • Analyse der spezifischen Herausforderungen, denen Sozialarbeitende im Rahmen der Resozialisierungsaufgabe begegnen.
  • Diskussion der Bedeutung von Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zur Förderung der gesellschaftlichen Reintegration.
  • Betrachtung der strukturellen Rahmenbedingungen und deren Einfluss auf die Soziale Arbeit im Justizvollzug.

Auszug aus dem Buch

3. Bedarfe der zu resozialisierenden Personen

Der Resozialisierungsprozess ist so komplex und vielfältig wie die Menschen selbst, die ihn durchlaufen, daher ist individuell auf die Situation der Häftlinge und daraus resultierende Notwendigkeiten sowie ihre Wünsche einzugehen (vgl. Cornel 2021: 15). Dies geht einher mit dem Verständnis des Häftlings als aktiv Mitwirkende*r im Prozess (vgl. ebd.) und der Abwesenheit von Zwängen (vgl. Cornel 2023: 42). Nicht nur von Seiten der Sozialarbeitenden muss es aber dieses Verständnis geben, sondern auch seitens der Häftlinge sind die Bereitschaft zur Veränderung und eine reflektierende Beschäftigung mit den Problemlagen unabdingbar (vgl. Empt et al. 2020: 246). Zu Beginn des Strafvollzugs wird auf Grundlage von Gesprächen mit dem Häftling und unter Beschäftigung mit und Berücksichtigung des individuellen Werdegangs ein persönlicher Vollzugsplan erstellt, der die Resozialisierung sicherstellen soll (vgl. ebd.: 242).

Einen großen Anteil im Resozialisierungsprozess hat der Aspekt der BERATUNG. Diese kann vor, während und nach der Haft erfolgen und daher verschiedenste Inhalte umfassen. Beispielhaft seien Unterlagensichtung, Planung von Vereinbarungen oder Überprüfung und Update des medizinischen Status eines Häftlings genannt, es kann sich um Gespräche über persönliche Herausforderungen, aber auch um die Lenkung des Blicks auf persönliche Stärken, Perspektiven und Verhaltensänderungen in verschiedenen Kontexten handeln (vgl. Cornel 2021:14).

Die MATERIELLE VERSORGUNG der Häftlinge ist ebenfalls ein zentraler Aspekt der Resozialisierung. Dies bedeutet zum einen die finanzielle Absicherung durch Beantragung sozialrechtlicher Leistungen sowie die Organisation eines sicheren Wohnsitzes. Das impliziert die Unterstützung bei Antragsstellungen (vgl. ebd.). Oft sind dabei auch Ratenpläne für Verschuldungen, Rückzahlungen und dergleichen zu bedenken (siehe oben unter Beratung).

Zu berücksichtigen ist in Verbindung mit der materiellen Versorgung auch der Aspekt der SCHULISCHEN/BERUFLICHEN QUALIFIZIERUNG bzw. der AUFNAHME VON ARBEIT. Es geht sowohl darum, Häftlinge dazu zu befähigen, sich in (Aus-)Bildungsprozesse zu begeben, um formelles Wissen herzustellen bzw. auf seiner Basis aufzubauen, als auch die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu fördern und (wieder) herzustellen (vgl. ebd.). So schaffen Häftlinge sich langfristig eine solide Basis und tragen zur Durchführbarkeit ihrer (Re-)Inklusion in ein regelkonformes Leben aktiv bei.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang unbedingt, Häftlinge zu MOTIVIEREN, ihre individuelle Lebenssituation zu verändern und den Mehrwert zu erkennen, den sie daraus, aus einer Integration in die Gesellschaft und aus dem Wahrnehmen von Angeboten und Möglichkeiten ziehen können, auch wenn dieser Prozess nicht immer ohne Rückschläge vonstatten geht (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1. Einführung: Dieses Kapitel stellt das Thema der Arbeit vor, begründet die persönliche Motivation der Verfasserin und gibt einen Überblick über die Struktur und die zentralen Fragestellungen der Untersuchung.

Kapitel 2. Erläuterung der Verwendung der Begrifflichkeiten: Hier werden die Schlüsselbegriffe "Resozialisierung" als lebenslanger Prozess der (Wieder-)Eingliederung unter langfristiger Verhaltensänderung und "Strafvollzug" als stationäre Vollziehung gerichtlicher Sanktionen definiert und im Kontext der Arbeit erläutert.

Kapitel 3. Bedarfe der zu resozialisierenden Personen: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die vielfältigen und individuellen Unterstützungsbedarfe von Häftlingen im Resozialisierungsprozess, darunter Aspekte wie Beratung, materielle Versorgung, schulische/berufliche Qualifizierung, Motivation und emotionale Unterstützung.

Kapitel 4. Herausforderungen für die Soziale Arbeit im Bezug auf die Resozialisierungsaufgabe: Das Kapitel beleuchtet die komplexen und oft widersprüchlichen Anforderungen, mit denen Sozialarbeitende im Strafvollzug konfrontiert sind, wie das Balancieren zwischen Hilfs- und Kontrollfunktion und die Bewältigung struktureller Hürden.

Kapitel 5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Sinnhaftigkeit, aber auch die Herausforderungen der Resozialisierungsaufgabe und unterstreicht die Notwendigkeit von Resilienz, einer menschenzugewandten Grundhaltung sowie verbesserten strukturellen Bedingungen und gesellschaftlicher Wahrnehmung.

Schlüsselwörter

Resozialisierung, Soziale Arbeit, Strafvollzug, Häftlinge, Wiedereingliederung, Bedarfe, Herausforderungen, Beratung, materielle Versorgung, berufliche Qualifizierung, Motivation, emotionale Unterstützung, soziale Netzwerke, gesellschaftliche Akzeptanz, Justizvollzugsanstalt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Unterstützung zu resozialisierende Personen benötigen und welche Herausforderungen sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition und Anwendung des Begriffs Resozialisierung, die spezifischen Bedarfe von zu resozialisierenden Personen, die Herausforderungen für die Soziale Arbeit im Strafvollzug und die Rolle der Gesellschaft bei der Reintegration.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die notwendige Unterstützung für resozialisierungsbedürftige Personen sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die Soziale Arbeit zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die vorliegende Arbeit ist ein Portfolio im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens und basiert auf einer literaturgestützten, konzeptionellen und theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema Resozialisierung, indem Definitionen, Bedarfe und Herausforderungen analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit behandelt zunächst die individuellen Bedarfe der zu resozialisierenden Personen in verschiedenen Bereichen und anschließend die vielfältigen Herausforderungen, die sich für die Soziale Arbeit im Kontext dieser Aufgabe ergeben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Schlüsselwörter sind Resozialisierung, Soziale Arbeit, Strafvollzug, Häftlinge, Bedarfe, Herausforderungen und Wiedereingliederung.

Wie definiert die Arbeit den Begriff "Resozialisierung"?

Die Arbeit versteht Resozialisierung als einen lebenslangen Prozess der Sozialisation, der die (Wieder-)Eingliederung eines Häftlings in die Gesellschaft unter langfristiger Änderung des normbrüchigen Verhaltens meint, beginnend mit der Inhaftierung und endend mit der Entlassung.

Welche Arten von Bedarfen von Häftlingen werden hervorgehoben?

Die Arbeit hebt Bedarfe wie Beratung, materielle Versorgung (finanzielle Absicherung, Wohnsitz), schulische/berufliche Qualifizierung, Motivation, Vermittlung an professionelle Stellen bei Problemkomplexen und breitgefächerte emotionale Unterstützung hervor.

Welche Spannungspole kennzeichnen die Rolle der Sozialarbeitenden im Strafvollzug?

Sozialarbeitende stehen im Spannungsfeld zwischen dem Pol der "Hilfe" und dem der "Kontrolle", bedingt durch ihre unterschiedlichen Mandate und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen der Vollzugsanstalt.

Warum ist Öffentlichkeitsarbeit für die Resozialisierung relevant?

Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit ist notwendig, um gesellschaftliche Vorurteile und negative Zuschreibungen gegenüber ehemaligen Straffälligen abzubauen, um so ein besseres Verständnis und mehr Akzeptanz für deren Reintegration zu schaffen.

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Detalles

Título
Resozialisierung. Welche Unterstützung benötigen zu resozialisierende Personen und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Soziale Arbeit?
Universidad
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit)
Curso
Wissenschaftliches Arbeiten
Calificación
unbenotet
Autor
Katharina Ihme (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
11
No. de catálogo
V1700911
ISBN (PDF)
9783389178430
Idioma
Alemán
Etiqueta
resozialisierung reintegration integration soziale arbeit social work sozialarbeiter sozialarbeiterin haft vollzug strafvollzug gefängnis herausforderung gesellschaft häftling prozess
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Ihme (Autor), 2025, Resozialisierung. Welche Unterstützung benötigen zu resozialisierende Personen und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Soziale Arbeit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1700911
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