Der vorliegende Text stellt eine vollständige exegetische Untersuchung von LK 2,41-52 dar, wobei der Schwerpunkt auf einer semantischen Analyse des Textes liegt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Konsequenzen der zahlreichen Interaktionen der Wortfelder untereinander gelegt.
Inhaltsverzeichnis
- Textabgrenzung
- Gliederung
- Semantische Analyse
- Erstellung eines semantischen Inventars und Identifikation semantischer Oppositionen
- Gruppierung der Wortfelder
- Quellenverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer semantischen Analyse der Perikope Lukas 2, 41-52. Ziel ist es, die semantischen Strukturen des Textes zu erforschen und die Bedeutung der einzelnen Wörter und Wortfelder zu verstehen. Dabei wird die Rolle des kindlichen Jesus in der Perikope und seine Beziehung zu seinen Eltern, Maria und Josef, im Mittelpunkt stehen.
- Die Bedeutung des Ortswechsels von Nazareth nach Jerusalem
- Die semantische Analyse der Handlung des kindlichen Jesus im Tempel
- Die Rolle der Eltern in der Perikope und ihre Reaktion auf das Verhalten des kindlichen Jesus
- Die Bedeutung der Abschlussformel in Lukas 2, 52
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit der Textabgrenzung der Perikope Lukas 2, 41-52. Es werden verschiedene Argumente für die Abgrenzung dieser Perikope von den vorhergehenden und nachfolgenden Texten angeführt, wie zum Beispiel der Ortswechsel von Nazareth nach Jerusalem, der Wechsel der agierenden Personen und die zeitlichen Angaben im Text.
Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Gliederung der Perikope. Dabei wird die Perikope in verschiedene Abschnitte unterteilt und es werden die wichtigsten Themen und Argumente der einzelnen Abschnitte zusammengefasst.
Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit der semantischen Analyse der Perikope. Es wird ein semantisches Inventar erstellt, die semantischen Oppositionen identifiziert und die Wortfelder gruppiert. Dabei wird die Bedeutung der einzelnen Wörter und Wortfelder in Bezug auf den Gesamttext analysiert.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Lukas 2, 41-52, semantische Analyse, Perikope, kindlicher Jesus, Tempel, Eltern, Ortswechsel, Zeitangaben, Abschlussformel, Wortfelder, semantische Oppositionen.
Häufig gestellte Fragen
Was geschieht in der Perikope Lukas 2, 41-52?
Es wird die Geschichte des zwölfjährigen Jesus im Tempel erzählt, der während einer Wallfahrt in Jerusalem zurückbleibt und erst nach drei Tagen von seinen besorgten Eltern gefunden wird.
Was ist das Ziel einer semantischen Analyse dieses Textes?
Die Analyse untersucht die Wortfelder und deren Interaktionen, um tiefere Bedeutungsebenen über die Beziehung zwischen Jesus, seinen Eltern und seiner göttlichen Bestimmung aufzudecken.
Welche Bedeutung hat der Ortswechsel von Nazareth nach Jerusalem?
Jerusalem und der Tempel fungieren als semantisches Zentrum, das den Übergang Jesu vom Kindesalter hin zu seinem öffentlichen Wirken und seiner Bindung an den „Vater“ markiert.
Wie reagieren Maria und Josef auf das Verhalten Jesu?
Der Text beschreibt ihr Unverständnis und ihren Schmerz („Sohn, warum hast du uns das getan?“), was die menschliche Ebene der Geschichte im Kontrast zur göttlichen Mission Jesu betont.
Was besagt die Abschlussformel in Lukas 2, 52?
Sie fasst das Wachstum Jesu in Weisheit, Alter und Gnade zusammen und bildet den Übergang zur späteren Erzählung seines Wirkens als Erwachsener.
- Quote paper
- Johannes Bellebaum (Author), 2009, „Und Maria bewahrte alle Worte in ihrem Herzen“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170148