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Stalking als Beispiel für Gewalt im sozialen Nahraum

Typologisierungsversuche, Folgen und Interventionsmöglichkeiten

Titre: Stalking als Beispiel für Gewalt im sozialen Nahraum

Dossier / Travail , 2011 , 21 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, B.A. Angela Wolter (Auteur)

Etudes de Genre
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der englische Begriff „Stalking“ bzw. „to stalk“ lässt sich in etwa mit den Begriffen „anschleichen“ oder „auf die Pirsch gehen“ übersetzen. Hinter dem Anglizismus verbirgt sich ganz allgemein eine „vom Opfer nicht intendierte exzessive Verfolgung eines Menschen mit andauernder oder wiederholter Belästigung, Bedrohung oder gar Ausübung von Gewalt“ (Fiedler 2006:1).
Die vorliegende Hausarbeit unternimmt den Versuch, das Phänomen Stalking in seinen unterschiedlichen Facetten zu beleuchten und auf diese Weise die Herausforderungen für ein entsprechendes Beratungsangebot darzustellen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Stalking – ein neues Phänomen?

Exkurs: Stalking und Mobbing/Bullying – Abgrenzungsversuche

2 Rechtliche Rahmenbedingungen

3 Prävalenz

4 Typologisierungsversuche

4.1 Stalking-Typologie nach Zona et al. (1993)

4.2 Stalking-Typologie nach Harmon et al. (1995)

4.3 Stalking-Typologie nach Kienlen et al. (1997)

4.4 Stalking-Typologie nach Schwartz-Watts und Morgan (1998)

4.5 Stalking-Typologie nach DeBecker (1997)

4.6 Stalking-Typologie nach Mullen et al. (1999)

4.7 Stalking-Typologie nach Dreßing und Gass (2005)

5 Die Opfer des Stalking: Stalkees

5.1 Wer wird gestalkt – und warum?

5.2 Folgen

6 Präventions- und Interventionsmöglichkeiten

6.1 Präventionsmöglichkeiten: Stalking vermeiden und verhindern

6.2 Interventionsmöglichkeiten: Sich gegen Stalking zur Wehr setzen

Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Stalking in seinen vielschichtigen Facetten, um die daraus resultierenden Herausforderungen für eine professionelle Beratung von Betroffenen aufzuzeigen und Lösungsansätze zu diskutieren.

  • Historische Einordnung und Begriffsdefinition von Stalking
  • Rechtliche Grundlagen und relevante Straftatbestände (StGB)
  • Wissenschaftliche Typologisierungsversuche von Stalker-Profilen
  • Analyse der Opfer-Perspektive sowie psychischer Folgen (PTBS)
  • Präventions- und Interventionsstrategien im Beratungskontext

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung: Stalking – ein neues Phänomen?

Der englische Begriff „Stalking“ bzw. „to stalk“ lässt sich in etwa mit den Begriffen „anschleichen“ oder „auf die Pirsch gehen“ übersetzen. Hinter dem Anglizismus verbirgt sich ganz allgemein eine „vom Opfer nicht intendierte exzessive Verfolgung eines Menschen mit andauernder oder wiederholter Belästigung, Bedrohung oder gar Ausübung von Gewalt“ (Fiedler 2006:1). Dabei bezeichnet Stalking keinesfalls ein neues Phänomen. Dreßing (2005) erläutert, dass sich Verhaltensweisen, welche heute unter dem Begriff des Stalking subsumiert werden, bereits in der Antike entdecken ließen. Die Sichtweise und Bewertung dieser Verhaltensweisen habe sich im Lauf der Jahrhunderte erheblich verändert. Erst die Verurteilung und Kriminalisierung der StalkerInnen stelle ein Phänomen unserer Zeit dar (vgl. ebd.). Ohne den Begriff des Stalking zu verwenden, so erläutert Dreßing (2005) des Weiteren, seien ähnliche Verhaltensmuster bereits vor mehr als 100 Jahren in der psychiatrischen Literatur beschrieben worden.

Es existieren unterschiedlichste Definitionen von Stalking, sowohl im klinisch wissenschaftlichen als auch im juristischen Kontext. In der vorliegenden Hausarbeit meint Stalking, in Anlehnung an Definitionen von Meloy und Gothard (1995) sowie Pathé und Mullen (1997), die beabsichtigte und wiederholte unerwünschte Kontaktaufnahme, Verfolgung und Belästigung einer anderen Person.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stalking – ein neues Phänomen?: Das Kapitel führt in die Begrifflichkeit ein, verortet das Phänomen historisch und definiert Stalking als beabsichtigte, wiederholte und unerwünschte Kontaktaufnahme.

Exkurs: Stalking und Mobbing/Bullying – Abgrenzungsversuche: Hier werden die Unterschiede zwischen Stalking und Mobbing hinsichtlich ihrer Dynamik, Tatorte und Zielsetzung herausgearbeitet.

2 Rechtliche Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Definitionen von Stalking und geht detailliert auf den § 238 StGB (Nachstellung) ein.

3 Prävalenz: Es werden Studien zur Häufigkeit und zum Ausmaß von Stalking in der Bevölkerung diskutiert, wobei die Schwierigkeit der Vergleichbarkeit aufgrund unterschiedlicher Definitionen betont wird.

4 Typologisierungsversuche: Das Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene wissenschaftliche Modelle zur Kategorisierung von StalkerInnen nach Motivation und Psychopathologie.

5 Die Opfer des Stalking: Stalkees: Dieses Kapitel beleuchtet, wer Opfer von Stalking wird und welche gravierenden psychischen und physischen Folgen für Betroffene entstehen können.

6 Präventions- und Interventionsmöglichkeiten: Hier werden Strategien zur Vermeidung von Stalking und konkrete Maßnahmen für Betroffene zur Wehrsetzung im Beratungskontext vorgestellt.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Stalking ein hochkomplexes, vielgestaltiges Phänomen ist, das von Fachkräften ein spezialisiertes, ganzheitliches Vorgehen erfordert.

Schlüsselwörter

Stalking, Stalkees, Nachstellung, StGB, Typologie, Opferberatung, Prävention, Intervention, Gewalt, Psychotraumatologie, PTBS, Täterprofil, Sozialarbeit, Bedrohung, Belästigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen Stalking als eine Form von Gewalt im sozialen Nahraum, untersucht dessen Charakteristika und leitet daraus notwendige Beratungsansätze ab.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die wissenschaftliche Definition, die Typologisierung von Tätern, die psychischen Folgen für Opfer sowie Präventions- und Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das facettenreiche Phänomen Stalking zu durchdringen, um Fachkräften fundierte Grundlagen für die Beratung und Unterstützung von Betroffenen zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die den aktuellen Forschungsstand, forensische Erkenntnisse und rechtliche Rahmenbedingungen synthetisiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Typologien von StalkerInnen, den Risikofaktoren für Opfer, der Symptomatik einer PTBS bei Betroffenen und konkreten Anti-Stalking-Regeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit ist insbesondere durch die Begriffe Stalking, Opferhilfe, Täter-Typologien, Rechtsschutz und psychische Stressfolgen charakterisiert.

Wie unterscheidet sich Stalking von Mobbing laut der Autorin?

Stalking findet primär im Privatbereich statt, richtet sich gegen eine einzelne Person und zeigt eine andere Täter-Motivation als die meist am Arbeitsplatz stattfindenden Mobbing-Prozesse.

Welche Rolle spielt die Dokumentation für Stalking-Opfer?

Die Dokumentation von Vorfällen und das Sammeln von Beweisen werden als unabdingbare Voraussetzung für spätere polizeiliche oder juristische Maßnahmen hervorgehoben.

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Résumé des informations

Titre
Stalking als Beispiel für Gewalt im sozialen Nahraum
Sous-titre
Typologisierungsversuche, Folgen und Interventionsmöglichkeiten
Université
Bielefeld University
Cours
Beratung bei Frauen mit häuslicher und sexualisierter Gewalterfahrung
Note
1,3
Auteur
Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, B.A. Angela Wolter (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
21
N° de catalogue
V170341
ISBN (ebook)
9783640890927
ISBN (Livre)
9783640891085
Langue
allemand
mots-clé
Stalking Gender Studies Häusliche Gewalt Soziale Arbeit Sozialarbeit Sozialpädagogik Frauenforschung Frauen- und Geschlechterforschung Gewalt im sozialem Nahraum Mobbing Bullying
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, B.A. Angela Wolter (Auteur), 2011, Stalking als Beispiel für Gewalt im sozialen Nahraum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170341
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Extrait de  21  pages
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